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Hormone - wie kann ich ihn "runterfahren"

  • So es ist wieder mal soweit..........


    Wir haben hier im Ort wohl grad mind. 1 läufige Hündin, und was macht mein Herr Hund? - am Rad drehen :irre:


    Das ich bei unserer abendlichen Runde nur der "Klotz am Bein" bin - ja nun :| Außer Sitz kann er grad nix. Übungen mit Leckerchen (Käse - seine Lieblingslecker) - völligst daneben, er will auch keinen Käse. Ich versuch, das Beste draus zu machen.


    Zuhause macht er einen auf Wandervogel oder liegt irgendwo rum und "singt". Da kann ich gut ignorieren/überhören.


    Aber...........


    ...... dass er bei jedem Schritt, den ich mache, an mir klebt und versucht aufzureiten, dass geht gar nicht :motz:
    Hab ihn vorhin versucht, mit Ball holen / Suchspielen abzulenken, aber jedesmal, wenn er in meine Nähe kommt, gehen seine Vorderbeine in die Höhe (oder - wenn ich den Ball aufhebe - lutscht er mir die ganz aufdringlich die Ohren ab).


    Hab ihn ein paar mal dazwischen auf seine Decke geschickt, damit er "abkühlt", bzw. jetzt hab ich grad mal rückwärts laufen lassen, weils einfach zu doll war.


    Was kann ich noch machen, um mein Hormonmonster "runterzufahren"?


    *Heul* :D - so extrem war das noch nicht mal, als letztes Jahr die läufige Hündin bei uns im Garten und er auf ihr drauf war.


    Ich komm mir grad vor wie ein hilfloser Doofie :/


    LG
    Sabine

    Mein Hund ist nicht dafür geboren, um so zu sein, wie andere ihn haben möchten.
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    Fotos vom Schwarzen:
    Puschkin Schwarzbrot
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    Fotogalerie der Userhunde - Seite 11

  • Wenn er genügend Hunger hat
    will er bestimmt auch bloß sein normales Futter denke ich...
    lass ihn mal für arbeiten.
    Der Hunger bringt ihn dazu auf Dich zu achten
    wenn Du die Ressourcen verwaltest...

    LG
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    Cosmix & der schwarze Teufel ( 12.07.2008 )
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  • Kenne ich :D


    Vergeht aber wieder, wenn man nicht darauf eingeht.
    Das Aufreiten natürlich unterbinden, aber ansonsten kein besonderes Programm und Theater starten.
    Die Gesänge kenne ich auch :hust:


    Ohren waschen...ja das brauche ich in der Zeit auch nie :D
    Meine Erfahrung ist...je selbstverständlicher du dem Ganzen entgegenstehst, desto gelassener läuft es ab.


    Kann aber unter Umständen ein paar Stunden Schlaf kosten...wenn der Gesang zu arg laut wird. :D
    Da musst du durch :p

    Liebe Grüße
    Britta

    Flat Coated Dino 1994-2003 und Flat Coated Sir- Bonny 2003-2016 für immer in meinem Herzen



    **Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


    -J.R.Ackerley-

  • Hallo,


    auch wenn mich gleich einige hier ächten werden für meine folgende Aussage aber das Risiko nehm ich in Kauf ;-)


    Du musst deinen Hund sehr aufmerksam beobachten. Es gibt Rüden, die stecken die Läufigkeit von Hündinnen recht gut weg und sind "ansprechbar". Wenn du allerdings so einen Kandidaten hast, der völlig wegtritt und auf gar nichts mehr anspricht, dann solltest du hier in Absprache mit dem TA über eine Kastration zumindest mal nachdenken.


    Es ist nicht so, dass es bloss für dich ärgerlich ist wenn dein Hund sich so verhält - dein Hund leidet im wahrsten Sinne des Wortes. Versuche ruhig, ihn mit Ignoration oder (situationsbedingt) auch klaren Ansagen (beim Aufreiten!!!) zu erziehen - es schadet ganz sicher nicht ;-) Unternehmungen mit dem Hund sind immer eine tolle Sache und dienen der Beziehung Mensch-Hund enorm.


    Aber wenn sich sein Verhalten dauerhaft nicht bessert (die nächste läufige Hündin kommt bestimmt) dann solltest du diese Option wirklich mal näher in betracht ziehen. Erziehungstechnisch wirst du da leider nicht allzu viel ausrichten können. Ich spreche jetzt ausschliesslich vom Wegticken wegen einer läufigen Hündin. Nicht dass hier der Eindruck ensteht, dass ich das generelle Verhalten des Hundes meine. Wenn ein Hund generell ungehorsames Verhalten zeigt, dann ist die Kastration in meinen Augen ganz sicher NICHT meine Wahl!!


    Ich bin ganz sicher kein Befürworter was die Kastration eines Hundes angeht, zumindest dann nicht, wenn der HH glaubt, dass seine fehlerhaften Erziehungsmethoden mit der Kastration erledigt seien. Aber in so einem Fall wie bei Dir sollte man diese Option zumindest wahren und nicht von vornherein verteufeln. Dass dein Hund so reagiert wie er es in solchen Zeiten tut - dafür kann er nichts. Natürlich kannst du ihn massregeln aber er ist liebeskrank und wird auf deine Massnahmen nicht viel geben.


