Hund ignoriert mich draußen immer häufiger
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Hallo zusammen,
es geht um die mittlerweile 10jährige Mischlingshündin meines Freundes und seiner Exfrau. Wie es hier auf dem Dorf leider ziemlich üblich ist, kommt der Hund bei Frauchen nur in den Garten (dafür notfalls 12 Stunden am Tag, also solange sie arbeiten ist). Da wir direkt nebenan wohnen mit Zugang zum (gemeinsamen) Garten, holen wir sie sofort rein, wenn jemand zuhause ist, besonders wenn es regnet oder sehr kalt oder warm ist. Bis vor kurzem war noch ein Zweithund da, sie musste aber leider im März eingeschläfert werden wegen Knochenkrebs.Jedenfalls entspricht das nicht meiner Vorstellung von Hundehaltung, deswegen hatte ich nach langem Hin und Her mit der Nachbarin Leinen und Halsbänder besorgt und bin fast täglich erstmal mit beiden Hunden unterwegs gewesen und jetzt in der letzten Zeit eben mit der einen Hündin. Normal hört sie prima auf mich, aber nachdem die andere Hündin gestorben war, hatte Frauchen erstmal gut 10 Tage Urlaub, in der sie nur zwei bis drei Mal am Tag für ein paar Minuten in den Garten kam.
Als ich danach mit ihr zum ersten Mal 'ne Runde gelaufen bin, hab ich sie fast nicht wiedererkannt, sie hatte die Nase nur auf dem Boden und reagierte überhaupt nicht mehr auf mich - wir hatten dann den Spaziergang mit Leine fortgesetzt und im Lauf der Woche wurde es dann auch wieder besser. Jetzt hab ich das Spiel aber eigentlich jedesmal, wenn ich einen Tag mit ihr nicht rauskonnte - gestern z.B. war sie bei Frauchen, heute war Frauchen dann vormittags weg, der Hund draußen, da hab ich sie mir für knapp 'ne Stunde gekrallt und es war wieder zum Verzweifeln.
Mir ist klar, daß sie nach einem Tag drinnen ein ausgeprägteres Laufbedürfnis hat, aber sie kann mich doch nicht einfach ignorieren -bzw. was mach ich dagegen, wenn sie es tut? Muss ich tatsächlich bei 'nem bisher hundertprozentig abrufbaren, zehnjährigen Hund mit 'ner Schlepp arbeiten?
Ich hab am Mittwoch einen Termin mit 'nem Hundetrainer, weil Sammy ziemliche Probleme mit anderen Hunden hat und ich möchte herausfinden, ob das nur an der Leine so ist oder generell und daran arbeiten, aber da ich zur Zeit arbeitslos bin, muss ich da schon etwas rechnen, so ganz günstig ist der Trainer nicht und da bisher nur das Problem mit den anderen Hunden bestand, hab ich mir gedacht, um ein paar Stunden gezielt zu arbeiten, könnte ich mir das leisten.
Aber wenn wir erstmal wieder am Grundgehorsam arbeiten müssen, komm ich ja vermutlich mit den Stunden, die ich eingeplant hatte, nicht hin und Herrchen meint, das Problem mit anderen Hunden sei "Altersbeklopptheit" (ich bin der Meinung, daß es Unsicherheit ist, weil es erst aufgetreten ist, nachdem sie auf einem Auge erblindet ist). Ihr Frauchen meint einfach nur, daß der Hund vor 6 Jahren ja schließlich mal in der Hundeschule war und einfach nur neuerdings keine anderen Hunde mag.
Wenn man nur alle 2 Monate mal mit dem Hund raus geht, ist das vielleicht nicht dramatisch, aber wenn man täglich mit dem Hund unterwegs ist und auch häufig andere Hunde trifft, ist es stressig für mich, für den Hund und vermutlich auch für den anderen HH und Hund, also sollte ich noch was dagegen tun, denn mit etwas Glück kann sie vielleicht noch 5 Jahre leben, aber selbst wenn es nur 2 sein sollten, wäre es doch schön, wenn sie in der Zeit andere Hunde zumindest ignorieren kann.
