• Hallo,


    in ca. 10 Wochen bekommen wir ein kleines Katzenbaby. Nun habe ich dazu noch ein paar Fragen an die anderen Katzenhalter:


    1. Wir ziehen kurz vorher in ein Haus mit Garten. Meine Julia (Katze 6 Jahre) ist nur Wohnungshaltung gewohnt, soll aber ein paar Wochen nach dem Einzug auch raus dürfen. Soll ich die beiden dann gleich erst zusammen raus lassen? Das wäre dann für beide Neuland. Darf so ein kleines Katzenkind (dann ca. 12 Wochen) überhaupt schon raus?


    2. Soll ich den Kleinen erst in einem seperaten Zimmer lassen ohne Julia und Alfonso (Hund)? Dann erst mit Julia zusammenführen und dann mit Alfonso? Alfonso und Julia kommen ganz gut zurecht. Allerdings ist er sehr stürmisch...


    3. Ich habe leider nicht mehr viel Urlaub dieses Jahr (wg. Renovierung unseres Hauses). Kann ich den Kleinen mit Julia gleich alleine lassen? Oder lieber am Anfang in einem seperaten Zimmer?


    Tja, Fragen über Fragen.


    Danke für Eure Tipps


    Grüße


    Katharina

    • Neu

    Hi


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    • Hallo,


      ich empfehle dich, dein Kätzchen während mehrerer Monate nicht im Garten zu lassen. Du kannst ihm wohl eine gesicherte Terrasse oder einen gesicherten AUslauf gönnen. Aber, wenn du ihn so jung draussen lässt, sind die Unfallrisiken enorm und dein Kätzchen wird auch lernen, sein Radius immer mehr zu erweitern. Bei mir, nachdem etliche Katzen spurlos verschwunden oder verunglückt sind, halte ich mich am Ratschlag von erfahrenen katzenhaltern: kein Freilauf vor 12 Monaten und dann allmählich und taktisch vorgehen (Katze nicht füttern, rauslassen, nach einer Weile drin rufen und füttern, usw.). So ergeht es unserer Chartreux-Familie sehr gut. Die katzen stürzten sich auch nicht nach draussen, wenn die Türe offen ist.


      Für die Vorstellungen gibt es viele Möglichkeiten: ich lasse meistens ca. 5-10 Minuten den Neuankömmling in seinem Transportbehälter in erhöhter, sicherer Stellung, so dass die anderen Tiere ihn beschnuppern können und umgekehrt. Dann öffne ich, spreche wenig, mit fröhlicher, ruhiger Stimme, und bleibe in der Nähe, falls ein Eingreifen nötig wäre. Aber normalerweise gibt es keine Probleme. Wird das neue Kätzchen hundegewöhnt sein? Wenn ja, wird alles einfacher. Wichtig ist, dass jedes Tier jederzeit ausweichen und sich in Sicherheit bringen kann. Man muss selber besonnen bleiben und sich möglichst wie üblich benehmen. Also zu einem entspannten Klima beitragen.


      Räumliche Trennung kann in deinem Fall mind. zeitweise von Vorteil sein. Vielleicht wird das Kätzchen die Anwesenheit des Hundes geniessen, wenn die ältere Katze Ausgang hat.


      Zu genau planen ist zwecklos. Man kann sich einiges ausdenken und dann, je nach Lage handeln.


      Viel Spass mit dem Katzenbaby!

    • Hallo Katharina,


      bei uns wars zwar umgekehrt, die Katze war schon da als der Hund kam. Aber ich würde die Kleine auch zunächst drin lassen, ob es nun unbedingt ein Jahr sein muß, weiß ich nicht. Kommt auch drauf an, woher die Katze kommt. Wenn sie vom Bauerhof ist, wird es sicher schwieriger, als wenn sie aus einer Wohnungszucht kommt. Geimpft sollte sie schon sein. Ansonsten schließe ich mich Libra an, planen kann man das sicher nicht so genau. Auf alle Fälle Rückzugsmöglichkeiten schaffen, evtl zeitweise räumliche Trennung, je nachdem wie das Katzenbaby belagert wird. Bei uns hat die gemeinsame Fütterung aller "Raubtiere" Wunder gewirkt.


      Macht ihr eine Katzenklappe im neuen Haus? Dann können die Katzen auch wenn niemand da ist rein und raus. Und - was bei uns von Anfang an eingeführt wurde, Nachts ist die Katze drin. Inzwischen kennt sie das und kommt am Abend heim und wir machen die Katzenklappe zu. Dafür darf man dann ja auch im Bett schlafen....


      Viel Spaß mit neuem Haus und neuer Katze
      wünscht Christine

    • Seht Ihr, dass mit dem frühen rauslassen wusste ich nicht, danke. Ich hatte bisher nur Wohnungskatzen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das in der Praxis nicht ganz einfach wird. Schließlich sollen sowohl der Hund als auch die ältere Katze raus dürfen. Da witscht so nen kleines Ding doch schneller mit raus, als man bis drei zählen kann. Außerdem wollte ich gerne eine Katzenklappe einbauen, damit die ältere Mieze freien Zugang zum Haus hat. Bin echt am Überlegen, ob ich die dann auch noch ein paar Monate im Haus lasse. Andererseits wird der Garten von einer sehr hohen Hecke umgeben. Vielleicht hält sich der Kleine dann doch eher im Grundstück auf? Wie schätzt Ihr das mit dem Alleinbleiben ein? Kann ich die beiden Miezen nach ein paar Tagen alleine im Haus lassen? Der Hund begleitet mich zur Arbeit, das ist also kein Problem.


