Meine Junghündin "liebt" alles, was lebt?!

  • Ich weiß nicht, ob meine Kleine normales Hundeverhalten an den Tag legt, aber sie scheint jedes Lebewesen zu "lieben".
    Z.B. hat sie neulich abends beim letzten Gassigehen einen Igel gefunden. Sie hat ihn gaanz vorsichtig bepfötelt,beschnuppert, zum Spielen aufgefordert und mich dann angefiept, mit Blick auf den Igel, dass ich ihn doch mitnehmen solle. Das Gleiche gilt für Vögel: wenn sie einen sieht, bleibt sie auf ihrem Popöchen sitzen und schaut ihm nach, bis sie ihn nicht mehr sieht. Daraufhin habe ich ihr Nachbars Kanarienvogel gezeigt, den sie liebevoll und gaanz vorsichtig abgeschleckt hat. Ich glaube, der arme Vogel hatte hinterher nen Herzkasper, aber Aruna fand ihn zum Knutschen. Ebenfalls das Gleiche bei den Kaninchen und Meerschweinchen meiner Nichte: Aruna fordert sie zum Spielen auf und tut ihnen nichts, aber auch absolut nichts zuleide. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass mein Hund keinen oder kaum Jagdtrieb entwickeln wird? *hoff*

    Okay, ich weiß, das mit dem Kanarienvogel hätte ins Auge gehen können und das arme Tier hat auch sicher Panik geschoben, aber ich hatte schon vorher die starke Vermutung, dass Aruna ihm nichts antun wird, also NICHT schimpfen :ops:
    übrigens: Aruna hat mitten im Karnikelstall gelegen und die Hasen und Meersäue sind auf ihr herumgehoppelt, sie fand's einfach nur toll und hat geschleckt und geknutscht was das Zeug hält!!!!

  • das verhalten mit dem sitzenbleiben bei vögeln kennen wir von sam auch.
    allerdings wächst unser auch mit 3 katzen,2 kanarien,1 hamster,1 fettschwanzmaus,2 schildis und rund 80 meerschweinchen auf.

    jagen tut sam noch keinen,aber er ist jedesmal ausser sich wenn die meerschweinchen möhren fressen und er keine bekommt,oder seine zu schnell auf hat :-) dann steht er schon mal an der abtrennung und bellt die schweinis an .die stört das nicht weiter...
    als sam grad bei uns war haben wir ihm unser zahmstes meeri zum beschnuppern hingehalten.unsere besi wurde von oben bis unten gut abgeschleckt... sie fands nicht so toll....hat aber keinen schaden genommen :-)


    lg kirsten

  • Hallo!

    Würd mich jetzt nicht drauf verlassen, dass euer Hund keinen Jagdtrieb hat. Unsere Hündin hat auch die Meerschweinchen von Bekannten zum Spielen aufgefordert und das Kaninchen abgeschleckt.
    Es is aber was komplett anderes, wenn man beim Spaziergang dann eins aufspringen sieht, das dann davon läuft. Da könnte dann - denk ich - schon der Hetztrieb kommen. Unsere hat (zum Glück!!) auch noch nie irgendwas hinterhergejagt aber sie verfolgt oft ganz aufgeregt irgendwelche Spuren also würd ich mich auf sie nie 100%ig verlassen. Bei unserer ist aber auch n Jagdhund (oder mehrere) mit drin.

    Denke, das sich das im Alter des Hundes noch ändern kann. Im Moment is einfach evtl noch alles "Spielzeug".

  • Na, dann ist das wohl nicht ganz so ungewöhnlich, dass ein Hund auch gut Freund mit vermeintlicher "Beute" sein kann :D

    Hoffentlich bleibt das so. Ich will keinen Hund, der im Wald Karnikel jagt und sie möglicher Weise auch noch tötet! :motzschild:

  • Das mit dem Vogel ist ja süss. (Ich würd meiner da nicht trauen, die macht einmal den Mund auf und weg ist der Sittich, auch wenns vielleicht keine Absicht war.)

    Ich weiss nicht, ob man von dieser "Liebe" auch auf einen fehlenden Jagdtrieb schliessen kann. Bei meiner kann ich das jedenfalls nicht.
    Sie liebt unsere Katzen auch. Sie liebt auch die Babykatzen von den Freunden, die sich an ihre Ohren hängen und auf sie raufkraxeln. Sie liebt alles. Aber, als neulich eine Katze aus einem Busch 50cm neben ihr erschrocken aufgesprungen und davon gerannt ist, hatte ich KEINE Chance. Obwohl sie sonst sogar Hasen sein lässt, wenn sie in einiger Entfernung sind.

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