Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Aggressiver Hund geht auf andere Rüden los
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Wir haben ein riesen Problem mit unserem Hund und ich hoffe sehr, dass uns jemand helfen kann, Tipps geben kann usw.
Unser Hund wurde im Dez. 2005 geboren, war als Welpe im Tierheim, war dann 6 Monate vermittelt, war dann leider wieder im Tierheim und im Dez. 2006 zog er zu uns. Wir gingen schon seit Sept. 2006 immer wieder mit ihm Gassi, damit er sich an uns gewöhnt.
Er ist vermutlich ein Collie-Schäferhund-Labradormix.
Schon im Tierheim hat er ein oder zwei mal einen Hund gebissen aber auch die aus dem Tierheim haben da nicht so ne große Sache daraus gemacht. Die Hunde raufen eben manchmal.
Als wir ihn zu uns holten war er auch schon relativ selbstbewusst, bellte aber keine Hunde an, nicht beim Gassi gehen, auch nicht im Garten.
Das wurde aber leider immer schlimmer.
Am Anfang pirschte er sich an anderen Hunde beim Gassi gehen an, sprang dann hoch und bellte etwas... das war auch für uns ganz lustig und wir haben es wohl unterschätzt.Inzwischen bellt er wie ein Verrückter am Gartenzaun und beim Gassi gehen bellt und knurrt er andere Hunde an uns zieht so, dass man ihn kaum halten kann.
Leider leider leider ist das noch nicht das schlimmste...
Diese Woche ist er leider (obwohl ich dabei war) aus unserem Garten über den Maschendrahtzaun (es ist noch eine Hecke davor) geklettert und hat einen kleinen Rüden ganz ganz schlimm gebissen.
Der Hund starb dann leider trotz medizinischer Versorgung wenige Stunden später
Wir sind jetzt total fertig, wissen nicht wie es weiter gehen soll.
Zu Hause hört unser Hund auch gut, aber sobald er einen anderen Hund sieht ist es aus. Er lässt sich nicht ablenken und hört nicht.Durch den Vorfall kommt er sich noch "toller" vor und es ist jetzt noch schlimmer, wenn wir andere Hunde sehen.
Ich würde ja in eine Hundeschule gehen, aber ich denke dass es sehr schwierig ist, die richtige zu finden.
Mit Hündinnen versteht er sich natürlich super... Da gabs noch nie was.
Kann uns jemand Tipps geben?
Wie gesagt, wir würden gern in eine Hundeschule gehen, aber ich hab Angst, dass wir nicht die richtige finden.Im Moment kann ich unseren Hund nicht mal ohne Leine in den Garten lassen. Das tut mir natürlich auch für ihn leid aber ich hab Angst, dass er noch mal so was schlimmes macht.
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18. April 2009 um 09:16
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Aggressiver Hund geht auf andere Rüden los - Vor einem Moment
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Oje, das klingt nicht gut.
Ich denke ihr kommt um einen Hundeschule oder einen Hundetrainer nicht drumrum.
Schau Dich in Deiner Umgebung um, besuch die Schule vorher oder vllt. einen Trainer der zu euch nach Hause kommt.
Denke ohne professionelle Hilfe werdet ihr auf Dauer nicht auskommen. -
...mmhh... hört sich fast an wie bei meinem Hund... allerdings lasse ich es nicht zu Beißereien kommen, aber anderen Rüden gegenüber geht auch ab wie nichts gutes... ich hab mir dann eine Hundetrainerin gesucht, keine Hundeschule, sondern eine private... die nur mit uns beiden erstmal trainiert.. sie macht Bindungsübungen und Training wie ich meinen Hund draußen von anderen ablenken kann... super Sache finde ich und mit viel Übung klappt das prima... Sie sagte mir mein Hund ist nicht aggressiv, das wird immer schnell angenommen, aber bei Odin ist es die pure Angst... er kläfft die anderen Hunde aus Panik an... darum üben wir jetzt seine Selbstsicherheit zu fördern und das er mir vertrauen kann an der Leine und nicht "den Max" machen muß wenn wir andere Hunde treffen... ich glaube auch eine Hundeschule wäre nicht das richtige für euch, denn da sind gleich viele Hunde auf dem Platz und wie soll er da vor lauter Ablenkung auf dich hören????... auf jeden Fall mußt du was machen... wie gesagt DU und DEIN Hund und nicht ihr und viele andere Hunde...
