Wie macht ihr das? Fremde Hunde fernhalten
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Moin Moin...
ich hätte da mal ne Frage, die mir schon länger auf der Seele brennt, aber gestern gabs den wirklichen Anstoß...
Also meine hat ja ein "Verteidigungsproblem".
In einem abgezäunten Bereich hab ich es mit Knurren, Wegdrängen und Dazwischenstellen sehr gut hinbekommen, dass Missy verstanden hat, dass sie mich nicht zu verteidigen hat.
Da war der Vorteil, dass man wirklich körperlich gut agieren könnte, da eingezäunt und eben wenig Platz.
Außerdem waren schon alle Hunde da, weiß nicht, wie ich das erklären soll.
Inzwischen wohnen wir woanders und wir begegnen eher beim Spaziergang anderen Hunden.
Nun fühlt sich Missy wieder genötigt, fremde Hunde zu vertreiben. Soll sie machen, aber nicht von uns... also für sich selbst darf sie so deutlich, wie sie möchte zeigen, dass sie keinen Bock auf fremde Hunde hat.
Inzwischen gehts wieder in die Richtung, dass auch wir verteidigt werden.
So. ich hatte mich nun vor ner kleinen Weile entschlossen, es so zu machen, dass ich Missy absitzen/legen lasse, wenn ein Hund von vorn kommt, einige Schritte vor gehe, den Hund dann, je nach Situation, entweder "freigebe" oder gar von uns wegscheuche (Hier haben es die HH nicht so damit, ihre Hunde anzuleinen, wenn man darum bittet. Ist kein Spaß, das sind hier in Kiel anscheinend hauptsächlich Idioten (sorry))
Meine Frage ist... wie setze ich das wirklich um.
Macht das jemand von euch? Also dass, wenn freilaufende Hunde ankommen, man als Mensch sich bemüht, die Hunde auf Abstand zu halten?Was sag ich den HH?
Dass man schräg angeguckt wird, bin ich schon mehr als gewohnt... aber was tu ich, wenn die ihren Hund nicht zurückpfeifen? Einfach die ganze Zeit mich zwischen den Hund und Missy verfrachten?Hmpf.
Vielleicht mag ja mal jemand erzählen, wie das so ist, fremde Hunde abzudrängen... worauf ich achten muss etc. Ich will ja auch nix "illegales" tun, die Viehcher sollen bloß auf Abstand bleiben, damit Missy eben lernt, diese Pflicht wieder abzugeben...
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Du meinst, wie du das körperlich hinbekommst, einen Hund wegzuscheuchen ?
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Jap, aber so, dass ich möglichst keine Anzeige zu befürchten hab.
EInfach hinstellen, sich groß machen etc... das genügt bei den unsozialisierten Kötern hier oftmals nicht (hatten diese WOche erst einen Fall mit nem pfff.. naja, irgendein Hund halt^^.. der ist immer wieder an mir vorbei, und dann springt Missy auf und wuselt dazwischen und regelt das... )
Und machst du sowas? Oder ist das einfach übertrieben? ich finde, irgendwie nicht, wie soll ich das sonst für sie klären?
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Ich hab s gestern sehr eindrucksvoll erlebt.
Mücke wollte ner läufigen Hündin hinterher...ich war mit Kind im Bollerwagen beschäftigt, da nahm Mücke quasi Anlauf, dazwischen befand sich noch ein Jogger, d. h. Mücke lief erst auf den Jogger zu ( an dem er eigentlich vorbei wollte, die Hündin befand sich weiter weg ) , als ich Mücke rief, drehte der Jogger sich um ,machte einen Schritt auf Mücke zu und zeigt einfach in meine Richtung.
Dabei stand er im Ausfallschritt, nach vorn gebeugt, also ganz offensiv, deutlich , nicht zappelig oder so, aber sehr eindeutig.Völlig easy,
Mücke stoppte zwar auch durch mein Rufen, ABER ich glaub, der Jogger hat ihn wirklich beeindruckt.
Er drehte sofort um und kam zu mir.Eigentlich war das Abrufen Teamwork zwischen dem Jogger und mir...
Wenn Mücke beispielsweise bei Besuch zu aufdringlich wird, schick ich ihn auch so weg. Das zieht immer, und er ist bei weitem keine Mimose, der braucht klare Ansagen, sonst juckt den das nämlich nicht.
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Ich hatte gestern auch ne Situation:
Wir waren am See um Hundebegegnungen zu üben, da unserer an der Leine Theater macht weil er zu den anderen Hunden hin will darf er keinen Kontakt an der Leine haben.
