Scheinschwangerschaft und Probleme

  • ...ich habe sie nicht entdecken können - sie wurde am 31.07.2004 eingeschläfert ... und war übrigens ihr Leben lang von der Kastration inkontinent und musste dagegen Tabletten nehmen, die ihren Körper mit Sicherheit auch sehr stark belastet haben. Gerade, wenn Du große Hunde hast, solltest Du diesen Punkt auch bedenken. Natürlich sollst Du nach Deiner inneren Stimme gehen, was Mayas Kastration angeht. Aber lass' Dich bei Deinen Überlegungen bitte nicht verrückt machen. Dass fast 80 % der unkastrierten Hündinnen an solchen Dingen erkranken, halte ich echt für ein Gerücht - und Anjas Begründung ist absolut plausibel.
    Hmmm, zu Zeiten meiner Großen wurde die Kastration auch in den Himmel gehoben - heutzutage sieht es bei den TÄen, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte, ganz anders aus - es wird nicht mehr so schnell dazu und oft sogar abgeraten. Die Nachteile sind eben nicht von der Hand zu weisen. Man sollte alle Aspekte gut bedenken, bevor man sich zu einem solchen Schritt entschließt, der nicht mehr rückgängig zu machen ist. Ich würde Dir raten, Dich erst noch weiter zu informieren - es gibt im Inet ganz informative Seiten zu den Vor- und Nachteilen und den Konsequenzen. Vor allem würde ich aber auch noch einem anderen TA die gesamte Situation schildern und seine Meinung zu Mayas Kastration einholen. Vielleicht wird Deine Panik dann geringer (denn Panik ist ein gaaanz schlechter Ratgeber...). Und was nützt Dir das Gefühl, wenigstens etwas getan zu haben, wenn genau dieses Tun sich im Nachhinein als genau das falsche herausstellt ... Glaube mir, es geht Dir dann nicht besser. Damit will ich Dich nicht umstimmen, sondern Dir nur ans Herz legen, Dich erst weiter zu informieren und vor allem in Ruhe und ohne Panik darüber nachzudenken.
    LG Petra

  • Ja, natürlich habt Ihr Recht, Anja und Petra...

    Natürlich werden die Hündinnen, die nicht erkranken, nicht in der Praxis auffällig, deswegen ja der "Praxisalltag".
    Und natürlich bin ich mir auch über die Konsequenzen und Nachteile bewusst. Deswegen habe ich Maya und Luni bisher ja nicht kastrieren lassen. Maya ist 3,5 Jahre alt und Luni 2,5 Jahre.
    Ich wollte es nicht machen weil es eben ein operativer Eingriff ist, der immer Risiken birgt.Für mich war eigentlich klar, dass ich nur Luni kastrieren lassen will, aufgrund der aufgetretenen Schwierigkeiten...

    Mein TA hat immer gesagt, er würde nur zur Kastration raten wenn es nötig wäre, d.h. wenn die Hündinnen aufgrund der Scheinschwangerschaft Probleme hätten...
    Bei Maya waren wir uns auch einig, dass es erstmal nicht nötig sei.

    Als ich eben da war, habe ich mit ihm gesprochen. Er kennt Maya von klein an und die neuerdings auftretenden Probleme geben ihm auch zu denken, sagte er. (Dazu müsst ihr wissen, dass er Maya und Luni sehr mag und sich immer sehr viel Zeit in Beratung und Behandlung nimmt.)
    Er riet mir eben dazu, Maya auch kastrieren zu lassen, er sagte, wenn sich der Hundekörper einmal auf die Scheinschwangerschaften eingestellt habe, sei es unwahrscheinlich, dass sich das einfach wieder normalisiert...

    Mittlerweile sieht es hier so aus:
    Winter: Luni und Maya läufig (Luni dabei sehr auffällig, ist immer eine sehr hektische Zeit für sie, Maya nimmt das an und auch für sie ist die Zeit stressig)
    2 Monate später: Maya und Luni scheinschwanger, Medikamentengabe. Milch, die erst langsam wieder weniger wird...

    wieder 3 Monate später: wieder läufig...

    usw....

