Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
hunde und wölfe?
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Gerade vor ein paar Tagen habe ich mich durch die Homepage der "Gesellschaft zum Schutz der Wölfe": http://www.gzsdw.de/ durchgelesen, sehr spannend und überaus informativ!
Dort steht zu lesen, dass i.d.R. Haushunde eher als Beute gesehen werden (es gab ein Rudel, ich glaube in Polen, die hatten sich auf Hunde spezialisiert und über 30 Haus- bzw. Hofhunde gerissen). Wölfe suchen sich nach Möglichkeit Partner der eigenen Art. Aber ich glaube, eine der Lausitzer (müsste ich jetzt nochmal nachlesen) Wölfinnen hatte sich mit einem Hunderüden eingelassen, weil es noch keinen Wolfsrüden in dem Gebiet gab und tatsächlich 6 Welpen geboren (Mittlerweile 4 tot, zwei verschollen).
Es gibt auch einzelne Vorfälle, wo Wolfsrüden Interesse an läufigen Hündinnen (und umgekehrt) zeigen und sich in der Nähe der entsprechenden Gehöfte aufhalten (GPS-Ortungen), aber die Regel ist das nicht.
Ich würde also die Hündin sicherheitshalber beaufsichtigen, aber das ständig, es scheint weit wahrscheinlicher zu sein, dass sie zum Verzehr, denn zum poppen herhalten muss.Lies Dich mal durch die Publikationen der Seite, echt klasse, man kann viel über Wölfe und ihr Verhalten lernen, auch im Umgang mit Hunden (da wird viel geforscht, schließlich möchte man zum Schutz der Art eine Hybridisierung vermeiden).
Interessant sind übrigens auch die begleitenden Projekte zur Wiederansiedlung der Wölfe wie der Einsatz (Zucht, Ausbildung der Hunde und Hirten, Haltung) von Herdenschutzhunden.
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29. Januar 2009 um 07:36
schau mal hier:
hunde und wölfe? - Vor einem Moment
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Ich schließe mich da meinen Vorredner an und gebe noch zu bedenken, dass wenn evtl. auch die Wölfe, aufgrund ihrer Scheu, nicht zu euch kommen würden, es passieren kann, dass deine Hündin in den Stehtagen weglaufen könnte, um ihrem Trieb nachzugehen. Wenn ihr in den Stehtagen draußen unterwegs seid, dann nimm sie lieber an die Leine oder Schleppleine, damit sie dir nicht ausbüchst.
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hallo
hab heute bei "Tiere suchen ein Zuhause" einen Hund gesehen, einen tschechoslowakischen Wolfshund, eine MIschung aus Dt. Schäferhund und tschechischem Wolf. Sie wurden ehemals für die Arbeit gezüchtet.(wollte nur mal sagen, dass das mit Wolf und Hund durchaus sein kann=)) Also wie die anderen auch gesagt haben, besser nichts riskieren..
lg
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Zitat
hallo
hab heute bei "Tiere suchen ein Zuhause" einen Hund gesehen, einen tschechoslowakischen Wolfshund, eine MIschung aus Dt. Schäferhund und tschechischem Wolf. Sie wurden ehemals für die Arbeit gezüchtet.(wollte nur mal sagen, dass das mit Wolf und Hund durchaus sein kann=)) Also wie die anderen auch gesagt haben, besser nichts riskieren..
lg
Bei dieser Hunderasse wurde schon seit -zig Jahren kein Wolf mehr eingekreuzt, eben weil die Hybriden für die Arbeit unbrachbar waren. Lediglich der Phänotyp ist sehr wölfisch, das ist alles.
http://www.tschechoslowakischerwolfshund.de/geschichte.shtml
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habe ja geschrieben "ehemals"=)
aber wenn das damals ging, dann wird wohl heute auch noch der ein oder andere wolf interesse an hunden haben, nicht??
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
habe ja geschrieben "ehemals"=)
aber wenn das damals ging, dann wird wohl heute auch noch der ein oder andere wolf interesse an hunden haben, nicht??
Lies Dich am besten mal durch die Seiten der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, deren URL ich oben gepostet habe. Freilebende Wölfe suchen sich i.d.R. Partner der eigenen Art, haben Hunde eher zum Fressen gern. Hybriden sind sehr sehr selten.
Dass Hunderüden zur Erschaffung einer neuen Hunderasse Wölfinnen gedeckt haben (oder umgekehrt), ist Menschenwerk und hat mit deren normaler Fortpflanzung nicht viel gemein. -
Ich kann zwar nur von Gehegewölfen sprechen, aber da war bei einem Wolfsrüden durchaus Interesse an meiner Hündin, die gerade mit der Läufigkeit am Ende war.
Die Wölfe hatten sich in ihrem großen Gehege nicht blicken lassen, denn wenn sie nicht wollen, dass sie gesehen werden, dann sieht man sie auch nicht
In bin mit meiner Hündin zwei Mal an dem Gehege langgegangen und beide Male ist der Wolfsrüde bis ganz dicht an den Zaun gekommen und war sehr an meiner Hündin interessiert (und ich fand, er sah nicht hungrig aus
). Dadurch, dass der Rüde kam, haben wir auch die anderen Wölfe sehen können, die sich aber schnell wieder zurückzogen, während der Rüde vor uns stehen blieb (war übrigens ein tolles Erlebnis, einem Wolf aus nächster Nähe ansehen zu können). -
ZitatAlles anzeigen
eine paarung in freier wildbahn zwischen wolf und haushund ist extrem selten.
angelblich sind wolfsrüden nicht so wie unsere haushundrüden ständig deckbereit, sondern erst, wenn sie durch den geruch eines paarungsbereiten weibchens stimuliert werden - das kann dann bis zu zwei wochen dauern.
nachzulesen u.a. mit kommentar von Bloch:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitu…0035/index.html
lg
stella
Genau das hätte ich auch antworten wollen!
Aber zur Sicherheit würde ich sie auch mehr im Auge behalten ... die paar tage oder 2 Wochen bringen Deine Süsse schon nicht um ;-)
LG
Kerstin -
Zitat
Ich kann zwar nur von Gehegewölfen sprechen, aber da war bei einem Wolfsrüden durchaus Interesse an meiner Hündin, die gerade mit der Läufigkeit am Ende war.
Die Wölfe hatten sich in ihrem großen Gehege nicht blicken lassen, denn wenn sie nicht wollen, dass sie gesehen werden, dann sieht man sie auch nicht
In bin mit meiner Hündin zwei Mal an dem Gehege langgegangen und beide Male ist der Wolfsrüde bis ganz dicht an den Zaun gekommen und war sehr an meiner Hündin interessiert (und ich fand, er sah nicht hungrig aus
). Dadurch, dass der Rüde kam, haben wir auch die anderen Wölfe sehen können, die sich aber schnell wieder zurückzogen, während der Rüde vor uns stehen blieb (war übrigens ein tolles Erlebnis, einem Wolf aus nächster Nähe ansehen zu können).Man kann nicht von Gehegewölfen auf freilebende Wölfe schließen. Die meiden nämlich z.B. auch die Nähe von Menschen. Und Hunger haben die auch nicht, müssen keine Beute machen.
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