Berner Sennenjunghund besteigt *Hilfeee* meine Kinder
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Hier bin ich wieder - es geht wieder um den Berner Sennen von meinen Eltern von dem ich schon einmal berichtet hatte. Damals bestieg er meine Hündin, dieses mal sind es schon die Kinder!

Folgendes Problem: Heut zu Ostern waren wir zu Besuch - der Hund nach wie vor noch keinerlei Erziehung genossen, alles was er kann ist *sitz* an der Strasse - wenn wir jedoch zu Besuch kommen springt er alle an - und das schlimmste, heut besteigt er meine Kinder.
Und keiner meiner Eltern reagierte angemessen - Er sprang sie von hinten an, und *jackelte* an meiner Großen herum...Ich sauer!!!!! :zensur:Ich mein, was soll so was - meine Mutter schubste den Hund etwas unsanft zur Seite mit den Worten *Benny lass das mal* und kaum zu Ende gesagt, war der Hund wieder oben.
Ich hab nen tierischen Hals bekommen, war echt sauer - der Hund ist 7 Monate alt, mag sein dass er spielen will, oder wer weiss was....aber das dulde ich nicht!Tut mir nur leid um den Hund weil der sicher nix dazu kann, (oder doch) Vielleicht weiß der Hund genau was er da tut - aber die Diskussion mit meinen Eltern die an der Erziehung nichts machen, nervt mich sehr.
Mein Bruder meinte dann noch dämlicherweise, ja die Kinder sind Rangniedriger als der Hund wenn er sie besteigt - so ein Blödsinn - wenn meine Kinder unter dem Hund sind, dann werden wir nicht mehr zu Besuch kommen, ich mein meine Kinder sind 8 und 6 Jahre alt, der Hund schon echt groß und Schwer was soll das denn????? Ich bin so sauer -Wenn meine Mutter telefoniert *futtert* der Hund am Kabel rum, sitzt mit oben auf dem Sofa - schläft mit im Ehebett, klaut Schuhe und co - und jetzt macht er so einen Mist.
Wie verhalte ich mich dem Hund gegenüber? Wie kann ich meine Kinder schützen? Ich mein, wir sind bei Oma und Opa sie wollen gern im Garten laufen und spielen aber meine Mittlere hat schon echt Angst vor ihm weil er, so wie er sie sieht, an ihr hochspringt und das echt grob. Er zwickt auch ständig im Arm, Hand...muss das sein? Meine jüngste Tochter ist 1 Jahr alt. Man sagt zwar dass diese Rasse Familienfreundlich ist, aber auch so eine Rasse muss erzogen werden - wie wird das wenn er meine 1 - jährige anspringt??
Meine Eltern waren bisher nicht auf dem Hundeplatz mit ihm, mit anderen Hunden kommt er bisher auch gut klar, aber diese Sache mit meinen Kindern finde ich - reicht!
Könnt ihr mir helfen, wie kann ich dem Hund das konkret verbieten? Was muss ich machen und wie oft? Im Nacken schütteln bringt da wohl nix - *lach*

Vielen Dank und entschuldigt aber ich bin echt sauer wegend er Sache heut
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Hi,
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Ich würd ihn an deiner Stelle immer wieder, ganz konsequent und sehr, sehr deutlich von deinen Kindern runterpflücken!
Es sollte eigentlich keine große Sache sein, dass er zumindest deine Kinder in deiner Gegenwart in Ruhe lässt! Am grundsätzlichen Erziehungsproblem ändert das natürlich gar nichts... :/ -
Hi!
Schade, das deine Eltern sich ein solches Kraftpaket zulegen und es dann noch nicht einmal grunderziehen :|
Wie oft seid ihr denn bei deinen Eltern? Da kannst ihm sicher beibringen, das ein anderer Wind weht, wenn du da bist. Hunde können durchaus unterscheiden, bei wem sie gehorchen müssen und wer ihnen alles durchgehen lässt.So blöd, wies klingt, dir kann erstmal egal sein, wenn der Hund deinen Eltern auf der Nase rum tanzt.
Wichtig ist, das du und vor allem deine Kinder wieder halbwegs entspannt Oma und Opa besuchen könnt.
Mach dem Hund klar, dass (zu mindest, wenn du da bist) keinerlei aufreiten geduldet ist. Auch kein Anspringen.