Lieben Gruß Ola & Odin -
Also auf jeden Fall solltet ihr euch eine gute Hundeschule suchen, solche Sachen kann man nicht einfach ferndiagnostizieren und therapieren.
Ich persönlich achte immer sehr stark darauf, was die Hunde dieser Hundeschule für Halsbänder haben, das sagt eine Menge aus, wie ich finde. Ich denke normale nichtwürgende Halsbänder und Geschirre aus Nylon oder Leder sollten Standard sein.
- Es gibt einige HUschus, die bestehen auf Glieder-/Kettenhalsbänder, meistens als Würger( ohne Stop), die würde ich persönlich ausschließen, da ich es wenig individuell finde, dass alle mit so einem Halsband laufen müssen, weil der Hund sonst angeblich nicht erzogen werden kann. Woher wollen die das wissen, wenn sie meinen Hund garnicht kennen?
- - Einige Hundeschulen finden auch Korrallen-( im Volksmund Stachelhalsbänder) Halsbänder und sogenannte Erziehungsgeschirre ( ich rede von denen die sich zusammenziehen und Schmerzen bereiten) völlig normal, die würde ich auch aussortieren.
Auch Huschus die beim Spielen ständig sagen:"Ach, das klären die unter sich", würde ich meiden, ausser du willst einen Hund der alles selber klärt ( vielleicht dann irgendwann auch ohne dein Einverständniss).- Stelle bei deinen Probebesuchen Fragen die dir so einfallen und achte darauf ( gerade bei Erziehungstechnischen Dingen) ob sie überhaupt beantwortet werden und ob dir die Trainer alles plausibel erklären.
- Frage dann ruhig nochmal spezieller nach, dann merkt man ganz schnell, ob die wirklich Ahnung haben, oder ob die das nur von jemand anders abgekupfert haben.
Trainer die nur schlecht über Schüler und andere Trainer reden kann man eigentlich direkt vergessen, sie machen die anderen schlecht um selber besser darzustehen, ein guter Trainer hat das nicht nötig.- Guck dir an, wie die Trainer den anderen "Schülern" Dinge erklären, haben sie einen netten Umgangston oder wird da auch mal rumgeblafft?
- Wie gehen die Trainer mit den Hunden um?- Haben die Trainer alle im Blick, oder konzentrieren sie sich nur auf ein oder zwei Leute( die sie vielleicht sogar privat kennen) und lassen die anderen links liegen? Bestimmt brauchen die einen mehr Unterstützung als die anderen, aber auch bei den "Selbstläufern" sollte zwischendurch zumindest mal gefragt werden ob sie klarkommen.
- Wird wirklich trainiert oder doch eher Vereinskaffeeklatsch gehalten?
- Sieht man nach einer Stunde zuschauen bei den einzelnen Schülern schon kleine Fortschritte oder wirken die alle eher frustriert und überfordert?
- Rede mal mit einzelnen Schülern und frag sie, wie es ihnen in der Huschu so geht und ob sie mal in einer anderen Huschu waren( vielleicht gehört die ja zufällig zu denen, die du auch in der näheren AUswahl hast)
- Wie siehts sonst dort aus, laufen dort Hunde unkontrolliert frei in der Gegend herum, während die Besitzer tratschen? Spätestens wenn man einen unverträglichen Hund hat oder diese Hunde nicht verträglich sind fördert das nicht gerade die entspannte Atmosphäre.
- Lässt dort jeder seinen Hund an die Neuankömmlinge heran, ohne zu fragen, ob das ok ist? Das kann auch nerven, besonders wenn man vielleicht nur kurz da vorbeigeht um abzusagen, weil der Hund wegen einer OP oder einem Schnitt in die Pfote nicht spielen darf oder wenn man ihm gerade probiert beizubringen, dass nicht alle fremden Hunde begrüsst werden müssen.
