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Zu weit weg im Freilauf

  • Platz-Kommando hab ich so noch nicht probiert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Jenny in dem Fall darauf reagiert, schließlich ist sie ja endlich mal frei, aber ich werd´s morgen ausprobieren.


    Leider hab ich ja an der SL auch das Problem, dass Jenny meist fast die ganzen 10 m nutzt, vielleicht liegt auch da schon die Ursache für ihr Verhalten!


    Übrigens, gibt´s vielleicht Tipps, wie ich meine Unsicherheit los werden kann?
    Ich glaube, dass ich zum Teil auch bei mir ansetzen muß, nur weiß ich leider net, wie :???:
    Wenn ich mich z.B. mit anderen HH unterhalte, während unsere Hunde spielen und toben, ertappe ich mich immer wieder, dass ich mich stellenweise nicht auf´s Gespräch konzentriere, sondern schaue, wo ist Jenny, was macht sie grad usw.
    Jenny entfernt sich auch oft von der Gruppe, wenn sie weiter weg einen Hund sieht, die anderen Hunde machen das nicht, die warten, bis dieser Hund bei uns in der Nähe ist.


    Nasenarbeit gibt´s dann zur Zeit eben nur im Haus oder im Büro und eventuell beim Mittagsspaziergang.


    Katzen sind übgrigens ein gaaanz spezielles Thema bei uns ;)

    Liebe Grüße
    Marion, Rudi & Jenny


    Ohne Wauzi geht´s net !!!


    Rocky - für immer in unseren Herzen!
    Jenny - eine würdige Nachfolgerin!


    "Nur wer sich öffnet für den Schmerz - läßt auch die Liebe mit hinein" (ASP)


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE: Seite 6

  • Marion, wenn sie an der SL die vollen 10 m nutzt, hast Du die Möglichkeit, das zu unterbinden.


    Fluffy hat vor einiger Zeit sehr ausführlich darüber berichtet.


    Guck mal hier http://www.dogforum.de/viewtop…54&highlight=schleppleine


    Du bist unsicher, weil Du Angst hast, Dein Hund haut ab, oder?


    die Unsicherheit kannst Du m.E. nur ablegen, wenn Dein Hund einen guten Grundgehorsam hat und sein Zurückkommen sicher ist.
    Das allerdings ist reine Trainingssache und wenn Jenny an der SL Deine Kommandos gut ausführt, kommt auch der zeitpunkt, wo es ohne SL klappt.
    Dann wird sich auch Deine Unsicherheit legen.

  • Hallo noch mal,


    übe wirklich noch mal lange Zeit an der Schleppleine.
    Ich bin mir relativ sicher, dass ihr Radius sich verkleinern wird, wenn du ihr mal interessante Spielchen anbietest.
    Verstecke dich mal, lass sie vorher absitzen, dann soll sie dich suchen... belohne sie, wenn sie dich findet.
    Leckerlies verstecken...usw.
    Vielleicht kannst du dir mal ein Buch darüber besorgen.
    Unsicherheit verlierst du wirklich erst, wenn du dir zu 90% sicher sein kannst, dass sie kommt und das übst du konsequent an der Schleppe.
    Nimm mal als Belohnung kleine Stücke Fleischwurst mit.
    Ich habe unseren Hunden an der SL das Kommando " nicht so weit vor" beigebracht, klappt mittlerweile sehr gut im Freilauf.
    Bevor die 10m Leine am Ende war, habe ich auf mich aufmerksam gemacht "nicht so weit vor", allein durch die Ansprache kam der Blickkontakt zustande und wurde immer belohnt (Spiel oder Lecker).


    Wenn ich mich mit jemandem unterhalte, achte ich immer auf meinen Hund.
    Alles andere finde ich verantwortungslos, da möchte ich mir schon den Überblick bewahren, wo der Hund ist und was er macht.
    Da kann ich mich auch nicht auf tiefe Gespräche konzentrieren, außerdem sind genau das die Augenblicke, die ein Hund gerne nutzt, um stiften zu gehen (was soll er auch sonst machen).
    Übe das Spielen doch erst mal zu Hause, damit es sich festigt. In der Dunkelheit würde ich den Hund nicht unkontrolliert laufen lassen, bis er gelernt hat, seinen Radius zu verkleinern und zuverlässig zurückzukommen. Üben und Suchspiele kann man an der Schleppe machen!!!


    Viel Erfolg!


    Leo

  • Meggie ist auch so ´ne super Selbstständige. Sie entfernt sich gerne mal weiter weg. Da sie nur im eingezäunten Auslauf richtig frei laufen darf, ist es nicht so problematisch. Mittlerweile merke ich auch, dass sie ganz von alleine immer mal wieder schaut, ob ich noch da bin. Hab da eigentlich gar nichts geübt. Was ich aber mache ist: Sie bekommt immer eine Belohnung, wenn sie einfach mal so kommt (also ohne dass ich gerufen habe). Außerdem übe ich das "Hier" ganz intensiv. Ich rufe sie immer wieder in den unterschiedlichsten Situationen. An der kurzen Leine, an der SL/Flexleine, im Freilauf, beim Schnüffeln, wenn sie mich sowieso anschaut, aus dem Spiel mit anderen Hunden,.... Und immer bekommt sie eine tolle Belohnung (bei uns gekochtes Hühnchen), wenn sie kommt.