Wie Sleipnir schon schreib: immer sofort konsequent runterziehen. Eigentlich sollte er das relativ schnell schnallen.Wenn sich deine Kinder trauen, sollten sie möglichst auch selber mit einem lauten "Nein!" und Abwehrmaßnamen reagieren. Aber dann solltest du dafür sorgen, dass sie in jedem Fall Erfolg haben - also wenn du siehst dass sie dem Hund körperlich nicht gewachsen sind, selber eingreifen. Sonst könnte das vom Hund als Erfolgserlebnis gewertet werden.
Überhaupt ist es wichtig, das jedes Verbot bzw. "Nein!" in jedem Fall von euch durchgesetzt wird!Beim Anspringen übrigens am besten darauf achten, das er nicht von euch runtergedrückt wird, sondern dass er garnicht erst springen kann. Nicht mit dem Oberkörper nach oben ausweichen oder gar die Arme nach oben reißen - das ist nur noch mehr Aufforderung (Vom Hund verstanden als: toll, mein Gegenüber springt auch auch
).
Lieber nach vorn beugen, Handflächen abwehrend nach unten richten und ein energisches "Nein!". -
Das ist wirklich heftig.
Ich habe mir Deine anderen Beiträge durchgelesen und anscheinend, darf der Hund bei Deinen Tun und Lassen was er will. Du hattest auch geschrieben, das deine Schwester wissen wollte woher Deine Mutter zu der Meinung kommt, das man dem Hund nicht wieder aus dem Körbchen nehmen darf was er da rein hat. Habt ihr schon herausgefunden woher Deine Eltern die Idee haben man muss einen Hund quasi Antiautoritär erziehen? Oder hatten Deinen Eltern noch nie einen Hund? Was ja nicht schlimm wäre, wenn man sich dann die Mühe macht sich zu erkundigen und hilfe zu holen.Hast Du mal versucht ihnen klar zumachen, dass Hundeerziehung genauso wichtig ist wie Kindererziehung? Ihr seit doch drei Geschwister? Frag Deine Eltern doch mal warum sie Euch jemals etwas vorgeschrieben und gelernt haben? Warum man einem Kind sagt was es nehmen darf und was nicht (z.B. ein Messer)? Sie werden mit Sicherheit antworten, weil es dass nicht von alleine wissen kann und man es ihm erklären muss uswusw. Vielleicht kannst Du da dann anknüpfen und ihnen klar machen, wie wichtig auch die Erziehung eines Hundes ist.
Frag doch mal Deine Mutter und Deinen Vater getrennt von einander und alleine, ob sie wirklich glücklich sind so wie es ist, wenn der Hund zwickt Sachen kaputt macht uswWahrscheinlich wird es nichts helfen, wenn Du ihnen sagst das ihr lieber Hund irgendwann auch mal gefährlich werden kann, dass er wenn er nicht lernt, dass er nicht zwicken darf irgendwann auch mal beisst und vielleicht auch verletzt. Unabsichtlich weil er ja garnicht weis das er damit weh tut. Da fällt mir so beim Schreiben ein, auch bei einem Baby sagt die Mutter AuA, wenn es an den Haaren zieht, damit es weis das es einem damit weh tut. Wäre vielleicht wieder eine Möglichkeit es deinen Eltern zu verbildlichen. Streiten würde ich nicht, ich würde versuchen es so ruhig und sachlich vorzubringen ohne den Hund schlecht darstehen zu lassen. Ich schätze den werden deine Eltern verteidigen, da er ihr quasi Kind ersatz ist (kann mich auch irren, es klingt danach)
Du könntest ja Deinen Eltern ein Buch über Hundeerziehung schenken oder eine Trainingsstunde, vielleicht mit einem Trainer der ins Haus kommt. Irgend sowas.
Und wenn alles nichts hilft. Würde ich (bitte nicht falsch auffassen, das ist nur meine ganz persönliche Meinung) klip und klar sagen, entweder wird der Hund weggesperrt, auch wenn er nichts dafür kann, aber das Risiko, dass das mit den Kindern mal exkaliert ist einfach zu groß ODER deine Eltern müssen Euch zu Hause Besuchen ohne Hund. Und das bis sich etwas verändert hat. Ich würde auch betonen das da der Hund nichts dafür kann und das du garnicht gegen den Hund hast, sondern gegen seine Unerzogenheit!!!
Ich schätze irgendwann sind dir Deine Eltern dankbar dafür, wenn Du sie zwingst etwas zu verändern.
Denn ich persönlich hätte schon bedenken einen absolut unerzogenen Hund der weder Nein noch sonstwas kennt einfach so von meinen Kindern wegzuziehen, weniger aus Angst um mich, als aus Sorge das er vielleicht mal schnappt und dabei eines der Kinder erwischt. Egal ob im bösen oder weil er es nicht besser weis.
