Hundetrainer, habt Ihr "Leichen im Keller"??
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schöner Fred, de r ist so menschlisch

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27. Oktober 2008 um 09:34
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Hundetrainer, habt Ihr "Leichen im Keller"?? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Ich kenne hier einen Hundetrainer, der so einen perfekten Hund hat. Läuft immer und überall ohne Leine. Läuft immer einen halben Meter hinter seinem Herrchen. Sitzt sobald das Herrchen stehen bleibt, wartet vor dem Laden ohne angeleint zu werden. Er bellt nichts und niemanden an. Wirkt immer unterwürfig.
Aber er spielt auch nicht, die Augen sind leer und der Hund wirkt auf mich unglücklich. Das ist zwar ein Vorzeigehund, aber mein Ding wärs nicht.
Das fasziniert manche Menschen leider. Diese merken aber nicht das dies mit Erziehung nichts mehr zu tun hat. Wer ein wenig Erfahrung hat (und auf Roboter nicht steht) wird von solchen Trainern Abstand halten.ZitatIch denke die Hunde von Trainern haben auch Macken was vielleicht auch daran liegt, das Trainer sich ja selbst gern schwierige Hunde zulegen.
Diese Trainer stehen aber auch dazu und können anhand ihrer Hunde auch eine Menge vermitteln.
Aber leider sind auch Trainer mit "Hausgemachten" Probleme vorhanden, wo der Hund gar keine Chance bekommt sich anders zu verhalten.Am sympatischten sind mir dann doch diejenigen die keine "Leiche im Keller" sondern einen geliebten Problemhund im Wohnzimmer haben, anhand dem sich sehr viel vermitteln lässt und der "Kunde" und die Umwelt merkt das Trainer nur Menschen und Hunde halt nur Hunde sind.
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Ja, es ist wohl so...wenn irgendwelche Hunde bei mir landen ( Pflegehunde, Sitterhunde), sind das meistens irgendwelche "Problem"hunde. Weil, "wenn Sie das nicht hinkriegen, wer dann?!" Ähhhhhm, ja....
Klar, komme ich dann mit dem Hund zurecht, wenn ich mal durchschaut habe wie er tickt. Aber wer sagt mir, dass das dann im Zuhause auch genauso klappt???Ok, aber zurück zum Thema...nehmen wir meine Lao Ma. Sie ist als Pflegi durch drei Hände gewandert, davon war ich die zweite Hundetrainerin. Die erste Trainerin ist irgendwann ( und das kann passieren, ich finde es völlig legitim) an ihre Grenzen geraten und sagte "Ich komme hier nicht mehr weiter mit ihr"(btw. hat sie trotzdem super Arbeit mit ihr geleistet). Lao Ma war ein völlig traumatisierter Angsthund und sie hat hier noch NIE gebissen, obwohl viele dieses Potenzial in ihr sehen. So habe ich irgendwann entschieden sie NICHT mehr zu vermitteln, weil ich nicht damit hätte leben können wenn sie in einem neuen Zuhause jemand gebissen hätte. Ich hätte mich irgendwie schuldig gefühlt... :irre:
Und obwohl es für Aussenstehende so aussehen mag als hätte ich irgendwann damit aufgehört mit ihr zu arbeiten, stimmt das so nicht! Bei so einem Hund ist nur die beste Therapie die Zeit...sie wird NIE ein Hund, der Besuch fröhlich begrüsst, aber sie ist mit der Zeit und den bewusst gewählten positiven Erfahrungen wesentlich ruhiger und entspannter geworden. Und darum gehts! Das Grundgefühl der Angst, kann ich nur verändern indem sie gute Erfahrungen macht. Ich kanns ihr weder verbieten, noch irgendwie aberziehen. Sie soll zeigen dürfen, wenn sie Angst hat und meine Aufgabe ist es dann dafür zu sorgen, dass andere das akzeptieren. Ich tue also nicht nichts, sondern sorge dafür, dass sie sich sicher fühlt und das ist bei ihr ein laaaaanger, steiniger Weg. *seufz*Davon abgesehen finde ich es auch kein bisschen verwerflich, wenn Trainer sich mit einem Problem Hilfe bei einem Kollegen holen. Fakt ist doch nunmal: Manchmal sieht man einfach vor lauter Wald die Bäume nicht. Sprich, wenn man sich in einer Situation festgefahren hat ( Trainer sind auch nur Menschen), ist es oft furchtbar schwer einen Schritt zurück zu treten und die eigene Situation objektiv zu analysieren. Und es liegt nunmal in der Natur des Menschen Fehler bei Anderen besser zu sehen als bei sich selbst. Ich hatte mal ne wirklich gute Reitlehrerin, die hat mir unglaublich viel beigebracht. Wenn sie aber auf dem Pferd sass, hat sie ganau die gleichen Fehler gemacht wie ihre Schüler. Trotzdem war sie wirklich gut!

