Brauche Hilfe bei Erziehung

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  • Hallo,

    mein fast ein jähriger Mischling Rusty bringt mich langsam zum verzweifeln. Ich liebe ihn wirklich über alles. Aber er macht was er will.

    Gerade eben hat er in das Bett von meinem Freund gepinkelt(!!!!!). Wir kamen vom Gassigehen, er springt aufs Bett und uriniert hinein. Das hat er vorher auch bei meinem Ex gemacht. Seit 5 Wochen sind mein neuer Freund und ich zusammen, hatten damit vorher keine Probleme.

    Vor ein paar Tagen haben wir uns auch Hamster gekauft, Rusty beobachtet sie auch mit großer Interesse. Kann es daran liegen das er ins Bett macht?

    Mein Hund kann auch "Sitz machen" bleibt aber nicht lange sitzen. Sobald er seine Leine sieht ist er kaum zu bremsen und das anleinen fällt schwer.

    Anschnallen im Auto ist auch schlecht, die Gurte/Leinen hat er durchgebissen um nach vorn zu krabbeln.

    Mir kommt es vor als sei es ein Dominanzproblem, aber wie bekomm ich dieses aus meinem Hund raus?

    Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe...

    LG Anika =)

  • hi,

    wie lange habt ihr euren hund schon? woher habt ihr euren hund? seid ihr in einer hundeschule gewesen?
    habt ihr euch näher mit rassetypischen merkmalen (z.b. jagdtrieb) auseinandergesetzt?
    wie habt ihr reagiert, als er ins bett gepullert hat? was macht ihr, wenn er kommandos selbst auflöst?

    lg marika

  • Hallo Marika,

    meinen Hund habe ich gekauft als er ca. 15 Wochen alt war. Ich hab ihn auch nicht von richtigen Züchtern. Es war ein jüngeres Pärchen, welches Ihre Hündin einmal decken lassen wollten. Die Mutter von Rusty war auch kerngesund, den Vater kenn ich nur vom Bild her. Er soll angeblich ein Jack-Russel sein, obwohl in meinem Kleinen kein Wiedererkennungswert sichtbar ist....

    Hundeschule kann ich mir leider (momentan) noch nicht leisten. Ist aber in Planung. Zumindest haben wir uns für einen Hundeverein entschieden. Der Vorsitzende ist ein Bekannter meines Freundes.

    Mit rassetypischen Merkmalen habe ich mich nicht auseinandergesetzt weil die Rassen schwer definierbar sind. Er sieht genauso aus wie seine Mutter... Irgendwie von allem ein bisschen.

    Als er ins Bett gepullert hat habe ich ihn mit der Nase r"eingedrückt", nen Klaps auf den Hintern gegeben und nun ist er in der Küche auf seinem Kissen. Normalerweise ist nachts die Schlafzimmertür auf und er liegt davor.

    Wie wir reagieren wenn er Kommandos selbst auflöst erklär ich anhand der Leinengeschichte.

    Wir leinen Ihn erst an wenn er richtig sitzt macht. Steht er (wie meistens) auf sagen wir wieder bestimmend, mit ernsterer Stimme "Sitz". Wenn er es dann macht leinen wir ihn an und loben ihn....

    Er ist mein 2er Hund. Mein erster war irgendwie gehorsamer. Mache gerade auch nichts anders in der Hundeerziehung... Irgendwie hab ich das Gefühl ich habe diesmal versagt... :sad2:

  • Wenn er direkt nach dem Gassi gehen einen richtigen See ins Bett gemacht hat, frage ich mich, ob er drausen gepinkelt hat. Vielleicht hat er wegen der neuen Umgebung oder dem Wunsch Heim zu kommen und den Hamster beobachten zu können draußen nicht gemacht.

    (Darf er aufs Bett? Hat er in Eurem beisein gemacht oder als ihr nicht da wart? Hat er sich hingehockt oder das Bein gehoben?)

