Hundetrainer, habt Ihr "Leichen im Keller"??

  • also, was mich immer wundert, das viele hundetrainer immer megaviele hunde haben...habe ja nun zwei schon kennengelernt(in bezug auf jamie) meine haus und hotrainerin hat 6(züchtet allerdings auch goldies) und die die neulich da war hat 10!
    andere die ich kenne haben auch oft min 3.

    meine haus und hoftrainerin;-), die züchterin, hat eine hündin, die quatscht immer dazwischen :D

    wenn wir beim jump and fun sind und die trainerin erklärt was, bellt der hund wie bescheuert dazwischen. kaum hört sie auf zu sprechen, ist auch (meistens) ruhe :D
    das ist ein bild. die trainerin ist irgendwann megagenervt (draußen muss sie schließlich auch noch gegen züge anschreien die öfter vorbeifahren) und mault ihren hund an: halt endlich die klappe, sonst zieh ich dir das fell über die ohren.
    die drohung wirkt nur n paar sekunden;-)

    der selbe hund hat mir mal ins telefonat gequatscht, als ich mitten im trainig nen dringenden handyanruf bekam...telefonieren war da echt schwierig.
    nicht nur bellen, sondern so rumgejaule. setze sich vor mich und jaulte mir dazwischen...göttlich die kleine, hätte mich todlachen können.

    ich denke, hunde sind auch nur menschen. und kleine "charakterschwächen" sind ok, solange der hund sich zu behnehmen weiß, wenns drauf ankommt.

    gestehe jamie auch seine schwächen zu und lebe eben damit, aber es gibt noch ein paar kanten an denen wir pfeilen müssen, einfach weil sonst das zusammenleben unnötig verkompliziert wird.(diese leinenaggression beispielsweise).

    denke auch, hundetrainer haben oft "problemhunde" die eben nur bis zu einem gewissen grad therapierbar sind...

    jamie ist, was enten jagen betrifft, auch sehr berateungsressistent*gg*

  • @ terry Hätt ich auch gerne, lässt sich aber nicht immer machen. Dann muss ich eben mit ihm arbeiten. Und der Vergleich eigene Hunde und andere Hunde. Dazu muss ich sagen,so wie mein Mann mit seinen Hunden umgeht, sie erzieht und mit ihnen arbeitet, ist durchaus zu empfehlen und auch vorzeigbar. Sie werden auch zuhause schon vernünftig erzogen, sonst wären sie nicht so gut zu führen wie Charly, von Chandro,der im Grunde auch schon super drauf ist,nur noch einiges zu wünschen übrig lässt weil er noch sehr jung ist. Von diesen kleinen " schwächen" meines Mannes entstehen zum Glück keine grösseren Probleme,weil alles andere schon stimmt. Und Gott sei dank ist er auf dem Platz der keine Hunde erzieht,auf den Rücken wirft,oder sich sonst wie hervortut. Er arbeitet hauptsächlich am Team Hund Halter, das ganze mit viel Spass und Abwechslung. Und zum Glück mobbt Charly auch nicht,er wird im gegenteil oft als souveräner Hund als Trainingspartner eingesetzt. Weisst Du,ich hatte dieses mit den eigenen Hunden nicht so ganz eng sehen,eher mit einem augenzwinkern geschrieben.
    Gerade ich,die sehr hohe Masstäbe an die erziehung eines Hundes setzt, eher soft als hart,wo ich inzwischen viel gelernt habe und sehr kritisch bei Trainern und Methoden bin, finde es gut,was Männe da macht. Passt auch zu meinem Konzept. Und Hunde,die echte Verhaltensprobleme haben,da geht er gar nicht bei,sondern "überweist" :^^:

  • hab dich zwar zitiert, ist aber wieder mal nur Mittel zum Zweck gewesen :D (darauf hinzuweisen lerne ich wahrscheinlich auch nicht mehr).
    Da du es gut im Griff hast, bekommen die Hunde ihren roten Faden.

    Habe aber schon in meinem Verein erleben müssen das Trainer sich zu wenig Zeit für ihren Hund nehmen können und das merkt man dann leider auch.

    Hat sich im Laufe der Zeit zwar geändert (merkt man dann natürlich auch) aber wenn ein Trainer z.B. es als Entschuldigung für seinen "ungezogenen" Hund benutzen würde, könnte ich damit nicht so gut umgehen.

