Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Beziehungsprobleme
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Zitat
Ja, das mache ich gerne.
Im Haus kann ich die Dinge jetzt schon werfen ohne ihn anzuleinen. Nur wenn ich etwas über seinen Kopf werfe, schafft er es noch nicht. Aber er lernt sehr schnell und ich denke, das wird bald auch klappen. Dann werde ich in den Garten gehen. Dort muss ich ihn allerdings zunächst anleinen. Da werde ich dann wohl wieder im Kindergarten anfangen - also Gegenstand langsam ablegen und dann allmählich steigern. Irgendwann muss es dann auch im Garten ohne Leine klappen bis ich wieder eine andere Umgebung nehmen kann.
Was mir jetzt häufiger passiert ist, dass er, wenn er aufgeregt ist, kein Leckerlie als Belohnung nimmt. Er öffnet zwar sein Maul, nimmt es aber nicht an und lässt es so auf den Boden fallen. Das ist für mich ein gutes Indiz, dass er zu aufgeregt ist allerdings entfällt dann auch mein Belohnungssystem. Muss mal besprechen, wie ich dann vorgehen soll.
LG.
Da würde ich dann mit Spiel belohnen, da es das ist, was der Hund unbedingt will und er über die Bewegung den Stress abbauen kann. Er wird wahrscheinlich kurz vor dem "Explodieren" sein, so wird er unter Spannung stehen, weil er den geworfenen Gegenständen hinterher will.
Und.... vielleicht bis Du auf einem 08/15 SV Platz von 1904 doch ganz gut aufgehoben (entgegen der Auffassung einiger Foris)... da kennt man das Thema in und auswendig und mir scheint, Dein Sirius scheint mehrere Baustellen zu haben, wobei eine Ferndiagnose schwer ist:
- er ist überfordert mit manchen Situationen und steigert sich schnell rein
- er ist insoweit vielleicht auch unterfordert, dass er seine Energie (körperlich, trieblich) einfach nicht abbauen kann und in Stress-/reiz- und Trieblage immer hoch ist. Er kann vielleicht schon gar nicht mehr runterfahren und auspowern (was auch nicht besser ist/wird, wenn Du ihn immer nieder hältst)
- er erkennt Eure Führung nicht an, sondern glaubt, er müsse die Situation (und Euch) kontrollieren.
Ich glaube übrigens nicht, dass Du mit Meiden der Situationen und Deeskalieren weiter kommst. Du wirst den Hund trieblich und psychisch nicht anders machen, er ist kein "Angsthund". Ich denke es wäre eher in der Situation eine klare Ansage fällig, dass Ihr das regelt und nicht er.... er ist meines Erachtens ein ganz großes Stück weit einfach ein pubertierender Rotzaffe, der glaubt, er könne sich alles erlauben. Und im Bereich "Gehorsam" also Sitz/Platz usw. habe ich Eselsgeduld, aber wenn es um No-Gos wie knurren, schnappen, zerren usw. geht, da ist Schluss mit Wattebällchen.Ihr könnt mich ansehen, wie ihr wollt, aber wenn mein Hund mir an der Jacke hinge, käme ein aus/lass es in einem Ton, der Nichts Gutes verheisst. Und wenn dann nicht ausgelassen wird, dann zieh ich nicht die Jacke aus, sondern dann greif ich mal beherzt zu. Lieber einmal ein blaues Auge als dauernd halbherzige inkonsequente Versuche. P.S. mit dem Jackeausziehen hat Dein Männe toll und genau zur richtigen Zeit bestätigt. Macht jeder Schutzdiensthelfer genauso, wenn der Hund das gewünschte Verhalten (Anbiss/griff) zeigt, bekommt er den Ärmel (die Beute) zur Belohnung.
Sorry, jetzt ist es ein bischen länger geworden, aber ich mache aus meinem Herzen da nur ungern eine Mördergrube.
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14. Mai 2009 um 17:14
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Beziehungsprobleme - Vor einem Moment
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Da würde ich dann mit Spiel belohnen, da es das ist, was der Hund unbedingt will und er über die Bewegung den Stress abbauen kann. Er wird wahrscheinlich kurz vor dem "Explodieren" sein, so wird er unter Spannung stehen, weil er den geworfenen Gegenständen hinterher will.
In solchen Situationen nimmt er Futter. Er verweigert es, wenn wir z.B. im Ort sind und an Stellen, wo viele Gerüche auf ihn einstürzen.
Und.... vielleicht bis Du auf einem 08/15 SV Platz von 1904 doch ganz gut aufgehoben (entgegen der Auffassung einiger Foris)... da kennt man das Thema in und auswendig und mir scheint,
Wenn dort nicht zum Großteil Abrichtung stattfinden würde, hätte ich ja gar kein Problem damit.