    Diesen Stress möchte ich beiden einfach ersparen. Zudem ist Mayas Scheinschwangerschaft diesmal ziemlich akut, d.h. sie hat wirklich angeschwollene Gesäugeleiste. Das zu sehen macht mich schon nervös.

    Ich habe völlig ruhig mit dem TA gesprochen und er sagte grundsätzlich seinen wir ja übereingekommen dass Maya nicht kastriert wird. Aber nun würde er ein Umdenken empfehlen...das Risiko sei einfach zu gross. Ich vertraue diesem Menschen sehr und denke, dass ich den Schritt jetzt auch wagen werde...

    Petra:
    Es tut mir sehr leid für deinen Hund und dich. Ich weiss wie schlimm es ist, einen Begleiter gehen lassen zu müssen. Fühl dich gedrückt, auch wenn es schon längere Zeit her ist.

    Nochmal danke für eure Anregungen, glaubt mir, ich habe sie mir sehr wohl zu Herzen genommen.

  • Zitat

    Er riet mir eben dazu, Maya auch kastrieren zu lassen, er sagte, wenn sich der Hundekörper einmal auf die Scheinschwangerschaften eingestellt habe, sei es unwahrscheinlich, dass sich das einfach wieder normalisiert...

    Hm, dazu habe ich eine andere Erfahrung mit meiner Maya gemacht.
    Bei der ersten und zweiten Hitze hatte sie ordentlich unter Schweinschwangerschaft gelitten, auch mit Milchbildung.

    Ich hab dann Kastration in Erwägung gezogen, bloß passte es dann aus mehreren Gründen terminlich nicht bis zur nächsten Hitze (alle 6 Monate) und wollten dann nach der dritten Hitze kastrieren lassen.

    Die dritte verlief dann so was von easy, ohne Scheinschwangerschaft u. Milchbildung, dass ich beschloss, die vierte auch noch ab zu warten.
    Auch nach der vierten Läufigkeit war nichts. Maya ist jetzt 2 1/2 und wird vorerst nicht kastriert.

    LG, Doris

  • Na dann hast du ja Glück...

    bei meiner Maya war es eben genau anders herum...3 Jahre nix, naja, etwas weniger und jetzt das volle Programm...

    ist ja auch egal..ich denke einfach dass es das beste ist.

  • Hallo Meike,
    dann wünsche ich Euch Dreien toi-toi-toi für die OP. Hast Du jemanden, der Dir hilft ? Mit zwei frischkastrierten Hündinnen ist es sicher nicht ganz einfach. Gerade, wenn sie aus der Narkose kommen, sind die Hunde oft total durch den Wind (musste meine beiden wegen ihrer extremen Aktivität im Halbdusel noch stundenlang festhalten, bis sie wieder richtig bei Verstand waren und sich nicht mehr in Gefahr brachten), aber auch die Tage danach sind tw. noch sehr anstrengend, da man ständig aufpassen muss. Danke für Deine Anteilnahme - sie ist auf andere Weise bei mir - nur wie sie gestorben ist, tut selbst heute noch weh, wenn ich mich daran erinnere.
    LG Petra

  • Ja, stimmt schon, bei uns leigt der Fall anders......ich bezog mich mit dem Erfahrungsbericht auch mehr auf die Aussage des Tierarztes, dass wenn solche Schwierigkeiten mal da sind, sich das nicht normalisiert.

    Ich wünsche deinen beiden Mädels jedenfalls alles Gute und das alles glatt läuft.

    LG, Doris

  • Doris und Petra...

