ANZEIGE

Unser Hund hat geschnappt

  • Hallo,


    unser Hund Bert hat gestern nach unserer Tochter 3 Jahre geschnappt. Wie würdet Ihr reakieren. Aber nun zur Vorgeschichte.


    Bert ist seit 6 Wochen bei uns aus dem Tierheim, 3 Jahre und ein Rüde.
    Er läßt sich sehr viel von unserer Tochter gefallen. Wir arbeiten mit unserer Tochter sehr viel daran, dass sie Bert auf "seinem" Platz in Ruhe läßt und ihn auch sonst nicht ärgert. Nun nimmt unsere Tochter Bert gerne in den Arm, was wir immer sofort unterbinden, da Bert dann auch anfängt zu knurren. Ich bin sehr froh über dieses Warnung, da unsere Tochter darauf gut reagiert.
    Nun war es gestern ziemlich stressig für Bert, da unsere Tochter Bert immer wieder auf die Pelle gerügt ist. Wir haben dann die Beiden räumlich getrennt, damit er mal seine Ruhe hat. Dann sind wir aber am Abend alle in der Küche um zu essen und es kommt wie es kommen muss. Unsere Tochter albert wieder um Bert rum und tritt dan ausversehen auf den Schwanz von Bert. Er hat dann ganz erschrocken in die Wade von unserer Tochter geschnappt. Nun hat sie einen schönen Bluterguss an der Wade. Wir sind ziemlich froh, dass er nicht richtig zugebissen hat. Ist dieses Schnappen ganz normal oder schon etwas übertieben für einen Hund.

  • Hallo!


    Das ist zwar sehr unschön, aber nach Deiner Schilderung würde ich das -rein aus'm Bauch raus - für eine normale und folgerichtige Reaktion des Hundes halten.


    Ich denke, er war einfach erschrocken und fühlte sich bedrängt, noch dazu ist er vermutlich bei Euch noch gar nicht richtig angekommen und kann Euch , besonders die kleine Tochter, noch nicht richtig einschätzen.


    Wäre es bösartiges beißen gewesen, wäre es wohl nicht beim blauen fleck geblieben.

  • Ich denke mal der Hund hat aus dem Affekt raus gehandelt sprich er wusste sich in dem Moment nicht anders zu helfen. Macht Eurem Kind klar das der Hund kein Spielzeug ist sondern ein Lebewesen das nicht den ganzen Tag für die Kleine empfänglich ist. Würde aber jetzt in Zukunft die beiden gut beobachten damit es nicht zu irgendwelchen Missverständnissen kommt und mir ne HuSchu suchen die Euch mit Rat u. Tag zur Seite stehen kann.


    LG Tanja mit Luna

  • Normal und war ein Abwehr bzw. Warnschnappen.
    Hätte er richtig beißen wollen, wäre die Wade erheblich verletzt worden!


    Er knurrt schon und vorallem ist das rumturnen für Hunde oft sehr nervig, besonders wenn es eh ein Stressiger Tag war und Hund nicht so sehr an kleine Kiddis gewöhnt ist und da sowieso völlig gelassen mit umgeht.


    Es ist völlig in Ordnung das er vorher knurrt. Ich würde NOCH mehr auf seine Körpersprache achten, denn VOR dem Knurren kommt eigentlich noch einiges mehr an Nonverbaler Kommunikation die bedeuten soll: Lass es sein! Lass mich in ruhe!


    BITTE, kümmert euch darum das eure Tochter das sein lässt sonst wird es irgendwann nicht mehr so glimpflich ausgehen!
    Mit 3 Jahren kann die kleine schon ein bissel was machen.
    Lasst sie ihm Futter in seinen napf tun, lasst die beiden gemeinsam mit euch dem Hund eine Leckerliefährte legen und ihm zeigen das da was liegt das ers nehmen darf.
    Lasst eure Tochter mal ein Spielzeug werfen was er z.B. holen kann oder sie läuft vor durch einen Reifen oder sowas und er läuft nach und bekommt dafür ein Leckerli.
    Viele kleine Spielchen kann man machen.


    Fördert das gemeinsame Vertrauen und die Beziehung zwischen Kind und Hund und seid solange das nicht 100% klappt sehr auf der Hut und mit Argusaugen auf beiden! (Kind und Hund NIE alleine lassen, aber jetzt noch viel mehr ein Auge drauf haben und am bestens chon vorausschauen wann sie in seinen Nahbereich tritt!)


    Darf sie ihn streicheln, wenn sie ruhig ist und ihn nicht nervt?
    Zeigt ihr das er das gerne mag und das ihm was anderes weh tut.