Dein Sirius scheint mehrere Baustellen zu haben, wobei eine Ferndiagnose (brauch ich auch nicht, habe einen wirklich guten Trainer :-)) schwer ist:
- er ist überfordert mit manchen Situationen und steigert sich schnell rein (stimmt)
- er ist insoweit vielleicht auch unterfordert, dass er seine Energie (körperlich, trieblich) einfach nicht abbauen kann und in Stress-/reiz- und Trieblage immer hoch ist. Er kann vielleicht schon gar nicht mehr runterfahren und auspowern (was auch nicht besser ist/wird, wenn Du ihn immer nieder hältst)Im Haus ist er schon immer ruihg gewesen, bis auf 5 Minuten, die ich ihm auch eingestehe als junger Hund dieser Rasse. Aber er kommt sehr schnell runter. Das übrigens auch draußen. Er regt sich schnell auf, kommt aber auch schnell wieder runter. Unterforderung will ich aber nicht ausschließen
- er erkennt Eure Führung nicht an, sondern glaubt, er müsse die Situation (und Euch) kontrollieren. Ja, das stimmt oder stimmte. Wir sind grad dabei, die Rollen zu tauschen.
Ich glaube übrigens nicht, dass Du mit Meiden der Situationen und Deeskalieren weiter kommst. Du wirst den Hund trieblich und psychisch nicht anders machen, er ist kein "Angsthund". Ich denke es wäre eher in der Situation eine klare Ansage fällig, dass Ihr das regelt und nicht er.... er ist meines Erachtens ein ganz großes Stück weit einfach ein pubertierender Rotzaffe, der glaubt, er könne sich alles erlauben. Und im Bereich "Gehorsam" also Sitz/Platz usw. habe ich Eselsgeduld, aber wenn es um No-Gos wie knurren, schnappen, zerren usw. geht, da ist Schluss mit Wattebällchen.Aber er kann Gelassenheit doch lernen. Ich will ja nicht auf Dauer aufregende Dinge vermeiden, aber es geht nicht von Null auf Hundert. Daher zunächst die Priorität, Deeskalation zu betreiben, um vor allem auch uns zu schützen. Wie gesagt, klappt seit 10 Tagen sehr gut.
Ihr könnt mich ansehen, wie ihr wollt, aber wenn mein Hund mir an der Jacke hinge, käme ein aus/lass es in einem Ton, der Nichts Gutes verheisst. Und wenn dann nicht ausgelassen wird, dann zieh ich nicht die Jacke aus, sondern dann greif ich mal beherzt zu. Lieber einmal ein blaues Auge als dauernd halbherzige inkonsequente Versuche. P.S. mit dem Jackeausziehen hat Dein Männe toll und genau zur richtigen Zeit bestätigt. Macht jeder Schutzdiensthelfer genauso, wenn der Hund das gewünschte Verhalten (Anbiss/griff) zeigt, bekommt er den Ärmel (die Beute) zur Belohnung.
Du hast Recht. ABER: in dieser konkreten Situation habe ich falsch reagiert, ja. Beim nächsten Mal (was es hoffentlich nicht geben wird) weiß ich es besser. Du darfst aber auch das Adrenalin nicht vergessen, was plötzlich aufsteigt... Und je wilder wir werden, um so wilder wird auch der Hund. Mein Trainer hat mir ein Video vom Schutzdienst geschickt und da konnte ich sehen, dass die Hunde den Ärmel als Belohnung bekommen. Klasse Schutzhundarbeit, ich weiß. Ist aber nun passiert und ich kann es nicht ändern.
Sorry, jetzt ist es ein bischen länger geworden, aber ich mache aus meinem Herzen da nur ungern eine Mördergrube.
Danke für deine ehrliche Meinung. Es ist doch ok, wenn man sich austauscht

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Hallo,
es wurde unter anderem vorgeschlagen, dass mit Spiel belohnt werden solle.Also,wenn das mein Hund wäre, würde ich überhaupt nicht spielen mit ihm.
Ich denke nicht, dass so sein Streß abgebaut wird, sondern eher noch erhöht wird.Ich würde mit ihm das Apportierren von Futterdummies üben.
Da muß er auch warten und lernen sich unter Kontrolle zu halten.
Wenn er eh schon auf sich schnell bewegene Reize reagiert, würde ich auf jeden Fall wildes Spiel oder Bällchen und son Zeugs nicht machen.LG
Anja -
Hallo Anja,
nein, Spiel gibt es nicht bei uns. Du kannst gar nicht so schnell gucken, wie das Spiel umschlägt. Zudem ist Sirius sehr körperlich und unsere Haut hat kein Fell...
Das mit dem Futterdummy finde ich eine gute Idee. Ich hatte ihn schon danach suchen lassen, was er gerne macht. Er bringt ihn mir und kann dann fressen.
