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Ich brauche dringend einen Rat..weiss nicht mehr weiter :-(

  • Hallo Zusammen,
    habe viele Probleme mit meinem Bruce und weiss einfach nicht mehr weiter mit ihm !
    Er stammt aus Rumaenien und lebt bei uns seit er 10 Wochen alt ist. Sein unkontrolliertes Bellen bekommen wir einfach nicht in den Griff..das er mitten in der Nacht los bellt kommt nicht selten vor und sein aggressives Verhalten wird auch immer staerker wenn er an der Leine ist..den Autos wuerde er am liebsten hinterher laufen und Spatziergaenge werden immer stressiger fuer uns alle. Ich bin im 9 Monat schwanger und weiss einfach nicht mehr weiter mit ihm ! Hundeschule wurde besucht, wir haben eine Tiertrainerin die uns versucht zu helfen aber wir kommen einfach nicht mehr mit ihm klar..Er liegt uns sehr am Herzen aber unser Altag besteht nur noch aus Stress und nun kommt bald das kleine und ich weiss nicht wie es mit dem Bellen weiter gehen soll.Wir sind uebers Wochende weg gefahren und eine Bekannte hat auf ihn aufgepasst und gesagt das sie kein Auge zu gemacht hat da er nur am bellen war..sogar als sie die Spuelmaschine anstellte hat er wie verrueckt gebellt. Jetzt das aller schlimmste..ich lag im Bett und wollte ihn von meinen Beinen weg druecken da hat er mich angeknurt und nach mir geschnappt ! Sein Verhalten versuchen wir schon seit Monaten in den Griff zu bekommen und wenn eine Besserung in Sicht ist wird es wieder schlimmer.Nachts und Tagsueber wenn wir das Haus verlassen muss er in seine Box sonst kommen wir heim und alles ist zerstoert. Trennungsangst hat er auch noch und naja Stubenrein ist er nicht immer :-( Was kann ich denn noch tun..ich bin wirklich am verzweifeln mit ihm und wenn das so weiter geht und wir das Kleine haben muss ich mich schweren Herzens von ihm trennen. Hat jemand aehnliche Erfahrungen gemacht und kann mir gute Tipps geben?
    Danke schon mal und sorry das es so lang geworden ist :-)
    lg

  • Hi,
    wie habt ihr denn bisher auf seine "Marotten" reagiert? Was hat die Tiertrainerin an Tipps gegeben?


    Würd mich mal interessieren, damit ich weiß, wo ich ansetzen soll.




    Liebe Grüße,
    Iris


    (die auch einen furchtbaren Rambo in den Griff gekriegt hat, also: bloß nicht verzweifeln! Es geht!) ;)

    Liebe Grüße,


    Iris & Elinore


    'Wenn du einen hungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.'
    (Mark Twain)
    _______________________________________
    Bilder gibt's in "Elli's Tagebuch" im Fotoalbum!

  • Also das fing alles ganz klein an..als wir zur Hundeschule gingen viel mir schon auf das Bruce mehr bellte als die Anderen und als ich nach Rat fragte hiess es ich solle ihn mal mit einer Wasserpistole nass spritzen und wenn das nicht klappt eine Dose auf den Boden werfen naja hat nicht wirklich viel gebracht..und dann wurde er auch immer dominanter in der Gruppe und sie sagten mir er ist nicht mehr geeignet fuer den Welpentreff er muss jezt zu den Grossen..da war er 4 Monate alt. So das bellen haben wir immer ignoriert da wir ihm keine Aufmerksamkeit geben wollten hat aber nicht immer funktioniert. Das alleine bleiben ging am Anfang recht gut und wir haben nie eine grosse Begruessung gemacht als wir heim kamen und unsere Huendin bleibt auch ohne Probleme alleine ! Warum er jetzt so reagiert weiss ich nicht. Unsere Trainerin hat uns ein paar Spieltipps gegeben damit wir unsere Beziehung besser aufbauen koennen.Wir sollten entscheiden wann und wo gespielt wird.Das Bellen haben wir auch mit einer Dose versucht zu unterdruecken..hat erst was gebracht und dann hats ihn nicht mehr beeindruckt.
    Dann sollten wir das Anti Spray versuchen..hat nicht geklappt. Versucht mit Leckerlies von Fahrradfahrern und Spaziergeangern abzulenken.das Klickertraining haben wir angefangen aber ohne Erfolg. Warum er jetzt an der Leine so aggressiv ist kann ich mir nicht erklearen, dabei will er doch nur spielen wenn jemand zu uns nach Hause kommt! Er zeigt seine Zeahne was den Leuten angst macht ! :-( Unsere Trainerin meinte wir sollten einen Bluttest machen lassen um zu sehen ob bei ihm alles in Ordnung ist !