    Da müsst ihr einiges an Mühe, Zeit und Gedult reinstecken.
    Wenn ihr das nicht bringen könnt oder wollt, wäre evtl. ein anderer Hund ein sicherer Gefährte für eure Tochter und Euch.


    Nina

    LG,
    Nina & die Gebüschpiraten


    "Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
    (Robert Lembke)"

  • Man weiss ja nicht, was der hund im tierheim erlebt hat und wie er mit kindern umgehen kann. ich weiss nur, dass ich damals auf einem geburtstag war (als ich noch klein war) und wir alle unseren golden retriever geärgert haben und er hat auch geschnappt.
    erst neulich war ich in so einer situation, denn meinen kleinen chihuahua fande so ein 4 jähriges kind ganz toll, nach1000 streicheleinheiten hat sie angefangen zu beißen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    Aus Sicht des Hundes war die Reaktion vollkommen normal und in Ordnung. Er warnt ja eigentlich vor und wenn so ein Menschenkind zu frech wird, dann muss man eben anders zur Sache gehen. Das ist - wie gesagt- aus Hundesicht vollkommen in ordnung.


    ABER- es mag sein, dass ich mich hier nun in die Nesseln setze, aber meine Hunde dürften hier zu solchen Erziehungsmaßnahmen nicht greifen. ICH erziehe die Welpen (Kinder) und das bedeutet auch, dass ich dem Hund nicht in die Zwickmühle bringe überhaupt knurren zu müssen.


    Der Hund soll merken= Hey alles im Griff - ist nicht mein Ding die Kinder anzubluffen.


    Denn Hunde disziplinieren sich untereinander nicht gerade zimperlich - und mir persönlich wäre das zu heikel.


    Ich würde also das knurren zwar nicht unterbinden - aber dem Hund keinen grund zum knurren geben.
    Hat Deine Tochter ihre wilden 5 Minuten - so wie jedes Kind *g*- dann sollte der Hund einen Rückzugsort haben. Ein Kennel, eine Hundehütte im Haus, ein Zimmer - irgendwas wo der Hund keinesfalls genervt wird. Dann kann das Kind sich austoben, kreischen, rennen, springen und tanzen, ohne dass man Angst haben muss, dass der Hund sich genervt fühlt.
    Andersherum ist es auch für ein Kind leichter zu verstehen, dass der Hund eine Abtrennung und seine Ruhe braucht, wenn der Hund ein eigenes Zimmer (was auch ein Kennel sein kann) hat.


    Wie gesagt - ich will die Pferde hier nicht scheu machen - aber meine Hunde haben keine kleinen Kinder zu disziplinieren. Das ist ja aber immer Ansichtssache.


    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    "Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meiner Hunde"

  • Nachdem was du da geschildert hast, denke ich, ihr könnt doch froh sein, dass ihr so einen wesensfesten Hund abgekriegt habt! Den doch recht harmlosen Schnapper hatte eure Tochter aus Hundesicht und auch aus meiner Sicht "verdient" - und mit Sicherheit hat sie draus gelernt. Wer nicht hören will, muss halt fühlen - außerdem lernt ein Kind auf diese Weise wunderbar, die Gefühle und Bedürfnisse eines anderen Wesens zu schätzen und zu achten. Ich bin auch unter Hunden aufgewachsen und habe so manchen Schnapper abgekriegt - und draus gelernt.


    Ihr dürft jetzt nur nicht den Fehler machen und mit dem Hund schimpfen deshalb - Schimpfe hätte, wenn überhaupt, eher euer Kind verdient. Auch solltet ihr die beiden erstmal nicht allein lassen, denn noch kennt ihr den Hund ja nicht so gut, um sicher zu sagen, dass er auch dann "nur" schnappt, wenn eure Tochter ihm mal (aus Versehen kann das passieren bei so kleinen Kindern) heftiger wehtut. Redet mit eurer Tochter noch mal über das Ganze, sie soll sich mal vorstellen, wie ihr das gefallen würde, wenn jemand sie dauernd bedrängen würde, wenn sie gerade in Ruhe spielen oder schlafen will. So jemanden würde sie auch wegschubsen, oder? Der Hund kann sich nun mal nicht anders äußern als durch Knurren, oder, wenn darauf nicht eingegangen wird, durch leichtes Schnappen. So lange dabei die Haut ganz bleibt, finde ich das vollkommen im Rahmen, wenn es mit so einem offensichtlichen Grund auftritt.


