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Kann man jedem Hund Alleinebleiben anerziehen?

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    Moin allerseits...


    meine Freundin und ich spielen mit dem Gedanken uns einen vierbeinigen Freund anzuschaffen. Leider sind wir beide voll berufstätig und fragen uns, ob dies damit überhaupt vereinbar wäre. Normalerweise können wir uns nicht vorstellen, dass der Arme dann 8 Stunden täglich alleine in der (großen) Wohnnug bleibt...Aber wenn man dann an die unzähligen Leute denkt, die Hunde haben und trotzdem berufstätig sind - wie machen die das denn? Sollte man sich nur einen anschaffen, wenn man keinen Vollzeitjob hat???


    Oder kann man das Alleinebleiben jedem Hund antrainieren? Oder gibts da Rassen, für die das einfacher wäre? Wir sind sowieso noch sehr unentschlossen, welche es sein soll und haben da auch noch großen Beratungsbedarf...aber erstmal zu dieser Frage....


    Vielen Dank schonmal für jeden Tip.


    Viele Grüße


    B.

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  • Es ist schlichtweg so, dass ein Hund lernen kann, alleine zu bleiben. Die Frage ist nur, wie lange. Da der Hund ein Rudeltier ist, will er eigentlich beim Menschen sein, mit seinem Menschen zusammen sein. Für ihn ist es nicht gerade toll, so lange alleine bleiben zu müssen. Dazu kommt, dass ein Hund gewisse Grundbedürfnisse hat, sprich er muss halt auch mal und da sind 8 Stunden schon lange.


    Das heißt für euch, vor der Arbeit genügend Gassi gehen, danach sofort auch. Dazu braucht der Hund noch seine Erziehung und geistige Auslastung. Ja, es gibt Hunde, die so lange alleine sind. Aber ich finde das sehr lange, wenn es fast täglich ist.


    Nun, wie machen das andere? Manche können über Mittag heim gehen und kurz Gassi gehen. Andere haben einen Hundesitter. Manche können den Hund zu jemandem bringen. Andere wiederum können ab und an den Hund mit zum Arbeiten nehmen. Viele aber sind keine 8 Stunden weg. Und diejenigen, die es sind, nun, da weiß ich auch nicht, wie es funktioniert.


    LG Schopenhauer

  • Hallo,


    Ja - man kann jedem Hund das allein bleiben beibringen. Das dauert jedoch einige Zeit und auch Nerven ;)


    Ein Welpe sollte es also besser nicht sein, denn so ein kleiner Wurm ist (wie ein Menschenkind) nicht in der Lage seine Blase und seinen Darm zu kontrollieren. Außerdem brauchen Welpen mehr als alles andere ihr Rudel (ihre Familie), um nicht durchzudrehen.


    Auch für einen erwachsenen Hund sind 8 Stunden schon ziemlich hart. Mit einem Hundesitter ist das aber kein großes Problem, wenn der Wuffi das alleine sein kennt.


    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

    "Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick meiner Hunde"

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  • Hallo,
    also ich bin ganztags berufstätig - aber meine Tochter kommt mittags heim und geht dann erst mal ne Runde mit den Hunden und spielt mit ihnen, sie ist meist den ganzen Nachmittag daheim.
    Einmal die Woche sind die Hunde den ganzen Tag bei einer Freundin, die diese Dienstleistung gewerblich anbietet. Bei einem bezahlten Dienstleister darfst auch mal Forderungen stellen (Regelmäßigkeit, füttern, soundsooft spazierengehen, jeden Tag in der Woche o.ä.), bei der Familie mußt immer "dankbar" sein, daß derjenige die Tiere nimmt - wenn der dann die Hunde fettfüttert oder nicht genug rausgeht, kannst net noch meckern.... Dasselbe, wenn´s die Nachbarn machen - was, wenn die umziehen?
    Ansonsten steht im Notfall der Rest der Familie (Eltern, Geschwister) zur Verfügung. Im allergrößten Notfall darf ich sie ins Geschäft mitnehmen - aber nur, wenn´s echt brennt.
    Selbst wenn man die Hunde mit zur Arbeit nehmen darf, muß man halt überlegen, was passiert, wenn der Job gekündigt wird, und der neue Arbeitgeber das nicht möchte. Was passiert, wenn der Hund krank ist - da kann er nicht mit, wer kümmert sich da? Und den zuverlässigen Hundesitter gibt´s net kostenlos, auch das will eingeplant werden - aber wenn beide arbeiten, wäre das ja das geringste Problem.
    Den ganzen Tag würd ich NIE einen Hund (auch keine zwei - versucht mal selbst , den Klogang um 7.00 Uhr und dann erst wieder um 17.30 zu machen - arme Nieren....) alleine lassen!
    Trotzdem geht fast die ganze dann verbleibende Freizeit mit der Beschäftigung mit und für den Hund "drauf" (Hundeschule, Spaziergänge, Pflege etc.), darüber muß man sich im Klaren sein - ansonsten braucht man sich keinen Hund anzuschaffen!
    Also: lieber ein paar Jährchen länger warten, und dann richtig Freude am Hund haben!
    Für einen Welpen sollte man eh im Idealfalle einige Wochen daheimbleiben können! Der muß ja noch oft raus, und er muß erst mal lernen, alleine zu bleiben und je nach Konsequenz dauert das zwischen Wochen und Monaten, bis der mal ´nen haben Tag alleine bleiben kann.
    Wenn beide berufstätig sind, würde ich erst mal schaun, ob´s in der Nachbarschaft einen Hund gibt, den man regelmäßig mit ausführen darf abends, und damit testen, ob man dauerhaft Lust hat, nach der Arbeit rauszugehen. Oder im Tierheim täglich gassigehen. Da hat der Hund was davon, und Ihr nicht das Risiko, daß was schiefgeht, wenn ihr zu wenig Zeit habt. Und Ihr gewinnt im Laufe der Zeit die Sicherheit, daß das für Euch was ist mit Hund oder nicht.
    Überlegt´s Euch gut - den Hund habt Ihr für 10-15 Jahre oder länger im Haus, und lieber einmal zu viel überlegt, als hinterher den dann geliebten Hund weggeben zu müssen. Das stell ich mir furchtbar vor, nicht nur für den Hund!
    Wichtig: ist der Vermieter einverstanden und die Nachbarn? Wenn nicht - gleich vergessen, das gäbe nur Ärger und irgendwann den Hund im Tierheim... Ein Hund (oder gar zwei.... *gg) ist was Wunderschönes - aber nur, wenn vorher alle Eventualitäten bedacht wurden!
    LG,
    BieBoss

