Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
aggessiver Hund aus dem Tierheim
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Hallo,
ich habe da ein ganz massives Problem mit meinem "neuen" Hund aus dem Tierheim.
Habe Ihn - ein Australien Terrier Mischling 4,5 Jahre( ähnlich Yorcki) erst seit 3 Wochen...ich weiß es ist sehr kurz...aber meine Nerven liegen blank!
Sie hatten mir gesagt, das er nur in erfahrene Hundehände soll und bis dato dachte ich, ich wäre das...Also...:
Der kleine, seit einem Jahr kastrierte Bub sah mich und erklärte mich zum Frauchen, war dann noch 2x da Gassigehen und mit meiner Hündinn, alles wunderbar...mitgenommen. Er ist zu mir super, super lieb, er hört in der Wohnung prima, ich kann Ihn ins Körbchen schicken, er bleibt brav, er ist ruhig, hab ihn gewaschen, Augen, Zähne, Krallen untersucht, er geht schon ohne Leine brav, lässt sich prima abrufen...WENN kein Mann kommt, oder ein nicht kastrierter Rüde. Er tillt total durch wenn er Männer sieht, TOTAL!!! Ich hatte letzte Woche eine Hundetrainerin bei mir, sie sagte ich solle ihn dann immer an der Leine hinter mich ziehen, mich also praktisch dazwischen stellen. Mache ich auch brav, Hund flippt trotzdem aus. Genauso bei unkastrierte Rüden. Ich reite, wenn ich das Pferd z.B. putze binde ich ihn an, da im Stall leider auch Männer rumlaufen und ihn wirklich nur anschauen flippt er aus und wenn die zu nah vorbei laufen hängt er ihnen am Bein und verbeisst sich, aber richtig. Ist langsam etwas peinlich und ich habe neue Feinde.....Frauen ignoriert er aber keiner ausser mir darf ihn abfassen, er schnappt dann auch wenn ihn Frauen anfassen wollen. Gut...es muß auch nicht jeder meinen Hund andatschen...
Meine Frage nun: wenn er da so ausflippt, was würdet ihr tun??? Ignorieren, lauter werden, ihn wegziehen...etc.pp. Ihm geht da der Rolladen runter und er hört und sieht nichts mehr ausser dem Mann/Rüden, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Die Hundetante sagt, das ich erst mal an der Dominanz arbeiten muß. Mache ich...nix Sofa, nix Bett, ich zuerst durch die Tür, immer wieder mal ablegen ins Körbchen, meine Hündinn soll ich bevorzugen. es klappt alles ohne wenn und aber, die erste Woche hatte er mir auch täglich die Wohnung markiert, seit 2 Wochen nix mehr. Sorry für den Roman, könnte noch x- wichtige Sachen die mir jetzt so nicht einfallen. Hat jemand einen Tipp??Oder noch ne Frage, die zum Tipp führt?? Habe seit Jahren immer Terrier und weiß, das sie echte Ratten sind/sein können.
Ich möchte ihn nicht zurückgeben.
Viele Grüße
Fusselinette -
2. März 2009 um 15:10
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Kennst du die Vorgeschichte vom Hund ?
Was als erstes zu klären wäre ist, warum er Männer angeht !!
Hat er in seinen ersten Lebensmonaten keine kennengelernt, möglichst noch schlechte Erfahrungen gemacht, ist panisch ängstlich und weiß sich nicht anders zu helfen, als nach vorne zu gehen ?
Oder war er bei jemand, der geduldet hat, daß ihm der kleine TerrorTerrier jeden vom Hals gehalten hat ? Hat er anfangs nur erfolgreich den Postboten vertrieben und dieses Verhalten verallgemeinert und will nun jeden Mann vertreiben ?
Was sagt die Trainerin, wieso er so reagiert ?
Wie hat sich der Hund im TH verhalten, da wurde er doch auch von Pflegern versorgt ?
Gruß, staffy
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Zitat
Hallo,
ich habe da ein ganz massives Problem mit meinem "neuen" Hund aus dem Tierheim.
Habe Ihn - ein Australien Terrier Mischling 4,5 Jahre( ähnlich Yorcki) erst seit 3 Wochen...ich weiß es ist sehr kurz...aber meine Nerven liegen blank!
