Schleppleinentraining hoffnunglos od.bin ich zu ungeduldig?

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  • Übers Schleppleinentraining wurde ja schon oft diskutiert, ich weiß, aber.......... :/

    Meine Hündin ist 11 Monate alt. Wenn ich die Leine abmache, (was schon länger nicht mehr geschehen ist) ist sie weg. Mit "weg" meine ich: Sie rennt erst mal eine groooooße Runde. Je nachdem, was ihr dort so begegnet, ist sie auch recht schnell wieder da, aber das geht natürlich nicht, denn sie ist dann nicht mehr abrufbar. Und wenn ihr dann was begegnet, hetzt sie natürlich hinterher. Wir haben die Pfeife etabliert, das klappt auch gut - meistens. Wenn der Anreiz größer ist, dann auch mal nicht. Wir haben mit der Schleppleine angefangen, als sie 6 Monate alt war. Es geschieht selten, dass sie sich ins Geschirr schmeisst (kommt aber vor, gerne, wenn ein Vögelchen auffliegt o.ä. - Jagdtrieb also). Auch machen wir uns so interessant wie möglich mit Dummy, Suchspielen, Verstecken etc. 5x findet sie den Dummy superinteressant, beim 6ten Mal interessiert er sie überhaupt nicht, obwohl nicht erkannbar ist, was da gerade spannender sein soll.

    Ich weiß, dass kaum ein Hund 100% abrufbar ist, aber ich kriege langsam das Gefühl, dass sich dieses Verhalten nie ändert. Ist sie zu jung? Bin ich zu ungeduldig? Sicher ist, dass der Hund darunter nicht halb so viel leidet wie ich, was ja gut ist. Aber herrje - gibt es etwas Schöneres, als seinen jungen Hund springen und rennen zu sehen?!? Habt Ihr einen Rat für mich?

    LG,
    Zozoka

  • Also per Pfiff trainierten wir das Zurückkommen. Ansonsten natürlich "Hier!" und "Stopp" oder "Sitz" auf Entfernung. "Platz" ist nicht so ihr´s. Sie macht zwar Stopp oder Sitz, aber erst, nachdem sie sich umgeschaut hat (nicht zu mir, mehr die Gegend abgesucht), ob es wohl einen Grund für das Kommando gibt - dann erst entscheidet sie, sich hinzusetzen.
    Auf dem WEg bleiben trainieren wir mit "Raus da". Das gilt für den Waldrand genau so wie für die Beete im Garten.

    Spielrunde........ nun ja. Das findet natürlich statt, aber halt nur an der Schleppleine, was hinderlich ist. Oder im Haus, klar.

    Ich verstehe ja, dass alles seine Zeit braucht. Aber dann denk ich mir: Die Jäger haben ihre Hunde doch auch im Griff (oder mach ich da einen Denkfehler?).

    LG,
    Zozoka

  • ich würde das Abrufkommando jeden Tag gezielt in den Spaziergang einbauen. Auch erstmal nur von der Schlepp abmachen auf umzäunten Hundeplatz.

    Und sobald sie frei ist, was tolles zum Spielen anbieten., mach Spiele mit viel Bewegung mit ihr. Suchpiele machen. So bleibt deine nähere Umgebung spannend und interessant. Bungee fährt z.B. auf quietschende Bälle ab ;)

    So wie du's schreibst klingt das für mich so aus Hundesicht: "Hach ist das langweilig an der Schlepp. Erstmal erkunden, was es sonst noch in der Welt gibt!" :D Nicht für jeden Hund ist der Dummy der Nabel der Welt ;) meine verliert auch nach dreimal Apportieren das Interesse. Dafür findet mein Nasenhund Suchspiele total cool.
    Dann derfste auch nich vergessen, dass Wuffi wohl augenscheinlich mitten in der Hundepubertät steckt. Da hilft nur eins : üben, üben, üben

    und GEDULD!! ---- das wird schon ;)

  • Hallo also es gibt schon Hunde die nie abgeleint werden können ....
    oder nur sehr schwer ....
    wir haben eine Podenca und die is auch sehr schwer abzurufen ...
    üben, üben , üben und nie aufgeben ....
    gr aus münchen-tobi

  • ich übe mich in Geduld

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    P.S.
    Ich denke eigentlich nicht, dass es Hunde gibt, die man nie ableinen darf.
    Ist eher ne Frage, wie der HH trainiert.

  • Zitat

    Ich verstehe ja, dass alles seine Zeit braucht. Aber dann denk ich mir: Die Jäger haben ihre Hunde doch auch im Griff (oder mach ich da einen Denkfehler?).


    Das passiert aber auch nicht von heute auf morgen ;) Zumal es da auch darauf ankommt, welchen Typ Jagdhund man an der Leine führt.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Willkommen im Club der "Jägerbesitzer". Mein Hund läuft nur da frei, wo sicher kein Wild ist. Durch das Anti Jagt Training bin ich nun so weit, dass ich konzentriert mit ihr in Gebieten, wo ich es einsehen kann, auch mal frei laufen kann, aber wenn ich mich unterhalte (wenn ich z.b. mit meiner Mama gehe und deren Hund) dann kommt Lena an die Schlepp. Anders gehts einfach (noch) nicht.

    Lena ist allerdings reiner Sichtjäger, sprich, auf einer freien Wiese darf sie auch gerne mal 3 Runden rennen.

    Geht deine Spuren nach oder nur hinterher, wenn sich was bewegt (Vogel, Hase)?

  • bungee: So mach(te) ich es eigentlich. Dummy hat sich nach verschiedenen Versuchen als am interessantesten rausgestellt, manchmal (auf Teer, wo er dopsen kann) auch der Kong. Am allbesten klappt es mit einem Fichtenwedel, wie sie im Wald so rumliegen. Aber ich bin dann nur recht kurz interessant - die Freiheit ist einfach spannender. Zumal meine Kondition ehrlich gesagt schneller endet als die meines Hundes :ops: Das Abrufkommando wird täglich beim Spaziergang geübt. Okay, die Pubertät spielt wohl auch eine Rolle, stimmt. Okay, ich übe weiter und bin geduldig. Weiteres Problem: Ich hab KEINEN eingezäunten Platz, wo ich sie freilaufen lassen kann! Die hiesige Hundeschule hat lauter kleine Gehege, wo die Hunde spielen (das nutz ich halt auch für mein "privates" Üben), die nächsten HS lassen Dich nicht auf den Platz, wenn Du kein Mitglied bist und sind relativ weit weg.

    @Danke Raina.

    Corinna und Faesa: Nun ja, mein Hund (Stabijhoun) gehört zur Gruppe der Jagdhunde, ist aber lt. Rassebeschreibung nur an Maulwürfen interessiert, auf die sie gezüchtet wurden. Leider hat ihr das keiner gesagt. Also sie schnüffelt für ihr Leben gern und liebt Suchspiele und Fährte, allerdings hat sie bisher nur auf Sicht gejagt. Ich wohne aber mitten im Pfälzer Wald - hier ist immer Wild. Viele viele Rehe, einige Hasen aber vor allem Wildschweine. :sad2:

    Okay, ich übe natürlich weiter und hoffe! Vielen Dank an Euch.

    LG,
    Zozoka

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