Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Beziehungsprobleme
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Nein, so schnell gebe ich nicht auf. Ich werde auf jeden Fall weiter machen. Aber ich danke dir für deine ehrliche Einschätzung. Ich denke auch, dass man sich immer fragen muss, ob es noch geht.
Was mich quält ist die Frage, wie der Hund sich bei anderen Leuten entwickelt hätte. Gäbe es dort auch diese Probleme?
LG.
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4. Mai 2009 um 16:08
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Beziehungsprobleme - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Was mich quält ist die Frage, wie der Hund sich bei anderen Leuten entwickelt hätte. Gäbe es dort auch diese Probleme?LG.
kann sein muss nicht!
kommt drauf an wie streng die erziehung ist
oder wie der hund geführt wird.
jeder machts ja andersvielleicht nicht diese probleme dafür andere

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Hm... also ich würd an eurer Stelle definitv nen Trainer zu Rate ziehen...
Jetzt schreibe ich dir mal was, was ich hier noch nie so geschrieben habe, aber vielleicht hilft es dir ja...
Benji, unser Alter.. den haben wir gesehen und er war es *ZackPeng*... er ist mein Herzhund, zu ihm habe ich eine unglaubliche Bindung und andersherum wohl auch.
Jack, der seit einem 3/4 Jahr bei uns ist, das war Männes Idee. Ich war (auch wenn ich mir das nie eingestanden habe) nicht begeistert von der Idee Zweithund. Aber Männe wollte, weil er und Benji einfach .. nun ja... die beiden waren sich lange Zeit nicht sonderlich grün... wir haben Jack besucht und bei Männe sofort *ZackPeng*... ich fand Jack schon süß und hielt ihn auch für einen tollen Hund, keine Frage, aber ich hatte nie dieses Gefühl, dass genau er mein Hund ist.
Aus welchen Gründen auch immer haben wir Jack geholt, ich habe nichts mehr dagegen gesagt, ich dachte mir, dass man zu jedem Hund sicherlich eine Beziehung aufbauen kann - das hat mir Jack allerdings nicht leicht gemacht. Er war (aufgrund seiner Vorgeschichte) wirklich wirklich wirklich anstrengend... er bei allem, was sich bewegt hat, vorwärts losgegangen, hat gebellt, geknurrt. In der WOhnung war er ok, ein wenig verkuschelt, aber nicht extrem.
Nach ein paar Wochen war ich fertig mit meinen Nerven, ich konnte nicht mehr. Jack hat mich dermaßen beansprucht, dass ich ehrlich in Erwägung gezogen habe, ihn wieder zurück zu bringen. Er hat nie gebissen oder geknurrt, aber seine Art draußen war einfach furchtbar. Zudem hat(te) er eine Verhaltensstörung, die sich drinnen und draußen ausgewirkt hat. Ich muss ehrlich sagen, mit Benji hatten wir auch Anfangs Probleme, aber er war halt mein Benji... die Probleme waren winzig im Gegensatz zu Jacks, aber ich glaube ich hätte, selbst wenn er gebissen hätte, keinen Gedanken daran verschwendet, ihn wieder abzugeben...
Aber ein Hund, zu dem man keine Beziehung hat, offenbar keine aufbauen kann?? Mir ging es richtig richtig dreckig.