- Falls Du eine nichtkastrierte Hündin hast, darf die auch zum Training kommen und dort vielleicht sogar mit anderen Hündinnen in der Läufigkeit mal abgegrenzt spielen um wenigstens einmal die Woche die Seele baumeln zu lassen? Oder heisst es, dass soetwas nicht gehen würde, weil die Rüden dann durchdrehen?
Meine Meinung dazu ist, das Rüden auch draußen von läufigen Hündinnen im NOtfall abrufbar sein sollten, spätestens wenn sie auf der anderen Straßenseite stehen, wo soll man das den kontrollierter üben können als in der HuschuAußerdem solltest Du unbedingt deinen HUnd an einen Maulkorb gewöhnen, mit Leckerlie und ganz nett, so dass er ihn gerne trägt. Ein Hund der so heftig beißt darf auf keinen Fall ohne herumlaufen, eben damit nicht noch ein Hund stibt oder schwer verletzt wird.
Maulkorbtrainig:
Du besorgst dir einen passenden Maulkorb ( am besten einen aus Kunststoffgitter, die sind leicht, der Hund kann hecheln und sie sind gut sauber zu halten, Metallmaulkörbe sind oft sehr schwer, bieten aber die gleichen Vorteile, bitte auf keinen Fall einen Nylonmaulkorb, die taugen nur für ganz kurze Einsätze zb. TABehandlung)
Der Maulkorb muss, wenn der Hund ans tragen gewöhnt wurde sicher am Hund bleiben, viele machen ihn zu locker fest, da geht der Hund dann einmal mit der Pfote in Nacken und weg ist er.
DasTraining gestalltet sich so, dass du, den Maulkorb erstmal nur in die Hand nimmst und den Hund aus der anderen Hand fütterst, das machst Du so drei vier Sitzungen, bzw so ca zwei Tage, dabei kannst Du dem Hund den Maulkorb zeigen, aber nicht anziehen, alles ohne Zwang. Dann fängst DU an und schmierst Leberwurst o.ä. an den Korb, die der Hund dann ablecken darf, auch so 2 Tage, danach fängst Du dann an, vorne in den Maulkorb etwas größere Leckerlies reinzulegen, so dass der Hund seine Nase schon schön weit in den Korb stecken muss, dabei kommst du ihm mit dem Maulkorb aber nicht entgegen, lass ihn selber rausfinden, dass der nichts tut. Das kannst DU dann ruhig erstmal länger als zwei Tage machen, solange, bis er schon beim ersten Rausholen des Maulkorbes die Nase bis an Anschlag/ bis zum Leckerlie reinstecken will. Dann fängst Du irgendwann an, die Kekse von außen durch den Korb zu schieben, so dass du ihn, während er die Nase im Korb hast von außen füttern kannst. Klappt das so ca drei vier tage, kannst DU immer mal kurz, wenn du ihn fütterst, den Riemen hinter dem kopf zusammenführen, solange, bis es für ihn völllig normal ist, dass Du das machst. Dann kannst Du den Riemen tatsächlich mal für 30 sec oder so zumachen, und den Hund weiter mit Leckerlies füttern. Wenn du das so mit etwas größeren Leckerlieabständen ( ca 10 sec) so fünf Minuten mit ihm machen kannst, kannst Du den Korb immer länger dranlassen, aber bitte nicht einfach ranschnallen, keine Kekse mehr und ihn alleine lassen.So wie du das beschreibst, beißt er zuhause ja nicht, also lasse ihn den Korb später auf den Spaziergängen tragen und bei anderen HUndekontakten.