Also von Herrchen und Frauchen ist da keine wirkliche Hilfe zu erwarten, aber bis Mittwoch hab ich ja noch zwei Tage, vielleicht klappt es wenigstens dann.Aber es geht ja nicht nur um den Trainerbesuch, wie reagier ich allgemein in Zukunft, wenn sie mich ignoriert? Umdrehen und in die andere Richtung gehen klappt bedingt, da steht sie nach 4 Schritten wieder neben mir, aber teilweise kann ich rufen und sie reagiert einfach überhaupt nicht- hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, ob sie vielleicht langsam schlecht hört, weil sie auf Sichtzeichen deutlich besser reagiert als auf Hörzeichen, aber dann dürfte es doch nicht so extrem sein nach Tagen ohne Spaziergängen und sich danach wieder bessern?!
Auch wenn wir mit meiner Freundin und ihrer Hündin unterwegs sind (das klappt, nachdem sie sich ein paar Spaziergänge lang an sie gewöhnen konnte), zeigt sie sich von ihrer besten Seite, da reagiert sie mittlerweile sogar schon mit, wenn der andere Hund gerufen wird - also Birgit ruft ihre Hündin und ohne daß ich auch rufe, sitzt der Hund plötzlich vor mir. Sie rennt nicht ins Feld, oder zumindest auf ein "Raus" sofort wieder auf den Weg, läßt sich abrufen, wenn die andere Hündin einen Hasen gesehen hat und lossprintet usw.
Muss ich das mit dem Trainer erstmal angehen, bevor wir an dem eigentlichen Problem arbeiten, für das ich zum Trainer wollte? Der Trainer kann mir ja sowieso nur Tipps geben, üben muss ich dann letztendlich alleine, aber jetzt treten ja plötzlich mehrere Baustellen auf und ich weiß einfach nicht, wie ich darauf reagieren soll, ich hab sie ja als "fertigen" Hund kennen gelernt und bis auf die Sache mit anderen Hunden nie Probleme mit ihr gehabt -aber die anderen Hunde mag sie ja bei Herrchen und Frauchen auch nicht, ob sie nach Tagen ohne Spaziergänge auf die beiden besser reagieren würde als auf mich, weiß ich auch nicht - Herrchen hat meistens keine Lust und Frauchen sitzt am Wochenende nur im Garten auf der Bank und liest, wenn es hoch kommt, wird das Tor zum oberen Teil des Gartens mal geöffnet.
LG Silke
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Hallo,
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Hallo Silke,
ich denke nicht, daß es am Hören liegt, also an den Ohren, sondern, daß sie versucht, nachzuholen, was sie verpaßt hat.
Wenn sie wirklich mal mehrere Tage nicht zum Gassigehen raus kommt, dann sind da soviele Gerüche und gerade für einen Hund, der auf einem Auge blind ist, ist das bestimmt total aufregend.
Wie belohnst Du sie denn, wenn Du sie abrufst??
Hast Du es mal mit einer Futtertube probiert?
Vielleicht ist dann das mit dem Geruch bei Dir auch soooo interessant, daß sie gerne ihr Zeitung lesen unterbricht.
Weiß auch nicht, vielleicht ist es zu menschlich gedacht, aber ich kann die Hündin verstehen.
Meine sind leider gerade auch in den Garten verdammt, Bibo Meniskusriss und Dusty beim Buddeln wohl was gezerrt.
Und ich weiß jetzt schon, daß beim ersten Gassigehen jeder Strohhalm zehnmal beschnüffelt wird, wenn sie wieder rauskommen.
Was ich jetzt nicht so richtig rauslesen konnte, kommt sie garnicht, wenn Du sie rufst oder kommt sie nach mehreren Rufen?
Du hast geschrieben, wenn Du weggehst, dann kommt sie gleich hinterher, oder?