Heute bin ich froh, dass ich schon als Kind immer gelernt habe, dass man Tiere nicht einfach wieder abgibt. Ich sehe die Abgabesache nun differenzierter, aber in meiner Situation war es einfach das Richtige, dass er geblieben ist. Es folgten zähe Wochen, Monate... es gab Zeiten, da habe ich mich nicht getraut mit Jack rauszugehen. Drinnen wurde er langsam entspannter, er begann sich einzuleben, wurde über die Monate typisch Bulli kuschelig und ein Clown. Draußen blieb eine Tortur... ich konnte nicht aufgeben, ich weiß bis heute nicht warum. Ich habe mit diesem Deppen trainiert und trainiert und trainiert... und es wurde besser und besser - was gewesen wäre, wenn dies nicht passiert wäre?? Keine Ahnung, ehrlich...Heute kann ich sagen, dass ich den Dicken liebe... es wird nie sein wie mit Benji, dazu hat das initiale *ZackPeng* gefehlt. Aber die Arbeit, all der Schweiß und all die Tränen haben uns zusammengebracht. Anders als bei Benji.. bis heute gibt es Tage, da verwünsch ich ihn, wenn etwas nicht klappt - diese Tage gibt es bei Benji auch, aber das ist anders. Lange habe ich mich wie ein Verräter gefühlt, weil ich Jack nicht so "lieben" kann wie Benji, aber jetzt ist mir klar, dass es eine andere Art ist. Für mich ist klar, dass ich nie mehr einen Hund ohne *ZackPeng* holen werde, aber Jack und ich haben irgendwann und irgendwie schleichend und unauffällig unseren Weg gefunden.
Aber das ist UNSER Weg... bei UNS hat es so geklappt. Ich wollte dir einfach schreiben, dass ich dich und deine Gefühle vollkommen verstehen kann, ich war selbst mittendrin. Unsere Geschichte ist mit Sicherheit sehr positiv verlaufen - es hätte auch anders ausgehen können.
Wenn ihr nicht glücklich werdet, dann musst du weiter denken. Kontaktiere aber in jedem Fall einen guten Trainer, der euch beobachtet und analysiert - dann arbeitet an den Problemen.
Ich wünsche euch alles Gute, ich kann verstehen, wie du dich fühlst, ich drücke dir die Daumen und denke an euch... ich hoffe, ihr findet den Weg, der für EUCH richtig ist - das ist bei jedem anders.
Viele viele liebe Grüße,
Anna -
Schön geschrieben, Ännchen - und genau das ist es wahrscheinlich: Sich der Herausforderung stellen und trainieren, üben, trainieren, üben, trainieren..... usw.
Alleine seid ihr da wahrscheinlich überfordert - da braucht ihr schon eine gute professionelle Unterstützung, und die ganz sicher nicht vom örtlichen Schäferhundeverein von 1904. DSH X Malinois ist eine Powermischung, deren Kraft in die richtige Richtung gelenkt werden muss. Wenn euch das gelingt, werdet ihr einen tollen Hund haben.
Wahrscheinlich ist in der Zeit, in der ihr den Hund habt, schon einiges nicht so optimal gelaufen - aber mit viel Geduld werdet ihr das sicher schaffen.
Unsere Leika ist für Aussenstehende sicher auch ein "Problemhund" - sie geht oft nach vorne und brüllt ihren Unmut lautstark heraus. Das kann Jogger, Radfahrer oder Kinder treffen und ist meist kaum vorhersehbar.
Am Anfang bin ich mit sehr gemischten Gefühlen mit ihr unterwegs gewesen, inzwischen habe ich gelernt, viel mehr Vertrauen in sie und auch in mich zu haben. Und bestimmten Situationen setze ich sie möglichst nicht aus - um uns allen Stress zu ersparen.Also - Kopf hoch, Trainer suchen, üben, üben, üben - und dann wirds schon....
Gruss
Gudrun -
Man darf aber einfach nicht unterschätzen wie schwer es ist, mit einem (eigenen) Hund zu trainieren, zu dem man keine oder kaum eine Verbindung spürt...
Ich habe als Kind gelernt, dass man Tiere aus dem Tierheim holt und nicht abgibt. Sehr pauschalisiert, aber es hat mich geprägt. Ich hätte es nicht geschafft, Jack irgendwo hinzugeben, "weil man das nicht so macht" und weil es unglaublich schwer ist, Versagen einzugestehen. Ich habe aus diesen Gründen weitergemacht, ich konnte nicht anders, ich glaube teilweise war es nicht mehr um Jacks Willen, sondern um mein Gewissen zu beruhigen... ich bin heute dankbar dafür, weil ich nen klasse Hund habe, den ich lesen kann, wie keinen anderen - und durch ihn habe ich unglaublich viel über Verhalten gelernt. Ich bin wirklich froh, dass ich damals nicht den einfachen Weg gegangen bin, aber vermutlich auch nur, weil ich heute ein Ergebnis sehe.