    Wenn ich Meggie mal im Park "frei" laufen lasse, lasse ich immer die Leine dran (ohne Schlaufe) und mache lustige Spiele mit ihr. Wir rennen und toben, dann bleibt sie auch ganz dicht bei mir. Wenn ich merke, dass sie sich entfernt und unkonzentriert wird, habe ich dann immer noch die Leine als Rettungsanker (zur Not kann ich drauftreten).


    Deine Unsicherheit kann ich übrigens gut verstehen, geht mir auch nicht anders. Da ich aber merke, dass Meggie große Fortschritte macht und ich mittlerweile auch einen guten Trainer gefunden habe, werde ich immer sicherer. Trotzdem habe ich meinen Hund immer im Blick - das hat für mich nichts mit Unsicherheit zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein.


    LG Verena und Meggie

    Liebe Grüße aus Berlin


    Verena mit Meggie und Pepe

  • anscheinend bin ich ungewöhnlich: meine hündin darf sich weit von mir entfernen. sie darf bedingt ihr eigenes ding machen, schnüffeln, durch unterholz fetzen im auslaufgebiet. es ist schon oft aufgefallen, welchen radius ich ihr gönne. aber ich gönne ihr diesen radius aus mehreren dingen: zum einen dreht sie immer mal wieder um und kommt von selber an, stupst mich kurz an und düst wieder los. zum anderen hat sie keinen jaginstinkt, da können die rehe vor ihr über den weg laufen, kein problem. und dann kann ich sie (recht) zuverlässig abrufen und habe für den fall der fälle ein notsignal was bisher immer geklappt hat.


    sicherheit bekommst du nur durch übung. du darfst sie auch nicht nur ranrufen und anleinen. sie kommt, party und darf wieder abdüsen. wenn sie mal taube ohren hat, versteck dich. oder wenn sie nicht auf dich achtet. steht sie auf quietschbälle? mitnehmen. ich habe eine zeitlang damit gearbeitet. hast du die möglichkeit eingezaunt mit ihr zu üben? dann übe ranrufen, party und wieder wegschicken. was du auch machen kannst: wenn meine hündin mal nicht auf mich achtet, beuge ich mich runter und scharre im sand. meine hündin kommt wie ein flitzebogen, denn ich könnte ja etwas interessantes entdeckt haben. habe ich auch ;) . da liegen dann plötzlich leckerchen. bestätige sie, wenn sie auf dich zuläuft. anfeuern und weglaufen und ist sie da: mal wieder party.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo,


    nein, das finde ich nicht ungewöhnlich! Ich erlaube es meiner kleinen Maus auch, in einem großen Radius von mir zu entfernen. Sie muß nicht ständig in meiner Nähe bleiben, schließlich haben Hunde ja von Natur aus ein anderes Tempo drauf, als wir Menschen. Und sie kommt auch zwischendurch immer wieder von alleine zu mir zurück (behaupte gerne, daß ich eine Runde glaufen bin und mein Hund in dieser Zeit sogar 1,6 Runden!). Natürlich gibt es für dieses freiwillige Verhalten auch eine Belohnung von mir!


    Aber sie kommt auch zuverlässig zu mir zurück, wenn ich sie mal rufen sollte. Schließlich gibt es auch unübersichtliche Stellen, da habe ich sie lieber in meiner Nähe. Oder wenn auf "meinem Weg" ungewöhnlich viel Betrieb ist, dann ist es auch besser, den Hund bei sich zu haben. Das sage ich ihr dann aber auch, und es funktioniert.


    Ich habe aber meinem Hund auch zwei verschiedene Kommandos für das Herankommen geübt. Kann ich echt nur empfehlen.


    Also:
    Einmal das stinknormale "KOMM SCHNELL" - sie soll zu mir kommen, aber sie wird dabei / danach nicht angeleint, sondern darf dann wieder flitzen gehen, sobald ich es ihr erlaube.


    Und dann haben wir noch das "ANLEINEN" - sie hat dann zu kommen weil ich sie an der Leine nehmen will / muß.
    Sie weiß also ganz genau, was sie bei mir zu erwarten hat. Ich vermeide einfach die Gefahr, daß ich in ihren Augen ein unberechenbares Frauchen bin, das mit ihr mal so und dann doch wieder anders umspringt.


    Meiner Meinung nach erspart mir das eine Menge Ärger. Habe schon viele Hundis gesehen, die während ihres Freilaufs ungern, richtig zögerlich zu ihren HH's zurück gelaufen sind, weil sie angeleint werden könnten, obwohl sie doch gerade so schön frei rennen können.