  • So aus dem was du schreibst habe ich das Gefühl dass du ganz dringend professionelle Unterstützung brauchst. Du bist unsicher, der Hund ist unsicher, ein Teufelskreis. Wenn die Tiertrainerin nichts gebracht hat: sofort nach einem SEHR GUTEN Trainer suchen.


    Ich denke alleine bekommt ihr das nicht in den Griff, nicht weil ihr es nicht könntet, sonder weil so viele Baustellen sind. Ein Trainer kann euch zeigen wo ihr wie anfangen könnt zu arbeiten und das dann immer weiter ausdehen auf andere Baustellen.


    Der Hund hat schon einige Massregelungen erlebt, eine heftiger als die andere. Ich denke Vertrauensaufbau wäre hier sehr sehr wichtig. Ich blaube Burce ist kein "Rambo oder Macho" sonder weiss nicht wem er vertrauen kann. Für ihn ist wohl alles einfach purer Stress.


    EDIT: schreib doch von wo du kommst, evtl. kenn hier jemand einen guten Trainer!
    hoffe ihr findet einen Weg

    liebe Grüsse Kathrin


    Caron - Golden Retriever - 28.06.2007
    Mojito - Golden Retriever - 05.04.2014
    Nevis - will mal ein Golden Retriever werden - 25.03.2019

  • Habt ihr mal an einen Trainerwechsel gedacht ?


    Die bereits getesteten Methoden sprechen nicht für einen vertrauensvollen Umgang mit dem Hund. Alleine die Versuche ihn mit Wasserpistole und Rappeldose ruhig zu bekommen ...
    Weiß irgendwer, warum der Hund bellt, was der Grund ist ? Das kann absolute Angst, Unsicherheit, .. sein, aber ihm genauso gut schon in die Wiege gelegt worden sein.
    Wenn er seine ersten Monate mit Kläffern verbracht hat, dann bedarf es viel Einfühlungsvermögen und Training ihm das wieder abzugewöhnen.


    Nicht unmöglich, aber es bedarf kompetenter Hilfe, Geduld, Zeit und einer Menge gutem Willen !


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi,
    danke fuer eure schnelle Antwort :-)
    bei manchen Dinge kenne ich auch den Grund fuer seine Verhalten. Er wurde sehr frueh von seiner Mutter getrennt und kam per LKW nach Deutschland und die Tieraerztin die ihn und seine Geschwister hatte, hatte ihn den den ganzen Tag nur in einem Zimmer ganz alleine gehabt mit Futter und Wasser.Er kam nur kurz raus zum Bach machen und das wars. Sie sagte uns sie habe keine Zeit fuer die Tiere da sie alleine ist ! Er war uebergewichtig und war und ist auch sehr Unsicher..wir dachten das wir das schon hinbekommen..aber wir muessen dann doch wohl wirklich mal den Trainer wechseln..wir kommen aus Kaiserslautern und es ist echt schwierig was zu finden ! aber danke nochmal fuer eure Hilfe :-)

  • Morgen,


    zu einem Trainerwechsel würde ich dir auf jedenfall raten. Es scheint mir nicht besonders professionell, einfach ständig die methoden, mit denen trainiert wird, zu wechseln. Bruce kennt jetzt schon fast alle und ist (auch durch den regelmäßigen einsatz von ihnen, abgestumpft) So kam das zumindest bei mir an.


    Dass nichts geholfen hat ist doch logisch. Es bringt schließlich nichts, dem armen heute eine ladung wasser übern kopf zu kippen, am nächsten Tag ne Dose vorn Latz zu knallen usw. Diese Methoden sollten nie alleine stehen, sondern immer zusammen mit einem, für den Hund logischen, Verhalten des Hundeführers einhergehen. Man sollte sie auch nur hin und wieder einsätzen und nicht zur Gewohnheit werden lassen. Damit der Hund den Respekt davor nicht verliert.


    Richtiges Timing ist da natürlich von größter Bedeutung. Zuerst das Kommando (Aus, Schluss, was auch immer du da nimmst), damit der Hund die Gelegenheit bekommt reagieren zu können, wenn er dies nicht tut, folgt die Konzequenz. Der Zeitraum zwischen Kommando und "Bestrafung" sollte relativ kurz sein und das Kommando wird nur einmal gegeben. Vermeide ständiges wiederholen (Aus, aus, bruce aus, aus hab ich gesagt - weißt du was ich meine?) damit nutzt du den Befehl nur ab.


