1. Läufigkeit und schon Probleme! Kastration?
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Hallo
Meine 15-monatige Hündin hat noch während der Läufigkeit eine Schwellung und Verhärtung am Gesäuge entwickelt.

Die Tierärztin diagnostizierte eine Entzündung des Gesäuges.
Meine Maus bekam zuerst Metrovetsan (homöopathisch), was keine Besserung brachte. Mittlerweile bekommt sie Baytril (Antibiotikum) und meine Tierärztin hat mir eindringlich zur Kastration bzw. Sterilisation geraten und zwar noch vor der 2. Läufigkeit. :/Die Begründung: Wenn bei der 1. Läufigkeit schon gesundheitliche Probleme auftreten ist es sehr wahrscheinlich, dass sie immer wieder Entzündungen haben wird, was ein erhöhtes Krebsrisiko darstellt.
Mein Vorschlag war abzuwarten, wie es bei der nächsten Läufigkeit wird. Die TÄ hat mir aber erklärt, dass das Krebsrisiko nur minimiert werden kann, wenn man spätestens nach der 1. Läufigkeit kastriert. Wenn man abwartet, kann wohl das Krebsrisiko so gut wie gar nicht mehr beeinflusst werden.
Ich hatte eigentlich nicht vor meine Süße kastrieren zu lassen, aber eigentlich vertraue ich schon unserer TÄ.
Jetzt muss ich mich in den nächsten Wochen dafür oder dagegen entscheiden.
Was meint ihr dazu?
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Hallo,
ich gebe Deiner TÄ Recht.
Die Tendenz, Entzündungen und Verhärtungen zu entwickeln, ist ja eindeutig gegeben. Das wird nicht besser, wenn Du sie jetzt ein zweites Mal läufig werden läßt.
Erspar das Deiner Hündin. Wenn bei der ersten Läufigkeit schon solche Probleme auftreten, würde ich zur Kastration raten.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Es ist selten das ich einer Kastration zustimme, aber in diesem Fall bin ich der gleichen Meinung wie Betty

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Nur die Kastration verhindert ein erneutes läufig werden deiner Hündin.
Die Sterilisation macht sie nur unfruchtbar, aber der Fortpflanzungstrieb bleibt erhalten und deine Hündin wird immer noch läufig.
Welche Entscheidung du treffen sollst kann ich dir nicht sagen. Ich wüsste es für mich auch nicht.
Ich würde mir wahrscheinlich noch eine zweite oder sogar dritte Meinung von einem anderen TA einholen.
Es werden dir noch bestimmt andere User antworten, die mehr Erfahrung haben als ich.
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Wir hatten genau das Gleiche. Lara wurde vor zwei Wochen dann kastriert. Ich hätte sie normalerweise nicht kastrieren lassen, allerdings hatte sie auch Schwellungen, Entzündungen. Da hat unser TA auch dringendst dazu geraten. Die OP hat sie super weggesteckt und die Naht war auch nur ca. 2 cm.
LG
Doris mit Lara -
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In diesem Fall wäre eine Kastration wohl wirklich besser, wenn sie schon jetzt
solche gesundheitlichen Probleme bekommt.Allerdings sollte die Kastration nicht direkt nach der Läufigkeit erfolgen, sondern
ca. 3 (?) Monate später. -
6 Wochen nach der Läufigkeit wäre wohl der beste Zeitpunkt laut meiner TÄ.
Dann muss ich mich wohl mit dem Gedanken an eine Kasttation anfreunden.

LG Bienimaus
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Hallo,
meine hatte auch Probleme während ihrer 1. Läufigkeit, ich hab auch überlegt "Kastration ja oder nein".
Erst meine TÄ konnte mich davon überzeugen es doch machen zu lassen. Ich muss dazu sagen, meine TÄ verdiente an der OP keinen Cent da ihre Praxis für größere OP's nicht ausgestattet ist.
Zum Glück habe ich meine Schnöggi kastrieren lassen, ihre Gebärmutter war schon verändert und das im zarten Alter von 11 Monaten.
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Zitat
6 Wochen nach der Läufigkeit wäre wohl der beste Zeitpunkt laut meiner TÄ.
Dann muss ich mich wohl mit dem Gedanken an eine Kasttation anfreunden.

LG Bienimaus
Ich frage mich echt, warum so viele TA eine Kastration während der Scheinträchtigkeit empfehlen?
Nach 6 Wochen kommt so richtig der Prolaktinspiegel hoch, und das wird nicht in den Eierstöcken produziert. Man riskiert, dass die Hündin lange Zeit in der Phase stecken bleibt...... -
Wann wäre denn deiner Meinung nach der beste Zeitpunkt?

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