Mein Hund hat mich umgerannt!

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  • Wenn ich Numa mal aus Versehen anrempel dann ist ihr das auch ziemlich schnuppe. Wenn ich sie aber mit Absicher anrempel, damit sie mir aus dem Weg geht, dann hab ich das Gefühl sie macht sie extra steif, damit ich sie da ja nicht wegkriege, also denke ich, dass die sehr gut unterscheiden können warum sie angerempelt werden und von wem...

    Aber in letzter Zeit passt sie schon besser auf. Zumindest in der Wohnung. Ich bin nämlich letzten fast richtig auf sie draufgetreten. Ich hätte den Laptop in der Hand und bin durch die Wohnung gelaufen, weil mein WLan nicht richtig funktionierte und da hab ich den Hund im Flur übersehen, aber sie ist noch im letzten Moment weggesprungen... Seitdem steht/liegt sie nicht mehr im Weg rum :D

  • Zitat

    Das mit der Auszeit hört sich gut an, das werde ich wohl auhc mal probieren!
    Aber kann es nicht problematisch werden, wenn das "bei mir sitzen/liegen" von ihm dann als Bestrafung wahrgenommen wird?!?

    Binde ihn etwas weiter von dir weg irgendwo an! Er wollte DICH ja provozieren (ob nun als Spiel oder Rüpelei), dass heißt auch, DU bist ein wichtiger Teil in seinem "Plan". Wenn du ihm eine Auszeit gibst, ihn nicht in deinen näheren Umkreis lässt, ist das schon eine deutliche Strafe, denke ich. Außerdem musst du dann auch nicht SITZ oder PLATZ durchsetzen, wenn er gerade eine Trotzphase bekommt und nicht ruhig liegen bleiben will. Er hat dich schließlich gerade umgehauen - dem ist NICHT nach Ruhe, der will weiter toben! Den Machtkampf würde ich mir nicht antun, da wirkt man alles andere als souverän...

    Zu dem Bein hochziehen etc.: Mal davon abgesehen, dass es dem Hund tatsächlich richtig weh tun kann, wenn's blöd läuft - ich habe bei meinem eher die Erfahrung gemacht, dass es ihn noch mehr hochpuscht. In diesem Moment rüpelst du zurück und gehst auf seine "Spiel"aufforderung ein. Meine Meinnung jedenfalls.

    Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Hm,

    hier wurde ja nun schon öfters betont, daß Hunde nicht in Bäume rennen. Habe ich früher auch immer gedacht ... bis Nellie kam. :schockiert:
    Wenn sie im Garten tobt, rennt sie durchaus des öfteren gegen unseren Apfelbaum (der eigentlich unübersehbar mitten auf der Wiese steht und den sie mittlerweile kennen dürfte). Sie rennt gegen Tische, sie fällt die Treppe herunter, sie hat sich neulich sogar quasi um einen Baum herum gewickelt, als sie fullspeed auf Kira und mich zuraste und dabei mit der Schulter gegen einen im Weg stehenden Baum prallte. Niemals habe ich in solchen Situationen auch nur einen Schmerzenslaut von ihr gehört, höchstens schüttelt sie sich mal und rast dann weiter. Dabei ist sie überhaupt kein tollpatschiger Hund ... wenn sie bei Sinnen ist. :hust:
    Natürlich ist es kein Wunder, daß dieser Hund Dauergast beim Tierarzt ist, und die Tierärztin findet ihr extrem geringes Schmerzempfinden absolut bemerkenswert (wobei es natürlich jede Diagnose ungemein erschwert).
    Ich wurde zwar noch nie umgerannt, aber wenn's passiert, würde ich das nie und nimmer für Absicht halten, da sie ansonsten ein eher höflicher und kein rüpeliger Hund ist. Halt nur komplett rücksichtslos zu sich selbst.

    Ich sag jetzt nicht, daß ihr Beispiel repräsentativ ist, aber da hier so oft wiederholt wurde, daß Hunde ja schließlich auch nicht gegen Bäume rennen, wollte ich nur mal bescheiden anmerken, daß diese Regel zumindest eine deutliche Ausnahme hat. :D

    Liebe Grüße,
    Anja

  • Hallo,

    Ich habe insgesamt 4 Hunde. Die beiden "Kleinen" sind Barsois. Bei denen ist es Anfang hin und wieder vorgekommen, daß sie beim wilden Toben in die alte Huskyhündin reingelaufen sind. Die hat sich diejenige die nicht aufgepaßt hat (oder es mit Absicht gemacht hat) daraufhin ordentlich zur Brust genommen. Und es hat nicht lang gedauert, bis die Barsois peinlichst genau darauf geachtet haben, nicht mehr in sie reinzulaufen.

    Ich hab mir dann gedacht, was der Husky kann, das kann ich auch, ich will ja genausowenig umgerannt werden.
    Und ja, es funktioniert: wenn man sieht der Hund kommt auf einen zugerast, läßt man ein kurzes aber deutliches "Achtung" oder "Vorsicht" oder was auch immer von sich und die Hunde verstehen sehr schnell, daß man es nicht witzig findet, wenn sie in einen rein laufen. Sollten sie es trotz Warnung am Anfang doch noch mal tun, gibt es einen ordentlichen Anranzer (nur mit Stimme und deutlicher Körpersprache).

    Mir ist auf jeden Fall seitdem keiner meiner Hunde mehr in die Beine gelaufen, egal ob ich still stehe oder mich bewege.
    Ich fände es auch definitv nicht witzig, von 35 kg die mit 30-40km/h unterwegs sind, gerammt zu werden. Und auch für die Hunde birgt es durchaus ein Verletzubgsrisiko.
    Das ist auf jeden Fall ein Punkt, wo ich finde, daß zum Wohle aller eine kurze deutliche Ansprache am meisten bringt.