    Wir hatten mal einen Rüden, dem konnte man eine läufige Hündin auf die Nase binden - er hat sich nicht gerührt. Genauso gibt es Rüden, die extrem reagieren, wittern sie eine läufige/potentielle Partnerin und das kann ganz sicher sehr unangenehm und nervig werden. Mal ganz davon abgesehen, dass es für "liebestolle" Rüden auch ein Stück weit gefährlich wird, wenn er nichts hört und sieht (z.Bsp. im Strassenverkehr).


    Ich an deiner Stelle würde die Sache mal dem TA schildern und nebenbei auch noch einen Trainer nach seinem Urteil fragen. Nur muss dieser euch beide zunächst mal kennenlernen um ein Urteil fällen zu können.


    So....na dann mal los ;-)


    Lg
    Volker

  • Zitat von "lupinchen"

    Das ich bei unserer abendlichen Runde nur der "Klotz am Bein" bin - ja nun :|


    :lachtot: Willkommen in der Realität, die uns auch gerade einholt.
    Atti sabbert bei jedem Spaziergang als lägen überall die tollsten Leckerchen. Der Hund schäumt bald über.


    Zitat von "lupinchen"

    Außer Sitz kann er grad nix.


    Naja, das ist ja schon mal etwas. In dieser Situation bringt es, meiner Erfahrung nach, nicht viel, Unterordnungsübungen zu verlangen. Selbst wenn der Hund Deine Kommandos ausführt, ist er in Gedanken sicherlich woanders.
    Ich mache, wenn Attila so durchknallt, nichts an Gehorsamsübungen, sondern warte, bis ich in einem "neutralen" Gelände bin.


    Zitat von "lupinchen"

    ...... dass er bei jedem Schritt, den ich mache, an mir klebt und versucht aufzureiten, dass geht gar nicht :motz:


    Das Aufreiten konsequent unterbinden.


    Warte ein paar Tage, dann hast du wieder Ruhe.


    Da müssen wir wohl zur Zeit alle durch.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Volker
    Um meinen Hund geht's - ich darf als Erste draufhauen :lachtot: .


    Nein, ich persönlich nehm dir deine Aussage nicht übel. Es war letztes Jahr so, dass ich wirklich über eine Kastration nachgedacht habe. Da war die Hündin bei uns im Garten und wie gesagt meiner auf ihr drauf.
    Da waren dann drei Wochen Durchzug auf den Ohren und auch mal die schönsten Gesänge zu hören. Wir haben einfach mal abgewartet - und er hat Glück gehabt :D


    Es ist nur so beim ihm, dass er von einem Extrem ins andere fällt :irre:


    1.
    Nur verliebt rumgelegen ("ich kann mich nicht bewegen")
    2.
    Der Hündin auf einer Hundeauslaufwiese hinterher - abholen und gut is.
    3.
    Hündin im Garten - siehe oben.
    4.
    Hündin meiner Schwester war läufig. 1 Anschiß von der Hündin und gut wars (und er war 3-4 Stunden mit ihr zusammen im Haus).
    5.
    Läufigkeitszeit seiner "Freundin" - NICHTS !!!! Keine Reaktion.
    6.
    siehe Eröffnungspost.


    Er hat auch z. B. bzgl. des Appetits in dieser Zeit keine Probleme, nur Leckerchen von Frauchen sind da grad doof/uninteressant. Daheim schmeckt's.


    Ich will ihn am kommenden WoEnde einem neuen Trainer vorstellen, mal sehen, was der dazu meint.



    Conny
    Ja - Gehorsamsübungen mach ich halt jetzt nur daheim - da geht es einigermaßen, wenn auch unter Protest. Draußen bringt das gar nix, da "versau" ich das nur.


    Durch müssen da klar alle, aber versuch mal die Spülmaschine auszuräumen (oder ähnliiches), wenn ein Klammeraffe an deinem Bein hängt .
    Kennst du die Serie "ALF" - so wie der Außerirdische im "Eingang" zur Serie an H. Tanners Bein hängt - so musst du dir das vorstellen. :lachtot:


    Ich droh ihm ja schon immer, dass er in den WOK kommt, aber das stört ihn wohl nicht.



    britta
    Ich hab einen langen Atem und einen gesunden Schlaf :D



    LG
    Sabine

    Mein Hund ist nicht dafür geboren, um so zu sein, wie andere ihn haben möchten.
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    Fotos vom Schwarzen:
    Puschkin Schwarzbrot
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    Fotogalerie der Userhunde - Seite 11

  • Hi Sabine,


    bin mal gespannt, was der Trainer Dir rät.


    Sage uns bitte Bescheid ;)


    Zur Kastration:


    Wie ich Deinem Posting entnehme, ist Dein Hund ja gar nicht so durchgeknallt, wenn er nach einem Anschiss einer läufigen Hündin nicht penetrant an ihr hängt und sie besteigen will.
    Das wäre bei Dago voll in die Hose gegangen.


    Ihn ließen wir damals kastrieren, denn er war so verpeilt, dass trotz guten Grundgehorsams sein Weg direkt zu der Hündin führte. Er rannte, rannte und rannte.....kilometerweit und ich mit hängender Zunge hinterher.
    Die Gefahr, dass er mal über eine starkbefahrene Straße läuft, war einfach zu groß. Also kamen die Murmeln ab.


    Attila ist ähnlich drauf wie Dein Hund und bei ihm sehe ich keinen Grund zur Kastration.


    Mag sein, dass wir bei Dago Fehler gemacht haben, die wir bei Attila vermieden. Keine Ahnung.


    Die richtige Entscheidung zu treffen, ist nicht leicht.

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