Der Hund meiner Freundin....
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Hallo zusammen...
Eine Freundin von mir hat einen Welpen aus dem selben Wurf genommen.. Ich fürchte, der ist nicht allzu gut aufgehoben bei ihr.. leider ist sie absolut nicht einsichtig..
als sie sich für den Hund entschieden hat, hatten wir abgemacht, dass ich ihn nehme falls sie mal ein paar Tage verreisen..
Da sie ende Monat für 4 Tage weg sind, habe ich den kleinen heute mal zur Probe für eine Stunde genommen.. Es war der Horror.. Ich kannte den Hund schon bevor sie ihn hatte, da es der Wurf von der Hündin meiner Mutter ist. er war fröhlich, aufgestellt und extrem anhänglich.. Nun ist aber dieser Hund wie ausgewechselt. Es war eine Katastrophe.. Er ist absolut nicht anhänglich und total überdreht. Das einzige Kommando das er ausführt (nach zig wiederholungen) ist sitz. Er hängt sich an der Leine beinahe auf, und hat absolut keine Beisshemmung. Er hat mich ein paar mal zimlich doll gebissen, das strenge NEIN hat überhaupt nichts gebracht, also habe ich ihn unterworfen (auf den Rücken gelegt) da wurde er richtig Agressiv. also habe ich ihn mit der Schnauze an den Boden gedrückt (aber nicht so, dass es ihn schmerzen konnte) Er hielt kein bisschen ruhig und versuchte weiter nach mir zu schnappen.
Dass ihn das überhaupt nicht beeindruckt hat, besorgt mich ein wenig. Ich befürchte fast, dass das zu seinem Alltag gehört.. Ist das möglich? Mein Hund hat trotz übermässigem Spiel aktzeptabel auf mich gehört, und zu Hause konnte ich ihn auch zur Ruhe bringen. Der Hund meiner Freundin liess sich aber auf jede erdenkliche Art nicht zur Ruhe bringen, und hat andauern unseren Hund gestört wenn ich ihm ein Kommando gab.. Ich glaube nicht, dass ich (oder ihr Hund :zensur: ) diese 4 Tage überleben würde.. Meint ihr, das würde sich mit der Zeit bessern? Anfangs war ich überzeugt davon, mittlerweile habe ich da grosse Zweifel. Habe ich mich sehr falsch verhalten? (Anmerkung: die erste halbe stunde habe ich ihn auch versucht mit Leckerli zu locken oder in den Griff zu kriegen, aber das war absolut unmöglich..) Vielleicht hätte ich ihn nicht unterwerfen sollen, aber ich sah keine andere Möglichkeit, mich und meinen Sohn zu schützen, da der Kleine total ausgetickt ist. Ich hatte gehofft dass es helfen würde.. War ich zu hart, oder zu sanft, oder liegt es daran dass die zwei Brüder sind? Naja, ich könnte Rat gebrauchen ;-) - Vor einem Moment
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Hallo,
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Zitat
. Er hat mich ein paar mal zimlich doll gebissen, das strenge NEIN hat überhaupt nichts gebracht, also habe ich ihn unterworfen (auf den Rücken gelegt) da wurde er richtig Agressiv. also habe ich ihn mit der Schnauze an den Boden gedrückt (aber nicht so, dass es ihn schmerzen konnte) Er hielt kein bisschen ruhig und versuchte weiter nach mir zu schnappen. schockiert Dass ihn das überhaupt nicht beeindruckt hat, besorgt mich ein wenig.
Wieso hast du das gemacht, das gehört nicht zur Hundeerziehung.
Es verunsichert den Hund nur, und wie du selber gesehen hast, hast du das Gegenteil von dem erreicht was du erreichen wolltest. :/Und jeder Hund ist anders, und jeder Hund ist so wie er von seinen HH erzogen wurde, oder auch nicht.
Auch wenn der Hund aus dem gleichen Wurf wie deiner ist, heißt das nicht das er genauso ist. -
ja, DAS ist mir schon klar. Und ich bin mir auch unsicher über mein eigenes Verhalten und war in dem Moment mit dem kleinen von ihr total überfordert. Was hättest du getan? bzw. was wäre Deiner Meinung nach richtig gewesen? Wie könnte ich die Situation verbessern so dass es mit ihm bei mir klappt?
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Hallo und guten Abend.
Nun ja, ich denke, dass der Gastwelpe erst 4 Monate alt ist, oder habe ich mich verrechnet?
Ist doch klar, dass er in einer neuen Umgebung mit Spielekumpel einfach richtig, richtig aufgedreht ist, das hat man teilweise sogar mit "gesetzten" erwachsenen Hunden.Wie ist er denn in der Interaktion mit Deiner Freundin, hört er da besser? Welche Strategien hat sie denn, um ihn zur Ruhe zu bringen?
Ich würde keinen Hund auf den Rücken legen. Du verängstigst ihn damit oder puscht ihn noch höher.
Vielleicht wäre es gut, wenn die Freundin bei den nächsten Testballons mit anwesend ist, und ihr einen Platz für den Hund bei Euch definiert. Dann könnte man daran arbeiten, dass er diesen akzeptiert und dass auch mal Ruhe in der Kiste sein muss. -
Wenn du sowas mit meinen Hund gemacht hättest und ich müßte das dann hier nachlesen, würde es echt was setzen!! :zensur:
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Schnaudel, das ist richtig.. Der Punkt ist, dass die Umgebung überhaupt nicht neu ist, die beiden sehen sich ca. 3 mal die Woche (mindestens) und die Freundin war bisher immer dabei. Auf sie hört er leider auch kein bisschen.
couchpotatoe, dankeschön für die konstruktive Kritik
damit ist mir echt geholfen und ich weiss jetzt was ich beim nächsten Mal anders machen soll. -
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Auf sie hört er leider auch kein bisschen.
Und warum nicht
Erzieht sie ihn nicht, oder falsch, oder warum hört er nicht.Besucht sie keine Hundeschule

