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Besuch wird angeknurrt

  • Hallo zusammen....


    Bevor ich beginne das Problem zu schildern, fange ich mal mit der Vorgeschichte an.


    Vor 2 Tagen zog die Rottihündin Xena bei uns ein, wir haben ja noch eine Dobihündin und einen kleinen Mischlingsrüden.


    Xena ist 2 Jahre alt, ist mit kleinen Kindern aufgewachsen und wurde im Tierheim abgegeben weil die Familie umgezogen ist, sie ist ängstlich und unsicher aber 'ne super liebe Hündin.... soweit die Info vom Tierheim.


    Jetzt zu unserem Problem, als wir gestern Besuch bekamen, der Besuch im Flur stand, stand Xena vor dem Besuch knurrte ihn an und bellte. Ich nahm sie dann am Halsband, brachte sie ins Badezimmer und machte die Tür zu.
    Ich war im ersten moment etwas geschockt, weil ich mit solch einer Reaktion nicht gerechnet hätte.
    Kurz danach kam Xena von selbst aus dem Badezimmer, weil Madame kann Türen öffnen, sie legte sich vor uns auf den Boden und fixierte mit ihren Blicken unsern Besuch und mich die ganze Zeit.
    Als der Besuch gehen wollte, lenkte ich Xena mit Leckerlies ab und so hat sie das ganze mehr oder weniger nicht mitbekommen.


    Gestern Nachmittag kam dann mein Mann von der Arbeit, sperrte die Haustür auf, kam in den Flur unsere andern beiden Hunde begrüßten ihn freudig und was macht Xena, sie stand auf der Treppe im Flur und knurrte erstmal. Lief aber danach auch zu meinem Mann und freute sich.


    Ansonsten gibt es wirklich nichts negatives über die Hündin zu berichten.


    Es wäre schön wenn ihr ein paar Tipps für mich hättet wie ich mit der Situation umgehn soll.


    Liebe Grüße Melanie

  • Hallo Melanie,


    das klingt sehr nach Unsicherheit und Angst, was ja schon die Leute im Tierheim sagten.
    Und sie ist ja erst 2 Tage bei euch, da kann sie noch kein Vertrauen aufgebaut haben.


    Kannst du sie denn in ihr Körbchen oder auf ihren Platz schicken?


    Gib ihr Zeit, sich einzugewöhnen, vermittle Sicherheit und Ruhe.
    Anfangs würde auch das Spazierengehen auf kleine Runden beschränken.
    Alles ist ihr momentan fremd und neu, gewöhne sie gaaanz langsam an alles. Lernt euch erst mal gemütlich kennen.

    Liebe Grüße von Antonia

  • Hallo Namensvetterin :D
    sie scheint der Meinung zu sein, in der Situation handeln zu müssen.
    Wenn Besuch kommt, würd ich sie auf ihren Platz schicken. Bleibt sie da verlässlich ?
    Oder du weist ihr einen festen Platz zu, der etwas abseits ist.
    Dieses Fixieren würd ich überhaupt nicht tolerieren.
    sie braucht sich nicht so demonstrativ in den Raum legen und alles "im Griff" haben, denn das tut ihr ja für sie :D
    Auch da würd ich sie in ihre Schranken weisen und es nicht einfach ignorieren, denn sie agiert ja, sie liegt ja nicht entspannt rum.


    Sie muss aber wissen,
    was sie alternativ tun soll, also nicht einfach verbieten, sondern alternativ sie auf ihrem Platz ablegen, oder neben / hinter dir ablegen, das würd ich je nachdem entscheiden, was bei ihr Sinn macht.
    Für ruhiges entspanntes Liegen kannst du sie ja auch mit Leckerchen belohnen.


    Je nach Räumlichkeit, je nachdem wieviel Distanz sinnvoll ist, kannst du auch dafür sorgen, dass sie euch im Raum in Ruhe lässt, d. h. du schickst sie konsequent aus dem Raum, ohne sie irgendwo einzusperren, denn das bringt ja scheinbar nichts.


    mach ihr DEINE Regeln klar, so wird sie bestimmt sicherer werden.

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Hallo Melanie,
    ich denke auch, dass sie unsicher ist. Wenn du sie nicht auf ihren Platz schicken kannst, würde ich sie zumindest immer hinter mich setzen, wenn Besuch kommt. So zeigst du ihr, dass du die Situation im Griff hast und sie sich voll auf dich verlassen kann.