    Lieben Gruß noch,
    SheltiePower

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower


    ****************************************************************
    Bilder von meinen Shelties Dancing Paws - im Sheltietakt unterwegs

    * In ewiger Erinnerung: Cheyene

  • Hallo Marion,


    ich glaube, das eigentliche Problem liegt in Deiner Unsicherheit.
    Es ist, meiner Meinung nach, ganz normal, dass ein Hund im
    Freilauf auch mal alles andere vergisst und einfach nur sein Ding
    macht. Solange er nicht unkontrollierbar wird, finde ich daran nichts
    schlimmes. Im Gegenteil, ich freue mich immer für Henri, wenn er
    draußen so viel Spaß hat. Und Du schreibst ja selbst, dass Jenny
    auf Ruf brav zurück kommt.
    Den Bogen, den sie macht, darfst Du ihr nicht übel nehmen.
    Sie kennt Dich eben und ahnt, dass sie vermutlich wieder an die Leine
    muss. Dass das daran liegt, dass sie so weit vor Dir herläuft,
    weiß sie allerdings nicht.
    Jeder Hund ist anders. Der eine bleibt in der Nähe, der andere eben nicht.
    Das hat aber noch nichts mit Ungehorsam zu tun. Aber es hat ein
    bisschen etwas damit zu tun,
    wie interessant Frauchen ist.


    Ich würde an Deiner Stelle am Wochenende mit Jenny irgendwo hinfahren,
    wo keine Gefahr durch
    Autos, Wild oder was auch immer droht und sie einfach mal laufen lassen.
    Ohne Kommandos,
    auch wenn es schwer fällt. Aber dafür mit Ihrem
    Futter in einer Tüte dabei (also zuhause vorher nicht füttern).
    Und immer wenn sie zu Dir kommt
    (freiwillig und ohne
    Aufforderung), wird sie gelobt und bekommt aus Deiner
    Hand etwas vom Futter.
    Danach darf sie sofort weiterlaufen.
    Während des Spaziergangs würde ich (ohne sie zu rufen) einfach öfter die
    Richtung wechseln,
    einen Stock nehmen und ihn (wenn sie grad mal schaut) werfen oder einfach mal in
    irgendeine
    Richtung losrennen. Alles ohne Kommando. Mach Dich ruhig mal ein bisschen
    zum Affen. :D
    Vielleicht lernt sie so, immer mal zu gucken, ob Frauchen grad was
    spannendes macht. Und wenn sie mit Dir in Blickkontakt bleibt,
    kannst Du Dich bestimmt auch entspannen...


    In Gegenden wo Du nicht gelassen bleiben kannst, würde ich sie
    momentan aber auch nur an der SL laufen lassen, solange, bis Du
    Vertrauen zu ihr hast und sie wirklich bis zu Dir hin gelaufen kommt.


    Liebe Grüße,
    Tina

  • Hallo Ihr Lieben ,


    danke für eure Antworten.


    Also am WE waren wir wieder auf unserer Wiese und hatten dabei immer das "Glück", dass andere Hunde da waren.
    Ich hab zwar den SL-Thread durchgelesen, und hab auch gelesen, dass man solange man SL-Training macht, den Hund nie freilaufen lassen soll. (Muß man das wirklich sooo konsequent machen?)


    Daran hab ich mich natürlich nicht gehalten :ops: , ich hab Jenny mit den anderen Hunden toben und laufen lassen, hab sie immer im Auge gehabt (sie verliert zwischendurch mal das Interesse an den Hunden und geht ihre eigenen Wege), sie ist allerdings immer brav hergekommen, hat sich Leckerli abgeholt und ist wieder weitergedüst :D


    Leider fällt mir bei uns in der Nähe kein "gefahrenfreies" Gebiet ein, wo ich mit Jenny alleine den Freilauf üben könnte, aber ich denke ich werd einfach weiterhin auf besagter Wiese mit ihr trainieren, schließlich sind wir ja hin und wieder auch alleine dort!


    EDIT:


    So, wollte nur mal kurz berichten. Freilauf auf besagter Wiese funktioniert einfach suuuper. Auch ohne SL-Training und auch wenn wir ganz alleine sind. Mittlerweile hab ich meine Unsicherheit schon ziemlich abgelegt. Bin soger mutiger als mein Mann :p , er bekommt gleich die Panik, wenn Jenny mal ausser Sichtweite ist! (er geht allerdings nicht oft mit :motz: )
    Jenny ist sooo brav und ich bin sehr stolz auf sie, sie läuft zwar weiterhin eher einen weiteren Radius, schaut aber immer zurück, ob ich noch da bin, wenn ich mich verstecke, dauert´s nicht lang und sie kommt angedüst! Sie läßt sich sogar vom Spiel abrufen!
    Selbst die Krähen sind nicht interessant, allerdings lasse ich sie bei mir im Ort nicht frei, wegen der Hasen und Katzen, da muß ich dann wirklich mit der SL trainieren.
    Wichtig war für mich jedoch in erster Linie, daß Jenny einen Ort hat, wo sie toben kann, alleine oder auch mit anderen Hund, und das hab ich vorerst mal geschafft!

    Liebe Grüße
    Marion, Rudi & Jenny


    Ohne Wauzi geht´s net !!!


    Rocky - für immer in unseren Herzen!
    Jenny - eine würdige Nachfolgerin!


    "Nur wer sich öffnet für den Schmerz - läßt auch die Liebe mit hinein" (ASP)


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE: Seite 6

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