Ich wünsch dir auf jeden Fall, das ihr eine Lösung findet. Was dein Verhalten dem Hund angeht, halte ich mit Ratschlägen zurück, da ich dafür einfach zu wenig Ahnung habe.
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Sorry wenn ich mich jetzt in die Nesseln setzte:
Aber so ein Exemplar habe ich auch daheim! Manche Hunde sind einfach schwierig zu erziehen und ich weiss nicht wie oft ich schon Sachen verboten habe die Hundi trotzdem macht. Der Hund ist 7 Monate alt, mitten in der Rüpelphase! Das geht jetzt noch ein Weilchen dann wird es besser. Wäre er sieben Jahre hätte ich Deine Empörung total verstanden aber das ist doch noch ein Kleinkind! Der hört schon auf damit!
Mein Bär hat die Schnappphasen und Hochspringphasen heute noch mit 1 Jahr. Aber mit 7 Monaten war das auch kaum auszuhalten. Und Bärs Bruder zwickt und schnappt auch noch. Und das anrammeln, ja Gott, das probiert er halt. Da muss man ihn konsequent runterziehen und verbieten, aber ich möchte jetzt mal behaupten das das mit 10mal verbieten und runterziehen nicht getan ist!
Die Kinder sind für ihn einfach auch "Junghunde" und so geht er mit ihnen um!
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Guten Morgen ihr Lieben -
Entschuldige mal, du sagst er ist ein Kleinkind? Ja schön und gut - aber meine Kinder besteigen - da hört es auf, du sagst das wird sich von allein legen - ja sicher wenn er weiterhin machen darf was er will, wird er wenn er Erwachsen ist, andere Dinge machen. Berner hin oder her - auch das ist ein Hund der seine Zähne einsetzen kann. Ich möchte nicht das meine Kinder gebissen werden, und spielen ja mag auch sein dass er meine Kinder als Rudel ansieht, oder als gleichgesinnte - aber das sind sie nun mal nicht, und von daher dulde ich das auch nicht dass er da so einen Fetz macht.
Danke für die Tipps speziell von dir Angie - echt klasse das leuchtet ein. Natürlich wollen meine Eltern nicht hören, dass der Hund im *Alter* den beiden auf der Nase herum tanzt -
Und von meinen Geschwistern kann ich da nix erwarten - die reden nur, aber handeln nicht. Wissen alles besser mehr nicht!Gut, wenn ich zu Besuch komme beuge ich mich zu ihm runter dass er gar nicht hoch kommen muss, springt mich also zur Begrüßung nicht an, aber kaum gehe ich weiter und ich denke die *begrüßung* war nun ausreichend dann kommt er hinter mir her und springt mich von hinten an. Ich sag dann streng *runter* und dreh mich so herum dass er allein abrutscht und unten ist. Meist geht er dann von allein - aber bei meinen Kindern sieht das anders aus, er ist jetzt schon größer als meine Mittlere und so groß wie meine große - wenn er da springt schreien sie schon los, und Jana (mittlere) reißt aus reflex immer die Arme hoch - meist muss ich sie anfassen und gemeinsam mit ihr rein gehen. Dann geht es auch mit dem Hund.
Ich war ja nicht bös auf den Hund, wie gesagt - der weiß ja eh nicht was er darf und was nicht - aber das von meinen Eltern so gut wie gar nichts kommt, kann ich eben nicht nachvollziehen.
Die Idee mit dem Trainer ist toll, aber meine Eltern würden nicht mal sehen das ich es für Sie und den Hund mache. Sie glauben ja, so wie es ist - ist es gut!Die Sache mit dem Körbchen alles was drin ist, ist seins - davon konnte ich sie *dank Euch* schon super überzeugen dass es eben nicht so ist.
Aber trotzdem darf er weiterhin machen was er will.Schade!
Ich werde mit den Tipps auf alle Fälle mal so vor gehen, und meine Kinder schützen. Wann ist denn für den Hund spiel eben spiel und wann fängt er an zu erkennen, Ahh die sind mir unterlegen? Also wann ist es kein Spiel mehr? Kann man das eigentlich sehen?