    LG.

  • Hi,


    ich habe auch einen Rotti und hoffe ich kann dir helfen was dein problem angeht.obwohl dies natuerlich nicht rassebezogen ist.


    Wenn bei mir besuch kommt und er stuermt wortwoertlich ins haus dann brummelt meiner auch oefters und bleibt dann auch immer in meiner naehe um mich evtl beschuetzen zu koennen .Dies mach er nur bei leuten die er kaum oder gar nicht kennt.
    Als ich ihn damals aus dem tierheim geholt hatte , hat er jeden besuch angeknurrt und auch leute die ihn anfassen wollten.


    Da gerade rottis einen sehr starken und dominanten charakter haben , wollen sie ganz gerne zeigen was ihr reich und ihre bezugspersonen sind.
    ich denke deine huendin hatte in diesem moment das verlangen euch als rudel zu bescheutzen .Natuerlich eine gewisse unsicherheit war auch dabei.
    laut meiner erfahrung sollte man aber in solcher situation niemals den hund wegsperren da du somit seine authoritaet unterdrueckst und er das uebel nehmen kann und bestimmt nicht versteht ,warum er bestraft wird.


    mein rotii hat dann nach einiger zeit gelernt das der besuch keine bedrohung fuer uns darstellt...aber trotzdem fixiert und beoachtet er bis heute manchen besuch,,,


    wichtig ist das du ihr grenzen zeigst,,gerade wenn das eigende rudel angeknurrt wird. rottis tanzen ganz gerne mal jemanden auf der nase rum wenn sie launisch sind.
    Meiner ist ein unkastrierter ruede und meint auch manchmal er muesste mich dominieren..dann gibt es eine richtige ansage von mit und dann ist wieder alles ok..
    Ein rotti ist halt kein schosshund aber kann auch eine riesiege schmusebacke sein :)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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  • Hallo Melanie!


    Erst einmal Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!


    Nun zu deinem Problem: es ist schwierig zu sagen, ob dein Hund aus Angst vor den Besuchern so reagiert oder einen starken Beschützerinstinkt hat. Das kann man nur herausfinden, wenn man die Körpersprache des Hundes sehr genau beobachtet. Jedenfall ist das ein Problem woran man auf jeden Fall arbeiten sollte, bevor es sich zu einem größeren Problem entwickelt.


    Eine Bekannte von mir hatte auch auch mal das Problem mit einer ängstlichen Hündin. Sie hat Besucher extrem fixiert und hat sogar in die Beine gezwickt, wenn diese sich in der Wohnung bewegt haben (war allerdings auch ein kleiner Hund, da tut das nicht so weh). Sie hat mit Hilfe von Martin Rü**er an diesem Problem gearbeitet. Das ganze sah so aus, dass der Hund zunächst einmal einen festen Platz im Wohnzimmer zugewiesen bekam. Auf diesem Platz sollte der Hund bleiben, wenn Besuch bekam. D.h. wenn der Hund aufstand wurde er von der Besitzerin immer wieder zurück gebracht. Die Besucher sollten den Hund dann vollständig ignorieren, kein Blickkontakt und den Oberkörper vom Hund abgewandt. So fühlt der Hund sich durch die Besucher nicht bedroht. Das wurde ca eine Woche lang täglich geübt. Später sollte der Besuch dann mit abgewandten Oberkörper immer mal wieder ein Leckerchen zum Hund werfen (Besuch =Lecker). Wenn der Hund seine Anspannung verloren hatte durfe sich der Besuch dann auch mal in der Wohnung bewegen. Hier auch den Hund nicht ansehen und Leckerchen zum Hund werfen.
    Mittlerweile ist der Hund so weit, dass er bei Besuch auf seinem Kissen in der Ecke liegt und sich sogar entspannt. Wichtig ist aber, dass der Besuch die Regeln (Hund ignorieren und nicht hingehen) befolgt. Es wird wohl nie ein Schoßhund wenn Besuch da ist, aber ich denke das muss man akzeptieren.


    Ich hoffe ich konnte dir das einigermaßen verständlich machen, wie bei diesem Hund vorgegangen wurde!


    Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg!!!!


