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Stubenreinheit adieu...?

  • Also - wir haben ein Yorkshire-Mädel, die jetzt 1 1/2 Jahre alt ist. Ok, sie hat am Anfang schon ihre 3 bis 4 Wochen gebraucht, bis sie die Sache mit der Stubenreinheit kapiert hat - aber dann war, bis auf wenige Maleure, alles ok. Bis vor wenigen Wochen...
    Bein 1. Mal dachte ich, "naja-Maleur eben", beim 2. Mal - die folgende Nacht! - hab ich mir auch noch nichts gedacht. Aber danach - ich bin ehrlich, hab ich mich hinreißen lassen - und hab geschimpft! Nicht geschlagen oder laut - aber deutlich. :motz: - Hätte ich nicht einmal müssen - sie saß schon, bevor ich es überhaupt gesehn hab, mit eingekniffenem Schwanz und angelegten Ohren vor mir...
    Nachdem 1 1/2 Wochen schimpfen GAR NICHTS gebracht haben, hab ich beschlossen, es schlicht weg zu ignorieren - auch sie, solange ich es weggeputzte. Das Ganze bekam seinen Höhepunkt bekam es, als sie nicht nur ihr großes ODER ihr kleines Geschäft drinnen verrichtet hat, sondern BEIDES - das kleine Geschäft gern auch 2x! - Dann war 2 Tage Ruhe... WAR...und nun erleben wir JEDEN Morgen ein gran dé Maleur... Eine Blasenentzündung oder ein Problem vom Futter aus, schließ ich übrigens eigentlich aus - da sich großes und kleines Geschäft fröhlich abwechseln...
    Wer hat einen Tipp oder Rat!? :gott: Unser einziger Einfall ist, dass sie so um Aufmerksamkeit bettelt (nach dem Motto: besser negative als keine Aufmerksamkeit) - aber die bekommt sie eigentlich ausreichend.

  • Hallo,


    dass Schimpfen gar nichts bringt, hast du ja schon bemerkt.
    Wenn es erst passiert ist, ist es zeitlich gesehen sowieso zu spät, der Hund kann nicht kapieren, warum du schimpfst.
    Wie sieht denn der genaue (und ehrliche) Tagesablauf aus?
    Wann bekommt der Hund zu fressen und wie oft geht ihr heraus, vor allen Dingen, wann zum letzten Mal?
    Der Hund bekommt genügend Aufmerksamkeit, wie sieht diese Aufmerksamkeit konkret aus?
    Der Hund war stubenrein, bis auf wenige Malheure.
    Gab es also immer schon Malheure oder wie ist das zu verstehen oder nur in der Junhundphase?
    Inkontinenz kann ausgeschlossen werden?
    Ist sie kastriert?
    Hat sich etwas bei euch verändert?


    Gruß


    Leo

  • (Ähm, hätte ich keinen Schimmer von Hundeerziehung, hätte ich nicht geschrieben "ich habe mich HINREIßEN lassen zum schimpfen - ich weiß auch, wie das bei Hunde tickt - oder eben nicht tickt)
    Maleure gab es eher in der Junghundphase, danach vielleicht 1 x in 3 Monaten, wenn überhaupt. Was sich verändert hat, sind meine Arbeitszeiten, weil ich meinen Job gewechselt habe. Tagesablauf ist im ungefähren so:


    06:30 Uhr Gassi 1/2 std - danach bekommt sie Frühstück
    Dann ist sie bis ca 14:30 Uhr alleine - zusammen mit Kong, Knochen, Wasser, u.a. - und bevor jetzt entsetzte Hundebesitzer meinen, das wäre Tierquälerei und man sollte uns "unverantwortliche Hundebesitzer" einsperren: Lt. Tierarzt, Hundetrainer und auch Tierheim (!) - diese Zeit ist vollkommen ok! Schon deshalb, weil sie sowieso morgens sehr lange schläft und sie somit den anderen halben Tag nicht mehr alleine ist! Lt. Tiertrainerin müssen ihre Hunde oft auch mal 8 bis 9 std. alleine bleiben! (Im Übrigen war es früher unregelmäßiger - wenn sie da mal 6 std. alleine war, ist mein Freund in seiner Mittagspause nach Hause - oder auch ich. Aber wir haben beide die gleiche Erfahrung gemacht - sie ist um einiges UNentspannter, wenn wir 2 oder 3 mal gehen und sie nicht mit kann). Übrigens - KEIN Maleur, wenn wir nach Hause kommen!!!
    Danach laufen wir erst einmal ausgiebig - ca 1 bis 1 1/2 std - mit Apfel- oder Ballwerfen, Übungen, usw. Danach wird meistens noch gespielt, Übungen gemacht (damit sie auch geistig gefördert wird), Fellpflege und viel knuddeln. Zwischendrin bekommt sie nochmal Abendessen. Meistens gehen wir dann noch zw. 22Uhr und 22:30 Gassi 1/2 std.


    Wäre sie inkontinent, hätten wir eher jeden Mittag ein Maleur, wenn wir nach Hause kommen! Vor einer Woche hatten wir auf dem Heimweg eine Autopanne - sie war 9 std alleine! Natürlich war es scheiße - und wir haben ihr in Gedanken das Maleur schon zugestanden... aber NICHTS - GAR NICHTS!


    Sie ist übrigens nicht kastriert.

  • Hallo Daniela,


    in deinem Begrüßungs-Post hast du geschrieben, dass sie "ganz schön randaliert", wenn sie alleine ist.
    Kannst du dazu mehr sagen?

