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NEUER HUND-WIE?

  • Wir haben uns für einen zweiten Hund entschieden.
    Unserer Hündin tut es total gut im Rudel zu laufen.
    Unsere Hündin ist knapp 2 und der neue ein kastrierter Rüde etwas jünger.
    Draussen haben sie eishch super verstanden und morgen kommt er mal zur Probe zu uns...
    Unsere Hündin ist allerdings nen bisschen zickig...
    Sie verteidigt anderen Hunden gegenüber (nicht bei Menschen) ihr Futter und auch ihr Spielzeug/Beute, was ja auch ein Stück weit normal ist...
    Sie darf bei uns aufs Sofa, Besucherhunde werden beim Versuch auch aufs Sofa zu klettern weggebissen, was ja auch ok ist...
    So jetzt zur eigentlichen Sache, habt ihr Tips wie wir das am Besten regeln, wenn der neue jetzt Probeweise kommt?
    Spielzeug und alles weg?
    Sie "streiten" lassen oder dazwischen gehen?
    Grundsätzlich ist unsere Hündin verträglich, anfangs ist sie immer nen bisschen zickig aber mit Hunden, die sie schon kennt klappt es super!
    Wär schön, wenn jemand Rat weiß!

  • Hi,


    ich würde ein paar Regeln aufstellen. Dein Spielzeug, Dein Futter, deine Couch, du regelst das.


    Habs bei meinen so gemacht, jeder hat seinen Futternapf und an dem wird gefressen, erst wenn beide fertig sind und vom Napf weggehen dürfen sie schaun was der andere hatte und leermachen.


    Hab allerdings schon als Nelly noch alleine war, dafür gesorgt dass das Spielzeug mir gehört und sie nur damit spielen darf ^^ daher hat sie auch bei anderen Hunden kein Problem.


    Würde das Spielzeug wegpacken und nur ab und an ma was zur verfügung stellen. Ist aber wie bei kleinkindern, was der eine hat will der andere auch ;) meine 2 mögen Zerrspiele sehr ^^


    Wenn deine meint die Couch gehört ihr, würde ich ihr erstmal couchverbot erteilen.


    Kleinigkeiten lass ich meine selbst regeln, zb wenn Leela rücksichtslos über Nelly drüber trampelt, wird sie von nelly angeschnautzt und gut ist.
    Kommt auch darauf an worums geht, am 2. Tag meinte Leela Nelly anzuknurren als ich Nelly gestreichelt habe, gab nen Platzverweis für Leela und seitdem war nichts mehr.


    Lass den Chef raushängen, du legst die Regeln fest und jeder hat sich dran zu halten,
    lg Egi

  • Also das Spielzeug würde ich auch wegräumen bei uns liegt meistens auch nix rum. Gespielt wird draussen mit mir und drinnen möchte ich meine Ruhe.


    Ok in der Realität sieht es anders aus aber nur weil ein Welpchen eingezogen ist.


    Wenn ihr eure alte weiter auf die Couch lassen wollt dann ist das so denke ich in Ordnung. Wenn meine große ihr Körbchen oder ihre Box oder ihr Futter verteidigt hätte wäre das für mich völlig ok. Solange das Verhalten im normalen sozialen Bereich bleibt (also kein Blut) würde ich sie das Regeln lassen.


    Ist aber nur meine Meinung!


    Edit: Nur so zur Vorsorge ich bin normalerweise ncht so der Typ " Die Regeln das unter sich" aber deine eigene Hündin wirst du ja selber gut kennen wie sie ihren Willen gegen die anderen Hunde durchsetzt.

  • Stell dich einfach darauf ein, dass es die erste Zeit etwas stressig werden kann.


    Als zu unserer Hündin der Rüde kam, haben wir alles Spielzeug weggeräumt, in allen Räumen, in denen die Hündin bereits einen Platz hatte, einen weiteren Schlafplatz geschaffen und erstmal die Möglichkeit zum getrennt füttern geschaffen.


    Am Einzugstag haben wir die beiden draußen aufeinandertreffen lassen und haben erstmal eine große Runde gedreht, die vereinigte Hundschaft war begeistert.
    Als wir jedoch unser Haus ansteuerten, wurde die Dame des Hauses nervös, zog, rempelte und drängelte, sie musste dringend die Wohnung zuerst betreten.
    Dort besetzte sie sofort fletschend die Couch :lachtot: .
    So lange es sich im Rahmen hielt, durfte sie ihren Unmut kundtun. Von einem Liegeplatz aus drohen und einen Satz heiße Ohren verteilen, wenn der neue das missachtete, haben wir erlaubt.
    Aktionen wie, ich drohe von der Couch runter und wenn du es wagst, das Wohnzimmer zu betreten, stürze ich mich auf dich, haben wir allerdings rigoros unterbunden.
    Auch das strategisch günstige Platzieren in der Diele, damit der neue Krach bekommt, wenn er den Raum wechseln möchte, haben wir verboten. Dort gab es noch nie einen Liegeplatz, daher wird dort auch nichts verteidigt, war unsere klare Ansage.
    Beim Füttern haben wir erstmal mit Kindergitter getrennt, unsere Hündin neigt nämlich dazu fremden Hunden zu erklären, das da ist mein Napf, wenn du den auch nur ansiehst, bist du tot. Und jetzt geh bei Seite, dein Essen ist auch meins! :D . Um Konfklike auszuschließen, haben wir du Hunde erst getrennt abgelgt und dann das Futter vorbereitet und ausgeteilt.
    Ähnlich haben wir es bei den Gassivorbereitungen gemacht. Damit nicht plötzlich 2 aufgedrehte Hunde an der Tür rumtanzen und evtl. Stress miteinander bekommen, wurden sie erst mit Abstand zueinander abgelegt, dann haben wir uns angezogen und die Hunde angeleint und dann ging es gesittet durch die Tür. Wobei das hat doch eine Weile Arbeit gemacht, die Hunde fanden die Idee doof.


    Das ganze kann natürlich auch viel unproblematischer gehen. Nicht jeder hat so eine Ziege daheim wie wir.
    Es hat einige Monate gedauert, bis die Situation ganz entspannt war. Und nach etwa einem Jahr hatten die beiden endlich so ein "Wir-Gefühl". Jetzt hängen sie sehr aneinander, schlafen häufig als "Hundehaufen" und wenn der eine knurrt, fragt der andere nicht mehr warum, sondern macht mit. Da muss man dann anfangen etwas gegenzusteuern, damit nicht 2 Hunde als mobbendes, starkes Rudel andere Artgenossen auf dem Spaziergang herunterputzen.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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