Alleinebleiben üben, Hose an, Hose aus ;O)

  • Hallo Leute.
    Ich muss jetzt anfangen mit meinem Hundi das Alleinebleiben zu üben. Er ist total auf mich fixiert und das klappt garnicht wenn ich weg will. Er ist dann, wenn ich wiederkomme immer total am jiffeln und hecheln.
    Nun habe ich gedacht, fange ich erstmal an mich anzuziehen und mit dem Schlüssel zu klappern, während ich am PC oder sonstwo sitze, ohne das ich weggehe. Tue ich das, macht er ein riesen Theater und jiffelt total rum.
    Ist das schon eine Stufe zu weit? Sollte ich erst in normalen Klamotten für einige Sekunden rausgehen, oder ist die Methode "wenn Frauchen sich anzieht passiert nichts Besonderes" doch besser?
    Wenn er jault ignoriere ich ihn total. Ich habe jetzt einige Wochen Urlaub, habe also genug Zeit zum Üben. Ich kann im Moment ja nichtmal einkaufen gehen weil er danach total fertig ist. Ausserdem hat er jetzt auch noch eine Verletzung an der Pfote, so dass ich Angst habe dass er sich noch mehr kaputtmacht wenn er Türen aufmachend durch das Haus rennt. Ich bin mir auch nicht sicher ob er mich kontrolliert, oder ob er Verlustängste hat. Wie kann ich das rausfinden? Wenn wir draussen sin dund er keine Lust hat shcon reinzugehen ist es ihm auch egal wenn ich weggehe, in sofern wird er schon keine Verlustangst haben, oder? Wir haben ihn ja erst 3 Wochen und er ist natürlich noch nicht ganz angekommen, aber ich muss ja rechtzeitig anfangen. Er ist nicht ganz 2 Jahre alt. Ich danke euch.

  • Hallo,

    wir haben das Alleinebleiben "Gott sei Dank" gepackt !! :D
    Aber nur kurz zur Verlustangst oder Kontrollzwang, da gab es mal einen guten Tip.
    Nämlich: Kannst Du mit Deinem Hund angeleint auf die Wiese oder Feld gehen, und ihn dann ableinen? Was macht er dann?? Läuft er ganz frei einfach rum oder sucht er sogar das Weite??
    Oder bleibt er in Deiner Nähe???
    So hat man uns gesagt kann man das einigermassen einschätzen (ob Kontrollzwang, oder Verlustangst)
    Aber nach drei Wochen, denke ich brauch Hundi noch etwas Zeit um sich zuerst einmal einzufinden.
    Bei uns hat es ein ganzes Jahr gedauert. :roll:

  • Da ja Brut und Setzzeit ist habe ich das nicht ausprobiert. Aber zuhause im Garten (wir haben keinen Zaun) läuft er schon hinter mir her, legt sich aber durchaus auch mal woanders hin. Ich weiß halt auch nicht, was er schon in seinem Leben durchgemacht hat, er hat sicher Ängste vor dem Alleinebleiben. Deswegen möchte ich es ja auch üben.
    Jetzt wo ich alle paar Minuten mit dem Schlüssel klappere läuft er wie ein irrer schnuppernd und auch manchmal etwas jaulend durch die Gegend.
    Es wird also ein harter Kampf.
    Aber ist es denn gut mit dem Anziehen anzufangen, oder eher mit dem Weggehen?

  • Ich würde zunächst einfach nur mal kurz den Raum verlassen.
    Anfangen mit ein paar Sekunden und das dann ausbauen auf 3/4/5 Minuten.
    Das kannst Du prima mehrmals am Tag machen.

    Als Steigerung dann kurz aus der Wohnung/Haus raus an die Mülltonne oder Waschmaschine.
    Das dann auch wieder dehnen.

    Wenn das klappt falls Auto vorhanden und vor der Tür geparkt damit mal kurz um den Block fahren (wegen dem Motorengeräusch, mein Hund weiß genau ob ich weggefahren bin oder nur vorm Haus stehe ;) ).

    Je nach Fortschritt das ganze dann nach und nach ausbauen.

    Das mit Jacke und Schlüssel kannst Du auch mittrainieren.
    Gerade wenn er jault sobald Du den Schlüssel nimmst würde ich öfter mal mit dem Ding herumspielen ohne wegzugehen damit sich die Verknüpfung Schlüssel klappert = ich werd gleich alleine sein löst.
    Das bedeutet dann allerdings auch das Du wenn Du tatsächlich gehst in nächster Zeit nicht mit dem Schlüssel klappern darfst.
    Das gleiche gilt für die Jacke.


    LG
    Tina

  • Also wir haben auch klein :D angefangen. Bei uns reichten 5 Min. und die Wohnung sah aus wie Sau.
    Also: Jacke an, hinsetzen, warten bis Wauz sich beruhigt hat. Jacke wieder aus, und ganz normal weiterarbeiten....usw.
    Zwischendrin auch einfach mal das Zimmer verlassen und Tür zu.
    Wieder rein, ohne Beachtung weiter arbeiten......
    Tür raus, Tür wieder rein....... alles ganz normal! :D
    Also bei uns war es ein kleiner Kampf, aber die Nerven haben sich gelohnt und Madames kann jetzt sogar bis zu 4 Std. alleine bleiben. :jump: ohne dass irgendwas kaputt geht.

