Platz beibringen...
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Hallo:-)
eine Frage,ich habe gestern damit begonnen meinem fast 11 Wochen alten Welpe Platz beizubringen. Bzw. wir üben ;-)
Wieviel mal am tag würdet Ihr es denn intensiv üben?
Mit Leckerli geht er brav runter...aber weiter sind wir noch nicht.:-)LG
Michael&Enzo
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Hallo,
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gar nicht wirklich gezielt, sondern dann bestätigen, wenn er es anbietet und ansonsten nicht.
Der Knirps hat noch so viel Zeit alles zu lernen.
Zuerst sollte eure Bindung und das entdecken der Welt wichtiger sein, als Platz oder ähnliches. -
Na nicht das Du denkst ich übertreibe es. Der darf ruhig alles erkunden und Welpe sein. Ich weiß,Zeit haben wir ncih genug.Nur früh übt sich.
Aber dennoch danke für deine Meinung... -
Also meine kleine ist jetzt auch knapp 11 Wochen alt sitz kann sie schon sehr gut und platz bin ich auch gerade dabei wie stellst du das an bei uns geht platz nur wenn die ausgangsposition sitz ist!Also ich finde es nicht zu früh sie gewöhnt sich ja nebenbei auch an uns und wenn man es so 3-4 mal 3-5min. macht denke ich ist das nicht zu viel und so früh lernen sie noch am schnellsten!

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Zitat
Also ich finde es nicht zu früh sie gewöhnt sich ja nebenbei auch an uns und wenn man es so 3-4 mal 3-5min. macht denke ich ist das nicht zu viel und so früh lernen sie noch am schnellsten!

Jepp... und nebenbei erzieht man sich einen Hund der, wenn älter hibbelig, ständig gefordert und bespaßt werden will...
Er ist 11 Wochen.... da konnte unsere Layla gerade mal auf ihren Namen reagieren....
Jetzt ist sie fast 2 Jahre und kann dennoch nahezu perfekt "Platz", obwohl wir das erst begonnen haben als sie ca 6-8 Monate jung war.Aber so hat jeder seine Prioritäten

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Hallo Jörg...
Klar überfprdern aufkeinenfall. Aber mit 6 Monaten erst. Was habt Ihr denn vorher gemacht. den Hund tun und lassen wie er es wollte.
Zudem, wenn es so wäre.Dann wäre jeder Junghund ja hibbelig.
Zeut&Geduld...das ist klar.Aber dennoch solange warten. Hmm ich weiß nicht... -
Zitat
Jepp... und nebenbei erzieht man sich einen Hund der, wenn älter hibbelig, ständig gefordert und bespaßt werden will...
Weil man mit einem elf Wochen alten Welpen mehrmals am Tag PLATZ übt...
Nee...glaub ich nicht...
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Gut aber spielen soll man doch viel in dem jungen Alter denke ich
ob man jetzt spielt oder ein paar leichte Kommandos beibringt
Wir überfordern sie ja nicht sie fordert es oft von selber an in dem sie sich hinsetzt und wartet bis sie ihr Leckerchen abstauben kann! Aber wie du schon sagtest jeder hat so seine eigene Prioritäten 
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Was wir in den 6 Monaten gemacht haben?
Nun... zunächst mal durfte unser Hund klar nicht tun und lassen was er wollte.
Sie lernte:
-Sozialverhalten
-Auf uns zuachten (Aufmerksamkeit)
-soviel wie möglich Alltagssituationen kennenzulernen und zu meistern
-auf ihren Namen zu hören und zu kommen
-sich überall anfassen zu lassen
-sich das Futter wegnehmen zu lassen, auch aus dem Maul
-ordentlich an der Leine zu laufen
-nicht zu jagen (Impulskontrolle)
-nicht bei Tisch zu betteln
-mit der Nase zu arbeiten, zu suchen (hohe Auslastung)
-"Halt"
-kurzzeitig zu sitzen
-Geduld (Halt und Sitzen wurde verlängert, dabei sich vom Hund entfernt)
-zu relaxen, sprich ein, zwei Tage "Ruhe" halten (sehr wichtig bei einem Arbeitshund)Da waren auch schon die ersten 6 Monate rum... langsam floss dann das Platz ein... Denn es gab für mich keinen sinnvollen Alltagseinsatz für ein Platzkommando.
BTW: Man sagt immer Hunde lernen später schlechter oder langsamer... das sehe ich anders. Sie lernen später bei guter Bindung genauso gut...
Sleipnir: Ich meine doch nicht nur pauschal "Platz", sondern die Einstellung das man alles so früh wie möglich machen sollte...,

Hätte ich bloß mal wieder meine Finger still gehalten

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Meine Hunde durften trotzdem nicht tun und lassen was sie wollten, auch wenn ich mich nicht 3 - 4 mal am Tag für 3 - 5 Minuten hingesetzt haben und sture UO wie Sitz und Platz mit denen gemacht habe.
Wenn sich mein Hund von sich aus hin gesetzt hat und mich an geschaut hat, habe ich Sitz gesagt und das bestätigt und wenn er sich hin gelegt hat und ich habe es gesehen, habe ich Platz gesagt und es bestätigt. Wenn mein Hund im Freilauf freudestrahlend auf mich zu gelaufen kam, habe ich Komm gerufen und ihn animiert noch schneller zu mir zu kommen und das belohnt und fertig.
In dem Alter standen bei uns Dinge wie Nein oder Pfui als Mantra gesprochen eher auf dem Plan und so haben wir den Knirpsen ihre Regeln erklärt.
Richtig angefangen zu üben habe ich auch erst mit 6 Monaten und trotzdem war mein Hund immer weiter als gleichaltrige.
Also lieber den Hund beobachten und das bestätigen, was er eh anbietet, als ihm Übungseinheiten vor zuschreiben.
Es ist ja auch nicht nur, das der Hund dann später hibbeliger sein kann oder ähnliches. das Problem ist einfach, wenn du nun schon 3 - 4 mal 3 - 5 Minuten verlangst, fordert der Hund in 3 - 4 Monaten vielleicht dann 10 - 15 Minuten und das vielleicht 6 - 8 mal am Tag und so weiter. So kann man sich auch einen "Profisportler" erziehen, den man nicht mehr vernünftig in den Tagesplan integriert bekommt, weil er eine 24/7 Bespassung will und gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Wie gesagt kann, nicht muss. Manchmal ist weniger eben mehr. - Vor einem Moment
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