LG.
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Zitat
Hallo Anja,
nein, Spiel gibt es nicht bei uns. Du kannst gar nicht so schnell gucken, wie das Spiel umschlägt. Zudem ist Sirius sehr körperlich und unsere Haut hat kein Fell...
LG.
das kann ich mir sehr gut vorstellen bei der Beschreibung von Sirius.
Futterbeutel ist ne tolle Sache. Damit er merkt, dass Mensch schlau ist und besser als Hund, hänge ich das Dummy gern mal so hoch in einen Baum, dass der Hund meine Hilfe braucht, um an den Beutel zu kommen.
Ich wechsle gern zwischen werfen (Hund muß sitzen bleiben) verstecken und in den Baum hängen.LG
Anja
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo,
was ist denn mit apportieren?
Kann man wunderbar die Impulskontrolle trainieren?Was das Körperliche angeht: Das würde ich nicht dulden und ihm auch ganz klar mitteilen.
Liebe Grüße und das wird schon
Steffi
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Hallo Steffi,
klar, Impulskontrolle, aber man kann den Hund eben auch wunderbar auslasten und die Bindung zum Mensch verbessern.Ich persönlich würde es gar nicht erst dazu kommen lassen, dass er körperlich werden kann/muß. Sonst kann es schnell zu einem kleinen Kämpfchen werden und ich will ja nicht, dass der Hund merkt, dass er mir körperlich überlegen ist.
Dazu ist es sicher auch, wie schon vom Hundetrainer geraten hat, gut, wenn er an einen Maulkorb gewöhnt wird.
gnorieren, bzw. wenn der Hund mich in der Bewegung einengen möchte, einfach durch den Hund durchlaufen, zeigt dem Hund, dass ich es nicht nötig habe, mich auf seine Kämpfchen einzulassen.
Ich würde auch anfangen, den Hund in der Bewegung einzuengen. Das geht aber nur, wenn man es nicht übertreibt, souverän und gelassen bleibt und der Hund eben so geschützt ist, das er mich nicht beeindrucken kann. Denn das Zwicken und Halten kann eben schon weh tun und mich dazu bringen, mein Ziel nicht weiter zu verfolgen. Ein denkbar ungünstiger Erfolg für den Hund.Das ist meine Art, mit solchen Hunden umzugehen, obwohl man natürlich wirklich keine Ferndiagnose geben kann und das ist es ja auch nicht, was FrogundSirius möchte. Es ist ja schon ein Trainer mit dabei.
FrogundSirius
ich war auch mal in der Situation, darüber nachzudenken, ob ich mich von einem Hund trenne, weil es mit uns absolut nicht harmonierte und ich auch dachte, wir sind nicht gut füreinander.
Gott sei Dank habe ich mich nicht getrennt, denn unsere Beziehung ist jetzt wunderbar. War viel Arbeit und hat viel GEduld gekostet, aber für uns hat es sich gelohnt.LG
Anja -
Hallo Zusammen,
ich möchte euch unbedingt von meinen/ unseren Fortschritten berichten.
Wir hatten ja eine Krisensitzung mit unserem Trainer. Wir haben nach dieser Sitzung unser Verhalten verändert, Eskalationssituationen vermieden, den Hund deutlicher reglementiert (keine Gewalt!) usw. Insbesondere die Fähigkeit, ruhig und gelassen zu bleiben, haben wir mit ihm trainiert und belohnt, wenn er es schaffte.Nun sind seit dieser Krisensitzung fast schon 4 Wochen vergangen und wir haben plötzlich einen Hund, der wie ausgewechselt ist.
Er zeigt sich deutlich submissiv uns gegenüber, insbesondere sein Verhalten gegenüber meinem Mann hat sich extrem verändert. Offensichtlich hat er unsere Sprache verstanden.
Wir sind jetzt 10 Tage auf Föhr gewesen mit meinen Eltern und ich hatte regelrechte Panik davor, dass er hochgehen könne. Wir hatten ja auch das Problem mit dem Anspringen. Was soll ich euch sagen: wir haben einen so tollen Urlaub gehabt, mit einem klasse Hund, der zwar draußen wegen der neuen Umgebung aufgeregt war, aber sich von uns führen ließ und vor allem auch meinen Eltern gegenüber sich total toll verhalten hat. Kein Anspringen, nichts.
Ich dachte, ich bekomme es nie in den Griff mit dem Anspringen und habe jetzt auch schon bei verschiedenem anderen Besuch gesehen, er schleimt stattdessen rum statt fordernd hochzuspringen.
Ich weiß, wir sind noch lange nicht über den Berg, aber wenn es so weitergeht, werden wir es schaffen.
LG.
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Freut mich für euch und den Hund. -
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