  • hi, ich bin zwar auch noch ziemlich frisch hier und weiß auch noch nciht allzuviel. eines habe ich aber schon gelernt, und zwar, das der Hund nicht immer alles so versteht, wie wir versuchen ihm bei zu bringen....

    von daher denke ich , das er das mit dem anziehen und Schlüsselklappern , dann aber doch in sichtweite bleiben , meiner Meinung vllt nicht funktionieren wird. zumindestens nicht mit dem Effekt, wie du meinst er des so lernen zu können.

    sehr oft habe ich gelesen und so haben wir des auch gemacht: das man rausgeht aus dem zimmer, so das der Hund dort alleine ist, erst für 1-2 Minuten und dann schrittweise verlängern.
    In diesen versuchen, würde ich das anziehen schuhe und so auch lassen, geh auf toilette oder stell dich in Flur, vorrausgesetzt er kann nicht hinterher. ;) mit schuhe anziehen und so würde ich machen, wenn ich wirklich das haus verlasse, sei es müll wegbringen oder mal ebend kurz nach draußen, das die türe klappert. dann kannste auch die Fortschritte hören, ob er solang jault bist de wieder kommst oder sich auch schnell beruhigt und dann nur pfiept und jault wenn du wieder kommst.

    LG

  • @ Katty Alles klar, dann werde ich das so machen.
    Er macht nicht wirklich was kaputt, er bellt und jault nur die ganze Zeit wenn wir weg sind. Nun hat er sich aber neulich auch als ich ihn für 1 Stunde alleine lassen musste , in einem Zimmer eingesperrt der Blödmann. Normalerweise macht er ja jede Tür auf, diese war aber versperrt weil was davor lag. Da hat er natürlich in den Raum gepinkelt, das war sicherlich auch nicht so gut für den Fortschritt. Wenigstens versucht er nichtmehr die Haustür aufzumachen wenn ich rausgehe. Muss ja mal zum Briefkasten oder zum Mülleiner.

  • Hallo

    du solltest ihm aber irgendwas zur Beschäftigung geben und auch damit er das Weggehen mit etwas positivem Verknüpft. Ich meine auch wenn du jetzt erst nur kurz rausgehst. Z.B. einen Kong oder ein Schweinohr o.ä. und natürlich die Wohnung oder das Zimmer nur wieder betreten, wenn er gerade ruhig ist, sonst denkt er mit jaulen kann er dich zurückrufen. Die Wohnungstür würde ich mir gelich angewöhnen immer abzuschließen, wenn du gehst, vielleicht auch jetzt schon nur um zum Briefkasten zu gehen, damit er das Geräusch kennt, außerdem kanns ganz schnell gehen das er doch mal versucht sie aufzumachen.

    Das mit dem Schlüsselklappern, mach ich z.B. damit meiner weiß wir gehen Gassi und als Zeichen wenns wieder heimgeht, ansonsten sorge ich dafür das mein Schlüssel bereits in meiner Hosentasche ist, wenn ich ohne ihn einkaufen gehe. Er kriegt dann immer einen Kong oder irgendwas anderes zum Knabbern oder wenn ich weiß ich brauch längere mehrere Knabbersachen. Er ist jetzt ca 7 Monate heute genau 8 Wochen bei mir, hatte vorher keinerlei Erziehung, bleibt aber problemlos 4 Stunden alleine (heute musste ich auf Ämter und als ich heimgekommen bin lag er in seiner Box und hat geschlafen) kaputt gemacht hat er noch nie was und ich kann auch meine Schuhe errumliegen lassen, da geht er auch nicht dran (hat ja einen eigenen von mir geschenkt bekommen zum zerlegen :D )

  • Das Problem ist, wenn ich ihm einen Knochen/Schweinsohr, was auch immer hinlege und gehe, dann beachtet er es nicht. Wenn er bereits daran rumkaut lässt er es schnell liegen...Grummel.
    Ich werde heute immer wieder rausgehen, irgendwann muss er ja mal keinen Bock mehr haben dauerns mit aufzustehen...
    EDIT:
    Was passiert natürlich als ich eben rausging? Ich lasse den Hebel der Balkontür seitlich um wieder reinzukommen, gehe durch die Haustür raus... und der Hund tritt den Hebel der Balkontür runter... Natürlich hatte ich keinen Schlüssel mit... Hund irre gemacht, der hat versucht die Haustür aufzumachen, hat es aber nicht geschafft.
    Ich habe mich dann, nach einigen Minuten mit voller Wucht gegen die Balkontür geschmissen und da der Hebel nur einen Tick runtergegangen war ging sie dann ganz auf.
    Somit ist natürlich alles an Erfolg wieder null und nichtig, da ich ja den Hund die ganze Zeit irre gemacht habe, damit der die Haustür aufmacht...

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