Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Fix und alle nach der Hundeschule
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Hallo, meine Lieben!
Ich muss mir hier heute leider mal meinen Frust von der Seele schreiben, denn ich bin wirklich ratlos. Wird ein bissel mehr Text...

Also, mein Faro (Labrador/Beagle-Mix, übermorgen 8 Monate jung) ist der liebste, tollste, aufgeweckteste und freundlichste Hund, den ich kenne. Doch leider auch ein verdammter Sturkopf.
Ich hab diesbezüglich schon einige wenige Beiträge in diesem Forum verfasst, fast immer mit dem selben Ergebnis: "Der Hund ist gerademal x Monate alt, habe mehr Geduld!" Doch die viel zitierte "Wagenladung Geduld" hat mein Dicker schon lange aufgebraucht, und momentan leeren wir den Anhänger.Bis vor drei Wochen gab es eigentlich nur zwei Dinge, die mir Probleme mit dem Hund bereiteten, und die ich ihm gerne abgewöhnt hätte. Und zwar dass er fixiert auf andere Hunde ist, dort unbedingt hinwill, spielen, schnüffeln etc. Ihn ohne Leine laufen zu lassen ist nicht möglich, dann ist er weg - und ich bin Luft. Und zweitens Gehorsam im Allgemeinen. Er akzeptiert kein Nein. (Er hat noch mehr Marotten, aber damit kann ich umgehen.)
Wo nun das Wetter endlich besser wird, bin ich mit ihm jetzt also bei der Hundeschule. Heute zum dritten Mal. Ja, das hätte mit seinen acht Monaten früher geschehen müssen. Das gebe ich zu, versäumt zu haben. Müssen wir nun durch.
Doch bei der Hundeschule erlebe ich einen komplett anderen Hund als Zuhause.
Faro macht, was er will! Unter ca 50 Hunden war keiner wie er.
Bei ersten Mal wurden wir in die Anfängergruppe gesteckt. Wir wollten im Kreis laufen, Hinderniss-Parkour probieren, bisschen Sitz und Verstecken... Doch nicht mein Faro. Er zerrte ständig wie wild an der Leine oder klebte mit der Nase auf dem Boden. Kaum eine Übung klappte. Gegen die Präsenz von 50 Hunden kam ich nicht an. Rufe, Leckerlies, Wiener Würstchen - zwecklos. Ich war verzweifelt. Faro merkte das natürlich und stänkerte umso mehr.Beim zweiten Besuch beobachtete uns eine Trainerin und meinte: "Nein, nein. Das wird so nichts. Ab mit ihm in die Welpengruppe!" Die Welpengruppe ist ein Gehege von 20x20 Metern, und darin spielten sich die selben Szenen ab. Ich konnte freundlich rufen, wie ich wollte - Faro kam nicht. Schnüffelte lieber überall, leckte Urin auf (was ich richtig eklig finde) und er türmte natürlich zu den anderen Hunden.
Die Trainerin ist der Meinung, dass er kein Vertrauen zu mir hat und deshalb nicht kommt. Ich wäre in der Vergangenheit zu streng mit ihm gewesen, das wollen wir ändern. In den nächsten Tagen durfte er sich also fast alles erlauben. Bei mir durfte es nur noch toll und schön sein. Also kein Schimpfen etc... Zuhause gab es ja auch keinen Anlass dazu. Da ist er der tollste, liebste Hund, der gerne spielt, knuddelt und vor allem auf mioch hört.Heute waren wir dann zum dritten Mal da. Im Gehege war ein gerademal viermonatiges Mädel, dass er penetrant versucht hat zu besteigen. Auch wenn bei mir alles toll sein soll - aber das kann ich einfach nicht durchgehen lassen! Also: "Faro, nein!!" Faro schaute mich an, drehte einen Bogen um mich und den Besitzer der jungen Hündin und war spätestens 10 Sekunden später wieder hinter ihr. Also gleich wieder: "Faro, nein!!" Und ein Lob hinterher. Dreimal dürft ihr raten, wo Faro weitere 10 Sekunden später wieder war.