Lg, Tanja
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Zitat
Am sympatischten sind mir dann doch diejenigen die keine "Leiche im Keller" sondern einen geliebten Problemhund im Wohnzimmer haben, anhand dem sich sehr viel vermitteln lässt und der "Kunde" und die Umwelt merkt das Trainer nur Menschen und Hunde halt nur Hunde sind.
Stimmt auch. Wenn man dann mal wieder erzählt wie man den Hund übernommen hat und was sich alles geändert hat...
Mir fällt es dann selbst auch immer erst wieder so richtig auf wie meine "Problem"kandidaten mal waren, wenn ich jemanden vor mir stehen habe mit einem richtig problematischen Hund und ich aus meiner Erfahrung mit meinen Hunden erzählen kann. Und ich habe so unterschiedliche Problemkandidaten da. Die kleinen "Mäckchen", die da noch geblieben sind...
Meine Chill z.B. ist ja so ein "Normalo-Hund". Ich denke, wenn ich nur sie hätte, dann wüsste ich auch oft nicht wie es den Hundehalter so geht.
Und es ist für die Besitzer wohl auch gut, dass sie hören, dass ich selbst nicht nur perfekte Hunde hatte/habe.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Davon abgesehen finde ich es auch kein bisschen verwerflich, wenn Trainer sich mit einem Problem Hilfe bei einem Kollegen holen. Fakt ist doch nunmal: Manchmal sieht man einfach vor lauter Wald die Bäume nicht. Sprich, wenn man sich in einer Situation festgefahren hat ( Trainer sind auch nur Menschen), ist es oft furchtbar schwer einen Schritt zurück zu treten und die eigene Situation objektiv zu analysieren. Und es liegt nunmal in der Natur des Menschen Fehler bei Anderen besser zu sehen als bei sich selbst. Ich hatte mal ne wirklich gute Reitlehrerin, die hat mir unglaublich viel beigebracht. Wenn sie aber auf dem Pferd sass, hat sie ganau die gleichen Fehler gemacht wie ihre Schüler. Trotzdem war sie wirklich gut!

:2thumbs: Ja, das finde ich auch wichtig. Ein bisschen Stirnrunzeln bekomme ich immer, wenn (auch) ein Trainer seinen eigenen Hund abstempelt und sich und dem Hund damit die Chance nimmt noch was dazuzulernen.
Ich sehe mich immer auch als "dummer" Schüler...
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Zitat
Stimmt auch. Wenn man dann mal wieder erzählt wie man den Hund übernommen hat und was sich alles geändert hat...
Mir fällt es dann selbst auch immer erst wieder so richtig auf wie meine "Problem"kandidaten mal waren, wenn ich jemanden vor mir stehen habe mit einem richtig problematischen Hund und ich aus meiner Erfahrung mit meinen Hunden erzählen kann. Und ich habe so unterschiedliche Problemkandidaten da. Die kleinen "Mäckchen", die da noch geblieben sind...
Meine Chill z.B. ist ja so ein "Normalo-Hund". Ich denke, wenn ich nur sie hätte, dann wüsste ich auch oft nicht wie es den Hundehalter so geht.
Und es ist für die Besitzer wohl auch gut, dass sie hören, dass ich selbst nicht nur perfekte Hunde hatte/habe.
Viele Grüße
CorinnaEs gibt da halt auch das andere Extrem...wenn man grade keinen Problemhund vorzuweisen hat ( weil man dran gearbeitet hat!!!) heisst es dann oft " was weisst du denn schon von meinen Problemen, du hattest die doch nie".
Jaaneeisklar....wie mans macht... -
Hui ist da schon viel dazugekommen...
Ich finde es gut "Macken" zuzugeben.
Ich weiß noch, wie ich Kunden erzählte, das Phex nun in einer Phese steckt, in der er nicht gefahrlos Menschenbegegnungen machen kann.
Denen ist die Kinnlade runtergeklappt und sie meinten sie hätten noch nie (und sie waren in sämtlichen HS im Umkreis) einen Trainer gehabt, der frei die Fehler seines Hudes zugegeben hätte.
Jat ihnen dolle imponiert.Und es sind genau die Kunden mit den sogenannten "Problemhunden" die sich freuen wenn ich eine Geschichte von Celines Anfangszeiten und dem Autojagen erzähle. Sie fühlen sich verstanden und bekommen neuen Mut und sehen es ist nur menschlich nicht alles gleich richtig zu machen.
Irgenwo hier im Forum war doch ein Threat wo ein Hundetrainer in einer Probestunde rücklings von seinem Hund angesprungen wurde und sein Kommentar war dann er hätte dem Hund ein für Umstehende nicht sichtbares Zeichen dafür gegeben...

Also wenn mein Wauz schon sowas macht weiß ich doch auch warum und werde dann genau diese Erklärung abgeben und nicht so nen Schmuh...
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Zitat
Es gibt da halt auch das andere Extrem...wenn man grade keinen Problemhund vorzuweisen hat ( weil man dran gearbeitet hat!!!) heisst es dann oft " was weisst du denn schon von meinen Problemen, du hattest die doch nie".
Jaaneeisklar....wie mans macht...Ja, sowas hatte ich auch schon. Ich muss noch immer darüber lachen als wir mal mit den Junghunden in der Innenstadt waren und ich Chill an der Strippe hatte. Sie ist mein leinenführigster Hund und total "unauffällig" bei sowas... Und ein Schüler ließ mich wissen, dass ich ja total Glück gehabt hätte und gar nicht wisse wie ein leinenziehender Hund wäre...

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Zitat
heisst es dann oft " was weisst du denn schon von meinen Problemen, du hattest die doch nie". Jaaneeisklar....wie mans macht...
das denke ich oft auch bei Antworten in einigen Themen (Halti & Co. z.B.). Bei manchen Beschreibungen mutieren Hunde dann zu Monster denn "Ihr könnte ja gar nicht mitreden. Mit so einem schlimmen/gefährlichen Hund habt ihr ja noch gar nicht gearbeitet".Tja, wir mit unseren "Warmduschern"

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Ganz ehrlich??? Ich guck in etliche Freds garnicht mehr rein, weil ich mich da ganz oft so dolle aufregen muss!
Und dann schreibe ich Sachen, die meinem "Ruf" bestimmt nicht förderlich sind. " Vooooorsicht, das ist die, die immer so ausflippt".
Nee, nee....dann guck ich besser garnicht erst! 
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