Ab wann kann HD erkannt werden?
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Man kann schon im Welpenalter (ca. 16 Wochen) eine HD-Diagnostik vornehmen lassen.
Es gibt auch Verfahren zur Behandlung von HD, die bereits beim Welpen durchgeführt werden. Die Präpubische Symphysiodese z.B. wird zur Behandlung von HD nur bis zum Alter von 24 Wochen durchgeführt. Das wäre unmöglich, wenn eine Diagnostik erst ab dem 6. Monat erfolgen könnte.
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Ja, sicher tut man das
.
HD ist ein polygenetischer Erbgang, d.h. es sind viele verschiedene Gene beteiligt. Es wird an einem Gentest gearbeitet, aber rasseübergreifend gibt es da noch keine Ergebnisse.
Bisher funktioniert die Kontrolle der Krankheit über reine züchterische Massnahmen recht gut, aber dafür ist es wichtig, dass auch die Welpenkäufer mit ihren Hunden zum Röntgen gehen und da hapert es leider oft sehr. Es ist schließlich eine Narkose für den Hund und ordentlich Geld, dass der Besitzer los wird.
Wenn nur mit HD-freien Elterntieren gezüchtet wird und die Nachzucht komplett geröngt wird, dann bekommt man meist gesunde Tiere, da man Vergleichswerte hat. Es kann nämlich auch sein, dass 2 auf dem Röntgenbild gesunde Tiere in Kombination schlechte Hüften vererben, mit anderen Zuchtpartnern aber gesunde Nachkommen haben. Solche Sachen findet man nur durch Röntgen von möglichst vielen Hunden heraus.
Leider reden sich die Züchter meist den Mund fusselig.LG
das Schnauzermädel -
Zitat
Ja natürlich. Oder glaubst du das kann man bei einem 8wöchigen Welpen schon feststellen?? Ich finds unfair das "Katze im Sack" zu nennen. :/ Hast du deinen Hund sonst weniger lieb? Oh Gott, wenn man das schon vorher wüßte...gäbs wohl nochmehr Tierheimhunde oder die werden gleich getötet weil einen kranken Hund eh keiner haben will.
Aber HD entsteht auch durch falsche Aufzucht!
Vielleicht seh ich das ein bisschen zu verkniffen, weil wir betroffen sind, aber wir haben auf der Suche nach einem Zweithund alle potentiellen Kandidaten zum Röntgen geschickt und auch mit einem Welpen würde ich es nicht anders machen. Ich nähme ihn nicht auf, wenn er HD hätte. Das hat nichts mit mangelnder Tierliebe zu tun, aber nochmal das Drama zu durchleiden, die Ungewissheit, ob der Hund durchkommt und die finanzielle Belastung zu überstehen, traue ich mir nicht zu.
Einen bereits vorhandenen Hünd, würde ich nach wie vor behandeln lassen. Aber insgesamt wäre es wünschenswert, wenn die Käufer so strikt wären nur gesunde Welpen zu kaufen.
Zum Thema 'Katze im Sack' - rein rechtlich hat ein Käufer gewisse Ansprüche dem Züchter gegenüber, wenn er einen HD-kranken Hund von ihm erworben hat (versteckter Mangel).
Ob man seinen Hund weniger lieb hätte, lässt sich leicht fragen, wenn man nicht betroffen ist und keine HD-gefährdete Rasse hält.
Darüber hinaus werden etliche Hunde eingeschläfert, weil die HD-Behandlung den Besitzern zu teuer ist oder sie das Geld nicht haben - da mach dir nix vor.
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Zitat
Ja natürlich. Oder glaubst du das kann man bei einem 8wöchigen Welpen schon feststellen?? Ich finds unfair das "Katze im Sack" zu nennen. :/ Hast du deinen Hund sonst weniger lieb? Oh Gott, wenn man das schon vorher wüßte...gäbs wohl nochmehr Tierheimhunde oder die werden gleich getötet weil einen kranken Hund eh keiner haben will.
Aber HD entsteht auch durch falsche Aufzucht!
Ich weiß nicht ab wann man das feststellen kann, darum fragte ich ja.
Und nein, ich hätte meinen Hund deshalb nicht weniger lieb...meine alte Hündin habe ich mit 7 Jahren im Wald gefunden, meine TA diagnostizierte hochgradig HD beidseitig und mein Hund verbringt mit seinen nun mittlerweile 14 Jahren ihren Lebensabend bei mir.
Du brauchst mich also nicht angreifen. Katze im Sack war nicht böse gemeint!!!@ cookingchef
Sicher kann immer etwas sein, egal ob Rassehund oder Mischling.@ Nocte
Also könnten umsichtige Welpenkäufer ihrem Junghund frühzeitig "helfen"??? Genau sowas wollte ich wissen. Wenn man erst ein halbes Jahr warten müßte wegen einer Diagnose, dann kanns doch schon recht gravierend sein meine ich. Je früher man was tut, desto besser.@ Schnauzermädel
Tja leider scheuen viele Besitzer nicht nur die Kosten des Röntgens...es fängt ja schon bei viel kleineren Dingen an
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Zitat
@ Nocte
Also könnten umsichtige Welpenkäufer ihrem Junghund frühzeitig "helfen"??? Genau sowas wollte ich wissen. Wenn man erst ein halbes Jahr warten müßte wegen einer Diagnose, dann kanns doch schon recht gravierend sein meine ich. Je früher man was tut, desto besser.Ja, kann man. Spart manchmal auch eine schwerere OP. Es gibt - wie beim Menschen Spreizwindeln und wenn es ganz arg ist, kann man die Wachstumsfuge schließen lassen. Der Dreh- und Angelpunkt ist die frühzeitige Erkennung.