Wenn dem so ist, würde ich plus Futtertube so üben, daß Du rufst, wenn sie nicht kommt und kein anderer Hund in der Nähe istwürde ich mich umdrehen und wegjoggen. Leichter Trab reicht da schon.
Wenn Du sagst, daß sie Dir dann folgt, kriegt sie zur Belohnung die Tube. Klar, einen Hund mit Leckerchen verwöhnen, wenn er eigentlich "fertig" mit der Erziehung ist, ist vielleicht komisch, aber wie gesagt, ich kann die Hündin verstehen.
Der Reiz zu Dir zu kommen muss halt größer sein.
Wegen dem Trainer, ich würde gezielt an den Hundebegegnungen arbeiten. Es geht ja darum, daß sie erst so reagiert, seit sie blind ist.
Ich würde nicht am Grundgehorsam arbeiten mit ihm, denn das kannst Du alleine. Für das Hundetraining ist sie doch wahrscheinlich eh an der Leine, oder?
Vor dem Training würde ich mit ihr auf jeden Fall einen entspannenden Spaziergang machen, dann ist sie konzentrierter, wenn es an die anderen Hunde geht und hat schon mal ihre Zeitung gelesen -
Also Leckerlies gibt es eigentlich bei jedem Spaziergang, wenn sie was besonders toll gemacht hat, denn seit sie wieder Einzelhund ist, kann ich mich natürlich beim Spaziergang viel mehr auf sie konzentrieren, als das vorher der Fall war. Ob das dann Suchspiele oder ähnliches sind, die Leckerlies sind dabei. Ihr absolutes Superleckerlie sind Frikadellen vom Metzger, die gabs wohl früher immer in der Hundeschule (hat mein Freund mir erzählt), die hab ich in der letzten Zeit schonmal hin und wieder für besondere Sachen geholt, wenn wir draußen im Garten mal wieder eine Art Mini-Agility-Parcours aufgebaut haben. Leider passen die so schlecht in 'ne Futtertube
Ich rufe mittlerweile nicht mehr mehrmals, sondern gehe schon nach dem ersten unbeachteten Rufen weg, wenn sie überhaupt nicht reagiert. Wenn sie nur auf halbem Weg wieder stehen bleibt, weil sie was Interessantes gerochen hat, "erinnere" ich sie nochmal dran und rufe nochmal.Wenn wir draußen unterwegs sind, gibt es normalerweile ein "Fein", ein leichtes Kraulen (sie ist normalerweise 'ne absolute Schmusemaus) und manchmal, wenn sie besonders schnell reagiert hat (in den letzten Wochen) auch mal wieder häufiger ein Leckerlie.
Ich kann sie ja auch verstehen, daß es super ist, wieder raus zu kommen bzw. daß es sch... ist, wenn das mehrere Tage nicht der Fall ist, aber daran kann ich halt nichts ändern. Es ist am Wochenende schon häufig so, daß ich in den Garten stürze und mir den Hund zum Laufen schnappe, sobald die Nachbarin in ihr Auto steigt und wegfährt.
Ich weiß noch nicht genau, wie das Training beim Trainer ablaufen wird, wir haben ja erstmal 'ne Stunde, wo er sich in erster Linie ein Bild vom Verhalten des Hundes machen möchte (hatte meine Freundin auch und am Ende der Stunde war sie mitten drin im Training) . Aber ich denke schon, daß es in erster Linie an der Leine stattfinden wird. Wobei der Hund im Freilauf entspannter ist (nur ich leider nicht), weil ich eigentlich selten die Gelegenheit hatte, das auszuprobieren. Da Sammy bellt, sobald uns jemand anderes entgegenkommt, leinen alle anderen ihre Hunde schleunigst an und ich dann eben auch.
