Neuer Welpe im März :-)

  • Hallo, habe gerade erst mal meine Vorstellung geschrieben .. und gleich ne Frage :-)

    Wir hatten die letzten 13 Jahre eine Mischlingshündin. Nun musste sie leider im Januar im Alter von 14 Jahren eingeschläfert werden. Nach anfänglichem zögern haben wir uns aber dazu entschlossen doch einen neuen Begleiter mit ins Haus zu holen. Wir das sind meine Frau, meine beiden Kinder und ich :-)

    Wir haben unsere verstorbene Hündin erst mit 13 Monaten bekommen. Nun haben wir uns zu einem Welpen entschieden. Also ist alles neu für uns ...
    Der Welpe ist wieder ein Mischling. Mutter ist ein Bernersennen/Collie-Setter Mix und der Vater ein Austr. Shepard. Wir bekommen Sie Mitte März.

    Nun hab ich mal ein bisschen hier im Forum mitgelesen ... und auch festgestellt das der Austr. Shepard nicht so den besten Ruf hat.
    Auf der anderen Seite hab ich auch schon viele positive Seiten über diesen Hund gelesen.

    Hat vielleicht jemand Tipps zu der Erziehung und wo man besonders drauf achten sollte. Gerne auch Buchtipps oder Links zu anderen Interessanten Seiten. Vielleicht kommt ja auch jemand aus meiner Nähe und hat Infos über gute Hunde/Welpenschulen.

    Gruß Frank

  • Hallo Frank,
    also ich weiß nicht, ob ich Dir jetzt so antworten kann, wie Du es Dir vorgestellt hast, denn einen Australien-Shepheard hab ich nicht. Aber einen Mix, aus Aussie und (vermutlich) Terrier-Mix. Auch ich habe sehr überlegt, weil die Australien Shepheard halt Hütehunde sind - und die sind immer nicht so einfach, wenn sie nicht wirklich ausgelastet werden.
    Nun kommt es gerade bei den Aussies aber darauf an, aus welcher Linie sie stammen. Bei der Zucht wurde schon vor einigen Jahren entweder auf Show oder auf Arbeit selektiert. Aussies aus der Showlinie sind weniger problematisch, reine Arbeitshunde dieser Rasse sind wohl eigentlich nur wirklich zufrieden zu stellen, wenn sie hüten dürfen.
    Für alle Hütehunde gilt aber: Sie sind sehr intelligent und haben viel Kondition. Sie wollen also ausgelastet sein. Mit Kopf- und Beinarbeit.
    Nur, aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: Warte erst mal ab. Bei diesen Mixen weiß man nie, was durchschlägt. Womöglich kommt der SEtter durch, dann hast Du eher einen Jagdhund, was ich persönlich - aber da kommt es auf die Lebensumstände an und darauf, was ihr später mit dem Hund machen wollt - auch nicht so toll fände. Vielleicht wird auch eher ein Berner, der als Familienhund wahrscheinlich noch am ehesten geeignet ist.
    Berner, Collies und eben der Shepheard sind halt Hütehunde, d.h. sie wollen viel laufen, brauchen ein bisschen (oder auch ein bisschen mehr) Kopfbeschäftigung, am besten wirklich Hundesport, wie Agility o.ä., falls Du keine "Herde" zum Hüten hast. Ansonsten musst Du dich darauf einstellen, dass sie die Familie zur Herde machen und ungemütlich werden können, wenn ihr euch räumlich trennt. Das kann nerven - und vor allem für die Kinder problematisch werden, kann sein, dass Hundi sie erziehen will. Aber: Das kann man umleiten, indem man ihn richtig auslastet.
    Welcher Trieb und wie stark aber nun durchkommt, wird sich erst im Alter von 6-12 Monaten zeigen - und vielleicht wird es auch ein ganz unproblematischer Mix. Stell Dich nur darauf ein, dass Du einen - vermutlich groß werdenden - sehr agilen Welpen bekommen wirst. Ich würde auf jeden Fall rechtzeitig nach einer guten HuSchu Ausschau halten, in der es Kurse für Hunde und Kinder gibt. Das schadet nie - und wird vielleicht nötig. (evtl. sogar eine HuSchu, die Hüten an Schafen anbietet - aber, wie gesagt, das kann auch völlig unnötig sein).
    In jedem Fall wünsch ich viel Spaß mit dem Kleinen und nach Seiten über die Shepheards würd ich einfach mal googeln.
    LG
    Kirsten

  • Falls du etwas ueber den Australian Shepherd lesen moechtest, empfehle ich dir http://www.hundeschule-gaden.de und da dann auf Aussie klicken.
    Dies ist meiner Meinung nach einer der besten Artikel ueber Australian Shepherds. Auch einer der ehrlichsten, wenn du mich fragst.
    Ich habe selber einen fast 1 jaehrigen Aussie Rueden und er ist ein toller, lieber Hund, der mich aber sehr viel Zeit und Arbeit kostet. Ich tue das gerne, denn gerade deshalb habe ich mir diese Rasse ausgesucht.
    Wenn man einen einfachen, unkomplizierten Familienhund haben moechte, wuerde ich vom Aussie abraten. Diese Hunde, sind Arbeitshunde, egal aus welcher Linie sie kommen und das sollte man wissen.
    Natuerlich gibt es auch sehr leichtfuehrige und unkomplezierte Aussies, doch darauf kann man sich eben nicht verlassen.
    Lies dir den Artikel durch, er ist wirklich sehr gut und mit ehrlicher als manche Zuechter usw., die im Aussie den idealen Familienhund sehen.

