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Infos zur *Eierstockentnahme*

  • Hallo zusammen,


    ich brauche ein paar Infos... Ich habe ja selber einen Rüden, habe mich aber heute mit einer Frau mit Hündin unterhalten, die ihrer Hündin noch vor der ersten Läufigkeit die Eierstöcke entfernen lassen möchte.


    Erst sprach sie von Sterilisation, das ist aber doch nicht dasselbe, oder? Bei einer Sterilisation läuft mE die Hormonproduktion doch weiter?
    Und wie ist das bei dieser Eierstockentnahme? (Heißt das überhaupt so?) Ich würde meinen, da wird die Hormonproduktion doch auch gestoppt, weil wo nix is...?


    Ihre Argumente dafür waren:
    - die Hündin soll mal Therapiehündin werden, und deshalb möchte sie, dass sie verspielt bleibt
    - sie möchte nicht, dass die Hündin, wenn sie erwachsen wird, eine Rauferin wird, denn
    - ihrer Meinung nach ist die Hündin jetzt schon dominant
    - bei Boxern wäre bei einer "richtigen" Kastration das Risiko für Inkontinenz zu groß


    Die Hündin ist ca. 6-7 Monate alt (höchstens).
    So wie ich sie kennengelernt habe, liegt da auch ein bissel was in der Erziehung im argen, Thema Grenzen setzen.
    Ich bin wie gesagt nicht ganz sicher, um was es sich jetzt handelt - Sterilisation oder Eierstöcke entnehmen.


    Würde mich aber über Infos freuen, besonders zu dieser "Eierstockentnahme".
    Ich persönlich tendiere eher dagegen, aber ich kann als Rüdenhalterin natürlich nicht soooo fundiert argumentieren.


    Ich danke schonmal :)
    Silvia
    PS: Tagakm: dein Zitat zu den Vor- und Nachteilen einer Kastration bei Rüden und Hündinnen kenne ich schon ;) mir geht es vor allem um diese "Eierstockentnahme" und den frühen Zeitpunkt.

  • Das würde mich aber auch mal brennend interessieren.


    Zu den Gründen der Dame sage ich mal lieber nix :irre: "da bleibt sie schön verspielt, soll ja ein Therapiehund werden + sie ist jetzt schon dominant :lachtot: ". Sie nimmt ihrer Hündin also gezielt und absolut mit Vorsatz die Chance erwachsen zu werden :/ - da könnte ich platzen.


    So, genug :motz: , jetzt seid ihr dran: habt ihr schon mal was von so einem Prozedere gehört?

    Liebe Grüße, Katha und Anouk.


    Anouk/English Toy Terrier *11.10.2007


    Dum spiro spero.

  • Die Entnahme der Eierstöcke ist eine verbreitete Variante der Kastration der Hündin.
    Das ganze nennt sich Ovarioektomie und entspricht der derzeit verbreiteten Ansicht von TAs, dass bei gesunden Hunden eine Entnahme der Gebärmutter unnötig ist. Ob das aber wirklich die Häufigkeit der Inkontinenz mildert ist umstritte. Auf jeden Fall werden die Fälle vermieden, wo die Inkontinenz durch einen ungüstig liegenden Gebärmutterstumpf oder durch Verwachsungen mit der Blase ausgelöst werden. Inkontinenz durch Östrogenmangel kommt weiterhin vor.


    Die Ovariohysterektomie bezeichnet die Entnahme von Eierstöcken und Gebärmutter, das ist die ältere Variante, die z.B. bei einer Pyometra erforderlich ist.


    Bei einer Sterilisation werden gar keine Organe entnommen, die Eileiter werden unterbrochen, der Zyklus der Hündin verläuft normal, sie ist nur unfruchtbar.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • Noch anzumerken:
    Bei der Entnahme von Eierstöcken und Gebärmutter wird gar kein Östrogen mehr produziert. Wo hingegen bei alleiniger Entnahme der Eierstöcke noch ein geringer Teil Ö. produziert wird.


    Zum Zeitpunkt und den Gründen bei der Boxerine fehlen mir echt die Worte.


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Huhu,
    und danke schonmal.
    Ja, ich versteh es halt auch nicht.
    Mein Rat wäre ja eigentlich gewesen, die Hündin erwachsen werden zu lassen und sie ordentlich zu erziehen, dann wird schon keine Rauferin draus. Dieses Gequassel von wegen "ist eh schon dominant" hab ich einfach mal überhört.


    Ich frage mich halt, wie ein ewig verspielter, energievoller Hund - der ja dann so bleibt!!! - sich als Therapiehund eignen soll? Ich denke, Boxer haben sowieso ein menschenfreundliches Gemüt, das wird mit oder ohne Eingriff so sein, und der Rest, wie gesagt, wäre für mich ne Erziehungsbaustelle...


    Hab auch noch weitere Info gefunden, bzgl Knochenwachstum gerade bei großen Rassen und andere Krebsrisiken, vielleicht gibt ihr das zu denken.


    Auf jeden Fall Danke
    Silvia

    • Neu

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