Nun bleib mal ruhig und souverän, wenn er (ohne Quatsch) das Spiel an die 20 oder 25mal wiederholt... Also musste ich energischer werden, ihn beiseite nehmen, was dann wohl wieder zu einem Vertrauensbruch führte. Auf sämtliche weiteren Übungen und auch Leckerlies hatte er dann sichtbar keine Lust mehr. Er hatte keine Lust mehr auf mich, denn ich war die Spaßbremse. Ein Blick in seine Augen zeigte mir das. So hat er mich noch nie angeschaut! Er saß an der Leine in maximal möglichem Abstand und wollte auch nicht näher kommen. Kaum lief die Trainerin an uns vorbei, war er jedoch freudig bei ihr.
In der letzten Spielpause versuchte er es dann ebenfalls penetrant bei einem Dobermann-Rüden, worauf er angeknurrt und leicht gebissen wurde - doch Faro ließ nicht locker. Selbst ein "Nein" von einem Hund akzeptiert er nicht.
Das einzig Positive heute war für mich, dass ich erkannte, dass sein extremes Schnüffeln am Boden und dabei Zerren nur ein weiteres Zeichen ist, dass er gerade versucht, seinen Kopf durchzusetzen.Meine Lieben, ich bin fix und alle.
Da zahle ich nun mein knappes Geld bei der Hundeschule und hab größere Probleme als zuvor.
Was soll ich denn nun machen? Soll bei mir wirklich vorläufig alles so toll sein? Oder ist gerade das Gegenteil notwendig. Er muss doch auch mit seinen acht Monaten akzeptieren, dass ich das Alphatier bin. Nein bedeutet nein.
Faro will an der Leine ziehen, vorne laufen. Nein!
Faro will Urin auflecken oder einen Hund besteigen. Nein!
Faro will beim Besuch zum Mittagessen meiner Mutter auf die Pelle rücken. Nein!
Faro will beim Gassi zu anderen Hunden. Nein! Doch aus Faro's Sicht gilt das alles nur für Sekunden.Ich brauche Rat. Danke, der Jonnee
PS: Ist wirklich bissel viel Text geworden.
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1. April 2009 um 00:07
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Fix und alle nach der Hundeschule - Vor einem Moment
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Ohje, Du Arme *tröst*.
Das liest sich fast so, als würde der Beagle voll durchschlagen. Leider kenne ich mich nur ungenügend mit dieser Rasse aus und hoffe, dass die Fachfrauen/Fachmänner Dir noch antworten werden.
Ich kann Dir also nur viel Durchhaltungsvermögen wünschen und das Du einen grösseren Dickkopp wie Dein Hund beweist.
8 Monate ist bei jedem Hund ein sehr schwieriges Alter, wo jedes Frauchen/Herrchen manchmal verzweifeln könnte. Es wird besser, ganz bestimmt.
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hallo,
*maleinentrostkeksrüberschieb*
deine hundeschule finde ich......merkwürdig. hast du dich verschrieben, dass 50 hunde in einer gruppe halbwüchsiger hunde sind? mit 50 hunden im kreis laufen?
dann finde ich es auch komisch, dass ein 8 monate alter hund in eine welpengruppe soll.
gruß marion -
Danke für den Keks. *beherzt zugreif*
Nein, die vielen Hunde sind natürlich auf mehrere Gruppen verteilt. Anfänger, Fortgeschrittene, Welpen etc...Natürlich will ich durchhalten. Ich liebe meinen Hund! (aber nicht den Beagle)

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ok, dann augen zu und durch.
wie arbeitet ihr denn, mit leckerlie oder beute?gruß marion
- Vor einem Moment
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Was bin ich froh, daß ich auf unserem Platz größtenteils mit großen, bösen (zukünftigen) "Schutzhunden" zu tun habe, Ausbildung kann soooo erholsam sein... ;-)
Im Ernst, einen Beagle haben wir auch, mir kommen einige der von Dir geschilderten Verhaltensweisen sehr bekannt vor. Scheint also doch was dran zu sein, dass es "rassetypische" Verhaltensweisen gibt.
Vorweg: unser Beagle war 4 oder 5, als er zu uns kam, und in Verbindung mit seinem Besitzer ist das Team für einige meiner grauen Haare verantwortlich, glaube ich ;-)Was mich wundert: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, laufen die HuSchu-Stunden immer als Gruppenunterricht ab. Habt ihr schonmal ganz allein (Du, Hund, Trainerin) gearbeitet? Wenn nicht, sollte dies mal ganz fix in Angriff genommen werden.
Zwar muß der Hund auch irgendwann mal unter Ablenkung arbeiten, aber lernen wird er so zunächst nichts.