Nun kommen 2 ältere Damen mit nem Australien Shepherd (Rüde) und rufen "Ach wie nett, ein Welpe! Bonny guck doch mal hin!" (mein Hund kläfft und tobt an der Leine, ich bin extra ca 7 meter zur Seite)
Als der AS dann mit gestellten Nackenhaaren und brummend auf uns zukam (der hat schon gemerkt dass Blacky kein Welpe ist) hab ich nur gerufen "Das ist kein Welpe, und der ist agressiv und BEISST!!!"Stimmt zwar nicht, aber das hat die Damen dann zum Rückruf ihres Hundes veranlasst
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Zitat
..mein Hund kläfft und tobt an der Leine, ich bin extra ca 7 meter zur Seite. Als der AS dann mit gestellten Nackenhaaren und brummend auf uns zukam (der hat schon gemerkt dass Blacky kein Welpe ist) hab ich nur gerufen "Das ist kein Welpe, und der ist agressiv und BEISST!!!"..
Was hat dein Hund aus der Situation gelernt? Er prollt, du schreist und der andere zieht dann ab. Wolltest du das wirklich? Warum hast du nicht schon vorher agiert und die Frauen früher angesprochen? Dann wäre die Situation wahrscheinlich garnicht erst entstanden.
Meistens reicht doch präventives Handeln und bestimmtes Auftreten.
LG
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Zitat
"Das ist kein Welpe, und der ist agressiv und BEISST!!!"
Stimmt zwar nicht, aber das hat die Damen dann zum Rückruf ihres Hundes veranlasst
Hm, ja, wäre auch ne Variante.
Ich find es schade und auch dreist, dass es (hier fast immer) nicht ausreicht, in ausreichender Entfernung darum zu bitten, den Hund einfach ranzurufen. (Ich glaube, das zieht nicht, weil ein Rufen des Hundes oftmals nicht dazu führen würde, dass der Hund zu seinem Besitzer kommt)
Auf ein "Bitte den Hund nicht an meinen ranlassen" Kam neulich sogar ein " Auf der Welt kann nicht immer alles so laufen, wie Sie es gerne hätten"HÄÄÄÄÄÄÄ ?
Hm. Zu doof auch, dass ich einfach auch immer fast auf Missy trete, wenn ich mich dann dazwischen quetschen will...
Ich hatte auch ausprobiert, ob es ausreichen würde, Missy zu zeigen, dass gar nix los ist, wenn ich einfach stur weitergeh... aber das ging nach hinten los, wie ich sehr schnell feststellen durfte.
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Zitat
Auf ein "Bitte den Hund nicht an meinen ranlassen" Kam neulich sogar ein " Auf der Welt kann nicht immer alles so laufen, wie Sie es gerne hätten"
Sorry, aber die Antwort ist schon sehr geil.....
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Zitat
Sorry, aber die Antwort ist schon sehr geil.....
Stimmt, aber irgendwie unverschämt.
Wir hatten heute Morgen beim Joggen ein Problem mit einem Schäferhund.
Frauchen und Hund gingen vor uns her, Hund war frei, sodass ich unsere auch nicht anleinte.
Der Schäferhund sah uns und kam zurück, während Frauchen vergeblich versuchte, ihn durch Rufen zurückzubekommen.
Bei Schäferhunden (die DSH-Besitzern mögen es mir verzeihen) bin ich immer vorsichtig, da wir schon mehrfach schlechte Erfahrungen machten.Ich ließ unsere Hunde absitzen, in der Hoffnung, die Frau bekommt ihren Hund zurückgerufen.
Das war aber nicht der Fall, sodass ich mich schützend vor unsere Hunde stellt und versuchte, den DSH zurückzudrängen. War aber nix, der kam immer näher und wurde aufdringlich, sodass ich keine andere Wahl hatte, als unsere auch laufen zu lassen. Es gab ein kurzes Gebrumme, doch die Situation war harmlos.
Ich lief dann weiter, weil ich weiß, unsere kommen schnell nach und das war auch der Fall.Das sind immer Situationen, in denen ich schnell unsicher werde und kann Dich auch verstehen. Denn dieses "Sichgroßmachen "und mit dunkler Stimme den fremden Hund zu verscheuchen, klappt nicht immer
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Zitat
Dann wäre die Situation wahrscheinlich garnicht erst entstanden.
Unser Hund kläfft nicht aus Angst sondern weil er will dass der andere Hund herkommt und er ihn begrüßen kann. Ich suche Hundebegegnungen damit er lernt dass nicht jeder fremde Hund zum Spielen da ist.
Ich war ca 7m im rechten Winkel von dem freilaufenden Hund entfernt. Der hat sich nicht für uns interessiert, aber Frauchen hat ihn trotzdem zu uns geschickt. Für so was hab ich dann kein Verständnis - ich werd schon meinen Grund haben dass ich aus dem Weg gehe!
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