bitte dringend um hilfe, wir wissen auch nicht mehr weiter.

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  • Ja genau laßt euch Zeit. Wir haben hier auch einen Auslandshund der keinerlei Probleme macht. Er macht vom ersten Tag an alles mit was sein Muß. Auf Arbeit gehen, einkaufen, Hausputz u.s.w. aber das schmusen auf der Couch geht erst seit ca. 7 Monaten. Er ist seit 08/07 bei uns. Irgendwie fing er von selbst an. Er saß vor der Couch legte die Schnauze drauf und Männe sagte Hopp und Hundi war oben. Dann immer mehr näherte er sich Männe. Mittlerweile ist es so das Hundi sich an Männe preßt und dann an ihm runterrutscht. Also voller Körperkontakt. Das dauerte ca. 9 Monate. Mittlerweile sind die beiden eins.
    LG

  • Ich kenne mich da leider zu wenig aus, aber wie sieht das denn im Zusammenhang mit eurem Rotti aus?

    Wie verstehen sich denn die beiden und wie ist ihr Verhalten euch gegenüber, wenn ihr in gemeinsamer Aktion mit beiden Hunden seit?

    Und es stimmt, Staffs sind schon verschmuste Hunde, aber bei Fremden sind sie oft distanziert, je nachdem welche Umwelterfahrungen sie bisher gemacht haben.

    Wie war denn überhaupt der Erstkontakt von Euch mit Ihr, ist euch denn da nichts aufgefallen?

    Ansonsten würde ich eine Hundetrainerin empfehlen, die zu euch nach Hause kommt, um die Gesamtsituation im Alltag und in Eurem "Rudel" zu beurteilen. Eine Hundeschule reicht da eventuell nicht aus.

    Alles Gute

    Melanie

  • Hi,
    ich kann dich extrem gut verstehen. Ich hab hier auch so ein Exemplar zu Hause, das von großer Nähe nicht wirklich viel hält. sammy ist aus dem Tierschutz (Rumänien) und ich habe ihn seit er ein halbes jahr alt ist. Und jetzt mit fast acht Jahren merk ich, dass er verschmuster wird. Mir ist das am Anfang auch nicht einfach gefallen das zu verstehen oder zu akzeptieren. Man hat ja immer so die Vorstellung, dass der HUnd mit einem auf dem Sofa kuschelt und im Winter die Füße wärmt. Dass der HUnd immer und gerne mit einem arbeitet und zusammen ist.

    Naja und dann hab ich Sammy bekomen und der hatte absolut null Interesse an mir oder an sonstwas menschlichem.

    Ich dachte auch immer wieder: Der Hund kann mich nicht leiden. Aber es gibt HUnde die brauchen länger Vertrauen aufzubauen. Gib deiner Süßen diese Zeit und hab Geduld. Denn diese HUnde zeigen dir am Ende auf ganz liebevolle Art und Weise, dass sie dich lieben. Sie tun es nur auf eine andere Art. Sammy zeigt mir sein Vertrauen zum Beispiel darin, dass er bei mir alle KOmmandos (mehr oder weniger motiviert) ausführt. Das können alle anderen schlichtweg vergessen. Mit mir geht er anstandslos in die Badewanne(was er abgrundtief hasst). Ein anderer solte das eher nicht versuchen wenn er nicht anschließend das Bad renovieren möchte.

    Und er zeigt es mir indem er meine Schmuseattacken die ich nunmal von Zeit zu Zeit habe geduldig über sich ergehen lässt... ;-)

    Wie gesagt, er ist jetzt seit gut sieben Jahren bei mir. Er steht immer noch auf wenn er auf mich keinen Bock hat, er schläft immer noch nicht auf dem Sofa(nichtmal im Schlafzimmer), und ich seh ihn nur wenn wir spazieren gehen, es was zu fressen gibt oder Besuch kommt.

    Und wenn ich´s nicht mehr aushalte und was Felliges zum kuscheln brauche geh ich zu meinen Eltern. Ihre Hündin freut sich über sowas nämlich wie ein Schneekönig und schläft stundenlang mit mir auf der Couch.
    :gut:

  • Bitte... doch die Süße nicht schon "wieder" abschieben... das wird schon noch... du kennst ihre Vorgeschichte nicht und urteilst nach relativ kurzer Zeit :???:

    Mit Geduld und Liebe wird sie schon auftauen... hast du dir übrigens diese Hunderasse ausgesucht weil sie "verschmust" sein "soll" (habe ich gelesen) :/

    Egal welche Hunderasse du dir auch immer aussuchst ist es doch keine Garantie, dass es ein "Schmusetier" ist (das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint!!!!).

    Mit der Zeit wird sie auf "ihre Weise" zeigen, dass sie euch mag... sie spürt sicherlich auch deine Unsicherheit (in Sachen LIEBE) ihr gegenüber... Tiere spüren seeeeeeeeeeeeeehhhhhhhrrrrr viel ;)

    Bitte nicht aufgeben!!!!... berichte uns weiter... ich bin sicher es wird im Laufe von Wochen (oder Monaten) immer besser :gut:

  • Aus welcher Motivation heraus habt ihr euch den (einen) Hund aus dem Tierschutz genommen?

    Wenn ich einfach mal davon ausgehe das ihr dem Hund ein neues Zuhause geben wolltet, in dem er in einer Gemeinschaft leben kann ist es euch doch gelungen.

    Es wurde hier ja schon geschrieben das euer "Problem" einfach daran liegen kann das dieser Hund so ist. Hund sein bedeutet nicht dem Menschen "zur Verfügung" zu stehen. Hört sich Böse an, ist aber nicht so gemeint. Sondern bezieht sich darauf das wir Menschen eine Vorstellung davon haben wie ein Hund sein sollte (meine jetzt damit noch nicht mal die "Sonderwünsche").

    Verhält sich ein Hund außerhalb der gewünschten/erwarteten/gewohnten Norm fällt uns Menschen es schwer damit umzugehen (allein das Entsetzen Vieler bei der ganz normalen Kommunikationsform Knurren).

    Integriert sie einfach in euren Alltag (was ihr sicherlich schon gemacht habt) und erwartet nichts. Die alltäglichen Dinge wie Leinenführigkeit und Co. erarbeitet ihr ja schon in der HuSchu.

    Und ansonsten nehmt sie so wie sie ist. Sie ist auf ihre Weise glücklich. Sie wird vielleicht anfangen sich euch zu nähern wenn sie soweit ist.

    Sie jetzt wieder abzugeben hilft dem Hund mit Sicherheit nicht. Denn sie wird sich auch in einer anderen Gemeinschaft erst einmal so verhalten. Und würden diese sie dann auch wieder zurück geben kann sich das dann irgendwann negativ auf ihr Verhalten auswirken bzw. wird sie sich immer mehr in sich zurück ziehen.

    Oder habt ihr schon beobachtet das sie bei anderen Menschen (wenn ihr z.B. zu Besuch seit) sich komplett anders verhält (was allerdings auch nicht wirklich etwas bedeuten muss)?

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