Leider kommt jetzt noch dazu, daß wir diese Woche vorher vermutlich nicht zuhause sind, zumindest nicht lange, ab 7.45 Uhr komm ich an den Hund dran und muss etwa 'ne Stunde später bei dem behinderten Jungen sein, den ich ab und zu betreue, der ist momentan krank und kann nicht zur Schule, aber seine Mutter muss arbeiten. Also fahren wir am Mittwoch wohl erstmal zum Jungen, haben dann mit etwas Glück dort noch 'ne halbe Stunde Zeit, wo ich mit der Maus laufen kann und dann hoffe ich, daß sie dort nicht zuviel Streß hat, bevor wir dann gegen Mittag zum Trainer fahren. Ist nicht die optimale Lösung, aber die kennt es ja, zum Spazierengehen irgendwo anders hin zu fahren und wenn ich ihre Decke und was zum Kauen mitnehme, geh ich davon aus, daß es halbwegs streßfrei läuft.
Toll wäre es natürlich, wenn ich da auch nochmal vorher ein paar Schritte gehen kann und nicht nur bis zum nächsten Baum, das muss ich aber noch gucken, soweit sind wir mit der Planung noch nicht, das kommt erst heute Nachmittag, da erfahre ich dann, ob der Junge mal ein paar Minuten im Bett sitzen bleiben kann, ob die Oma für die Zeit kommt, ob sein Papa länger Mittagspause machen kann usw.Ich werde dann mal gucken, ob bzw. wo ich 'ne Futtertube her bekomme, aber da ich heute sowieso einkaufen muss, werde ich wohl fündig werden. Die Frikadellen wollte ich mir nämlich eigentlich für den Hundetrainer aufheben (also schon für den Hund, nicht für den Trainer, aber für die Stunden bei ihm
).
Also versuch ich es einfach mal weiter, gestern war ich ja unterwegs, also müsste es heute schon wieder besser werden. Ich freu mich schon riesig auf Anfang Juni, da haben wir den Hund drei Wochen, weil Frauchen nach Fuerteventura fliegt! D.h. ich kann auch morgens um 6 oder abends um 11 noch 'ne Runde mit ihr drehen, wenn wir Lust dazu haben, anstatt nur mal die Gartentür aufzumachen, wie das nebenan so läuft.
Du hast mit Deinen Beiden aber momentan auch Pech, hab die "Krebsangst" bei Dusty verfolgt und jetzt die Sache mit Bibo (daß Dusty jetzt auch wieder "gehandicapt" ist, wusste ich allerdings nicht). Aber wenn Bibos "Schonzeit" vorbei ist, ist Hochsommer und man kann ausgiebig schwimmen gehen usw., das müsste doch bei Hunden auch gelenkschonender sein als beim Menschen - passt nur bitte auf, daß Euch dann keine Schwimmhäute wachsen. Obwohl, wer kann schon behaupten, zwei Seehunde zuhause zu haben?!
Ich wünsch Euch jedenfalls, daß es bei Euch auch ganz schnell wieder aufwärts geht!LG Silke
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@ Dark Angel
War die Bindung zu dem anderen Hund vielleicht sehr groß und dieser hatte eine gute Bindung zu dir (dann hat dieser wie ein Bindeglied funktioniert)?
Vielleicht fehlt jetzt das fehlende Bindeglied?
Starke soziale Veränderungen können einen Hund aber auch sein Verhalten ändern lassen.
Vielleicht hat der Hund jetzt das Gefühl alles selber in die Pfoten zu nehmen, wofür früher der andere Hund verantwortlich war?P.S. Eine Futtertube habe ich selber gemacht:
Du kaufst Milchmädchen (gesüsste Kondensmilch, aber eine Plastiktube) machst die leer, schneidest die hinten auf und reinigst die gründlich (Spülmaschine geht auch),
Deckel vorne drauf, Feuchtfutter hinten rein (ggf. Pürieren, verdünnen) und hinten mit einen gut schließbaren Tütenklipp zu machen, fertig! -
LasPatitas: Ui, der Tipp mit der Futtertube ist super, jetzt muss ich nur mal überlegen, wo ich sowas herkriege
Dark Angel: Ja, im Moment ist es wie verhext bei mir, aber hoffentlich kommen bald wieder andere Zeiten
Wegen der Motte, also, ich kenne das gut, mit dem auf der Hälfte stehen bleiben und dann gemächlich ankommen.