Sie hatten mir gesagt, das er nur in erfahrene Hundehände soll und bis dato dachte ich, ich wäre das...Also...:
Der kleine, seit einem Jahr kastrierte Bub sah mich und erklärte mich zum Frauchen, war dann noch 2x da Gassigehen und mit meiner Hündinn, alles wunderbar...mitgenommen. Er ist zu mir super, super lieb, er hört in der Wohnung prima, ich kann Ihn ins Körbchen schicken, er bleibt brav, er ist ruhig, hab ihn gewaschen, Augen, Zähne, Krallen untersucht, er geht schon ohne Leine brav, lässt sich prima abrufen...WENN kein Mann kommt, oder ein nicht kastrierter Rüde. Er tillt total durch wenn er Männer sieht, TOTAL!!!Was auch immer der Auslöser irgendwann mal dafür war, offensichtlich ist etwas sehr Einprägsames vorgefallen oder immer wieder passiert, dass er so in Stress gerät.
ZitatIch hatte letzte Woche eine Hundetrainerin bei mir, sie sagte ich solle ihn dann immer an der Leine hinter mich ziehen, mich also praktisch dazwischen stellen. Mache ich auch brav, Hund flippt trotzdem aus.
Sich selbst zwischen den Angstauslöser und den Hund zu stellen ist an sich eine gute Trainingsmethode. Doch die basiert auf ganz anderen Handlungen als Du sie hier schilderst. Normalerweise übt man in klitzekleinen Schritten diesen Vorgang, so dass der Hund am Ende aus Vertrauen zu seinem Besitzer ("Der erkennt meine Angst und schützt mich vor dem Angstauslöser") gerne hinter ihm bleibt. Wenn Du ihn allerdings hinter Dich zerrst, dann verstärkt das seine Panik nur noch mehr.
ZitatGenauso bei unkastrierte Rüden. Ich reite, wenn ich das Pferd z.B. putze binde ich ihn an, da im Stall leider auch Männer rumlaufen und ihn wirklich nur anschauen flippt er aus und wenn die zu nah vorbei laufen hängt er ihnen am Bein und verbeisst sich, aber richtig.
Angebunden sein ist für Hunde mit Angstproblematik das schlimmste überhaupt. Denn damit nimmst Du jede Fluchtmöglichkeit. Er weiß das und geht daher auf Angriff. Du solltest ihn auf keinen Fall mehr irgendwo anbinden, schon gar nirgends, wo andere Leute sind!
Zitat
Ist langsam etwas peinlich und ich habe neue Feinde.....Frauen ignoriert er aber keiner ausser mir darf ihn abfassen, er schnappt dann auch wenn ihn Frauen anfassen wollen. Gut...es muß auch nicht jeder meinen Hund andatschen...
Meine Frage nun: wenn er da so ausflippt, was würdet ihr tun???Ich würde dem Hund ersteinmal Sicherheit vermitteln, indem ich lerne ihn zu lesen und ihm beim ersten Unwohlsein den Ausweg zeige - nämlich weggehen. Das Ganze würde ich so lange üben (und lange heißt bei einem solchen Hund wirklich lang!), bis mein Hund und ich eine derart feine Kommunikation haben, dass er weiß, dass ich seine Signale erkenne und entsprechend reagiere. So, dass er weiß, ich lasse ihn nicht im Regen stehen, sondern, ich zeige ihm den Ausweg und gehe darauf ein, wenn er mir zeigt, dass das gerade nicht mehr geht.
Vergiss die Dominanzschiene. Wenn ein Hund derart massiv reagiert, dann ist es in der Regel nichts als die nackte Panik...
Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
ich vermute, dass der Hund eine schlechte Erfahrung mit Männern hatte. Er hat was mit Männern verknüpft, was ihn zum Angstbeißer werden lässt.
Wie du das wegbekommst? Wenn du einen Mann ganz weit weg siehst, dann kanst du, wenn der Hund noch nicht austickt, ihn mit ganz kleinen Leckerchen füttern. Schlucken beruhigt und macht alles positiv. Gut möglich, dass das klappt. So hab ich es mit Kindern gemacht und es hat funktioniert.
Versuche auch mal, dass sich Männer ganz vorsichtig mit einem Leckerchen nähern. Dazu Rücken vom Mann zum Hund, nicht angucken , klein machen und vorsichtig Leckerchen hingeben oder werfen. Evtl. kannst auch du den Hund füttern. Aber nicht, wenn er spinnt.
Dass der Hund auch bei Rüden so austickt, nun das kannst du so angehen, du hälst Abstand , gibst eine Aufgabe, z.Bsp. Sitz und er soll sich ruhig verhalten. Klappt das wird gespielt oder Leckerli gegeben. Klappt das nicht, würde ich ihn mal mit Wasser oder was Schpperndes erschrecken. Für mich ist die Rüdenaggression ein Machogehabe, die Sache mit en Männern aber pure Angst. Evtl. aber auch Machogehabe, sprich der Hund schützt dich.
