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Leinenführigkeit Welpe

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    Hallo,
    wir haben jetzt seit einer woche einen ca. 4monate alten golden retriever welpen.
    das problem ist dass es sich sehr sehr schwierig gestaltet mit ihm an der leine laufen entweder er bleibt stehen bzw.setzt sich einfach hin oder er rennt vor und zieht gewaltig.
    wir haben nun schon ausprobiert immer stehenzubleiben sobald er zieht bzw. ihn mit leckerlis oder spielzeug zu locken.leider bis jetzt ohne erfolg....so kommt es vor das wir für 200m ca. 30-45min brauchen.
    ich weiß dass das alles seine zeit braucht und ungeduld hier völlig fehl am platz ist.
    ....aber man merkt nicht einmal eine winzige besserung.



    auch jedesmal wenn wir losgehen will der kleine oskar absolut nicht zur wohnungstür raus.....er freut sich furchtbar sobald ihm die leine angelegt wird,wedelt mit dem schwanz...möcht aber nicht über die türschwelle.


    wir haben jetzt ein geschirr gekauft...vielleicht klapts damit ja besser.



    achso und habt ihr noch tips ab wann ich ihn ohne leine laufen lassen kann (also im wald oder auf dem feld)...trau mich noch nicht so richtig, obwohl er auf "komm" eigentlich prima hört,solange keine ablenkung vorhanden ist.



    also vielleicht könnt ihr mir helfen.

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  • Hm, also ich hatte meinen Welpen ab dem ersten Tag frei. Hat super geklappt, allerdings haben Welpen ja auch Angst alleine zu bleiben, kommen also nicht auf die Idee abzuhauen.
    Wenn dein Hund auf Komm reagiert und an dich gewöhnt ist und euch als Rudel akzeptiert, ist es denke ich kein Problem ihn frei zu lassen.



    Mit der Leinenführigkeit...so ein Problem hatte ich eigentlich nie.. :???:
    Vielleicht solltest du mal richitg freudig an die Sache ran gehen, viel mit ihm spielen, als ob es das tollste wäre Spazieren zu gehen. Wenn er zieht, schnell die Richtung wechseln und von vorn... ;)


    Das wird schon...! :roll:

    Fabiana mit
    Prinzessin Buffy, dt. Pinscher *03/2007,
    Wirbelwind Kimba, Magyar Vizsla *12/2010
    und in Gedanken immer dabei Herzbube Benny, Retriever-Mix *1995 - †2011


    Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
    (Stefan Wittlin)


    Benny, Buffy & Kimba gibt's hier!

  • ich hab meine kleine am anfang immer mit geschirr und schleppleine laufen lassen. wirklich leinenführigkeit hab ich eigentlich kaum angefasst bis zur welpengruppe, wo wir dann mit halsband (ein geschickter psychologischer kniff, geschirr: alles klar, gib auch gerne gas;halsband: jetzt bitte ordentlich und konzentriert) geübt haben.
    würde ich jederzeit wieder so machen, im gegensatz zu vielen anderen hunden aus meinem bekanntenkreis ist sie im moment die einzige die freiwillig und gut an der lockeren leine mitläuft.

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  • Hallo Fraenzl,


    also ich würde den Freilauf zunächst mal nach hinten stellen. Denn Leinenführigkeit ist wichtiger als einen Hund durch Freilauf zu bespassen.


    Du schreibst, dass euer Oskar 4 Monate alt ist und ihr ihn erst seit 1 Woche habt. Wo war er vorher untergebracht und vor allem - WIE ?? Warum wurde er abgegeben? Gab es Probleme beim Vorbesitzer?


    Wenn die Vorbesitzer nicht viel in Sachen Grundgehorsam unternommen haben, dann hast du jetzt natürlich eine entsprechend große Baustelle vor dir.