Es ist so, dass wenn wir zu Besuch sind, (es ist öfter im Monat) er ständig hinter den Kindern her ist, und mit der Pfote immer irgendwie andeutet dass er hoch will, so ne Art festhalten, und das ist schon unangenehm weil er auch so n bissl kratzt dabei, wenn er sich um die Beine der Mädels schmeisst. Sie sagen dann ganz oft, Nein - lass dass - aber der Hund reagiert da nicht immer drauf, mal läßt er los - dann sucht er wieder einen Moment wo er an ihrem Bein klammert oder eben versucht hochzuspringen obwohl die Kinder normal gehen ohne zu fuchteln ohne zu schreien oder die Arme hoch halten - ihn also gar nicht beachten.Schönen Tag noch
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Wie wäre es, wenn du deinen Eltern sagst, dass der Hund während eurer Besuchszeiten weggesperrt sein soll?
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Zitat
Ich werde mit den Tipps auf alle Fälle mal so vor gehen, und meine Kinder schützen. Wann ist denn für den Hund spiel eben spiel und wann fängt er an zu erkennen, Ahh die sind mir unterlegen? Also wann ist es kein Spiel mehr? Kann man das eigentlich sehen?
Das ist eigentlich egal - vermittel ihm, dass er sich grundsätzlich von Deinen Kindern fern zu halten hat.
Wenn er darauf nicht reagiert, würde ich ihn wegsperren oder irgendwo anbinden.
Wenn Deine Eltern nicht akzeptieren wollen, dass Du nicht möchtest, dass Deine Kinder berammelt werden, würde ich da ehrlich gesagt nicht mehr hinfahren. Denn die Gefahr, dass dieser Rüpel irgendwann mehr als rammelt ist groß und diesem Risiko würde ich meine Kinder nicht aussetzen.
Was der Rüpel mit Deinen Eltern macht, ist ja deren Problem.
Viele Grüße
Corinna -
Hallo Big Joy - das würden sie nicht dulden, nein halt noch nicht einmal machen! - wenn ich sie darum bitten würde, den Hund einzusperren oder anzubinden würde da eher ein* Wieso der macht doch gar nichts kommen* und ein, *wenn es dir hier nicht passt komm einfach nicht mehr zu Besuch*
Sie sehen ja auch nur, das er noch ein Junghund ist, und doch nur spielen will, es ist ja so lustig zu sehen wie er ständig das letzte Wort hat und nach schnappt wenn man ihm was verbietet - und es ist ja auch witzig wenn der Hund an meinen Kindern herum spielt...natürlich geh ich immer sofort hin, und schütze meine Kids ( es soll jetzt nicht heißen das er ein *böser Hund* ist, sicher will er spielen aber nicht so! - aber ich finde irgendwie, ich werd bei der Erziehung, dass er dieses und jenes nicht machen soll, grad was meine Kinder betrifft, recht allein gelassen.
Meine Eltern sehen nicht wirklich dass es mich echt nervt und auch die Kinder stört wenn er immer irgendwas sucht um die Kids anzuspringen. Und das auch gern mal von hinten...Aber ich mag es nicht tolerieren wenn er an meinen Kindern hoch springt oder zwickt.
Und das macht er nicht nur bei meinen Kindern, auch bei der Oma die schon an die 80 ist.Allerdings wenn er in die Stadt geht mit meiner Mutter an der Leine, und fremde kommen auf ihn zu und wollen ihn streicheln da hat er enorm Angst versteckt sich hinter meiner Mutter. Da ist er wieder ein ganz anderer Hund.
Auch wenn mein Mann kommt und ein Freund von meinem Bruder da versteckt er sich unter dem Tisch und bellt sie unter dem Tisch hervor an. Streicheln läßt er sich auch von den beiden nicht. Er hat da wirklich Angst, obwohl die beiden ihm noch nie was getan haben. Mein Mann ist sehr selten bei meinen Eltern im Monat evtl mal 2 x wenns hoch kommt...So unterschiedlich ist er...Aber trotzdem ein echt lieber süßer - wenn er nicht diese Art von spielen bei meinen Kindern durchführen würde.... :|
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Zitat
Da muss man ihn konsequent runterziehen und verbieten, aber ich möchte jetzt mal behaupten das das mit 10mal verbieten und runterziehen nicht getan ist!
Doch! Wenn ich mit der nötigen Vehemenz auftrete und dem Hund in aller Deutlichkeit zeige was ich erwarte...dann braucht es nichtmal zehn Versuche...
Ich persönlich würde keinem Hund zugestehen zu zwicken oder zu berammeln nur weil er in der "Rüpelphase" ist...
Für mich ist das einfach ein absolutes No Go und genauso vermittle ich dem Hund das dann auch... - Vor einem Moment
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