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Zitat
Schnaudel, das ist richtig.. Der Punkt ist, dass die Umgebung überhaupt nicht neu ist, die beiden sehen sich ca. 3 mal die Woche (mindestens) und die Freundin war bisher immer dabei. Auf sie hört er leider auch kein bisschen.
Ach so. Das wusste ich nicht. Ich würde es trotzdem mal mit einem festen Platz probieren und für beide Hunde versuchen, Ruherunden in den Körbchen einzuführen. Die gleichen Regeln wie für Euren Hund müssen auch für Gasti gelten, ohne Ausnahme, z.B. nicht die Küche oder was auch immer.
Versuche sie beide so auszulasten (draußen), wie es im Rahmen ihres zarten Alters unbedenklich ist.Mehr weiß ich jetzt auch nicht, auch nicht...
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Und warum nicht
Erzieht sie ihn nicht, oder falsch, oder warum hört er nicht.Besucht sie keine Hundeschule

Also was sie genau falsch macht weiss ich auch nicht, da ich ihn nur zusammen mit meinem hund erlebe, und er da gemäss ihrer aussage wie ausgewechselt ist.. Wir haben sie zur Welpenstunde überredet, mein Freund musste sie aber zum Teil wecken, weil sie verschlafen hatte, oder sie hat es einfach vergessen. Hundeschulen werden hier in der Umgebung die Meisten erst ab 6 Monaten genommen. Ich weiss nicht ob sie ihn zu sehr auslastet, oder zu wenig, da er immer total überdreht ist wenn ich ihn sehe.. habe ihr auch schon Literatur empfohlen, damit sie den richtigen Weg für sich und ihren Hund finden kann. Ich hatte anfangs immer das Gefühl dass sie sehr sehr streng war (als er 10/11 Wochen alt war, und erst ein paar Tage bei ihr) und bin mir nicht sicher ob er eine positive Bindung aufbauen konnte (ich weiss, klingt ironisch nach meiner heutigen dämlichen aktion. ich war echt hilflos, weil auch mein sohn dabei war, und der hund auch ihn immer versucht hat zu schnappen. Bei meinem Hund war auch noch nie etwas in dieser Art nötig..)
wegen den beiden plätzen, das hatte ich heute versucht, leider hat nur meiner gehört, und dem ist es natürlich schwer gefallen wenn der andere tut und lässt was ihm gefällt..
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Ich kann jetzt nur was zu der Platzsituation sagen.
Wir hatten auch mal eine bekannte Hündin in Paulas heilige Hallen geholt

Es dauerte bestimmt eine Stunde bis beide zusammen zurecht kamen und halbwegs entspannt an einer Stelle lagen.
Greif dir als erstes deinen eigenen Hund - denn er weiß (hoffe ich zumindest) wo sein fester Platz ist. Wenn er dann ruhig liegt, weißt du dem Besuchhund den Platz zu. Steht einer von beiden auf, beginnt das Spiel von neuem.... Geduld ist da wichtig.
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