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Nur leider kann man ja meist froh sein, wenn ein TA das Bild eines Halbjährigen auswerten kann
, und die meisten Besitzer werden weit über den 6. Monat hinaus von ihrem TA vertröstet, wenn sie denn etwas bemerken anstatt sie zum Spezialisten zu schicken...
Etwas später Vorröntgen hat aber auch noch den Vorteil, dass man den Ellbogen gleich mitbefunden kann, der ist leider erst später fertig entwickelt. Die Katze im Sack kauft man trotzdem, denn wer wartet mit dem Welpenkauf bis nach der 16. Woche?
Das ist doch das gleiche Bild bei PL bei kleinen Hunden, schreibt der Verband keine Untersuchung vor, dann vermehren sich munter lustig Hunde, die ab und zu mal "so lustig hüpfen" und die Leute wissen nichteinmal, was der Hund hat
.LG
das Schnauzermädel -
Zitat
Nur leider kann man ja meist froh sein, wenn ein TA das Bild eines Halbjährigen auswerten kann
, und die meisten Besitzer werden weit über den 6. Monat hinaus von ihrem TA vertröstet, wenn sie denn etwas bemerken anstatt sie zum Spezialisten zu schicken...
Etwas später Vorröntgen hat aber auch noch den Vorteil, dass man den Ellbogen gleich mitbefunden kann, der ist leider erst später fertig entwickelt. Die Katze im Sack kauft man trotzdem, denn wer wartet mit dem Welpenkauf bis nach der 16. Woche?
Das ist doch das gleiche Bild bei PL bei kleinen Hunden, schreibt der Verband keine Untersuchung vor, dann vermehren sich munter lustig Hunde, die ab und zu mal "so lustig hüpfen" und die Leute wissen nichteinmal, was der Hund hat
.LG
das SchnauzermädelDas unterschreib ich.
Leider kann man nur selten was gegen den TA unternehmen, der einen vertröstet hat / falsch diagnostiziert etc. und damit Behandlungsmöglichkeiten verbaut.
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Zitat
Das unterschreib ich.
Leider kann man nur selten was gegen den TA unternehmen, der einen vertröstet hat / falsch diagnostiziert etc. und damit Behandlungsmöglichkeiten verbaut.
Problem ist nur, daß man ihm Arglistigkeit oder ähnliches unterstellen müßte und wer kann das ganz zweifelsfrei??? -
Zitat
Ab 1 Jahr kann man HD röntgen lassen, glaube ich.
Bei Eddie wurde die beitseitige HD schon mit 6 Monaten festgestellt.
Wenn ein Hund HD hat- kann es natürlich sofort festgestellt werden.
Auf verdacht- kann also ein Hund jederzeit geröngt werden- unterschied ist der, das sich die HD im jungen Alter noch verändern/ verwachsten kann.
D.h. es kann sich bis der Hund ausgewachsen ist- dramatisch verschlächtern, oder verbessern.-Ein Hund der einmal HD hatte- egal welche Stufe- wird immer ein HD-Hund bleiben.-Sie wird sich nie 100% verwachsen.Generell wir HD erst am dem 1. Lebensjahr geröngt.- Wie gesagt- bei verdacht-kann man dies auch schon früher machen.
ZitatSo wie bei jedem Hund! Auch beim Mischling es soll ja noch mehr Erbkrankheiten geben... Es sei denn man guckt sich den Stammbaum genau an dann hat man zumindest eine relativ hohe Gewissheit das dort keine Erbkrankheit vererbt wird.
HD ist nicht ausschließlich eine Erbkrankheit!
HD kann auch durch falsch oder Über- Belastung hervorgerufen werden.
Sowie durch einen "Geburtsunfall"Zitat...HD ist auch keine Beule, sondern eine Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne (die ist dann flacher und nimmt das Gelenk nicht richtig auf)....
HD ist nicht ausschließlich eine Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne.
Unter den Begriff HD fallen auch fehlbildungen des Oberschenkelkopfes, sowie Oberchenkelköpfe, die nicht richtig in der Pfanne liegen, oder sogar ausserhalb der Pfanne liegen.
Je nach Befund-gibt es unterschiedlich Therapien und unterschiedliche einstufungen.LG Nadine
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Zitat
Wenn man das "erst" mit 6 Monaten feststellen kann, dann kauft man doch im Grunde die Katze im Sack bei HD gefährdeten Rassen

Dafür gibt's die zweijährige Gewährleistungspflicht des Züchters bzw. Verkäufers.
Wenn nachzuweisen ist, dass der Züchter nicht alles getan hat, um gesunde Hunde zu züchten (z. B. überprüfbare Gesundheitsdaten der Zuchtlinien), hat der Käufer Anspruch auf Ersatzleistung.
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