Freundlichen Gartenzaun clickern

  • Zitat

    ...da er auf hier und komm schon gut folgt und eine Strafe wäre es auf jeden Fall für ihn.

    Damit machste dir aber das HIER kaputt ;-)
    Wenn er jetzt gerne und verläßlich kommt, dann nutze das nie, um ihn anschließend "wegzusperren". Hört er nicht auf dein "sei still Kommando", dann geh kommentarlos hin, nimm ihn ruhig am Halsband und bring ihn rein.

    Gruß, staffy

  • hi,
    so tolle und auch einfache tipps - zu einem problem, welches wir so überhaupt nicht haben. stopp: ich will nicht angeben - ganz das gegenteil ist der fall.
    ich würde mir wünschen, meine würde auch NUR EINMAL anschlagen, wenn jemand kommt (also aufs grundstück z.b.). sie liegt nur da in ihrer masse und erscheinung, lässt den lieben gott nen guten mann sein, hbet nicht mal ein augenlid wenn jemand durch die gartentüre kommt. und ich kann daneben stehen oder aber auch im keller sein. (die leute bzw. kids, die da einfach reinkommen dürfen das i.d.r. auch! was aber nicht heisst, dass kaya die alle kennt!) sie soll ja auch nur EINMAL bellen :gott:

    kann ich eure tipps dafür irgendwie umgebaut nutzen? habe wirklich schon vieles versucht - sie bleibt einfach lässig.
    nur wenn ich sie auffordere "pass auf" rennt sie einmal ums grundstück und sucht. aber sie bleibt immer tonlos...

  • Danke Staffy, manchmal denkt man an das naheliegende einfach nicht. Er soll ja das Hier nicht negativ verbinden. Welpenerziehung kann ganz schön fordern, aber wenn man dann Erfolge sieht ist es schon toll.

    Heute habe ich angefangen ihm zu lernen auf ne Decke zu gehen und da zu bleiben bis ich ihn abrufe. Das klappt schon so prima, das meine Schwester sehr gestaunt hat. Dann hat sie noch feste gelobt wie schön er folgen würde und das ich soviel sicherer wäre im Umgang mit ihm seit ihrem letzten Besuch. Da hab ich mich schon sehr gefreut. Weil ich am Anfang wirlich sehr unsicher war und gedacht hab ich schaffe das nie mit irgendeiner Erziehung.

  • bolli, glaub mir da bist du nicht alleine. Ich behaupte jetzt mal jeder ist mit seinem ersten Hund zu Beginn unsicher.

    Und du machst das doch prima, informierst dich und probierst aus. Das wird schon!

  • Hi Bolli,

    wir haben zwar so ein Zaun Problem nicht, jedoch hatten ein Balkon Problem, wo Wulfen meinte jeden Menschen und jeden Hund hier auf dem Hof kommentieren zu müssen.

    Habe wie blöd "Nichtbellphasen" geklickert, das Ergebnis war gen Null. Dann gab es auch nur ein "Rein" (wie Staffy geschrieben hat, nehme einen neuen Befehl und mach Dir das hier nicht kaputt) uns siehe da, nach 2 Tagen hat Wulfen es sich dreimal überlegt, ob er die Schautze noch aufmachen soll.

    Bin ein überzeugter Clickerfan, was Shapen oder Übungsaufbau angeht aber manchmal sind solche Lösungen weniger zeit- und nervenintensiv.

    LG
    Angie

  • Ein erster Zwischenbericht:

    Wir waren fleißig am Üben. Das Clickern habe ich in diesem Fall nun doch weggelassen und ich habe selber auch erkannt, dass es besser ist, ihn erst gar nicht bellen zu lassen.

    Ich habe es so gemacht:

    1. Ihn genau beobachtet um das anstehende Bellen schon im Ansatz zu erkennen.

    2. In dem Moment, also vor dem Bellen, ganz ruhig Ruhe gesagt. Er hat daraufhin zu mir geschaut und ich habe ihn gelobt, woraufhin er gekommen ist um sich was abzuholen.

    Das habe ich nur am ersten Tag so gemacht. Es hat nicht 100% geklappt, aber schon ganz gut.

    Am nächsten Tag habe ich im Garten abseits des Zaunes kleine Käsestückle unterm Schnee versteckt.

    Beim nächsten Ansatz zum Bellen, wieder Ruhe, er schaut und ich sage schau (er kennt das Kommando und weiß da hat Fraule was ganz tolles entdeckt) sofort kommt er angerannt und schnüffelt den Boden ab. Natürlich war die Freude groß, weil doch tatsächlich was zu erschnüffeln gab. Den Zaun hat er ganz vergessen.

