Hund geht nicht mehr spazieren

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    Ich habe ein großes Problem, seit ein paar Monaten geht mein Hund nicht mehr mit mir oder meinem Freund spazieren. Wenn wir beide zuhause sind, müssen wir beide mit ihm raus gehen. Mit nur einem alleine geht er nicht mit. Wenn ich oder mein Freund alleine mit dem Hund sind, ist das kein Problem. Aber sobald wir beide zuhause sind geht gar nix mehr. Wir haben schon alles mögliche versucht aber er lässt sich nicht bewegen. Da unser Hund gut über 45 kg wiegt, haben wir auch keinerlei Chancen ihn irgendwie dazu zu bewegen. Es ist vor kurzem schon so weit gekommen, dass er als es wieder soweit war, meinen Freund angeknurrt hat. Wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen, und so gehen wir halt grad immer zusammen Gassi, was sich nicht einfach gestaltet, da wir beide Schichtdienst haben.


    Vielleicht kann mir irgendjemand einen Tipp geben


    Danke, danke

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  • Hallo und willkommen !!


    Erzähl doch mal, was für einen Hund Ihr habt. Das könnte ausschlaggebend sein, wie alt er ist, welche Rasse/Mischung.


    Ich weiss nicht, aber es hört sich für mich so an, als ob dieses Verhalten Eures Hundes ein Symptom für tiefliegendere Probleme ist, die Ihr mit ihm habt (oder er mit Euch). Wenn er schon versucht, über Knurren seine 'Befehle' durchzusetzen, habt Ihr ein eindeutiges Problem damit, Eure Entscheidungsfähigkeit durchzusetzen.
    Klartext: Euer Hund hat Euch in der Tasche, und das würde ich schnellstens korrigieren.


    Wenn Du mal ein bisschen mehr Infos über andere problematische oder unproblematische Situationen schreibst, dann können sich viele hier ein besseres Bild machen.


    LG
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • Hi,


    spontan würde ich sagen: Solang warten bis der Hund raus MUSS. Zwischenzeitlich total ignorieren, BEIDE.


    Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.


    Wau

    Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
    (Friedrich II. der Große)


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  • Er ist ein Hovawart-Berner Sennen Mix und wir haben ihn mit 1,5 Jahren von den früheren Besitzern übernommen da die nach Spanien ausgewandert sind. Er war von anfang an sehr zurückhaltend Fremden gegenüber und total auf uns fixiert. Wir konnten ihn nie alleine lassen und haben ihn sogar in die Arbeit mitgenommen. Wir haben noch einen Hund (Chihuahua) und der ist eindeutig der dominantere von beiden. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Vorfälle mit fremden Menschen, die den Hund total überfordert haben.(z. B. beim Einkaufen wollte jemand den Hund einfach streicheln ohne mich zu fragen und unser Hund - sein Name ist Bolle- hat angefangen zu knurren und wollte flüchten) Irgendwann hat es angefangen, dass Bolle nur noch mit mir Gassi gehen wollte und wir mussten zu einer List greifen, dass er mit meinem Freund mitgeht. ( Ich hab mir die Jacke angezogen und bin mit ums Eck gelaufen und bin dann wieder zurück ins Haus gelaufen) Das klappt inzwischen auch nicht mehr. Jetzt geht er auch nicht mehr mit mir mit. Wir haben auch schon eine Hundetrainerin engagiert - bisher mit wenig Erfolg- Sie meinte es wäre ein Dominazproblem, also haben wir die Aufgabe bekommen ihm bestimmte Plätze zum Liegen zuzuweisen und zuerst durch die Tür zu gehen usw. Aber nichts klappt.


    Würde mich freuen, wenn ich Antwort bekäme


    Liebe Grüße

  • Hallo,


    probierts mal so:
    Nehmt die Leine, legt sie dem Hund auch an. Wenn ihr zu zweit seid, will der Hund doch auch mit raus. Ist doch richtig so? Nun geht ihr aber nicht raus, sondern nehmt die Leine einfach wieder ab und bleibt da. Hier immer mal wieder etwas variieren. Mal der eine, dann der andere. Macht das mal ne Zeitlang, in der Zwischenzeit den Hund ignorieren - wirklich toal ignorieren, keinerlei Zuwendung.


