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Warum ist Kira so stur?

  • Also unsere Jack-Russell-Hündin Kira ist jetzt knapp 15 Wochen alt.


    Stubenreinheit läuft ganz okay, wenn sie zu Hause macht, dann auf eine Art deckel (das hat sie schneller gelernt, als das draußen machen), sie hat eben noch nicht so recht verstanden, dass sie draußen machen muss, da man immer darauf achten muss ob sie zappelt oder nicht, sonst pinkelt sie wieder da wo sie steht. Also mit dem "Verschluss-Zwang" läufts noch nicht so. (Tipps dazu wären echt nett!)


    Eigentliches Thema:
    Wenn man mit Kira raus geht, dann laufen wir meistens die gewohnte Runde. Wenn Kira aber mal vorzeitig nach Hause will oder einfach mal bei einem Ausflug in fremder Umgebung (andere Route oder anderer Ort), will sie meistens alles beschnüffeln. Dabei kommt es oft vor, dass sie einfach nicht mitkommen will, sondern ganz Stur und Dickköpfig in die eine Richtung zieht. Wenn man sie ruft, kommt sie kurz zu mir/uns und rennt auch im nächsten moment schon wieder zurück in die von ihr gewünschte Richtung oder sie kommt gar nicht erst wenn man sie ruft.
    Wenn sie dann garkeine Lust hat setzt sie sich ganz "stumpf" hin und guckt in die Richtung (obwohl da gar nichts ist).


    Leine "anruckeln" und rufen, alle möglichen Geräusche machen (Mund, Hände) bringt auch nur in ca. 50% der Fälle etwas! Was kann ich noch tun? Manchmal ist es so weit, dass man sie hinter sich herschleifen muss, bis sie begreift, dass sie nicht bestimmt wo es lang geht (find ich zu brutal, macht meine Mum auch seit neuestem) oder man nimmt sie auf den Arm, trägt sie um die nächste Ecke und gut ist's.


    Gibt's sonst noch Methoden?


    Bitte um Hilfe! :hilfe::gott:



    Gruß
    Pascal + Kira

  • Also wenn sie stur in eine bestimme Richtung zieht würd ich die Leine festhalten und dein Leinenende nicht weiter bewegen. So kann sie nicht weiter. Dann würd ich auch nicht ruckeln sondern einfach stur warten.
    Der Hund an sich ist ja nicht doof, sie wird merken, dass sie nicht in die gewünschte Richtung kommt.


    D. h. sie wir sich irgendwann umdrehen bzw. in eine andere Richtung besinnen und sobald die Leine wieder locker ist, kannst du sie loben.
    So lernt sie, dass gespannte Leine nichts bringt und du hast ne super Grundlage zur Leinenführigkeit.


    Hinterherschleifen würd ich sie nicht, dabei lernt sie ja nur Unangenehmes in dem Moment.

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

  • Manch mal möchte ich... Aber im anbetracht des Alters, schicke deine Eltern in eine Welpenstunde.


    Problem eins:
    die kleine ist 15 Wochen. Verlangst du von einem 1jährigen Menschenkind auch, das es schon auf´s Klo geht und nicht mehr in die Windeln macht? Ne bestimmt nicht.
    Ein Hund beginnt frühstens mit 4 Monaten - also bei euch in 5 Wochen - damit, seinen Schließmuskel zu kontrollieren. Das bedeutet für dich, alle 1 - 2 Stunden rausgehen, dazu nach dem fressen, trinken, schlafen, kuscheln, toben und anderen Beschäftigungen raus. Dann muss man raus, wenn der Hund anfängt nervös rumzulaufen, sich von seiner Beschäftigung abwendet oder intensiv am Boden herum schnuffelt.
    Draußen sollte dann gelobt werden, das es noch so Partylaune verbreitet.
    Wie lange das dauert, das hängt aber selbst dann noch von anderen Faktoren ab.


    Problem zwei:
    Dein Hund ist nicht stur, sondern verhält sich ganz normal. Sie möchte die Welt entdecken und nicht doof mit euch rumrennen. In dem Alter reicht es noch aus, sich mit dem Hund auf eine Wiese im Park zu setzen und den Hund einfach machen zu lassen.
    Zudem entfernen die sich nur ungern weit von der Höhle/Haus.


    Hinterher ziehen ist dann das verkehrteste, was du machen kannst. Damit wird es nicht besser, sondern es kommt noch ein Meideverhalten dazu.


    Lass sie ruhig etwas die Welt entdecken und gehe mit ihr spielerisch um und erzwinge nichts. Es ist noch ein Baby und muss noch so viel lernen. Das mit euch mitlaufen kommt von ganz allein.
    Fang langsam an und beginne auch mit dem Leinelaufen in der Wohnung und steigere dann langsam die Ablenkung.

    "Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
    Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold

  • Wenn euer Spaziergehgebiet nicht direkt an einer Straße liegt, lass sie doch einfach frei laufen und geht stur in eure gewünschte Richtung, dann weiß der Hund, dass in die andere nichts zu amchen ist, wenn ihr nur stur stehen bleibt und ihr noch freundlich zusprecht, dann denkt sie doch auch nur, dass ihr noch nicht genau wißt, wo ihr hinwollt.


    Welpenschule, Leinenführigkeit und den Rückruf üben sind in nächster Zeit ganz wichtig!

    Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück


    Mary Biy

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