    LG, Claudi

  • Danke nochmal für die vielen Antworten!!! :gut:

    @Krümelmonster:
    Ich kann ihn als Strafe leider nicht anbinden, da er extreme Trennungsängste hat und ich gerade dabei bin diese abzubauen. Es ist sehr mühsam ihm beizubringen, dass das nicht in meiner Nähe sein nichts Schlimmes bedeutet. Von daher glaube ich sollte ich ein solche Massnahme (zumindest noch zu diesem Zeitpunkt) nicht machen...


    Aber wie schon zuvor geschrieben, ich werde es mit dem Schritt vorwärts und dem lauten Vorwarnen probieren, ich denke das wird schon Eindruck machen und bestimmt helfen!

  • Also... unsere Layla, zum Zeitpunkt des Geschehens ca 17kg schwer, ist beim Spielen meiner Freundin mit voller Geschwindigkeit in die Beine gerannt. Beim Versuch diesen Zusammenprall auszuweichen kam meine Freundin unglücklich auf und zog sich einen komplizierten Bruch im Fuß zu.

    Das war das letzte mal das unser Hund jemanden anrempelte. Wir haben das aber nicht auf die köperliche, brachiale Methode mit Knie rausstellen oder ähnliches gelöst sondern mit konsequentem Abbruchtraining.
    Sie kannte vorher schon die Bedeutung von "Geh". Das benutzen wir immer, wenn sie sich entfernen soll. Wenn wir nun gespielt haben, animierte wir sie auf uns zuzurennen, einige Meter vor uns kam ein seitwärtsweisendes Handzeichen und verbal das "Geh". Dabei drehte sie vor uns ab. Klappte das, wurde gespielt. Kam sie zu nah, brachen wir komplett das Spiel ab. Das dauerte wenige Tage und Layla dreht vor uns automatisch ab. Natürlich hatten wir dann ein kleine Problem beim heranrufen. Wenn sie auf "Hier" aus der Entfernung kam, schoss sie auf uns zu und drehte elegant vor uns ab, zog einen halbkreis und kam dann heran. Aber das ist für unsere Zwecke das kleinere Übel. Wir erwarten kein schnurgerades auf uns zukommen und Vorsitzen. Der Halbkreis ist zum einen auch etwas Aussitypisch. Er ist auch schon etwas enger geworden.

    Auf jeden Fall hat sie seither keinen mehr im Spiel angerempelt.

  • Hallo,
    das Thema Umrennen haben wir im Moment auch zur Genüge.Mein 8Monate alter,30kg schwerer Rüde, hat es zusammen mit seinen Raufkumpels geschafft, innerhalb von wenigen Tagen zuerst mich und dann 2 Mal eine Begleiterin von den Beinen zu holen.
    Bin nun durch diesen Thread auch ein wenig ins Nachdenken gekommen ob Hunde in dem Alter einfach nur tollpatschig sind, oder ob das wirklich mit Respektlosigkeit zu tun hat.Ich weiß es nicht,doch bisher habe ich diese Vorfälle als Unfälle gesehen.Uns beiden ist nichts Schlimmes passiert,weil der Schnee den Aufprall gedämpft hat.Und trotzdem,der Schreck sitzt tief und wenn man im Gespräch mit anderen ist , wirkt es ein bischen neurotisch wenn man sich permanent umdreht um ja die Hunde beobachten zu können.Ich bin wirklich auf andere Meinungen und Tipps gespannt.Auf Verletzungen,egal ob bei Mensch oder Tier, habe ich nun wirklich keine Lust.
    Gruß Delfin :smile:

  • Na klar kann es einmal vorkommend das ein Hund einen über den Haufen rennt (weil nach hinten schaut oder ein Junghund noch was anderes im Kopf hat). Aber ein zweites mal sollte es nicht passieren. Dann gehe ich davon aus das es unter dem Motto läuft "ihr interessiert mich nicht". Und das ist für mich Respektlos.

    Die Hündin meiner Freundin schafft es auch überall gegen zu laufen. Da kracht es oft gewaltig und sie gibt kein Laut von sich. Aber bei Hunden und Menschen passt sie auf, nachdem sie von Barry schon angezählt wurde und wir sie auch rechtzeitig vorher warnen.

    Gerade auf den Feldern, auf denen man ja in Bewegung ist, fällt mir immer wieder auf das dort besser aufgepasst wird und das Toben überwiegend mit Abstand geschieht (wenn wir in einer Gruppe z.B. unterwegs sind).

    Kommen fremde Hunde dazu und man bleibt auch noch stehen, dann wird man ohne Rücksicht auf Verluste mit "einbezogen". Da wird genau vor den Füssen getobt. Da hilft auch kein wegschicken. Wird es mir zu dumm wird das Spiel einfach unterbrochen und weiter gegangen.

  • Hallo alle!

    Wollte nur kurz berichten, dass ich eure Tips heute schon fleissig anwenden konnte!

    Wegen dem starken Schneefall, war Leo heute außer Rand und Band und hat die ganze Zeit in einem irrsinnigen Tempo seine Runden durch den Schnee gedreht.
    Jedes Mal wenn er frontal auf mich zugerannt kam, hab ich einen festen Schritt nach vorne gemacht und "Vorsicht" gerufen und siehe da, er war etwas erstaunt ist aber dann ganz brav (und respektvoll ;) ) um mich herum gerannt oder hat vorher abgestoppt!!!

    Juhu, wieder was dazu gelernt!

    Danke nochmal! :gut:
    lg!

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