Es muss aber kein Versagen sein, wenn man einen Hund abgibt. Ich bin natürlich absolut dagegen, aus Bequemlichkeit einen Hund abzugeben, aber ich weiß selbst, wie schlecht es mir damals ging, ich war am Ende... aber ich bin grundsätzlich so, dass ich alles zu Ende bringe, manchmal gut, manchmal schlecht, aber es fällt mir einfach leichter als anderen Menschen.
Hätte ich trotz all der Arbeit und all der Tränen keine Bindung aufbauen können oder hätten wir Jack nicht dazu gebracht, Vertrauen zu zeigen - ich weiß nicht was heute wäre... es fällt mir nicht leicht das zu schreiben, aber ich möchte in jedem Fall, dass TS weiß, dass sie nicht alleine ist mit ihren Gefühlen.Überlege es dir sehr sehr gut, manchen Menschen hilft es auch, sich eine Frist zu setzen, die dann aber nicht zu kurz, sondern schon ein paar Monate. Manche Menschen arbeiten sich auch blind auf - so wie ich das gemacht habe... auch nicht wirklich sinnvoll, das habe ich gemerkt. Nervlich war ich sehr am Ende, meine Beziehung hat unglaublich gelitten und wird jetzt wieder besser, weil Jack nicht mehr ganz so anstrengend ist.
Ich drücke dich ganz fest, ich kann dich so verstehen, versuch es, überlegt euch zusammen mit einem Trainer, was realistische Ziele sind und was ihr machen könnt. Wichtig während des gesamten Vorgangs: Nehmt wahr, was ihr schon geschafft habt, das vergisst man allzu oft!
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Ihr Lieben,
das ist sooo lieb von euch. Es baut mich auf, insbesondere weil ich heute einen sehr sehr doofen Tag hatte. Ich habe bereits einen Trainer, dem ich vertraue. Und wir haben am Mittwoch Krisensitzung und werden beratschlagen, ob wir zunächst einen Maukkorb nehmen und wie der Weg weitergehen wird. Er hat mir schon gesagt, dass wir im Moment in einer sehr schwierigen Phase sind und wir mit Sicherheit noch das nächste halbe Jahr damit zu kämpfen haben. Ich bin bereit zu kämpfen und ich weiß auch, dass Sirius vor einem halben Jahr lange nicht so viel ausgehalten hätte, wie er es jetzt kann. Dennoch, immer wieder diese Rückschläge, die mich so fertig machen.Heute zum Beispiel war ich in der Huschu (gehen ich neben den Einzelstunden auch noch hin) und ich hatte keinerlei Zugriff auf meinen Hund. Nun ist es so, dass wir uns an verschiedenen Orten treffen und dies sicherlich der Schwerste überhaupt war. Hundetreffpunkt Nummer 1 und für Hundenasen sicher kaum auszuhalten. Sirius hat mir das Leckerlie vor die Füße gespuckt und war kurz davor, hochzugehen. Ich habe abgebrochen, weil ich um ehrlich zu sein, Angst hatte, dass es wieder losgeht.
Es geht mir so wie dir Ännchen. Einen Hund abgeben, das macht man nicht. Und wie stehe ich vor den anderen da??? Ich weiß, dass mich das nicht interessieren sollte, aber im tiefsten Inneren denkt man doch drüber nach. Zugeben zu müssen, dass man versagt hat.
Es tut gut zu hören, dass es Menschen gibt, die einen verstehen. Es gibt nicht Viele davon. Danke euch.
LG.