    Erziehung ist hier in erster Linie beim Kind gefragt. Eure Tochter ist halt in dem Alter, in dem sie dauernd Grenzen austesten will, und wenn Mama sagt, dem Hund tut das weh und der beißt dich gleich dafür, dann will sie sehen, ob das so stimmt. Das ist teils auch eine gewisse Experimentierfreude, die an sich überhaupt nicht schlecht ist, die ihr in dem Fall aber natürlich dem Hund zuliebe einschränken müsst. Schließlich sollen die Beiden ein gutes Verhältnis zu einander behalten, und der Hund hat ein Recht auf Ruhe. Bringt dem Kind bei, dass es für Hunde Spielzeiten und Schlafzeiten gibt, die unbedingt eingehalten werden müssen, und dass der Hund auf "seinem" Platz auf keinen Fall gestört werden darf. Diesbezüglich seid ihr ja schon auf dem richtigen Weg. Setzt diese Regeln konsequent durch und lasst auch Konsequenzen folgen, wenn sie nicht eingehalten werden. Wenn sie ihn wirklich immer wieder bedrängt, könnt ihr sie in dem Alter durchaus auch schon mal in ihr Zimmer schicken. Gleichzeitig könnt ihr dem Bedürfnis eurer Tochter nach Nähe und Beschäftigung mit dem Hund nachgeben, indem ihr sie in die Pflege mit einbindet. Beim gemeinsamen "Hundbürsten" zum Beispiel kann die Kleine unter Mamas Anleitung super lernen, wie man einen Hund so berührt, dass es ihm angenehm ist. Denn sie will ihm ja nicht wirklich bewusst Schmerzen zufügen oder ihn nerven - sie muss einfach noch viel lernen.


    Seid froh - besser und eindrucksvoller als mit so einem wesenfesten Hund kann ein Kind die Lektion "Rücksicht" gar nicht lernen. (Andere Hunde hätten deiner Schilderung zufolge schon viel, VIEL früher geschnappt.)Nicht umsonst haben Kinder, die mit Tieren aufwachsen dürfen, oft ein viel besseres Sozialverhalten.

  • Vielen Dank für Eure Antworten. Wir sind auch sehr froh, dass Bert nicht richtig zugebissen hat und ich komme mir schon bei unserer Tochter wie der Meckerphilipp vor. Tu das nicht mit Bert und das mag Bert auch nicht. Aber ich weiß, dass es sehr wichtig ist, dass Lynn (Tochter) lernt was Bert mag und was nicht. Aber der Lernerfolg ist noch nicht da.


    Zum Beispiel wird Lynn immer von einem Kindergartenfreund gedrückt und das mag sie gar nicht. Sie macht es aber bei Bert, was er auch nicht gerne mag. Sie lernt aber nicht daraus, wenn ich sage, dass sie das Drücken auch nicht mag. Es ist noch ein langer Weg.


    Ich bin aber auch froh, dass Lynn jetzt nicht Angst vor Bert bekommen hat. Sie findet ihn noch immer super und will immer ganz viel bei ihm sein.


    Was wir schon geschafft haben ist, dass Bert auf "seinem" Platz nicht belästigt wird, nur ist es immer so, dass Bert nicht auf seinem Platz bleibt, da er einen starken Kontrolldrang hat. Wo wir sind, da ist auch immer Bert. Dies müssen wir auch noch in den Griff bekommen. Gibt es da Tipps. Auch darf Bert nicht unter dem Tisch bedrängt werden, da er dort immer hinflüchtet. Aber wie das so ist mit einem kleinem Zwerg, Lynn will natürlich gerade dann auch unter den Tisch. Also bin ich wieder der Meckerer.

  • Guten Morgen,


    ich habe ebenfalls einen Hund aus dem Tierheim.


    Ganz am Anfang hat er auch mal nach mir geschnappt, als ich ihn hochheben und ins Auto setzen wollte.


    Mitterweile hat er keine Probleme mehr damit, von mir hochgehoben zu werden.


    Ich nehme an, dass das eine anfängliche Unsicherheit war.


    LG
    Die Susi

  • Hallo,


    ich hab die Erfahrung gemacht, dass ein Hundehaus von so kleinen Kindern gut verstandenund begriffen wird. Ich weiss ja nicht wie es Platztechnisch bei euch so aussieht? Aber wäre es möglich mit Lynn ein echtes Hundehaus aus Holz zu bauen? So mit anpinseln und allem was dazu gehört?


    Dann hat der Hund ein eigenes Haus und ein Kind in dem Alter versteht die Abgrenzung "Haus= zu Hause" viel besser, als ein Körnbchen oder eine Decke. Da fehlt die räumliche abgrenzung einfach.


    Bei Hundeschülern hab ich damit gute erfahrungen gemacht


    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    "Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meiner Hunde"

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


ANZEIGE