    Liebe Grüße von Antonia

  • Das hat komischerweise aufgehöhrt - wir haben von einer Hundetrainerin den Tipp mit dem Kong bekommen - u.a. - seitdem ist sie eigentlich ganz entspannt, wenn wir gehn. Sie hat kein Stresshecheln mehr und freut sich auf den Kong. Wie erwähnt - KEIN Maleur während unserer Abwesenheit.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Cushn"


    Nachdem 1 1/2 Wochen schimpfen GAR NICHTS gebracht haben, ...


    Zitat von "Cushn"

    ...Ähm, hätte ich keinen Schimmer von Hundeerziehung...

    :???:


    Ähm, hinreißen lassen, eineinhalb Wochen lang?
    Schimpfen, wenn du heimkamst und das Malheur entdeckt hast?

    Liebe Grüße von Antonia

  • Wann bekommt sie abends ihre letzte Mahlzeit?
    Vielleicht solltet ihr diese um ein paar Stunden vorziehen.
    Sollte sie Trockenfutter bekommen, trinkt sie sicher noch nach dem Fressen.
    Das könnte die morgendlichen Überraschungen erklären.


    Warum fühlst du dich eigentlich so angegriffen?
    Man versucht zu helfen und zu hinterfragen... zwischen deinen Zeilen liegt so ein komsicher Ton!
    Kein Mensch stellt dich als Tierquäler hin, weil du arbeiten gehst.
    Und niemand hat dein Hundewissen angezweifelt.
    Wenn jemand sich über eine Woche "hinreißen" lässt, die Hündin für längst geschehene Taten, zu beschimpfen, sollte sich in der Hinsicht nicht wundern, dass dazu eine Erklärung (und nicht mehr als das) abgegeben wird.

  • Sie bekommt immer schön unterschiedlich, aber nie nach 18:30 Uhr. Und ja - sie bekommt Trockenfutter und trinkt schön viel (sind wir ja auch froh drüber!).


    Warum ich von vornherein die Sache dem "Tierquäler" aufgegriffen habe? Ich habe mich natürlich vorher durch sämtliche Foren gelesen (hätte ja sein können, dass da irgendwo schon ein Tipp steht) - und da wurden Leute schon wg. 5 Std aufs Übelste beschimpft! Und ich dachte mir, bevor ich mir solch unkonstruktive Kritik durchlesen muss - bzw. sich andere Leute hier die Mühe machen, damit schon anzufangen - greif ich gleich mal vor und wir kürze die Sache ab.
    Ich fühle mich nicht angegriffen - aber ich bin schon wieder genervt, wenn hier jedes verdammte einzelne Wort aufgegriffen und kommentiert wird!
    Und noch einmal: KEIN Maleur über den Tag - nur am Morgen! Und ja: HINREIßEN lassen - ja 1 1/2 Wochen lang (ich bin ja sooo böse!) - und nur, um es nochmal klar zu stellen. Wir reden hier nicht von schreien, schlagen, toben :motz: und von oben herein auf den Hund einzuherrschen. Wir reden hier von vor dem Maleur sitzen, es wegputzen und vor sich hinschimpfen - während der Hund danebensitzt und mit angelegten Ohren zusieht, wie man putzt. Wieviel daran falsch war brauchen wir nicht aus zu diskutieren - dass es überflüssig war :kopfwand: , weiß ich auch ! Allerdings möchte ich hier kurz eine Kleinigkeit andenken - ohne, dass hier eine Theorie oder sonstiges aufgestellt werden soll (!!!!) - warum sitzt mein Hund bereits mit angelegten Ohren und zusammengekniffenen Schwanz vor dem Bad wenn ich rauskomme(vorher wurde kein böses Wort geredet, sondern im Bett (JAAAAA! im Bett!!!) gekuschelt), wenn er doch gar nicht (mehr) weiß, dass er was falsches getan hat? Ich möchte hier nicht sämtliche Bücher und Aussagen hinterfragen und anzweifeln - und auch unserem Hund keine überhundliche Intelligenz andichten - aber die Frage habe ich mir dann doch schon gestellt...


    (mal kurz weg vom eigentlichen Thema: im vorletzten "welt der wunder-heft ging es um die Frage der Intelligenz von Tieren - auch von Hunden. Hier wurde durch Forschungen sogar bewiesen, dass es Hunde gibt, die gelernt haben zu "lachen" - sie haben durch Beobachtung der Menschen gelernt, dass er einen freundlichen/positiver Umgang mit einem anderen Menschen hat, wenn er "die Zähne zeigt" - und das nachahmt. Natürlich nicht zu vergleichen mit der Gewissenssache bei Hunden, wenn sie was angestellt haben - aber interessant fand ichs schon...)

  • Zitat von "Cushn"


    Ich fühle mich nicht angegriffen - aber ich bin schon wieder genervt, wenn hier jedes verdammte einzelne Wort aufgegriffen und kommentiert wird!


    He, mal langsam.


    Zitat

    ... - warum sitzt mein Hund bereits mit angelegten Ohren und zusammengekniffenen Schwanz vor dem Bad wenn ich rauskomme(vorher wurde kein böses Wort geredet, sondern im Bett (JAAAAA! im Bett!!!) gekuschelt), wenn er doch gar nicht (mehr) weiß, dass er was falsches getan hat?


    Vielleicht weiß er, dass du beim Anblick des Malheurs stinkig wirst?

    Liebe Grüße von Antonia

  • Aber es heißt doch, dass schimpfen nichts bringt, weil der Hund nicht mehr weiß, was er gemacht hat? (es sei denn, man würde ihn unmittelbar DABEI erwischt) ???

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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