• Wenn der Rüde kastriert ist, heisst das aber nicht unbedingt, dass er gar keinen Stress mehr mit der Hündin in der Läufigkeit hat, das sollte man zumindest bedenken! :/
    Ich kenne auch Rüden die sind trotzdem spitz wie Nachbars Lumpi, auch wenn die Klöten ab sind!

    Zitat

    es ist so ich will so schnell wie möglich eine Antwort ich selber habe deswegen extreme Schlafstörungen und warnvorstellungen ich springe bei jedem geräusch auf.. gut das hat was mit mir zutun egal.

    Ich versteheja, dass du Angst um deinen Hund hast, das haben wir alle, aber eine Antwort woran es definitiv liegt, dass er Anfälle bekommt kann dir keiner geben - jedenfalls nicht auf die Schnelle!

    Zitat

    Der kleine läuft auch öfters nachts mal durchs schlafzimmer, hat er sonst nie gemacht zumindest nie so oft, und leckt auch einfach nachts mal wildum sich rum bei mir oder meinem vater im gesicht, dies sollen ja anzeichen auf ein baldigen Anfall sein..

    Konnte ich nie feststellen! :???:
    Wo hast du denn deine "speziellen" Infos her? :???:

  • ja, das ist klar..
    ich danke dir für die schnellen antworten ich werde mich jetzt mal hinhauen hoffe ohne anfall meines hundes :/ naja gute nacht.
    freue mich trotzdem auf weitere erfahrungberichte u.ä.

    *edit,

    Das habe ich Ärtzichen Informationen gelesen wo die Epilepsie beschrieben wurde und anzeichen für einen kommenden Anfall.
    Diese anzeichen können auch schon stunden viele stunden vorher auftreten.

  • Versuch RUHIG zu sein.
    Du machst deinen Hund ja ganz kirre, wenn du nicht ruhig bist!
    Hunde sind sehr sensible Wesen, die merken genau wenn du angespannt bist.......sei relaxed - NUR so kannst du ihm eine Hilfe sein!!
    Dein Hund wirds die danken!

  • Zitat


    Was hat eine Kastration mit Epilepsie zu tun. :???:

    Hormone beinflussen Epilepsie. Gerade bei Huendinnen mit 3-5 Anfaellen pro Jahr (wofuer man dann ja nicht Phenobarbital etc. auf Dauer verabreicht) kann eine Kastra die Anfaelle verringern oder ganz abstellen.

    Soweit ich weiss trifft dies aber nicht auf Rueden zu. :???:

  • Huhu,

    auch bei meiner Hündin ist seit kurzem klar, daß sie Epilepsie hat.

    Ihren ersten (für mich erkennbaren!) Anfall hatte sie in September und dann, nach 5 Mon. wieder jetzt Anfang Februar.

    Bei dem ersten Anfall war sich die TÄ nicht sicher ob es ein epileptischer war, weil Loona derzeit eine schmerzhafte Blasenentzündung hatte und der Anfall selber eher leicht war.

    Ich habe ein 1,5 Std. Gespräch mit der TÄ geführt und sie hat dabei Loona gut untersucht.
    Sie hat erstmal alles mögliche ausgeschlossen, was zu einem Anfall führen könnte, ausser der Epilepsie.
    Eine Hirnthomographie habe ich jetzt nicht machen lassen, weil es zu keinem Ergebnis führen würde!

    Eine medikamentöse Einstellung ist nur sinnvoll, wenn die Anfälle öfter als 1x montl. kommen. Sonst überwiegen die Nebenwirkungen über den Nutzen.
    Auch ich habe ein "Notfallset" bekommen, aber in Form von Zäpfchen! ich kann mir vorstellen, daß bei einem starken Anfall das Hantieren mit einer Spritze für einen ungeübten HH u.U. gefährlich werden kann.

    Das Medikament Diazepam wirkt muskelentkrampfend und beruhigend. Und als Zäpfchen im Darm sehr schnell (unter 5 Min.)
    Es kann den Anfall nicht verhinern, aber deutlich abmildern!

    Auch Für und Wider der Kastration habe ich mit der TÄ gesprochen. Sie meinte, gerade bei Rüden hat eine Kastration zu starken Verminderung der Anfälle geführt (bei Hunden mit starken und häufigen Anfällen). Es geht hier um die hormonellen Schwankungen, die zusätzlich zu anderen auch Auslöser der Anfälle sind.

