Junghund hat vor ALLEM Angst
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Ihr Lieben,
ich bin in echter Not. Mein Hund hat draussen nur Angst. Vor Autos, vor Fahrrädern, vor Kindern, vor Erwachsenen, vor Rollkoffern.
Wir treffen einen Hund - mein Kleiner freut sich, will spielen ABER sobald das fremde Frauchen oder Herrchen dichter kommt, geht er rückwärts. Dann ist das Spiel beendet. Geht der Mensch wieder auf Abstand, ist wieder alles OK und er spielt weiter.
Auf Seitenstrassen geht er normal an der Leine, sobald wir auf einer Hauptstrasse sind, setzt er sich hin und zittert. Er geht keinen Meter. Dann nehme ich ihn auf den Arm und er zittert auf meinem Arm. Wenn wir an der Ampel stehen und warten und es kommt jemand zu dicht an ihn, pinkelt er auf meinem Arm.
Das ist kein Zustand - ihm muss dringend geholfen werden. Nur wie ???
Er ist jetzt 4 Monate alt - ist aber ein ganz Kleiner ( Schulterhöhe ca. 23 cm ) - wurde bei uns nie geschlagen - und wir leben mitten in der Grossstadt. Er MUSS auch mal entspannt Gassi gehen.
Was kann ich tun ??
HILFE - Vor einem Moment
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wo hast du ihn denn her und was weißt du über seine Vorgeschichte?
Was ist er für eine Rasse?
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seid wann und aus was für einer haltung habt ihr ihn denn?
Und war er schon immer so? -
Hallo
Da stellt sich mir die Frage, woher hast du den Hund .
So ganz normal ist das nämlich nicht. :/ -
Es ist ein kleiner Mix aus Fusshupen. Er ist in einem Einzelhaus in einem Dorf geboren. Wir haben ihn mit 11 Wochen bekommen und er hatte immer schon Angst. Und spätestens seit dem Zeitpunkt musste er Autos und Menschen sehen. Am Anfang denkt man, naja der Kleine....denkt noch an seine Geschwister...muss sich erst eingewöhnen...Aber es wird einfach nicht besser. Er hat keinerlei böse Erfahrungen bei uns gemacht.
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also hat er erst ab der 11ten woche alles ausserhalb der Wohnung kennengelernt?
Das würde es schon erklären.
Normalerweise werden Welpen bei einem Züchter an Geräusche, Autofahrten etc gewöhnt. Das hat er wohl verpasst, an euch wird es daher wohl nicht liegen. -
Als erstes solltest du aufhören ihn auf den Arm zu nehmen, denn das verstärkt seine Angst, denn su sagst ihm damit indirekt: "Es ist richtig, dass du Angst hast, deshalb nehme ich dich auf den Arm und beschütze dich!"
Versuche ihn langsam an die Dinge die ihm Angst machen heranzuführen. Anfangst hatte meine auch ein wenig schiß vor kinderwagen. Ich bin dann mit ihr rausgegangen und habe eine Mutter gefragt, ob Numa mal an dem Kinderwagen schüffeln dürfe. Die Mutter fand meine Idee gut, denn sie meinte, es ist besser der Hund verliert jetzt seine Angst, als dass er später noch auf Kinder losgeht.
Naja Numa hat dasnn geschüffelt und ich habe Leckerlies zwischen den Rädern verteilt und dann ging es. mittlerweile liebt sie sogar kinderwagen weil sie gelernt hat, dass mein Neffe damit immer kommt. Jetzt denkt sie bei jedem Kinderwagen er sei dadrin und freut sich nen Kullerkeks

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Zitat
Es ist ein kleiner Mix aus Fusshupen. Er ist in einem Einzelhaus in einem Dorf geboren. Wir haben ihn mit 11 Wochen bekommen und er hatte immer schon Angst. Und spätestens seit dem Zeitpunkt musste er Autos und Menschen sehen. Am Anfang denkt man, naja der Kleine....denkt noch an seine Geschwister...muss sich erst eingewöhnen...Aber es wird einfach nicht besser. Er hat keinerlei böse Erfahrungen bei uns gemacht.
Das heißt du hast den Hund von einem Vermehrer, der es versäumt hat die Welpen an Altagsgeräusche zu gewöhnen.
Wie waren denn die Verhältnisse dort, so ängstlich wie der Hund ist, wahrscheinlich nicht die Besten.
Nun ja, jetzt hast du eine Menge Arbeit vor dir, das wird dauern, bis er seine Angst überwindet, wenn er sie je ganz überwindet.
Du musst ihn behutsam an alles ranführen und nicht noch seine Angst bestärken durch streicheln und gut zureden, und vor allem den Hund nicht ständig auf den Arm nehmen.
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NICHT auf den Arm nehmen ??? Ihn in seiner Angst unten sitzen lassen ?? Hoffen, dass das Geschirr hält und er sich nicht rauswindet. Er geht nicht weiter - was dann - ziehen ????
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JA!!!
NICHT hochnehmen
NICHT betüdelnGeschirr sollte so eng sein, dass er sich in KEINEM Fall rauswinden kann (stell dir ma vor der erschreckt und rennt auf die Straße ! ! ! ) und an die Dinge muss er sich gewöhnen. Egal was es ist. Also nicht so bemuttern sondern abhärten (natürlich vorsichtig und nicht zu viel auf einmal)
Und wenn er nicht weitergehen will, dann locken mit Spieli oder Leckerlie...mach dich interessant durch Clown machen...da kommt doch jeder Hund/welpe angedüst

- Vor einem Moment
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