Das habe ich bei Bibo auch dauernd gehabt, tja, da gab es dann von mir ein Tschüss und weg war ich. Der Hund ist abgegangen wie ein Zäpfchen, um zu mir zu kommenund Dusty hat sich das auch sehr stark angenommen, außer die Mäuselöcher sind zu verführerisch, da könnte ich mit einem gebratenen Hähnchen wedeln, daß kratzt die dann garnicht.
Ansonsten würde ich halt für die Rückrufe z.B. die Futtertube nutzen, aber nur für den Rückruf, sprich für die anderen Dinge bekommt sie auch die normalen Leckerchen.
Gut sind Sachen, die richtig verführerisch duften, Leberwurst oder z.B. Cesar, diese kleinen Schalen, daß sind dann die ganz besonderen ReißerBin schon echt gespannt, wie Deine Trainingsstunde wird
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[quote="bibidogs
Ansonsten würde ich halt für die Rückrufe z.B. die Futtertube nutzen, aber nur für den Rückruf, sprich für die anderen Dinge bekommt sie auch die normalen Leckerchen.
Gut sind Sachen, die richtig verführerisch duften, Leberwurst oder z.B. Cesar, diese kleinen Schalen, daß sind dann die ganz besonderen ReißerBin schon echt gespannt, wie Deine Trainingsstunde wird =)[/quote]
Das werde ich jetzt auch so machen, Milchmädchen liegt schon in der Küche, leer mach ich das Ganze aber erst morgen. Ob das Ganze jetzt preiswerter war, muss ich abwarten, musste nämlich die Clipse auch noch kaufen (mein Freund schafft es immer, die im "Gelenk" durchbrechen zu lassen, weil die Sachen, die er verschließen will, zu dick sind), aber dafür hab ich ja jetzt erstmal einige Clipse und ich weiß ja nicht, wie lange die Tube reicht. Aber für den Anfang tuts das und ich hab Leberwurst gekauft, werd ich dann morgen mal ausprobieren. Auf die Trainingsstunde bin ich auch schon super gespannt, vermutlich brauch ich auch doch nicht zu dem behinderten Jungen, d.h. wir müssen um zwölf beim Trainer sein, da gehen wir vorher 'ne schön große Runde entspannt mit Zeitunglesen (und Futtertube), dann kann die Maus sich noch was ausruhen und dann fahr ich zeitig genug los, damit auch ich entspannt ankomme, falls ich es nicht auf Anhieb finden sollte.
Ich werde dann mal berichten, wie es gelaufen ist, ich weiß nur noch nicht, ob ich hier den Thread dafür nutzen soll oder einen neuen eröffne, aber ich denke, ich berichte einfach hier, werde sowieso erzählen, wie es mit der Futtertube läuft und dann kann ich ja direkt weiter schreiben, was der Trainer so sagt. Bin total neugierig, aber am Telefon klang er super sympathisch und meine Freundin ist ja mit ihrer Tierschutz-Hündin schon seit 5 Monaten oder so da (erst wöchentlich, jetzt alle 2-3 Wochen) und was sie erzählt, klingt wirklich gut. Was mir ganz wichtig ist: er arbeitet ausschließlich mit positiver Verstärkung, wird nicht laut, sondern leiser, wenn der Hund unaufmerksamer wird usw.Ist natürlich nicht billig, aber wenn es funktioniert, ist es mir das wert!
LG Silke
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Hallo Silke,
hört sich doch soweit super an mit dem Trainer, aber ein Bild muss man sich erstmal selbst machen.