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Zitat
Es geht mir so wie dir Ännchen. Einen Hund abgeben, das macht man nicht. Und wie stehe ich vor den anderen da??? Ich weiß, dass mich das nicht interessieren sollte, aber im tiefsten Inneren denkt man doch drüber nach. Zugeben zu müssen, dass man versagt hat.Ich versteh dich... viele werden jetzt sagen, dass diese Denkweise egoistisch ist - mit Sicherheit, aber in so einer Lage sind nicht viele Menschen. Ich weiß ehrlich wie es dir geht.
Ich finde es toll, dass ich weitermacht und nicht aufgebt! Aber eines will ich dir sagen, wie gesagt, bei uns war es der richtige Weg, aber lass deine Angst vor Blamage etc pp dich nicht daran hindern, was für Entscheidungen du triffst. Die richtigen Leute werden es verstehen!
Du bist in einer schwierigen Lage, gerade Rückschläge mit einem Hund, zu dem die Verbindung nicht so grandios ist (und man sich aber immer und immer wieder in den Kopf ruft, dass da doch eine Verbindung sein muss), sind besonders hart.
ABER: Setz dich mit deinem Freund hin, trinkt nen Kaffee, Tee, Wein, Bier, was auch immer, macht es euch gemütlich. Und dann lasst mal die vergangenen Monate Revue passieren. Wie war euer Hund, bevor er zu euch gekommen ist, wie hat er sich die ersten Tage verhalten, was habt ihr Tolles erlebt mit ihm, was waren Erfolgserlebnisse. Stellt mal klare Verbindungen auf früher-heute... ihr werdet diesen ABend oft wiederholen müssen, und macht das auch wirklich, wenn ihr einen schlechten Tag hattet. Ihr werdet sehen, wie viel ihr trotz Rückschlägen schon geschafft habt.
Uns hat das unglaublich geholfen, auch unserer Beziehung, denn die leidet unter sowas enorm...
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Ja, das machen wir schon und werden wir auch weiter machen. Wie so oft blendet man die guten Dinge aus, wenn es grad mal schlecht läuft. Rational weiß ich das - emotional gehts mir einfach schlecht.
Bin nur froh, dass mein Mann und ich an einem Strang ziehen.
LG.
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Ich finde es gut, wenn man dran bleibt, nicht aufgibt und weitermacht.
Aber nicht immer.
Ganz ehrlich: Die Abgabe eines Hundes ist für den Hund selbst selten wirklich "schlimm".
Ich hab ja nun schon einige Pflegehunde gehabt, darunter auch welche, die schweren Herzens und trotz guter Beziehung zum Besitzer abgegeben wurden mussten. Alle Hunde waren nach kurzer Zeit recht entspannt bei mir, zeigten die "Macken" von vorher kaum noch oder gar nicht und "trauerten" ihren Besitzern höchstens einen halben Tag nach.
Ich zwinge mich nicht mehr dazu einen Hund zu mögen, wo einfach die Chemie nicht stimmt.
Ich sehe es auch nicht als Versagen, wenn man sich von einem Hund trennt. Vielmehr würde ich den Hut ziehen, wenn man sich das eingesteht und den Schritt macht.
Was mir noch immer nicht so ganz klar ist: Dein Hund geht Dich in Stress-Situationen an? Also immer dann, wenn er mit der Situation nicht umgehen kann? Und es gibt - wenn ich das richtig rauslese - viele Situationen, in denen das passiert?
Was genau machst Du denn in den Situationen, in denen das passiert? Und was wird zur Vorsorge unternommen, damit es nicht soweit kommt?Viele Grüße
Corinna -
Ja das gibt es dann ein Hund nur einen halben Tag trauert.
Es gibt aber auch andere Hunde die länger trauern. Bobby hat nach dem Tod meines Vaters mehr als 3 Wochen getrauert und hat zusätzlich massive Verlustängste entwickelt.
Ein Hund ist eben genauso individuell wie ein Mensch und jeder Hund reagiert eben anders.
Schönen Gruß,
Frank - Vor einem Moment
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