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Fehlschlag...?

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    Huhu!


    Ich habe gestern versucht unserer Trudi die Nasenarbeit näher zu bringen.


    Dafür habe ich zunächst Lotte auf ihre Decke geschickt, damit wir freie Bahn haben. Dann habe ich versucht mit Trudi zu üben, dass sie ein mit Tee gefülltes Filmdöschen sucht und dann zu mir bringt. Ich habe das Training in ganz kleinen Schritten aufgebaut und mir ist auch kein Fehler bewußt, aber so richtig geklappt hat es nicht. Der Ansatz war immer gut und dann ging wieder nix mehr. Schätze entweder die Schritte waren zu klein oder zu groß oder ich habe da doch ein Brett vorm Kopp...


    Schließlich habe ich aufgegeben/eine Pause eingelegt. Ich habe die Dose auf ein kleines Regal gestellt und Lotte erlaubt von ihrer Decke zu kommen.


    Und - wie der Blitz - ist Lotte losgeschossen vom Sofa aus auf das Regal und hat mir das Filmdöschen gebracht. Soviel zum Thema "Lernen durch beobachten"! :lachtot:

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

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  • Na, dann leg doch morgen mal Trudi auf die Decke... :roll:


    Aber im Ernst. Ich könnte mir vorstellen, dass die Schritte nicht klein genug waren und du zu lange am Stück gearbeitet hast.


    Wenn du schreibst "gestern hab ich geübt", dann hast du doch all diese Dinge (Filmdose wahrnehmen, aufnehmen, ein Stück mit Dose laufen, bringen, ausgeben) an diesem einen Tag geübt.


    Und wenn du sagst "schließlich hast du aufgegeben", war das sicher nicht nach 5 Minuten....


    Lasst euch mehr Zeit. Übe in Einzelschritten.
    Lobe das Beachten der Dose. Das Anschnüffeln, das Aufnehmen.
    Und beende das Training erst mal mit Loben, wenn ein Teil davon gut geklappt hat.


    Lieber mehrmals am Tag vier, fünf Minuten und wenns am besten klappt, jeweils aufhören


    Halte die Hand unter ihr Maul, so dass die Dose in deine Hand fällt, wenn sie los lässt und lobe sie dafür. Führe dafür ein Signalwort ein.
    Auch das braucht eine Weile, bis es sicher sitzt.


    Dann kannst du die Dose langsam weiter weg legen und erst wenn alle Abläufe sicher klappen, kannst du sie kombinieren und auch mit einfachen Verstecken anfangen. Zunächst darf sie sehen, wo du die Dose hin legst. Später nicht mehr.


    Das dauert sicher ein paar Tage. Also, sei geduldig.


    Und was Lotte angeht: das ist ein super Trick, Hunden ein Spielzeug schmackhaft zu machen (z.B. Zerrseil oder Dummy): Selbst total toll damit beschäftigen, den Hund aber nicht dran lassen. Da finden die meisten Hunde dieses Teil früher oder später megainteressant!!


    Lg Christine


    P.S. tolle Namen haben deine Hunde!!

    Mit besten Grüßen aus dem schönen Taunus
    von Snoop, Sari und Christine

  • Guggug,


    ich sehe es auch so. Das sind ja im Grunde mehrere Übungen in einer. Zum einen (mal von hinten aufgerollt, denn genau so rum würde ich es aufbauen) das Bringen der Dose, das Aufnehmen, das Hinlaufen, das Hinlaufen zur Dose außer Sicht, dann das Suchen und nicht zuletzt, das Abwarten auf das Kommando zum Lossuchen.


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Ja, ich denke auch, das es vielleicht zu viel auf einmal war...


    Und keine Sorge, ich habe nach einem Erfolgserlebnis aufgehört und nicht stundenlang an einem Stück geübt...


    "Aufgegeben" heißt in diesem Falle nur, dass ich mir nicht sicher bin, ob diese "Schnüffelspiele" das richtige für MICH sind. Und ich daher noch nicht weiß, ob ich da weiter üben werde (Dann isses nur eine Pause) oder doch was anderes versuche. Vielleicht müssen beide (Hund und Halter) talentiert sein.


    Allerdings frage ich mich, ob Leckerli für Trudi vielleicht eine zu starke Belohnung sind. Schade nur, dass sie sonst nix interessiert...


    @ Snoop: Das mit dem Rollentausch habe ich auch schon überlegt. Und danke für das Kompliment.


    liebe Grüße und danke für die Tips

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

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