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

  • Ich finde es schon arg schade für den Hund wenn der Besitzer 8 Stunden arbeitet. Denn, wenn man die 8 Stunden (zuzüglich vielleicht Pause und Weg) 9 Stunden alleine ist und dann braucht man ja auch noch Schlaf mindestens 8 Stunden (manche 10 Stunden), was hat dann noch der Hund vom Mensch? 5 Stunden am Tag? Sehr wenig :motz:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Bobtail-Bär"

    Ich finde es schon arg schade für den Hund wenn der Besitzer 8 Stunden arbeitet. Denn, wenn man die 8 Stunden (zuzüglich vielleicht Pause und Weg) 9 Stunden alleine ist und dann braucht man ja auch noch Schlaf mindestens 8 Stunden (manche 10 Stunden), was hat dann noch der Hund vom Mensch? 5 Stunden am Tag? Sehr wenig :motz:


    Wie sagt man so schön, es ist nicht zu wenig Zeit die wir haben, sondern Zeit die wir nicht nutzen.


    Meiner zieht "5" Stunden am Tag sicherlich seinem langjährigen Tierheimaufenthalt vor. Freitags arbeite ich nur halbtags, ich denke schon, dass mein Hund ein schönes Leben führt.


    Also ich arbeite Vollzeit, fahre aber in der Mittagspause heim (brauche nur 15 Min.), weil ich 8 Std. am Stück für die Blase zu lange finde. Außerdem ist es eine schöne Abwechslung, wenn man die Mittagspause mit seinem Hund verbringt. Allerdings müsst ihr schon vor der Arbeit mit dem Hund eine schöne Runde laufen, das sollte Euch bewußt sein. Ich würde auch keinen Welpen nehmen, sondern eher einen älteren Hund aus dem Tierheim. Für viele Tierheimhunde wäre das eine Chance.

    LG Bettina u. ihr Traumhund Amon

  • Hey!


    Ein Hund- wie schön =)


    Ich möchte aus eigener Erfahrung aber anmerken, dass man nicht unbedingt wirklich jeden Hund alleine lassen kann. Bei Welpen weiß ich es nicht, meinen Hund habe ich secondhand :p mit 8 Jahren übernommen und mittlerweile bleibt er wenige Stunden allein. Ich glaube aber nicht, dass er noch 8 Stunden alleine bleiben würde, ich habe einen Wof :roll:
    Liegt vielleicht am Alter und an der schlimmen Vorgeschichte :???:


    Nur eine Überlegung. Laut Vorbesitzer konnte er immer alleine bleiben, ob das stimmt weiß ich nicht. Aber das waren auch alles andere Umstände dort.


    LG von
    Inga

    Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues und man glaubt, man sei im Himmel. Edith Piaf

  • Ich arbeite auch Vollzeit und kann leider momentan auch nicht Mittags kurz nach Hause.
    Da 8+ Stunden aber viel zu lange sind, habe ich eine Sitterin, die Mittags meine Maus mit auf die große Tour ihrer Hündin nimmt.
    So klappt das prima. Sie holt meine zwischen 12 und 13 Uhr ab und bringt sie meist so gegen 15 Uhr wieder heim.


    Und der Weg zum alleine bleiben war lang und Steinen übersät. Aber ich hatte das Glück meine Maus ihr erstes Lebensjahr darauf vorzubereiten, da ich als Studentin fast immer daheim war (außer Klausuren bzw. Pflichtveranstaltungen).
    So ein Glück hat natürlich nicht jeder. Das ist mir klar, aber seinen Hund so lange alleine zu lassen, braucht Zeit und viel Übung. Natürlich gibt es auch Hunde, die das sehr schnell lernen, aber es ist nicht der Regelfall.

    Es grüßt Denise


    Wirbelwind Jale (*13.11.2017)
    Für immer im Herzen mein Seelenhund Luna ( *4.2.2007 † 23.11.2017)

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