    Auch bei Hündinen ist eine Kastration zu empfehlen, auch wenn sie keine Hündinen mit der Auswirkungder Kastration auf die Häufigkeit der Anfälle persönlich kennt.

    Ich bin gegen die Kastration meiner Hündin, das weißt meine TÄ! Sie meinte nur, WENN die Anfälle sich häufen und nix anderes hilft, wäre es eine weitere Option!

    ceyye: Meine persönliche Erfahrung mit Epilepsie ist nicht sehr groß, aber mein Hund ist sehr personenbezogen (auf mich) und ich erkenne sehr schnell Abweichungen von typischen Verhalten bei meiner Loona.

    Was du beschreibst: in der Nacht hin und her gehen, Gesicht ablecken etc. sind tatsächlich alles Anzeichen für einen baldigen Anfall.

    Nicht immer muß dieser mit Krämpfen einher gehen. Manchmal steht der Hund nur plötzlich 10 Sekunden wie erstarrt da und ist danach total verwirrt. Meist legt er sich danach schlafen und hat einen sehr tiefen Schlaf!

    Bitte, wenn dich dein Hund mit Gesichtslecken weckt, nicht mit ihm schimpfen, ihn vom Bett schubsen oder dergleichen.
    Und auch wenn einem die Beine weckknicken drohen! Selber ruhig bleiben, den Hund machen lassen was er will (braucht). D.h. auch nicht in der Umarmung festhalten, wenn er weg will.
    Am besten auf dem Boden eine Decke hinlegen und sich ruhig und entspannt (ich weiß!es ist kaum möglich!)hinsetzen und versuchen dem Hund durch die Ruhe die Angst zu nehmen.

    Nach dem Anfall hat der Hund zwei Hauptbedürfnisse: Durst/Hunger und Schlafen. Wenigstens ist es bei Loona so.

    Nach Loonas 2. Anfall (sie hatte einen Tag später einen Dritten) habe ich Gemüse/Fleischsuppe im Eisfach, die ich in der Mikro schnell auftauen kann. Sie liebt diese Suppen (ich barfe sie, sie mag Gemüse generell), es ist nahrhaft, sie muß nichts kauen und nimmt gleichzeitig Flüssigkeit auf.

    Danach pennt sie gute Std. wie eine Tote!

    Wenn sie wach wird, dreht "sie am Rad". Sie ist ein Aussie und verhält sich so, als wäre sie 1 Wo. nicht draussen gewesen. Ich gehe dann mit ihr spazieren, spiele ausgiebig mit ihr.

    Andere Hunde meiden wir, weil sie da noch sehr labil ist. Sie erschreckt sehr schnell, es schlägt schnell in Aggression um. Sie hat auch teilweise Angst vor mir, was aber mit ihrer momentanen Unsicherheit zu tun hat.

    Innerhalb von etwa 3-4 Tagen erholt sich der Hund zusehend und wird der "Alte". In der zeit ist es wichtig, jeglichen Streß zu vermeiden (meine bescheidene Erfahrung).
    Dieser (allein sein, Lärm, Konfrontationen mit Angstauslösenden Situationen) kann einen weiteren Anfall verursachen, sozusagen aus der Reihe!

    Bei Loona war es der Fall. Sie mag das Busfahren nicht! den 2. Anfall hatte sie bei meiner Mutter (dort ist sie immer wenn ich arbeite). Ich am Tag des 2. Anfalls bei Muttern übernachtet, um den Streßpegel zu senken, mußte aber am nächsten Tag samt Hund nach Hause.

    Loona war leider noch nicht soweit und als sich ein Familienvater mit seinen 2 Kindern im Bus wie ein Wilder gebärdet hat und sogar nach Loona getreten hat (als diese sich vor Angst übergeben hat), hat es einen weiteren, einen sehr starken Anfall ausgelöst.

    Loona hat fast 5 Tage gebraucht, um sich wieder einzukriegen.

    Ich mußte am WE wieder lange arbeiten, Loona mußte zu meiner Mutter. Als ich sie abholen kam, hat sie mich draussen telefonieren gehört und sich so aufgeregt, daß sie fast einen weiteren Anfall bekam.

    Als ich die Wohnung betrat, hat sie sich in meine Arme geworfen (sie wiegt 17 kg) und liess mich nicht los.

    Während ich sie im Arm haltend in einem Schaukelstuhl sitzend und singend :hust: (nein, ich kann wirklich nicht singen) beruhigte, "verpasste" ihr meine Ma eins der beiden "Zäpfchen".

    Das ging nochmal gut!