Habt ihr schon mal unter Anleitung Aufmerksamkeits- und Bindungsspielchen geübt? Hier würde ich mal ne Grundlage für alles weitere sehen - der Hund muß erstmal geistig "bei Dir" sein, bevor er was lernt.
Bei uns schaue ich mir auch jedes neue Hund-/Halter-Team alleine an und fange nicht mit ner Gruppe an - aber gut, wir sind keine Hundeschule und müssen auch kein Geld verdienen, das hat halt Vorteile.Ohne jetzt in der Glaskugel lesen zu wollen (schließlich kenne ich Dich ja nicht): Überprüfe mal bitte ganz für Dich allein Deinen Umgang mit dem Hund zu Hause - keinen Seelenstrip im Forum ;-) .
Zu Hause war nämlich unser Beaglechen das liebe "GutschiGutschiSchatziHasi" - auf dem Platz sollte er dann funktioniern - geht natürlich nicht, der Halter war für den Hund einfach nicht authentisch.
War übrigens bei vielen unserer "Neuen" einer der Hauptgründe für komisches Verhalten.
Das hatte sich erst geändert, als der verrückte Clown beim Spaziergang abqualmte und sich mit einem Wildschwein anlegte - 3 Wochen später kam der Kerl wieder auf den Platz und sah aus wie ein Rollbraten - so viele Nähte waren zu sehen.Wie die Trainerin auf die Diagnose kommt, daß Du in der Vergangenheit zu streng zum Hund warst - mh, ich weiß nicht. Warst Du?
Nach Fluchttendenzen sieht mir das nicht aus - eher scheinst Du (Glaskugel an) uninteressant zu sein (bei dieser hohen Ablenkung wären das sicher ein Großteil der "neuen" Hundehalter) und Hundi scheint Dich nicht ganz ernst zu nehmen.
Mein Ansatz wäre: Konsequenterer Umgang mit dem Hund, falls nicht vorhanden; Beginn mit Einzelübungen, später die Ablenkung schrittweise erhöhen.
Die momentane Arbeit in der Gruppe bzw. in unmittelbarer Nähe anderer Hunde kann eigentlich nur zur Frustration von Hund und Halter führen - das sollte die Trainerin aber auch sehen.
Nochwas zum Schluß: Nur weil Du mal energisch wirst und den Hund beiseite nimmst begehst Du nicht gleich einen Vertrauensbruch - vielleicht hat Dich Dein Hund nur so angeschaut, weil er ein solches Verhalten nicht von Dir kannte?
Schlecht an der Sache ist, daß Du das offensichtlich im Frust getan hast - wenn Du schon einwirken mußt, dann bitte emotionslos (ja, ich weiß, leicht gesagt) - richtig Emotionen darfst Du zeigen, wenn Du Dich freust...
Grüße
Tom -
Dort arbeiten wir mit weichen und festen Leckerlie. Zudem hat jeder Hundebesitzer das Lieblingsspielzeug seines Vierbeiners dabei.
Ich wurde aufgefordert, vorerst sämtliches Spielzeug in der Wohnung zu entfernen, um Faro dann ganz besonders versessen auf ein ganz bestimmtes zu machen, welches er aber Zuhause nicht bekommt, sondern nur in der Hundeschule.Oh, danke für deine Antwort, Tom.
Gerade fertig mit meinem Post, schon kann ich editieren.
Mir persönlich wäre Einzelunterricht auch sehr viel lieber. So kann besser auf mich und den Hund eingegangen werden. Vollkommen klar. Ich sehe ja selbst, dass dieser Gruppenunterricht momentan absolut nutzlos und eher kontraproduktiv ist. Doch in der Hundeschule verlangen sie 20,- Euro für eine Einzelsitzung. Sorry, aber das kann ich mir nicht leisten. Ich mache demnächst eine Umschulung, beziehe also ganz wenig Geld vom Staat.
Mein ganz großes Glück ist, dass ein paar Queerstraßen weiter eine angehende Hundetrainerin wohnt, die viele meiner Ansichten teilt und auch gerne bereit ist, mit uns etwas Zeit zu verbringen.Um deine Frage zu beantworten: Auch Zuhause bin ich neben der Liebe konsequent mit Faro. Wenn es z.B. heißt: "Auf deinen Platz!", dann hat er auch auf seinen Platz zu gehen. Faro bewegt sich dann zu seiner Ecke, bleibt kurz davor sitzen, schaut mich an und denkt, das reicht. Nein! Ich bin konsequent und fordere ihn nochmal auf, auf seine Decke zu gehen. Was dann auch klappt. Und auch das ist wieder typisch für seinen Dickschädel. Eine einmalige Aufforderung wird nicht akzeptiert, ich muss immer nachhaken.