    Ich würde auf jeden Fall dazu raten, dass ihr beide mit ihm Unterordnungsübungen macht. So könnt ihr ihn sein ganzes Futter erarbeiten lassen. Haltet anfangs die Futterschüssel in der Hand und gebt ihm ein Kommando. Befolgt er es, bekommt er ein wenig von dem Futter, wenn nicht, geht ihr Wortlos und räumt das Futter weg. (Das geht natürlich nur, wenn er die Kommandos kennt.)

    Das mit dem Anleinen würde ich nach dem Gassi gehen üben. Tut so, als würdet ihr gehen. Sobald der Hund aufdreht, alles wieder zurück und warten, bis er sich beruhigt. Dann nochmal von vorne, bis er sich ruhig anleinen läßt.

    Macht Euch am besten eine Liste mit den einzelnen Dingen, die ihr tut, bevor ihr Gassi geht.

    Also:

    1. Schuhe anziehen

    2. Jacke anziehen

    3. Leine vom Haken nehmen

    4. "Sitz" Kommando geben

    ...

    Achte darauf, dass Dein Freund auch mitarbeitet. Und darauf, dass Dein Hund sich nicht zurückgesetzt fühlen muß. Vielleicht verknüpft er die Anwesenheit Deines Freundes (oder seine Wohnung) mit der fehlenden Aufmerksamkeit.

    Wie beschäftigst Du Deinen Hund denn? Ist er geistig und körperlich ausgelastet?

    Bitte niemals den Hund mit der Nase in den eigenen Urin drücken. Daraus lernt er überhaupt nix!!

    Einfach ignorieren und Ursachenforschung betreiben.

  • Falls er jetzt aufs Bett darf, würde ich das ab sofort komplett verbieten. Türe zu und gut ist. Das hab ich bei meinem so gemacht, er hat auch aufs Bett gepinkelt. Er wurde verbannt vom Schlafzimmer, Sofa,.. Mittlerweile darf er da überall wieder drauf, das pinkeln hat von allein aufgehört.

  • Rusty hat gestern beim Gassi gehen gepinkelt. Und die neue Umgebung akzeptiert er auch sehr gut. Mein Freund hat gestern im Schlafzimmer für sein Abi gelernt, da hat er ich neben ihn hingehockt und los gemacht.

    Unter fehlender Aufmerksamkeit leidet mein Hund bestimmt nicht. Wir gehen mehrere Mal am Tag Gassi, mehrere Male machen wir längere Spaziergänge in der Woche mit meinen Nachbarn und deren Hund.
    Wir haben ein Quietschetweetie. das einzige Spielzeug was er ganz lässt. Der wird geschmissen und von Ihm wieder gebracht. Ein Seil, um das wir beide immer Kämpfen :) Kuscheltiere usw kann ich ihn nicht geben, die sind innerhalb 10 Minuten kaputt.... Und wenn wir draussen sind sschmeiße Stöckchen.

    Zwischendurch wird mein kleiner dann natürlich auch gestreichelt und geknuddelt.

    Mein Freund sieht ihn mittlerweile nicht als meinen sondern UNSEREN Hund an. Integriert sich also vollkommen in die Erziehung, und wird auch von den Hund als Herrchen anerkannt.

  • also anhand seiner Reaktion wusste er schon das es falsch ist, wie Begrüßung sah es nicht aus, zumal wir drei ja unten waren.

    Könnte plötzlich auftretende Eifersucht da eine Rolle spielen?

  • Naja, theoretisch schon. Daher fragte ich, ob der Hund sich "zurückgesetzt" fühlen kann, wenn Du bei Deinem Freund bist. Die Lösung wäre, Deinen Hund überhauptnicht mehr zu beachten, außer Dein Freund ist auch dabei.

    Allerdings habe ich noch keinen Fall erlebt, in dem ein Hund pinkelt um zu provozieren. Es hat entweder was mit Markierverhalten zu tun (dann würde er das Bein heben und gegen Gegenstände pinkeln) oder mit irgendeiner Form von Streß oder Unsicherheit.

    Immer vorausgesetzt, es ist nichts organisches.

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