Ab wann kann HD erkannt werden?
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Zitat
Dafür gibt's die zweijährige Gewährleistungspflicht des Züchters bzw. Verkäufers.
Wenn nachzuweisen ist, dass der Züchter nicht alles getan hat, um gesunde Hunde zu züchten (z. B. überprüfbare Gesundheitsdaten der Zuchtlinien), hat der Käufer Anspruch auf Ersatzleistung.
Und was nützt einem das wirklich
?
Wenn ich einen vernünftig gezogenen Hund gekauft habe, dann wird den Züchter keine Schuld treffen, weil die Elterntiere entsprechend gewählt wurden. So ein Züchter wird mir zwar trotzdem durch Preisminderung, einen Ersatzwelpen oder Beteiligung an den Behandlungskosten entgegenkommen, aber den kranken Hund hat man trotzdem.
Muss ich den Züchter erst verklagen, dann gibt es massiven zusätzlichen Stress, denn ein kranker Hund stresst ungemein.
Ein Hund ist einfach kein Auto, die besten Nachbesserungsabsichen eines Züchters helfen wenig, weil man das Tier in die Familie aufgenommen hat und eine Bindung eingegangen ist. Daher empfinde ich, bei aller Vorsicht und Umsicht, immer große Erleichterung, wenn sich das ausgesuchte Hundekind tatsächlich als putzmunter und kerngesund erweist.
Oft sieht es doch so aus: Der Züchter würde den Hund zurücknehmen, aber wer gibt ihn einfach so wieder her? Der Züchter würde einen Welpen aus einem späteren Wurf geben, aber wer wird schon einem zeitaufwändigen, eingeschränkten Hund und einem Jundspund gerecht? Hat immer die finanziellen Mittel und den Platz für 2 Hunde?
Bei aller Planung und allem Entgegenkommen des Züchters man kauft die Katze im Sack. Das betrifft die Gesundheit, die Arbeitsleistung und vieles mehr. Man kann die "Risiken" einschränken, aber zu 100% vermeiden, das geht nicht, da hilft auch das beste Gewährleistungsrecht wenig.LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Ab wann kann HD erkannt werden? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo,
also mein Balu, Labrador, wurde mit 3 Monaten operiert, Nabelbruch... darauf hat der TA rein aus Vorsorge gleich Roentgenbilder seiner Hueften gemacht. Eine HD konnte man schon erkennen, auch wenn man sich ruhig noch ein bissl mehr Zeit damit lassen sollte, da die Knochen mit 3 Monaten noch zu weich sind und daher kein 100 % ige Roentgenbilder sich erstellen lassen, nur halt: "man kann schon was erkennen" also einfach etwas ungwisser...
lg, julia
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Und was nützt einem das wirklich
?
Wenn ich einen vernünftig gezogenen Hund gekauft habe, dann wird den Züchter keine Schuld treffen, weil die Elterntiere entsprechend gewählt wurden. So ein Züchter wird mir zwar trotzdem durch Preisminderung, einen Ersatzwelpen oder Beteiligung an den Behandlungskosten entgegenkommen, aber den kranken Hund hat man trotzdem.
Muss ich den Züchter erst verklagen, dann gibt es massiven zusätzlichen Stress, denn ein kranker Hund stresst ungemein.
Ein Hund ist einfach kein Auto, die besten Nachbesserungsabsichen eines Züchters helfen wenig, weil man das Tier in die Familie aufgenommen hat und eine Bindung eingegangen ist. Daher empfinde ich, bei aller Vorsicht und Umsicht, immer große Erleichterung, wenn sich das ausgesuchte Hundekind tatsächlich als putzmunter und kerngesund erweist.
Oft sieht es doch so aus: Der Züchter würde den Hund zurücknehmen, aber wer gibt ihn einfach so wieder her? Der Züchter würde einen Welpen aus einem späteren Wurf geben, aber wer wird schon einem zeitaufwändigen, eingeschränkten Hund und einem Jundspund gerecht? Hat immer die finanziellen Mittel und den Platz für 2 Hunde?
Bei aller Planung und allem Entgegenkommen des Züchters man kauft die Katze im Sack. Das betrifft die Gesundheit, die Arbeitsleistung und vieles mehr. Man kann die "Risiken" einschränken, aber zu 100% vermeiden, das geht nicht, da hilft auch das beste Gewährleistungsrecht wenig.LG
das SchnauzermädelDa hast Du natürlich vollkommen recht. 100%ige Sicherheit auf die Gesundheit seines Hundes hat man niemals. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ein seriöser Züchter ist aber meist auch gern bereit, seinem Welpenkäufer finanziell zu helfen.
Aber es gibt ja auch die vielen Möchtegern"züchter", die durch ihre Unwissenheit oder Berechnung ihre Welpen unbedarften Leuten verkaufen.
Hergeben würde wohl kaum jemand seinen Hund. Aber dass muss man ja auch gar nicht, darüber gibt es inzwischen schon etliche Gerichtsurteile.
Aber wenn man sich zu den Sorgen um den kranken Hund nicht auch noch Sorgen um die Bezahlung der TA-Kosten machen müsste, wäre doch vieles leichter.
Nur leider rücken noch viel zu wenig Hundebesitzer den Verursachern des Hundeleids auf die Pelle. Sicher hätte so mancher Vermehrer schon seinen Betrieb eingestellt, ginge es öfter an seinen Gelbeutel.
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Ich denke auch, daß das einfach "umtauschen" nicht so einfach ist. Und Klagen dauert oft ewig.
Ich würde so einen kranken Wurm auch nicht mehr hergeben
Wenns ein Vermehrer war, der würde das Hundekind dann sicher "um die Ecke bringen"....nee nee nee. :/ -
g**gelt mal nach Pennhip....
LG
Benita -
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