Der HUnd sollte nicht mehr alleine in den Garten, beschäftigen kann er sich da nur, indem er den Zaun belauert und selbst wenn ihr den Zaun erhöht, so dass er nicht mehr rüberkommt, hat er bei jedem angebellten Hund das ERfolgserlebnis, dass er ihn letztenendes vertreibt ( aus seiner Sicht), da die Leute und die Hunde ja immer nach einer Zeit weggehen, dadurch wird sein Ego noch mehr gepuscht. -
Hi,
das stelle ich mir wirklich schlimm vor.
Aber ich würde dir auch abslout raten, die Hilfe zu holen. Hier übers Forum ist das nicht machbar.Schau doch mal hier:
http://www.bhv-net.de/ unter Mitglieder.
Die hier angeschlossenen HuSchu kann man eigentlich alle empfehlen. Du musst nur in einem persönlichem Gespräch klären, ob ein Schwerpunkt der Schule "Verhaltensprobleme" ist.
Viel Erfolg.
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Achso, Du solltest natürlich schauen, dass DU vorerst Einzeltraining machst, dennoch kann der Besuch in den einzelnen Schulen ohne Hund einem einfach weiterhelfen zu beurteilen mit wem man es da zu tun hat.
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Ich denke auch, Du solltest ihn dringend wie beschrieben an einen Maulkorb gewöhnen und nicht mehr ohne diesen rausgehen!
Ansonsten rate ich Dir auch zu einem Trainer - die Punkte von blubbl sind wirklich gut, um eine gute Hundeschule zu finden!
Viele Grüße
Corinna -
...mmhh.... Maulkorb... ja... nein... also eigentlich ist es nur ein Mittel um den Hund zu schützen das er die "Beißerfahrung" nicht mehr macht... aber wenn ich als Halter aupasse, macht er das nicht... im Garten alleine natürlich auf keinen Fall und schon gar nicht angeleint... mit ihm in den Garten und die Augen offen halten und sofern sich ein anderer Hund nähert aus der Situation gehen... rein gehen... ihn ablenken mit Leckerlis o.ä... aber Maulkorb um und weiter wie wild kläffen bringt nichts... wir haben uns für ein Halti entschieden... sofern Odin andere Hunde fixiert... kann ich ganz sanft in die entgegengesetzte Richtung nehmen... so hole ich ihn aus der Situation und er merkt sein Frauchen "kann das alleine"... vor allem muß geklärt werden warum der Hund so reagiert und nicht gleich als aggressiv abgestempelt werden... Angst, Unsicherheit, schlechte Erfahrungen und darum muß er sich jetzt wehren... da gibt es sooooooooooooo viel und alles wird anders therapiert... ich hatte schon drei Hunde und dachte ich kenn mich aus, aber ich muß sagen was ich gerade alles so lerne über meinen Hund ist wahnsinn... aber der Mensch muß mehr tun als der Hund... und vor allem geht es bei der Rangordnung los und beim richtigen Belohnen in der richtigen Sekunde... z.B. ignorieren wenn er "nen Max" macht, einfach weitergehen... sofern er wieder ruhig ist in den höchsten Tönen loben und Leckerli bis zum Umfallen... könnte hier Romane schreiben... grins ...und denke trotzdem nicht, das Maulkorb die Lösung ist... Liebe, den Hund kennenlernen und Aufmerksamkeit wie er wann reagiert und dann agieren bringt mehr...
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Natürlich ist der Maulkorb keine Lösung,aber ein Schutz für die anderen Hunde und das finde ich durchaus wichtig.Natürlich muß der Hund dann auch noch trainiert werden,das ist ja klar.
Ich würde mir auch einen kompetenten Hundetrainer suchen (keinen Verein,ich glaube mit so etwas sind die meisten Hundevereine überfordert.)LG
Sigrid und Co -
Ich meinte den Maulkorb nicht als Lösung, sonst hätte ich nicht die Tips für eine gute Huschu reingeschrieben, aber auch wenn ein Halter noch so gut aufpasst, kann es immer mal sein, das ein anderer seinen Hund nicht im Griff hat oder nicht aufpasst und der zu dem Bissigen hinläuft. Der Maulkorb soll lediglich weiteren Schaden an Dritten verhindern, therapieren tut der Garnichts.
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