Frisch kastriert-aber Junghund möchte toben!

  • Hai,

    ja mein Titel sagt es schon.
    Unser Junghund wurde am vergangenen Mittwoch kastriert und er ist ein Border/aussie. Sprich der Herr möchte springen, rennen und mit anderen Hunden toben. Nur bin ich da ein bissi pingelig mit und möchte nicht das bei ihm sich was entzündet oder gar aufreißt ..Oo
    Laut TA soll er seinen Trichter 10 Tage tragen. Nächsten Freitag werden die Fäden gezogen. Kastra ist schon 4 tage her. Was meint ihr? Wäre es zu riskant ihn jetzt toben zu lassen?
    Wer hat damit Erfahrung?

    Bitte um Antwort

    Lg
    Melanie

  • Hi!

    Ich persönlich würde auf Nummer sicher gehen und ihn nicht toben lassen. Wenn er nicht an die Wunde geht kannst du den Trichter auch abnehmen, sonst den auch drauf lassen. Lieber den Hund ein paar Tage ruhig halten als ein paar Wochen weil die Wunde nicht die Möglichkeit zu verheilen hatte.

  • Ich fände es jetzt viel zu früh mit dem Toben anzufangen. Eine Narbe braucht seine Zeit zum Heilen, und bevor die Fäden gezogen sind ist es nicht gut zuviel Bewegung in die Naht zu bringen.

  • Auf gar keinen Fall toben lassen, wenn dann die Wunde wieder aufgeht oder so, dann habt ihr den Salat.

    Viviane hat REcht, besser mehr Kopfarbeit/Nasenarbeit.

    Ist er noch auf Schmerzmitteln? Das ist fies und wäre auch nur meine allerletzte Möglichkeit, um ihn runterzubringen, aber wenn er noch Tabletten bekommt, würd ich die vielleicht runterschrauben, damit er sich von selbst ein wenig schont. Evtl. verhindern seine Schmerzmittel, dass er merkt, dass da unten was Unangenehmes ist (was ja eigentlich Sinn der Sache ist), aber wenn ihn das dazu veranlasst, wieder Gas geben zu wollen, ist das ja auch nciht grad glücklich.

    LG, Henrike

  • ja kopf und nasenarbeit machen wir in den letzten tagen vermehrt.;) schmerzmittelschen bekommt er gar keine also zum. net bei mir.
    Aber ich hab zeitweise das gefühl der junge mann würde jetzt schon mehr können und machen wollen als er wirklich darf/könnte.
    Also halt ich ihn ruhig bis er die Fäden gezogen bekommt. Ist auch besser so. Aber nach dem Fäden ziehen kann/darf er wieder unbedenklich mit anderen hunden toben?

    Lg

    Melanie

    danke für eure schnellen Antworten;)

  • Zitat

    Aber nach dem Fäden ziehen kann/darf er wieder unbedenklich mit anderen hunden toben?

    Hmm... ich würde das lieber den Arzt entscheiden lassen. =)

  • Was hat der arme, daß du ihn mit 10 Monaten hast kastrieren lassen ??

    Ich würd ihn die kpl. 10 Tage an der Leine lassen, nix mit frei toben. Lieber ein paar Tage länger ruhig halten, als das noch Komplikationen auftreten.

    Mit 10 Monaten ... ganz schön bitter für den Hund !

    Gruß, staffy

  • Da mein Hund den ganzen Tag über Kontakt zu vielen verschiedenen Hunden hat (sowohl männlich also auch weiblich- kastriert und unkastriert) wollte ich meinem Hund den weiteren Streß ersparen den er hätte erleiden müssen und dem er schon arg erleidet;) deswegen kastration.

    In letzter Zeit markierte er Stellen (im Innnenbereich) die eigentlich nicht markiert werden sollen. Zudem wurde er zunehmend aggressiver mit anderen Rüden am Zaun.

    An oberster Stelle steht natürlich das mein Hund keine läufige Hündin deckt, decken sollte!

  • Dann vermute ich hat dich niemand aufgeklärt, was eine Kastration bei einem Junghund, der weder physisch, noch psychisch ausgewachsen ist, für Folgen hat.

    Stress gehört zum Hundeleben dazu und in der Pubertät ist es normal, daß man mit anderen aneinander gerät. Gegen den ungewollten Deckakt kann man seinen Hund unter Kontrolle halten und nicht alleine streunen lassen.

    Den Hund erwachsen werden lassen, an seiner Erziehung arbeiten und erst mal abwarten, wie er sich entwickelt, wäre für DEN HUND vermutlich der bessere Weg gewesen.

    Schade drum ....

    Gruß, staffy

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