    LG Yvonne

  • Zitat von "benika"

    Natuerlich eine gewisse unsicherheit war auch dabei.
    laut meiner erfahrung sollte man aber in solcher situation niemals den hund wegsperren da du somit seine authoritaet unterdrueckst und er das uebel nehmen kann und bestimmt nicht versteht ,warum er bestraft wird.
    :schockiert: Was denn für eine Authorität ? DU bist die Authorität, sonst niemand.mein rotii hat dann nach einiger zeit gelernt das der besuch keine bedrohung fuer uns darstellt...aber trotzdem fixiert und beoachtet er bis heute manchen besuch,,,


    Wenn er das gelernt hätte, würde er entspannt neben dir liegen und pennen.


    Der Hund lernt dass Verhalten a) eine Konsequenz b) nach sich zieht.
    Wenn du ihn wegsperrst lernt der Hund, wenn ich knurre, werde ich vom "Rudel" getrennt.
    Zumindest wenn das Timing stimmt.
    Ob das sinnvoll ist, oder nicht, sei dahingestellt. Bei dem besagten Rotti nicht, denn er erntgeht durch Türenöffnen der Konsequenz.

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Also ich denke auch bei ihr ist es die Unsicherheit.


    Sie hat einen festen Platz, aber sobald es an der Tür klingelt, rennt sie zur Tür, sie läßt sich dann nicht auf ihren Platz schicken.


    Gut, was noch ein Problem ist, sie kommt aus Frankreich, hat aber innerhalb einem Tag schon kappiert was Sitz, Platz und Hier heißt. Also lernen tut sie recht schnell.


    Ich versuch sie jetzt langsam an die Hundebox bzw. den Kennel zu gewöhnen, das sie nächstens wenn Besuch kommt in die Box geht.
    Was ich mir auch noch überlegt habe, das ich ihr mal einen Maulkorb anlege wenn jemand ins Haus kommt, einfach um mal zu schauen wie sie reagiert. Weil an den Maulkorb ist sie ja gewöhnt und verbindet damit auch nichts schlimmes.


    Ansonsten gibt es überhaupt nichts negatives an ihr, sie freut sich jedesmal wie irre wenn die Kinder aus der Schule und dem Kindergarten nach Hause kommen. Sie macht beim spazieren keine Probleme, läuft ruhig und gelassen an Mensch und Tier vorbei.
    Bei anderen Hunden ist sie total unterwürfig.

  • Naja...der Maulkorb ändert aber nichts daran, dass sie lernen muss, wie sie sich in solchen Situationen verhalten muss. Also alternatives Verhalten müßt ihr trotzdem Üben.
    Zum Überbrücken würd ich noch vorschlagen, sie auf ihrem Platz anzubinden, wenn das geht, solange sie den Kennel noch nicht kennt.


    Wenn du dich mit dem Maulkorb sicherer fühlst, falls du Angst hat, sie könnte schnappen, dann tu das .

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Zitat von "muecke"

    Naja...der Maulkorb ändert aber nichts daran, dass sie lernen muss, wie sie sich in solchen Situationen verhalten muss. Also alternatives Verhalten müßt ihr trotzdem Üben.
    Zum Überbrücken würd ich noch vorschlagen, sie auf ihrem Platz anzubinden, wenn das geht, solange sie den Kennel noch nicht kennt.


    Wenn du dich mit dem Maulkorb sicherer fühlst, falls du Angst hat, sie könnte schnappen, dann tu das .


    Das mit dem Maulkorb sollte auch keine Dauerlösung sein, das wir an einer Alternative arbeiten müssen ist klar.
    Nur da wir sie grad erst seit Montag haben und sie auch erstmal richtig kennenlernen und einschätzen können,
    sehe ich die Idee mit dem Maulkkorb nur als Sicherheit, nicht das sie wirklich mal zuschnappt, was ich ihr aber ganz ehrlich gesagt nicht wirklich zutraue.


    Eben kam mein Mann nach Hause, gleiche Situation wie gestern und was macht Xena, sie stand nur auf der Treppe und versuchte zur Tür zu blicken, hat sich gar nicht nach unten getraut bis ich zu ihr sagte..."geh mal schnell gucken" ...
    dann erst lief sie nach unten und hat sich tierisch gefreut.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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