    Danke für euren Zuspruch...habe extra gefragt ob schon mal was schiefgegangen sei während dieses "Routine Eingriffes". Die TA Helferin meinte, seit sie da ist, also 6 Jahre, noch nichts... :gut: also danke für eurer Toi Toi Toi,
    denkt bitte am 27. 3 ab 12 Uhr mal an uns!!! :roll:

    Petra
    Ja, wir machen das extra freitags, dann haben wir das Wochenende um sie zu beaufsichtigen..
    Luni hat eine OCD OP hinter sich, also eine Schulter OP, da war ihr Beinchen fast 2 Monate hochgebunden. Das war eine riesen Narbe, da hatten wir richtig Spass...
    aber sie hat das hervorragend gemeistert und so ist die Kastration wohl ein Klacks...
    Werde mir aber sicher auch die Woche danach noch freinehmen...mein Freund ist ja auch noch da.
    Danke für deine Anteilnahme...

    Zu deiner verstorbenen Hündin: Man muss nur ganz fest an die Regenbogenbrücke glauben...ich habe auch mein Pferd und Kater auf grausame Weise verloren, beide vergiftet worden..
    Mein Kanninchen, welches ich mit der Flasche aufgezogen habe, ist nach 13 Jahren gestorben, er hat alles mit mir zusammen durchgemacht...
    Da mein Vater 2001 verstorben ist, glaube ich ganz fest daran, dass er jetzt auf alle aufpasst...auch wenn das für manche bescheuert klingen mag, mir hilft es mit dem Schmerz zu leben....
    und ich hoffe wir sehen uns alle irgendwann wieder...glaube ganz fest dass deine Hündin irgendwie bei dir ist..den Schmerz wird man nie vergessen können. :streichel:

  • Zitat


    Zu deiner verstorbenen Hündin: Man muss nur ganz fest an die Regenbogenbrücke glauben...ich habe auch mein Pferd und Kater auf grausame Weise verloren, beide vergiftet worden..
    Mein Kanninchen, welches ich mit der Flasche aufgezogen habe, ist nach 13 Jahren gestorben, er hat alles mit mir zusammen durchgemacht...
    Da mein Vater 2001 verstorben ist, glaube ich ganz fest daran, dass er jetzt auf alle aufpasst...auch wenn das für manche bescheuert klingen mag, mir hilft es mit dem Schmerz zu leben....
    und ich hoffe wir sehen uns alle irgendwann wieder...glaube ganz fest dass deine Hündin irgendwie bei dir ist..den Schmerz wird man nie vergessen können. :streichel:


    Hallo Meike,
    oh, das tut mir sehr, sehr leid ... lass' Dich auch mal :streichel:
    Ich weiß, dass zumindest zwei meiner verstorbenen Tiere, zu denen ich eine ausgesprochen enge Bindung hatte, auf ihre Weise immer bei mir sind - u.a. aus Tierkommunikationsgesprächen - und so wird es bei Dir auch sein, auch Dein Vater wird bei Dir sein und Dich hier auf der Erde begleiten und auf Dich achtgeben.
    LG Petra

  • Oh, ich befürchte, wenn ich davon erst anfange, sitze ich morgen früh noch hier ;-) . Ganz wichtig ist, dass man mit einem seriösen Tierkommunikatoren/Tiertelepathen arbeitet, denn es gibt, wie in jedem Bereich, auch dort leider so einige schwarze Schafe. Es wurde auch hier schon viel drüber geschrieben, gehe am besten mal über die Suchfunktion unter Tierkommunikation oder Tiertelepathie. Ich kann Dir auch die Seite http://www.tierfluesterer.de empfehlen. Ich hatte vorher schon immer ein "etwas anderes" Verhältnis zu meinen Tieren, aber seitdem ich mich mit der Tierkommunikation beschäftige, haben sich mein Denken und Handeln immer weiter verändert. Außerdem haben die Erkenntnisse aus der Tierkommunikation auch insgesamt Einfluß auf mein Leben. Ich möchte das alles nicht missen.
    LG Petra

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!