    LG
    Gammur

  • Hallo,

    ich kann mich Gammur nur anschließen. Wir haben auch einen 10 Monate alten Aussie. Und wie Gammur schon schrieb braucht auch er viel Zeit und Arbeit. Für mich sind Aussies keine unproblematischen Familienhunde, die einfach nebenher groß werden. Der Aussie ist ein zeitaufwendiges Hobby.

    Wir haben uns ganz bewußt für einen Aussie entschieden, genau wie Gammur glaube ich auch. Wir wußten was auf uns zukommt und waren und sind gewillt ihm gerecht zu werden. Wenn man das nicht will, sollte man sich auch keinen Aussie ins Haus holen.

    Bei einem Mischling ist es noch viel schwieriger, weil man nie weiß, welche Eigenschaften er entwickelt. Und im zweifelsfall hast du einen Hütehund mit stark ausgeprägtem Jagdinstinkt (der ist nämlich auch beim Aussie vorhanden).

    Also, wenn es dieser Mix sein soll, dann stellt euch darauf ein, das einiges an Arbeit auf euch zukommen kann (nicht muß!).

    Das der Aussie einen schlechten Ruf hat, liegt meiner Meinung daran, dass einfach zu viele Leute ihn wegen seines tollen Äusseren kaufen und dann erstaunt sind, welche Ansprüche er an seinen Halter stellt, die der dann nicht erfüllen kann.

    LG
    Kirsten

  • Hallöchen

    Also Frank, jeder Hund ist ein bischen anders,
    es gibt natürlich Rassen die für bestimmte " Berufe"
    gezüchtet wurden und werden. Das heist aber nicht,
    das jeder Hund auch das will ,was er soll.
    Es gibt Aussis die garnicht gerne hüten
    und Terrier denen es Wurst ist, das da eine Ratte gelaufen ist.

    Jeder Wurf hat freche und verhaltene Welpen ,kommt drauf an, was Ihr wollt.
    Wenn Ihr zuwenig mit Hundi macht ist schlecht weil Langeweile gefährlich ist
    ( Hund bespasst sich selbst und macht viel kaputt)
    macht Ihr zuviel Spaß und Sport wird es ein Junkie -auch schlecht.
    Am besten eine konsequente Erziehung möglicherweise eine gute Hundeschule
    ( ja ich weiß Ihr hattet schon einen Hund ,aber da kann
    man trotzdem viel lernen)
    Dann glaube ich ,Ihr bekommt den Hund den Ihr wollt.
    Buchtip :Patricia B. Mc Connel :Das andere Ende der Leine
    oder Bücher von Clarissa von Reinhardt ( schwere Kost)


    Bis bald

    Karin

  • Hallo,

    also erst mal danke für die Antworten ... hab mich gefreut gleich offene und ehrliche Meinungen zu hören.
    Die Seite http://www.hundeschule-gaden.de/ hab ich mir aufmerksam durchgelesen. Fand ich sehr interessant. Einige Aussagen dort schrecken natürlich erst mal ab ... aber ich denke so ist es auch gewollt.

    Da wir unsere erste Hündin ja aus dem Tierheim hatten, war sie teilweise auch ein schwieriger Charakter. Hatte viele Probleme mit anderen Hunden und auch mit Kinder.
    Die Tierärztin hat immer gesagt sie sei ein so nervöser Hund und absolut kein Anfängerhund gewesen, aber wir haben sie toll hinbekommen.
    Sind mit ihr auch viel gelaufen .. waren am Fahrrad und haben viel mit Ihr im Garten gespielt. Das alles werden wir natürlich zu gegebener Zeit auch mit unserer neuen Hündin machen ... aber wie schon von Mausi angesprochen natürlich auch nicht zu viel. Und ne anständige Welpen oder Hundeschule ist sowieso geplant. Allein schon wegen dem Kontakt mit den anderen Hunden. Wenn möglich auch mit den Kindern.

    Ansonsten wird ich mich erst mal aus Büchern schlau machen und abwarten wie unser
    Welpe sich entwickelt wenn wir sie dann zu Hause haben. Falls ich Fragen habe hab ich ja hier scheinbar ein klasse Forum gefunden :-)

    Gruß Frank

  • Zitat

    Der Welpe ist wieder ein Mischling. Mutter ist ein Bernersennen/Collie-Setter Mix und der Vater ein Austr. Shepard.

    Bei dem Mix mußt du aber mit allem rechnen ! Der kann sich zu einem bemütlichen Hofhund, aber auch zu einem begeisterten Jäger entwickeln.

    Bei 4 Rassen unerschiedlicher Ansprüche ist es nicht mal 50:50 sicher, daß der Aussi durchschlägt.

    Ich würde mal sagen, ein Überraschungspaket ! ;-)

    Gruß, staffy

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