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Sozialverträglichkeit - was ist das?

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    Zitat von "morrygan"

    In wie weit würdet ihr normales Verhalten mit Sozialverträglichkeit gleichsetzen? :???:


    Sozialverträglich ist für mich an eine Norm angepasstes Verhalten- also NORMales Verhalten- würde es aber immer als gewünschtes Verhalten bezeichen. Hach immer die Begrifflichkeiten ;-)


    Tendenziell finde ich noch dass der ängstliche Hund sozialunverträglicher ist, als der der kein Interesse hat an anderen. Aber wie gesagt, ich finde es erst wirklich gravierend, wenn er immer so ein Verhalten zeigt.
    Auch das mit dem verteidigen der Ressourcen- wer legt fest, was wem gehört bzw wer Anspruch daraugf hat? Also wer kann darüber urteilen... erinnert mich an Kinder im Sandkasten die sich gegenseitig Förmchen klauen. Auch hier wird das erste Kind was zuerst die Förmchen hatte immer sagen, es ist mein Förmchen. Genau wie der Hund seinen Stock sichert. Wünschenswert wäre es vielleicht dass er mit dem anderen hund mit dem Stöckchen spielt, wie das Kind vielleicht ein Förmchen abgibt.
    Aber ich finde es völlig in Ordnung nicht jede Ressource zu teilen- dass tuen Wir nämlich auch nicht immer und sind deswegen auch keine sozialen Krüpel, obwohl ein anderes Verhalten wünschenswert gewesen wäre.

    LG Mareike mit Macho Nico

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  • Zitat von "morrygan"

    (...) ein anderer Hund kommt und erhebt Anspruch auf diese Ressource. Ist für dich der erste Hund nur dann (sozial) verträglich, wenn er die Ressource aufgibt? Wie sieht es mit dem zweiten Hund aus?


    Der erste Hund mag sozialverträglich sein.
    Aber den zweite Hund finde ich nicht wirklich sozialverträglich, wenn er einem Hund sein Zeug abnimmt.


    Zitat von "morrygan"

    Fall 6: sehr ängstlicher schüchterner Hund. Verkriecht sich schon bei relativ normlem Verhalten von anderen Hunden im Auslauf unter dem "Rockzipfel" von Frauchen oder anderen Hundehaltern oder flüchtet panisch.


    Fall 7: Hund zeigt kein wirkliches Interesse an anderen Hunden. Geht nie von sich aus zu fremden Hunden hin (ohne das dies so trainiert wurde), fremde Artgenossen werden wenn sie auf ihn zukommen sehr deutlich verscheucht.


    Was haltet ihr davon? Sind die sozialveträglich oder nicht? Habt ihr sonst noch strittige oder eindeutige Beispiele?


    Die beiden Hunde von Beispiel 6 und 7 sind meiner Ansicht nach für den Menschen noch angenehme, da sie ja keine Aggression zeigen, aber sozialverträglich würde ich das nicht nennen.


    Zitat von "Leela"

    Die frage ist doch eher, sind sie es in ernstfällen immer noch?


    Was hätte zB Snoop getan, wenn der andere Rüde nicht so schnell klein beigegeben hätte?
    Wäre es dann in eine Beißerei ausgeartet oder hätte er ihn nur unterworfen? Oder hätte er sich in seinem Revier unterwerfen lassen, wenn er körperlich unterlegen ist?


    Was Snoop angeht, vermute ich mal sicher, dass er ihn entweder unterworfen hätte, oder sich selbst unterworfen hätte. Aber gebissen hätte er sicher nicht.
    Allerdings hätte ich es zu so einer ernsten Auseinandersetzung im Wohnzimmer zwischen Kaffee und Weihnachtsplätzchen wohl kaum kommen lassen ;)


    Der Hinweis auf die Anlagen eines Hundes fand ich übrigens interessant. So finde ich mit meinem Terrier z.B. nervig, wenn sich ein Hund bei Begegnungen auf den Weg legt und wenige Meter vor uns auf einmal aufspringt und auf uns zusprintet.
    Das ist für einen Hütehund möglicherweise noch akzeptabel, aber Terrier finden sowas doof und werden sehr misstrauisch und machen sich bereit, einen Angriff abzuwehren.
    Beide Hunde sind sozialverträglich, aber die Sprache ist nicht ganz kompatibel und so könnte es leicht zu Stress kommen.


    Zitat von "morrygan"

    In wie weit würdet ihr normales Verhalten mit Sozialverträglichkeit gleichsetzen? :???:


    Im Prinzip finde ich jedes artgemäße normale Verhalten sozialverträglich. Allerdings müssen unsere Hunde und wir Menschen auf relativ engem Raum miteinander auskommen. Deshalb ist es sicher angemessen, darauf zu achten, dass normales artgemäßes Verhalten dort ausgebremst wird, wo es gefährlich wird.
    Ich möchte meinen Welpen nicht von einer fremden Hündin totgebissen bekommen. Und ich möchte auch nicht, das ein Rüde meinen Hund angreift, weil er das Territorium als seins ansieht.
    Deshalb würde ich einen Hund dann als sozialverträglich einstufen, wenn er gelernt hat, auch diese "Menschenregeln" anzuerkennen.


    LG Christine

    Mit besten Grüßen aus dem schönen Taunus
    von Snoop, Sari und Christine

  • Zitat von "Snoop"

    ...



    Was Snoop angeht, vermute ich mal sicher, dass er ihn entweder unterworfen hätte, oder sich selbst unterworfen hätte. Aber gebissen hätte er sicher nicht.
    ...


    Ich finde, das macht viel eher einen (sozial)verträglichen Hund aus.

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

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