Und wenn du mich fragst, ob ich in der Vergangenheit wirklich zu streng war, dann muss ich das ganz ehrlich mit "Ja." beantworten. Wenn wirklich fast jeder Befehl mehrmals gegeben werden muss, bis Faro ihn endlich zur Zurfriedenheit ausführt, schaukelt sich der Frust auf beiden Seiten richtig hoch.
Nehmen wir zum Beispiel die Situation, in der er stets seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte: Wir sind draußen unterwegs. Faro will immer ganz vorne laufen, reizt die Leine bis auf den letzten Centimeter aus. Sorry, aber nein!! Mein Hund hat neben mir zu laufen. Punkt. Keine Diskussion. Schon alleine aus dem Grund, dass wenn er vorne läuft, er mich nicht sehen kann. Das führt dazu, dass er dann versucht zu erahnen, wohin wir denn eigentlich laufen wollen. Er wird dabei extrem nervös und wechselt sprungartig die Seiten, gerade dann, wenn er die Gegend garnicht kennt und auch nicht wissen kann, wo es hingeht. Also mache ich dieses "Tick-Tick-Tick" mit der Leine, und fordere ihn zu "Fuß" auf. Das interessiert ihn in der Regel nicht. Ich könnte ein Stachelhalsband benutzen, er würde trotzdem versuchen, vorne zu laufen. Konsequenz: Ich nehme die Leine ganz kurz, um ihn an meine Seite zu zwingen. Und nur da gibt es Lob und Leckerlie.
Und wenn Faro dieses Verhalten immer wieder zeigt, und ich immer der böse Spielverderber am anderen Ende der Leine bin, ja dann bin ich wohl auf Dauer der ewig Strenge.Und andererseits:
Ich brauche nur 5 Minuten weg sein, oder morgens aufstehen. Da zeigt mir Faro seine Liebe. Freude bis zum Abwinken, als ob wir uns tagelang nicht gesehen hätten...
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Zitat
Ich wurde aufgefordert, vorerst sämtliches Spielzeug in der Wohnung zu entfernen, um Faro dann ganz besonders versessen auf ein ganz bestimmtes zu machen, welches er aber Zuhause nicht bekommt, sondern nur in der Hundeschule.Gut - wenn er denn auf Spielzeug steht, ist das ein durchaus angebrachter Rat - der Hund soll mit Dir spielen, das mußt Du ihm aber auch auf Spaziergängen gewähren, nur HuSchu hilft da wenig.
Über richtiges Spielen mit dem Hund könnte man den nächsten Roman schreiben, müßte auch der Trainer vermitteln. Nur Ball wegwerfen gehört nämlich nicht unbedingt dazu....Zitat
Oh, danke für deine Antwort, Tom.
Gerade fertig mit meinem Post, schon kann ich editieren.
Oh, bitte - herrliches Wetter, freier Tag und nachher Hundeplatz - da ist jetzt halt Zeit ;-)
ZitatIch sehe ja selbst, dass dieser Gruppenunterricht momentan absolut nutzlos und eher kontraproduktiv ist.
Dann laß es lieber sein....
Zitat
Doch in der Hundeschule verlangen sie 20,- Euro für eine Einzelsitzung.AUA - bei uns 2,50 Euronen pro Ausbildungstag, allerdings hat die Sache einen Haken. Das ist sozusagen die Gästegebühr / Schnupperkus, Ziel sollte aber eine Mitgliedschaft in unserem HundeSportVerein sein. Wir sind halt keine HuSchu.
Mein Tipp: Guck Dir mal die HSV in Deiner Nähe an - auch da gibts gute und schlechte, ist aber billiger. Geh am besten ohne Hund hin und schau Dir an, wie die Leute da mit ihren Hunden arbeiten, rede mit den Leuten, sei offen für Neues.Zitat
Mein ganz großes Glück ist, dass ein paar Queerstraßen weiter eine angehende Hundetrainerin wohnt, die viele meiner Ansichten teilt und auch gerne bereit ist, mit uns etwas Zeit zu verbringen.Na also - Du hast nen personal Coach und die Dame eine Herausforderung ;-)
Zitat
Eine einmalige Aufforderung wird nicht akzeptiert, ich muss immer nachhaken.Ist alles nicht böse gemeint, was jetzt so kommt, also nicht übelnehmen.