Schwer zu sagen, ist es ein Macho, dann muss man ganz anders arbeiten als wenn es Angst ist.
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Hi,
der Hund kommt ursprünglich aus son reus Mallorca. Ich denke daher der Hass auf Männer.
Der Hund ist von einer Familie abgegeben worden, weil er den Mann und die Kinder gebissen hat.
Und im Tierheim hat man das Problem sehr verharmlost.
Die Trainerin hat gar nichts dazu gesagt...einfach ein dominanz problem...wie bei vielen anderen kleinen Hunden....
sie hatte einen etwas gelangweilten eindruck auf mich gemacht...pah...kleines viech...
er hat vor NICHTS angst, wirklich vor NICHTS!!
Liebe Grüße -
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ZitatAlles anzeigen
Hi,
der Hund kommt ursprünglich aus son reus Mallorca. Ich denke daher der Hass auf Männer.
Der Hund ist von einer Familie abgegeben worden, weil er den Mann und die Kinder gebissen hat.
Und im Tierheim hat man das Problem sehr verharmlost.
Die Trainerin hat gar nichts dazu gesagt...einfach ein dominanz problem...wie bei vielen anderen kleinen Hunden....
sie hatte einen etwas gelangweilten eindruck auf mich gemacht...pah...kleines viech...
er hat vor NICHTS angst, wirklich vor NICHTS!!
Liebe GrüßeNaja, ist ja auch ein Terrier. Also, ganz ehrlich, wenn der wirklich keine Angst hat, würde ich ihn mit Wasser nass spritzen, wenn der so spinnt und dann bekäme er einen Aufgabe. Ist es Angst, dann die Futtermethode.
Aber insgesamt ist das schon heftig, was der Hund macht.
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Wenn du mit der Trainerin absolut nicht klar kommst (hört sich zumindest nicht sehr gut an), vielleicht telefonierst du mal mit Ellen Friedrich, die dürfte nicht zu weit weg sein.
Diesen Donnerstag hält sie einen Abendvortrag über ängstliche Hunde, das wäre eine Gelegenheit, sich für wenig Geld ein Bild von der Trainerin zu machen und das Thema wäre für dich bestimmt sehr hilfreich.Gruß, staffy
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Ich glaub dir nicht, dass der Hund keine Angst hat

Gerade die Hunde, die am lautesten sind, haben am meisten Schiss.
Stürz ihn nicht ins kalte Wasser, indem du ihn der Gefahr durch Männer hilflos angebunden "aussetzt" - Schritt für Schritt von 300 m Entfernung auf 10 m und wenn ihr so weit seid, dann kannst du absolut stolz auf deinen Hund sein
Lass ihn den Mann sehen, und lenk ihn dann ab, mach ein paar Übungen - eigl. aufgebaut wie bei der Leinenaggression gegenüber anderen Hunden - eben nur mit Männern.
Es kann ein paar Monate dauern, aber das hat der kleine Kerl verdient!Viel Erfolg

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Der Begriff "Dominanzproblem" kann alles und nichts bedeuten. Ein richtiges Schlagwort.
In der (Menschen)Pädagogik gibt es auch solche Schlagwörter. Meist wenn ein Pädagoge nicht mehr weiter weiß.
Wenn so ein allgemeiner Begriff nicht näher erläutert werden kann, dann wäre für mich der Zeitpunkt gekommen eine zweite Meinung einzuholen, ohne von den bisherigen Trainingseinheiten zu erzählen.Wenn der Hund total ausflippt, dann erreicht man sein Bewusstsein nicht. Panische Hunde und panische Menschen kann man schlagen, loben, trösten,.... Man erreicht das Lebewesen nicht. In so einer Situation kann man nur die Situation ändern. Also Hund schnappen und weg aus der Situation. Ansonsten sind schon super Tipps gekommen. Lies dir alles mal in Ruhe durch und überlege dir, wie du deinen Hund an Männer gewöhnen kannst.
Ich versuche alles Unbekannte und Angsteinflößende "schön zu füttern". Allerdings kann ich nicht wirklich hilfreiche Tipps geben, weil ich meinen Hund seit dem Welpenalter habe und er keine Erfahrungen gemacht hat, die sein Verhalten so extrem verändert haben.Gruß und viel Kraft
Nele -
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