    Bruce ist wahrscheinlich einfach nur total verunsichert und weiß gar nicht mehr, was du eigentlich von ihm willst, weil die Kommunikation zwischen euch nicht stimmt. Versuche wieder mehr Vertrauen zwischen euch aufzubauen, gib ihm das Futter nur noch aus der Hand oder in Verbindung mit Gehorsamsübungen, Suchspiele etc. Damit du ihn auslasten kannst.


    Nur ein müder Hund ist auch ein lieber Hund. :D


    Und vor allem: Arbeite nicht an allem auf einmal! Such dir eine Sache aus und übe die. Ignoriere den Rest erstmal. Du wirst es eh nicht schaffen, alles auf einmal in deinen Kopf zu kriegen und dein Hund erst recht nicht.



    Vielleicht übst du "Hundebegegnungen" erstmal nicht von vorne, das ist oft das schwierige (wenn der "Feind" auf direktem Konfrontationskurs ist), sondern lauf mal hinter anderen her und belohne ihn, wenn er ruhig ist. Versuch ihm andere Hunde "schmackhaft" zu machen. Und drücke dich auf keinen Fall vor Begegnungen mit Hunden. Ich kenne das, das geht ganz schnell ;)


    Versuchs mal und erstatte Bericht!


    Ich wünsch dir viel Glück!


    liebe Grüße,
    Iris

    Liebe Grüße,


    Iris & Elinore


    'Wenn du einen hungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen.
    Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und Mensch.'
    (Mark Twain)
    _______________________________________
    Bilder gibt's in "Elli's Tagebuch" im Fotoalbum!

  • hallo snow white,


    also ich bin kein profi und ich will dir auch keine ratschläge geben wies richtig geht aber ich kann dir aus erfahrung berichten....


    unser speedy kommt von der straße, aus einer tiertötungsstation. wir hatten anfangs keine probleme, erst als er eine zeitlang hier war. ich war damals auch sehr verzweifelt und hatte hier richtig gute hilfe bekommen. jetzt ist unser speedy der treuste hund, aber man merkt jhalt auch den unterschied zu früher (als das vertrauen fehlte, wovon ich früher noch nicht wußte was das konkret heißt) und heute wo ich weiß was es heißt wenn de hund einem vertraut.


    bei unserem speedy ist es heute noch so das man nicht "agressiv/laut" auf ihn zugehen darf. also, wir erziehen ruhig durch positive verstärkung. wenn mir aber mal (wie vielleicht allen) mal die gedult fehlt und ich laut werde (was vielleicht einmal alle paar montae ist) dann reagiert er direkt mit abwehr. er kann nicht damit umgehen wenn etwas laut/gewaltvoll ist. dann reagiert er mit gegenangriff. also, bellen/rappel/bellen/rappeln.... (unserer hat aber nie gebellt, gut er schlägt an, aber nicht viel)


    allerdings kenne ich dein problem mit den resourcen nur zu gut.
    meide wirklich alle situationen in denen er schonmal mit knurren oder knappen reagiert hat, d.h. kein bett mehr für ihn! wir hatten das selbe problem mit speedy. wenn er etwas ne zeitlang hatte dann weiß er es notfalls auch zu verteidigen wenn man es ihm streitig machen will (straßenhund). wir hatten die ganze zeit keine probleme mehr damit weil wir nen super mittelweg hatten. in letzter zeit durfte er wieder ins bett wenn wir ihn geholt haben. was leider doof wie ich bin jede nacht war wenn er wollte. jetzt wenn ich ihn rausschicken will fängt er wieder an zu knurren. also, wieder von vorne und immer ohne druck.


    ich kenne meinen hund jetzt schon lang genug um ihn einschätzen zu können, aber ich hatte anfangs als das verhalten auftrat panische angst, vor ihm. was die falsche basis ist.


    such dir nen guten trainer. die probleme werden nicht weniger werden wenn das baby da ist. und meide bitte wirklich alle situationen in denen schonmal was war.


    ich mußte damals lernen das ich nicht für den hund, sondern mit dem hund lebe und das er nunmal kein mensch ist.


    oje, sorry ist lang geworden. eigentlich wollte ich nur sagen, das ich deine verzweiflung kenne und dir sagen kann das mit einem guten trainer und dem forum alles zum guten kommen kann....

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