Dein Hund weiß schon, welche Knöpfe er drücken muß ;-)Da fängt Konsequenz an - nicht das Kommando 2x oder öfter geben, sondern die Sache mit z.B. "Nein!" beenden und neu angehen.
Kann der Hund "Platz!"? Wenn ja, geh mit ihm zu seiner Ecke, gib dort das "Platz!" - nicht brüllen, aber ein wenig scharf und "keinen-Wiederspruch-duldend" in der Stimme - auch das muss Mensch üben. Wenns klappt, ruhig loben (aber nicht so überschwenglich, dass Hundi wieder aufspringt) - wenn nicht, dann "Nein" - weggehen und den ganzen Spaß nochmal. Du forderst Gehorsam ein, da muß Hundi schon verstehen, dass Du es ernst meinst und es keine Alternative gibt.ZitatWenn wirklich fast jeder Befehl mehrmals gegeben werden muss, bis Faro ihn endlich zur Zurfriedenheit ausführt, schaukelt sich der Frust auf beiden Seiten richtig hoch.
Naja, wobei sich mir die Frage stellt, ob Hundi die Befehle auch wirklich gelernt hat oder eher noch unsicher ist, was der Alte denn nun meint.
ZitatWir sind draußen unterwegs. Faro will immer ganz vorne laufen, reizt die Leine bis auf den letzten Centimeter aus. Sorry, aber nein!! Mein Hund hat neben mir zu laufen. Punkt. Keine Diskussion.
Kann der Hund denn "Fuß" laufen? Oder forderst Du etwas ab, was Du gern willst aber dem Hund nie richtig beigebracht hast?
Zitat
Also mache ich dieses "Tick-Tick-Tick" mit der Leine, und fordere ihn zu "Fuß" auf. Das interessiert ihn in der Regel nicht.Ein Zeichen dafür, daß der Hund garnicht bei Dir ist - müßte sich mal jemand mit Ahnung anschauen.
Zitat
Ich könnte ein Stachelhalsband benutzen, er würde trotzdem versuchen, vorne zu laufen.
Natürlich würde er das. Nicht persönlich nehmen: Der Irrglaube eines jeden Dödels, der sich im Fressnapf ein Stachel- äähhh, sorry, "Erziehungs"halsband kauft und meint, der Hund würde weniger ziehen.
Man KANN das mittels Stachel unterbinden - aber erstens halte ich davon garnichts, zweitens ist da etwas anderes nötig als den Hund im Stachel ziehen zu lassen - und glaub mir, DAS willst Du nicht wirklich tun.Zitat
Konsequenz: Ich nehme die Leine ganz kurz, um ihn an meine Seite zu zwingen. Und nur da gibt es Lob und Leckerlie.Mein alter Trainer (ein Urgestein aus hau-auf-den-Hund-Zeiten, der aber bereit war selbst zu lernen, mittlerweile viel über positive Verstärkung arbeitet aber trotzdem in "aversiven Reizen" eine Berechtigung sieht, wenn es nötig ist) sagte immer: "An der straffen Leine kann der Hund nicht lernen".
Das ist das Problem bei Deiner Methode: Du zwingst den Hund mittels Leine ins Fuß, statt ihn sich diese Position selbst erarbeiten zu lassen.
Das kann man aus der Ferne nur schwer erklären, mußt Du Dir mal von jemandem zeigen lassen.Ein zweiter Spruch für die "Neuen" bei uns ist übrigens immer: "Gängel den Hund nicht, lass ihn leben. Gib wenig Kommandos - aber wenn Du eins gibst, setz es durch".