    Und auch, soweit möglich, die Rausgehzeiten variieren.


    Viel Eerfolg.

    Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
    (Friedrich II. der Große)


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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich lese heraus, dass der Hund Ängste hat, vielleicht einen von euch beiden zu verlieren. Er hat vielleicht die Erfahrung gemacht (früher), dass er Gassi war und dann irgendeine Bezugs-Person beim nach Hause kommen nicht mehr da war.
    Ich würde, wie schon vorher geschrieben stand, ihm das Halsband über den Kopf streichen, für ihn sichtbar Leckerli mitnehmen und zwischendruch geben, bis der Hund draußen ist, ansonsten würde ich ihm zuhause keine Leckerli geben, nur verbunden mit Gassi-Gehen.
    Gruß Phönix

  • Hallo,


    ich kenne das in abgeschwächter Form. Wenn wir im Urlaub sind, gerade auf dem Campingplatz, und wir gehen zu zweit los und einer von uns will einkaufen, dann bleibt unser Hund einfach sitzen. Festgemauert in der Erde.....Besonders wenn ich weg gehe, kommt das häufiger vor. Der Punkt ist, unsicheres Terrain, Rudel trennt sich, Hund weiß nicht, mit wem er gehen soll. Unsere Hündin ist ein Hirtenhundmix und sieht einem Hovi sehr ähnlich. Fakt ist, sie will uns hüten! Sie will ihre Herde beisammen halten! Ich geh dann immer zu ihr hin und schicke sie fort. Ich sag immer, los lauf, geh mit dem "Papa". Da wir drei Kinder haben, ist es halt auch für sie der Papa. Ein guter Trick ist auch, den Ball zu nehmen, ihn wegrollen zu lassen und dann mit "Such" den Hund hinterherspringen zu lassen. Das gleiche mit Leckerchen. Dann vergißt sie meist ihren Starsinn. Aber das Problem kenne ich nur vom Urlaub.


    Lediglich nach Silvester ging sie tagelang nicht mehr abends aus dem Haus, aus Angst, es könnte wieder knallen. Festgemauert in der Erde, sitzt mein Hund wie Statue.


    Das Beste war kürzlich, als wir im Urlaub waren und der Hund bei meinen Eltern war. Tägl. lief mein Vater mit ihr. Ein Tag war er krank. Da lief meine Mutter mit ihr. Sie kam 200m weit, dann warf sich unser Hund mitten in eine Baustelle und stand nicht mehr auf. Man hätte sie wie ein nasses Bündel ziehen können. Nach Hause ging sie aber wieder. Sie mußte auf Opa aufpassen gehen! Sie spürte, dass es ihm nicht gut ging. Aber im Prinzip ist alles eine Machtproben. Was lassen meine Chefs sich alles einfallen, damit ich mitgehe? Ich bin Herr der Lage!


    Meine Kinder haben einen guten Trick. Den haben sie der Oma dann am Telefon verraten und das klappte dann auch: "Wo ist die Katze?" Das wirkt inzw. immer und sie vergißt, warum sie stur sein wollte. :freude:


    Könnt ihr euren Hund bei euch frei laufen lassen? Wenn ja, macht mal folgendes Experiment. Geht beide in zwei ganz verschiedene Richtungen. Den Hund laßt frei. Lauft und lauft und lauft. Und dann schaut mal, was euer Hund macht, zu wem er kommt. Und ob er kommt. Nichts reden, nur laufen. Unsere pendelt dann immer zw. beiden Gruppen hin und her und versucht uns wieder zusammenzubringen. Ich würde den Hund zu Hause mitnehmen, frei lassen und schweigend los laufen und dann abwarten, ob er daheim bleibt oder doch noch mitgeht. Wenn er kommt, hast du gewonnen. Aber das geht nur, wenn es bei euch nicht gefährlich ist!

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