    D.h. aber auch, daß man, wenn an den Hund gut beobachtet und sofort richtig reagiert (Hund beruhigen und ihm Geborgenheit geben) einen Krampf-Anfall verhindern kann, oder zumal stark abschwächen!

    In deinem Fall, ceyye, würde ich die beiden Hunde auf keinen Fall trennen! Sie gehören zusammen und der Streß, den die Hunde evtl. einander verursachen gehört zum Alltag! Eine Trennung würde mehr Streß verursachen! Die Läufigkeit der Hündin ist nicht toll, aber der Rüde kennte es doch so, oder?

    Ausserdem kannst du auch an dem Verhalten des anderen Hundes evtl. sehen, daß sich ein Anfall nähert.

    Ob du dich für die Kastration des Rüden entscheidest oder nicht, solltest du gut überlegen! Gerade jetzt, wäre der Streß der OP kontraproduktiv. Ausserdem dauert es, bis sich der Hormonhaushalt des Hundes wieder regulliert.
    Lass de Rüden erst seelisch zu sich kommen und sich gut von dem Anfall erholen! Wenn die Anfälle alle 4 Mon. kommen, ist es nicht so schlimm, er braucht auch keine Dauermedikation.

    LG, Josephine

    P.S. tagakm: Habe erst nachträglich deinen Beitrag gelesen. Meine TÄ hat mit Rüden in Punkto Kastra und Anfallsenkung mehrere gute Ergebnisse erzielt. Bei Hündinen hat sie keine persönlichen Erfahrung, meint es funzt aber auch gut.

  • Danke für die Antwort habe alles gerade überflogen..
    leider werde ich jetzt von meiner mutter abgeholt da es mich so fertig macht neben dem Hund zu liegen..
    (mein vater ist da und er hat auch die bessere beziehung zum hund)
    ich kuschel eher nur immer mit den beiden und deswegen machts mich wohl jetzt fertig ich kann heute hier nicht ruhig bleiben deswegen gehe ich, der hund hat das auch gemerkt und kam sofort an und hat mich angesprungen - der auslöser dafür war (eben die ganze Zeit vom Bett runter und kratzt an manchen stellen auf dem Pakett boden und verzieht sich aufeinmal in die allerletze ecke (wo er nie war) bin sofort hin gegangen, dann kam er wieder an.

    Was komisch ka obs vom gewitter kam ganz zufällig der hund war kurz neben dem fernseher und das bild hat gestört bis kurz zu keinen empfang dann wo er zurück kam gings wieder.

    naja werde jetzt gehen.. VIELEN DANK Josie..

  • Hallo ceye

    auch mein Hund hat Epilepsie. Sie hatte ihren ersten Anfall im September 2007. Ich war das erste Mal so schockiert. Ich dachte mein Hund stirbt mir unter den Armen weg. Ich bin dagesessen und hab den ganzen Abend nur noch geheult.
    TÄ hat dann Joy untersucht. Joy hat haupsächlich im Sommer bei schwülwarmen Temperaturen, bei extremer psychischer Belastung (viele Leute, Innenstadt etc.) ihre Anfälle.

    Ihre Anfälle gehen von einem Grand Mal (Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit.....) bis zu den kleinen Anfällen wo sie nur im Kreis läuft oder imaginäre Dinge jagt. Ich habe auch ein Notfall set mitbekommen und nachdem sich ihre Anfälle im letzten Spätsommer gehäuft haben auch ein Phenobarbital mitbekommen. Ich habe es aber noch nicht gegeben weil die Anfälle im Winter wieder verschwunden sind und mir die Nebenwirkungen noch im Vergleich zu den Anfällen zu heftig erscheinen.

    Meiner TÄ ihr Hund ist auch Epileptiker und sie hat echt schon alles versucht. Zum Schluss hat sie ihn in Narkose gelegt um ihn wieder aus seinen Anfällen rauszuholen. Als sie ihn dann kastrieren ließ haben die Anfälle drastisch abgenommen. Ich werde dieses Mittel nur im alleräussersten Notfall anwenden.

    Ich gebe Joy nach jeden Anfall Belladonna. Das kein Anfall hinterher kommt. Momentan verabreiche ich ihr für ein paar Wochen abwechselnd 2 verschiedene Homöophatika. Das ist aber bei jedem Hund ein anderes Mittel.