Das sind übrigens alle "Sprüche", viel mehr Lebensweisheiten werden nicht vom Stapel gelassen ;-)Zitat
Und wenn Faro dieses Verhalten immer wieder zeigt, und ich immer der böse Spielverderber am anderen Ende der Leine bin, ja dann bin ich wohl auf Dauer der ewig Strenge.Wenn der Hund bei Dir lernt, daß Du konsequent, dabei fair und authentisch bist und sich das erwünschte Verhalten lohnt, wenn Du ihm klar die Spielregeln vorgibst kannst Du ruhig streng sein, der Hund wird sich bei Dir wohlfühlen. Klare Regeln haben nichts mit mangelnder Liebe zu tun oder nicht mehr kuscheln dürfen oder Gewalt, Stachel etc. und ähnlichem Quatsch.
Grüße
T. -
Hallo Jonee,
ihr seid aber nicht in Berlin in der EDIT: Name gelöscht - bitte keine rufschädigenden Äußerungen!! oder
???Ich würde dir raten die HuSchu zu wechseln. Das ist einfach zu viel Aufregung für deinen Hund.
Die Gruppen bei mir bestehen bei den Anfängern aus max. 5 Halter-Hund-Teams, bei den Welpen und den Fortgeschrittenen aus max. 10 Teams!
Und das nicht nebeneinander sondern nach einandern!
Wenn neue in meine Gruppe kommen, wird vorab geschaut in welche Gruppe sie passen (Konzentrationsfähigkeit, Lernstand, Temnperament, ggf. Größe, Spielgewohnheit), dann gebe ich den Haltern vorher Instruktionen bezüglich Belohnungen und Lob (ganz kleine und weiche Leckerlies, Spielzeug), Leine (am besten eine feste Führleine von 2,0 m), kleine Übungen (Leinenführigkeit, Aufmerksamkeistübung usw).
Manche machen dafür auch vorher eine Einzelstunde.
Ich sage den Halter vor der ersten Stunde, dass das alles neu ist für den Hund (neue Hunde/Menschen, neue Umgebung, neue Übungen usw) und sie nicht entäsuscht sein sollen wenn der Hund sich sich nicht lange konzentrieren kann. Das ist eine Übungssache udn kann nur in kleinen Schritten zum Erfolg führen!
Die Hunde machen meißten auch nicht die ganze Stunde mit, sondern das Spiel und eine Aufwärmübung.
Ich sage den Haltern folgendes: Wenn ihr merkt, das euer Hund unkonzentriert wird, macht eine kleine leichte Übung (Guck mal oder Sitz) belohnt das und geht dann!
So lernt der Hund, dass das Training immer mit was tollem endet, die Konzentration geht gar nicht erst flöten und der Hund wird nicht unruhig und der Hund lernt nicht, dass wenn er unruhig wird, dass das Training dann aufhört (sonst randaliert er rum, wenn er mal keine Lust hat).
Ängstliche oder aufgeregte Hunde machen erstmal Ruheübungen am Rande des Platzes, bis sie sich an die Umgebung gewöhnt haben!
P.S. Was mein Vorgänger sagt kann ich nur unterstützen!!!
Das mit der Selbstkorrektur bei der Leinenführung findest du unter dem Titel Welpe mit Stachelhalsband, Seite 11, mein Beitrag.
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Hey, lass dich nicht unterkriegen. :keks:
ZitatFaro macht, was er will! Unter ca 50 Hunden war keiner wie er.
So geht's mir auch in der Hundeschule. Kein Hund rennt bei der Abrufuebung wie ne angesengte Sau in der Gegend rum und klebt darauf einer Huendin am Hintern - nur meiner. Und der ist kein Beagle (hoechstens vielleicht ganz wenig mit drin, ach ja und er ist 6 Monate alt).
In meiner ersten HuSchu wurde mir auch gleich knallhart gesagt, keine Bindung zum Hund, so bald wie moeglich Kastra. Wir haben gewechselt

In der neuen HuSchu haben wir ne sehr coole Trainerin, die sich das ganze Drama seelenruhig angeschaut hat und mir dann gute Tips gab. Keine Kastra, richtig mit dem Hund spielen, und viel Ueben mit Schleppleine um Kommandos durchzusetzen, solche Sachen. Wir duerfen auch in der Gruppe bleiben, fuer den Hund sei das gut, wenn er sich von den anderen (meist schon sehr gut erzogenen) Hunden das ruhige Verhalten abschauen kann.
Eine Welpengruppe bei nem 8-monatigen Hund halt ich fuer falsch. Was lernt er da? Sich erst recht wie ein Kleinkind zu benehmen.
Ich les weiter fleissig mit, interessiert mich auch sehr, das Thema.
Weiterhin viel Glueck!
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