    Beim nächsten Bellansatz wieder dasselbe, ich sag nur noch schau, er kommt gerannt (das funktioniert einfach super) und schon schnüffelt er rum und da war doch glatt noch was da. Er ist im schnüffeln noch nicht so gut, dass er beim ersten Mal alles findet. Deshalb ist die Chance groß immer wieder was zu finden.

    Bolli steht wieder am Zaun, weil sich ein Dackel nähert, Bolli schaut mich an, ganz ohne das ich irgendwas gesagt hab. Ich lobe ihn und er rennt zum schnüffeln. Diesmal haben wir ein Spieli unterm Schnee gefunden und noch ein paar übrige Leckerli.

    So haben wir jetzt schon einige Hunde mit Halter, einen Jogger und den lärmenden kleinen Nachbarjungen leise überstanden. Die normalen Fußgänger interessieren ihn gar nicht mehr.

    Ich möchte mit dem Vorgehen erreichen:

    1. Im Garten ist einfach alles viel interessanter als da draußen am Zaun.

    2. Am Zaun rührt sich was = nicht bellen sondern schnüffeln gehen. Also wenn schon Kenntnisnahme, dann mit was Positivem verbinden.

    Natürlich ist mir klar, dass ich die Lekerli abbauen muß, deswegen auch das Lob oder Spielzeug. Außerdem bin ich ja gerade im Sommer vielleicht nicht ganz soviel im Garten wie er. Meine Aufgabe wird es dann sein im Garten immer wieder auch neue interessante Ecken zu schaffen, die es zu erkunden gibt. Damit keine Langeweile aufkommt, wobei ich aber schon hoffe, dass sich das ruhige Verhalten bis dahin schon gefestigt hat.

    Sollte ich jetzt nen groben Denkfehler im bisherigen bzw. zukünftigen Ablauf haben, dann lasst es mich bitte wissen. Bin ja lernfähig :-)

    Gestern sind wir beim Gassigehen an einem eingezäunten Grundstück vorbei gekommen, wo ein Cocker Spaniel rumgelaufen ist. Bolli natürlich neugierig die Nase am Zaun entlang. Der andere Hund auf der Innenseite ist neben uns her und hat keinen Laut gemacht. Mein Kleiner hat ihn ein bissel angefiebt. Nicht ein Beller vom Cocker, da war ich echt beeindruckt. Da möchte ich auch mal hinkommen mit meinem Wauzi.

    Mir wurde übrigens auch zu einer Schepperdose (mit Steinen gefüllt) geraten, die ich werfen sollte wenn er bellt. Die Idee hat mir aber nicht wirklich gefallen. Ich fürchte ich würde ihn damit verschrecken, den Hund auch der auf der anderen Seite ist. Ich steh halt einfach eher auf Erziehung mit positiven Erlebnissen.

  • hey das tönt doch schon mal super!! find ich prima wie du dir Abwechslung für deinen Hund ausdenkst!

    Wirst sehen, mit der Zeit brauchst du nicht mehr so viel zu verstecken, der Aufwand wird kleiner werden. Und dann kannst du die Leckerchen etc. langsam ausschleichen.

    Die Rappelbüchse "kann" evtl. ein Instrument sein mit dem einige Erfolg haben. Aber wehe der Hund verbindet dich mit der bösen Büchse, dann kannst du das Vertrauen wieder aufbauen... Oder der Zaun ist plötzlich der Böse und wird angebellt etc.

    Bleib auf deinem Weg, der scheint für euch beide prima zu sein, oder? Solange dein Bauch 'ja' sagt ist doch alles ok. Und lass dich von anderen nicht verunsichern!!! Es gibt immer solche die es besser wissen, die hatten aber evt. nicht die gleichen Startbedingungen etc. wie du. ;)

    Viel Erfolg

  • Das hört sich doch schon gut an ! Das Bauchgefühl ist meist das Richtige ;-)

    So langsam fängste dann an, bei nem harmlosen Fußgänger gar nix groß zu belohnen, dann mal bei nem Radfahrer, ...
    Die einzige "Gefahr" besteht nur darin, daß er Passanten hinterm Zaun immer mit Action verbindet, eine Raktion deinerseits erwartet, die Personen damit wichtig werden und später, wenn mal nix von dir kommt, er irgendnen Unfug anfängt, um wieder deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Daher - wobei sich deine Variante schon super anhört - würd ich auch diese Suchspielchen und das "Schau" anwenden, wenn KEINER kommt. Es also nicht in direkten Zusammenhang bringen. Genauso, wie auch mal nix passiert, wenn jemand vorbeiläuft. Ausser, er schlägt dann an, dann mußt du es halt mit "Ruhe" abbrechen ...

    Gruß, staffy

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