    Freilauf würde es bei mir nur kontrolliert geben, sprich entweder auf einem Platz der gesichert ist (durch Zaun) oder halt durch eine Schleppleine. So hast du wenigstens die Möglichkeit, dass er nicht einfach mal durchbrennt. Nach gerademal 1 Woche bei euch könnt ihr den Hund noch nicht richtig einschätzen. Genauso wie er Euch kennenlernen muss, müsst ihr auch ihn erstmal "durchleuchten".


    Leinenführigkeit haben wir bei unserem Welpen damit begonnen, dass er zunächst mal an die Halsung gewöhnt wurde. Die ersten Versuche fand er gar nicht so dolle aber er begriff sehr schnell, dass Halsung+Leine = Unternehmung bedeutete und somit SPASS mitsich brachte.


    Draussen haben wir dann als erstes geübt, dass der Hund stehen bleibt, wenn wir auch stehen bleiben. Also sind wir einfach so mitten in der Wiese stehengeblieben und haben uns auf die Leine gestellt, die wir gerademal so lang gelassen haben, dass der Hund stehen konnte aber doch wieder so kurz, dass er sich nicht von uns entfernen konnte.


    Jetzt heisst es Geduld haben, denn der Hund wird alles erdenkliche probieren, um aus dieser Situation zu gelangen. Das kann sein, dass er den Rückwärtsgang einschlägt (deshalb sollte der Hund ein Geschirr tragen damit er nicht aus der Halsung schlüpfen kann), genauso kann es sein, dass er euch anbellt oder versucht um euch rum zu gehen. All diese Versuche quittiert ihr mit Ignoranz (den Hund allenfalls aus dem Augenwinkel beobachten aber nicht bewusst anschauen und vor allem - kein NEIN oder AUS!!!).


    Erst wenn das gewünschte Verhalten kommt (bei uns war es das SITZ), wurde er sofort gelobt und bekam ein Lecker. Bei einem Welpen sollte das sehr schnell gehen bis er kapiert worum es geht. Bei uns dauerte es gerade mal 1 Woche, da hatte er verstanden: "Herrchen/Frauchen bleiben stehen - also setze ich mich daneben und warte!"


    Dein 4monatiger (noch)Welpe wird da schon hartnäckiger sein und aus diesem Grunde sollte er zunächst keine "Freilauf-Erfolge" verbuchen können, weil diese euch das Leinentraining schwerer machen.


    Trotzdem könnt ihr ihn noch dazu bringen ein schöner Leinenläufer zu werden. Wenn ihr ihn an der Leine habt, dann wechsle auch öfter das Tempo. Gehe mal ganz langsam, dann wieder ganz schnell und wieder ganz normal. Auch rennen ist erlaubt - alles was halt die Aufmerksamkeit des Hundes verlangt. Dadurch dass ihr das Tempo variiert, muss der Hund stärker auf euch achten und das wiederum bedeutet, er bekommt schneller mit, was ihr von ihm wollt. Und jedesmal wenn er sich richtig verhält das Loben nicht vergessen.


    Abrupte Richtungswechsel sind auch ein gutes Mittel. Mal linksrum, dann wieder rechts, wieder zurück oder lauf einen Kreis. Man mag euch für bekloppt halten, wenn man euch aus der Ferne sieht aber mir hat mal jemand gesagt: "....wenn fremde Menschen dich und dein Verhalten gegenüber deinem Hund als total durchgebrannt ansehen - dann machst du alles richtig!" Und an diesem Satz ist wahrlich was dran.


    Lg
    Volker

  • das klingt schon mal gut.danke..wir werden es auf jeden fall ausprobieren.oskar ist von einem privatzüchter,er und sein bruder waren noch "übrig" .er hat dort nie gelernt an der leine zulaufen,da er immer nur in den garten gegangen ist. es ist halt wirklich schwierig ihn zum weiter gehen zu animieren wenn er sich hinsetzt....da ist einfach zuviel was ihn ablenkt...aber bessert sich bestimmt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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