      Grüße


      Katharina

    • Ach ja, der Kleine wächst bei einer Tierschützerin auf, die die Mutter und die Babys von der Straße geholt hat. Sie hat 5 große Hunde - das kennt er also dann schon.

    • Hallo Katharine,


      ich denke schon, daß Du die Katzen alleine lassen kannst. Was ich machen würde, das sind ein paar erhöhte Platze schaffen, so daß sich jede Katze zurückziehen kann. Und vielleicht die ersten Freigänge kontrolliert ablaufen lassen, d.h. Du bist dabei. Allerdings würde ich auch die ältere Katze auch erst mal im Haus lassen, damit sie sich an die neue Umgebung gewöhnen kann.


      Tja, bei uns steht in 2 Monaten auch der Umzug an und mir graust es schon jetzt, meinen Freigänger ein paar Wochen einsperren zum müssen.


      Grüsse Christine

    • Hi zusammen,
      ich würde die ältere Katze mind. noch 4 - 6 Wochen drin lassen, damit sie sich erst mal eingewöhnt. Wie sieht es aus mit Impfungen? Wohnungstiger brauchen z.B. keine Tollwut-Impfung, Freigänger schon.
      Die Kleine würde ich auch erst in ein paar Monaten rauslassen, ebenfalls komplett geimpft und natürlich auf alle Fälle kastriert.
      LG
      Maggie

    • Hi,


      hier mal ein paar Antworten:


      1. rauslassen
      Bitte auf keinen Fall Rauslassen, bevor das Katzerl nicht mindestens mal 9 Monate ist, bzw kastriert ist. 12 Monate ist natürlich noch besser.
      Das Problem ist, das sich kleine Katzen noch nicht wirklich gut orientieren können. Sie laufen dann zu weit und finden den heimweg nicht mehr. Das passiert leider sher oft, weil die Leute ihre Katzen zu früh raus lassen.
      Außerdem ist bei den Kleinen sehr oft die Gefahr, das andere Leute die ja so süß finden und mitnehmen.


      Eine weitere Gefahr wird für Deine Beiden Hunde sein. Da sie Hunde ja nur postiv kennen, könnte es sein, das sie zu jedem Hund hin gehen, bzw nicht wegrennen.
      Deine Kleine kann solche Gefahren zB in jungem Alter gar nicht einschätzen.


      Bitte auch deine Große erst nach ca 8 Wochen rauslassen. Sie muß sich komplett an die neue Wohung gewöhnt haben und sich wohl und geborgen fühlen, ansonsten kann es passieren, das sie evtl nicht wieder kommt.


      Wenn Ihr die Große raus laßt, dann bitte die Katze von selber raus gehen lassen und nicht einfach mal raus in den Garten setzen oder an der Leine rausgehen. An der Leine kann die Katze sehr schnell Pnaik bekommen. Wenn Katzen in Pnaik weglaufen, dann nehmen sie ihre Umgebung nicht merh war, d.h sie finden dann auch den Rückweg nicht mehr.
      wenn sie denn Weg nach draußen selber finden, dann ziehen sie sich bei Angst auch wieder in die sichere Heimat zurück.


      Man kann zB in Türen oder fenster eine Katzenklappe einbauen. Die sind so einstellbar, daß die Katze zB rein und raus kann, nur rein oder nur raus kann. Damit kann man Eure große raus lassen und dann die Klappe auf nur rein stellen. Dann kommt sie rein, die Kleine aber nicht raus.
      Wird bei uns auch so gehandhabt. Wir haben drei Katzen, die teilweise nur unterschiedlich Ausgang haben.


      2. Neuzugang
      Am Besten setzt ihr das Kätzchen erstmal extra in einen Raum, wo es auch sein Katzenkol drin hat. Dann darf es sich mal einen Tag eingewöhnen, das Zimmer erkunden und auch das Katzenklo finden.
      Wenn man die Kleinen gleich die ganze Wohnung läßt, kann es passieren, daß sie das Klo nicht mehr finden können, weil sie sich am Anfang mit der Orientierung etwas schwer tun.
      Durch den Türspalt dringt ja der Geruch des Neuzugangs. Den können dann schon mal die Áltkatze und der Hund aufnehmen. Sie merken, da ist etwas und müssen es akzeptieren ohne das ein direkter Kontakt besteht.
      Am 2 oder 3. Tag kann man dann die Tür aufmachen und läßt den Dingen unter Aufsicht seinen Lauf.
      Unseren großen Zuwachs haben wir für 3 Tage ins Wohnzimmer in einem Quarantänekäfig gehabt, damit sich die Bande erstmal durchs Gitter beschnuffeln konnten, ohne das es zu Mord und Totschlag kommt.


      Gruß
      Nadine

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