Da bin ich in der Vergangenheit auch sehr überrascht worden, was das Erzählte und dann das Erlebte betrifft, da hat es mich manchmal echt umgehauen :/Erzähl hier ruhig weiter, denn das eigentliche Thema trainierst Du ja auch, bin schon echt gespannt, wie Madam auf die Futtertube reagiert
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Soooooooo, nachdem wir gerade noch 'ne Runde gegangen sind (und Sammy ist gespannt wie ein Flitzebogen, scheinbar steigt ihre Kondition deutlich schneller als meine), wird es jetzt Zeit fürs Fertigmachen und für die Fahrt zum Trainer - gestern wäre hier ein optimaler Zeitpunkt gewesen fürs Training, mir sind sage und schreibe 4 Hunde begegnet- sonst ist es meistens allerhöchstens mal einer. Allerdings hat Sammy die bis auf einen auch nicht bemerkt
Da war ich allerdings ziemlich überrascht, wen die Leute so alles mit ihren Hunden losschicken. Ich weiß jetzt nicht genau, was für ein Hund das war (sah aus wie ein weißer Schäferhund, nur viel längeres Fell und eher wie ein sehr großer Schäferhund) und auch um einiges größer als Sammy - Sammy ist bei mir (1,68m) gut kniehoch. Das Mädchen, das mit dem Hund unterwegs war, konnte gerade mal gut drüber gucken, ich schätze sie auf 8-9 Jahre. Sie war mit ihrem Hund auf der anderen Straßenseite und Sammy hat zweimal gebellt, was ihren Hund aber glücklicherweise nicht interessiert hat - sonst hätte ich schwarz gesehen, vermutlich wäre die hinter ihrem Hund her über die Straße geflogen, wenn er sich in Bewegung gesetzt hätte. Ich bin früher auch mit Hunden spazierengegangen als Kind, aber die waren dann etwa bis zu meiner Kniehöhe und da war ich auch 13 oder so. Meine Schwester ist mit dem Rauhhaardackel von gegenüber gegangen, da war sie noch jünger als 10, glaub ich, aber der Hund war auch schon 16 Jahre, kam normal nur in den Garten und hatte null Kondition. Oft ist sie mit dem Hund bis zur Straßenecke gegangen (ca. 100 Meter) und ich hab ihn dann zurück getragen, weil der nur noch hechelnd auf dem Boden lag und sich geweigert hat, auch nur einen Schritt zu laufen
Gestern sind wir mit Futtertube gelaufen (beim Auswaschen der Tube hab ich allerdings festgestellt, was ich garantiert niemals in meinen Kaffee kippen würde, wenn ich denn welchen trinken würde - das Zeug klebt trotz 3 Entfernungsversuchen immer noch zur Hälfte in meinem Spülbecken) und Leberwurst drin, hat ganz gut geklappt und heute hab ich dann auch fürs Abrufen wieder normale Leckerlies genommen, weil ich die Superleckerlies, also die Frikadelle, für den Trainer übrig lassen wollte und Sammy ist eh ein bißchen kräftig, da muss es nicht Leberwurst, und Trofu-Leckerlies und Frikadelle an einem Tag sein. So, ich pack Hundeproviant ein, hoffe, daß es nicht anfängt zu regnen die nächsten 2 Stunden und dann geht's los. Ich berichte dann heute Abend mal bzw. heute nachmittag, wie es gelaufen ist!
LG Silke
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Zitat
... und Sammy ist eh ein bißchen kräftig, da muss es nicht Leberwurst, und Trofu-Leckerlies und Frikadelle an einem Tag sein...
Nach einigen Tipps hier bin ich jetzt auf Quark-Gemisch umgestiegen für die Futtertube. Bei Luna muss ich nämlich auch mit dem Gewicht aufpassen.
Ich dachte erst so mit Quark gestreckt kommt es nicht mehr so gut an, aber das Gegenteil ist der Fall.
Ich mache abwechselnd Quark/Leberwurst und Quark/Thunfisch, 200g Leberwurst bzw. eine Dose Thunfisch auf 500g Quark. Kurz mit dem Pürierstab vermengen und fertig.
Das Selbe geht bestimmt auch mit normalem Dosenfutter. - Vor einem Moment
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