    Es ist sehr schwer neben einem Hund zu sitzen der gerade einen Anfall hat. Am liebsten würde ich jedesmal losheulen aber es nützt niemand was. Ruhig auf ihn einreden, das mit den Augen zuhalten klappt bei mir auch ganz gut, wenn sie sich hin und herschmeißt schau ich dass ich alles drumherum abpolstere so gut es geht.

    Ich wünsche euch sehr viel Kraft dafür....... :sad2:

    Kerstin und Joyjoy

  • Hey.
    Bisher kam kein Anfall mehr aber man merkt der Hund ist anders, wir haben nun das Notfallset "Diazepam Distin" oder so ähnlich, auch ne Art Zäpfen das man in den Darm einführen muss. (bzw. spritzen ist sone Tube)

    Die Tierärtze hier überall sind total beschissen, ind er Hundeklinik wurde nur nen ekg durchgefhrt und das mit der Kastration empfholen, bei ner anderen kann man uns nicht weiter helfen und noch ein anderer(ander ekenne ich hier nicht) will uns direkt tabletten verschreiben, also keine ahnung ich weiß nicht mehr weiter die haben wohl alle keine ahnung von ihrer Arbeit..
    Kennt jemand einen guten Tierartzt im Raum Schaumburg? - Stadthagen bei hannover/Bad Nenndorf.

    danke für eure ratschläge und berichte viel glück euch auch.

  • hallo mein goldierüde ist 51/2 jahre und hat seit oktober07 epilepsie.
    also ich hab ihn chemisch kastrieren lassen was überhaupt nicht angeschlagen hat
    im moment bekommt er aber gute medikamente die bis jetzt anschlagen,er ist aber leider schon bis zur höchstgrenze dosiert,das heißt wenn er jetzt wieder massenanfälle bekommt,werden wir sein leid beenden müssen
    es ist aber normal das der hund unter sich macht beim anfall
    meiner hatte vor ca 2 wochen 5 anfälle in folge bekommen,danach war er für ca 2 stunden blind und taub was sich zum glück wieder gelegt hat
    ich hoffe das ihr euren hund schleunigst mit medikamenten eingestellt bekommt
    verlangt das medikament LUMINAL ist zwar nicht gerade billig aber es hilft und lasst ihn relativ hoch dosieren,weniger geben kann man immer noch wenn es anschlägt
    drück euch die daumen das es hilft
    liebe grüße dustyhund

  • Hallo

    Unser Jackimix ist jetzt fast 7 Jahre alt und bekam seinen ersten Anfall im Januar 2007 den nächsten Juli 2008 und zuletzt im Urlaub September 2008. :???:

    Ich denke nicht das eine Kastration eine Besserung bringt, da unser Rowdy seid dem 1 Jahr kastriert ist und die Anfälle dadurch auch nicht verhindert wurden.

    Die Anfälle sehen zwar schlimm aus, doch sollte man die Ruhe bewahren und den Hund vor Ecken und Kanten schützen.

    Wenn Rowdy merkt das ein Anfall kommt versucht er noch zu uns zu robben und legt sich vor Herrchens Beine.
    Ganz wichtig für den Hund ist es vollkommende Ruhe auszustrahlen und ruhig zu aggieren. ;)
    Der Anfall kann nicht verhindert werden, doch für den Hund wesentlich angenehmer verlaufen wenn keine Personen hektisch oder schreiend um den Hund laufen.

    Die Anfälle dauern ca. 5-8 Minuten und nach kurzer Erholungspause ist er wieder der Alte. Unsere gleichaltrige Schäfermixhündin läßt ihn die ganze Zeit der Anfälle vollkommen in Ruhe.

    Da es erst 3 Anfälle waren und die Zeitspannen relativ weit auseinander bekommt er keine Medikamente und Herztabletten die ich unterstützend nehmen sollte, lehnten wir ab da nichts am Herzen festgestellt wurde.

    Wir hoffen das kein Anfall mehr auftritt oder der Nächste lange auf sich warten läßt.
    Auch haben Impfungen und Zeckenschutzmittel mit epileptischen Anfällen zu tun. Das vermuten wir bei Rowdy stark und deshalb bekommt er dieses Jahr die vorgegebene Tollwutimpfung und keine Andere. Wegen dem Zeckenschutz auf Naturbasis habe ich mich hier auch schon schlau geschaut und werde die Tipps umsetzen.

    Falls Rowdy dann wirklich 1 Jahr und länger keinen Anfall mehr hätte würden meine Vermutungen bestätigt, Rowdy geholfen und alles hätte sich gelohnt. :gut:

    Kopf hoch und Toi, toi für den Süßen!

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