    Auch schon beobachtet: es wird das Abrufen erklärt und die Konsequenz wenn aufgestanden wird, aber der eigene Hund macht in der Zwischenzeit was will (eins auf jeden Fall nicht: abliegen). Trainer natürlich nicht Glücklich und dann etwas überzogen reagiert (obwohl gerade was anderes gelehrt).

  • Ja,Du hast da sicher schon einiges mehr erlebt und gesehen wie ich. Ich kenne nur die Trainer aus unserem Verein,naja,und meine Trainerin,die regina. Aber Letztere will ich durchaus nicht mit den Trainern in Vergleich setzen,und auch nicht ihren Hund. Ich denke,die beiden haben keine grösseren Probleme.
    Aber die Hündin,die meinen Chandro z.B gebissen hat,als er 14 Wochen alt war und schon auf dem Rücken lag,gehört einer Trainerin im Verein. Und diese Macke hat sie bis heute nicht im Griff. Und da zeigt sich mir ganz klar, das es nichts mit -keine Zeit - zu tun hat,sondern einzig und alleine mit Unfähigkeit

  • Zitat

    das es nichts mit -keine Zeit - zu tun hat,sondern einzig und alleine mit Unfähigkeit


    oh ja, das gibt es natürlich auch. Bin mir ja auch nicht sicher ob "hab keine Zeit für den eigenen Hund" nicht doch eher mit "Unfähigkeit" zu tun hat. Ist aber nur Beurteilbar wenn man den Trainer öfters beobachten konnte bzw. kennt.

    Habe halt doch Bauchschmerzen wenn ich jemanden mit Mensch/Hund arbeiten sehe (war allerdings Vertretung auf dem Platz und weiß nicht wie weit die Person sonst mit Mensch/Hund arbeitet) und für den eigenen Hund (den die Person allerdings erst ein paar Wochen hatte) ein Sprühhalsband suchte (zum ausborgen) weil der Hund nicht mehr abrufbar war wenn andere mit Ball spielten.
    Da kam der "nicht Zeit nehmen"-Faktor zusammen mit "keine Ideen haben" mit dem Hund zu kommunizieren bzw. einen Weg zu suchen und zu finden, bei dem der Hund verstehen konnte: HH ist doch viel spannender bzw. er wird respektiert.
    Was soll diese Person vermitteln?

    Erinnere mich ja auch ungern an die Zeit zurück, als ich in einem Verein "gelernt" habe (also die moderne Hundeerziehung), dies nicht wirklich umsetzen konnte (wollte) da nicht meine Überzeugung (darum auch nicht mit Barry vorwärts kam), ich aber Kunden betreut habe. Glaube eher nicht das diese wirklich was von mir gelernt haben.

    Und zu wenig Zeit habe ich mir für Barry damals genommen. Beruf, dann noch Platzarbeit, da blieb nicht viel Zeit zum "Konzentrieren". Dann hab ich "aussortiert", mich neu orientiert und davon profitierte Barry und ich behaupte mal auch meine "Kunden".

    Irgendwann fängt man ja mal an, macht seine Fehler und lernt dann auch dazu. Bin mir nur nicht Sicher ob das wirklich so prikelnd für den Kunden (Hilfesuchenden) ist.

  • Um mal auf die Hundezahl bei Trainern zu kommen: viele nehmen auch Hunde in die Betreuung, wenn die HH arbeiten.
    Da kann es dann auch schon mal vorkommen, das dort dann große Rudel entstehen.

    Wenn ich mal keine Zeit für meine eigenen beiden Monster habe, dann weiß ich ganz genau, das ich wesentlich mehr Termine mache, als gut für mich wäre. Dann heißt es also rigeros kürzer treten.

  • Also, manchmal wünsche ich mir auch, keinen Pullover der HuSchu anzuhaben, wenn meine beiden Hunde mal wieder total ausflippen :D.

    Ich denke die Hunde von Trainern haben auch Macken was vielleicht auch daran liegt, das Trainer sich ja selbst gern schwierige Hunde zulegen.

    Ich selbst habe eine "unvermittelbare angstpanische" Hündin aufgenommen und dafür brauch ich mir mit ihr eigentlich nicht schämen.

    Ich hab übrigens nur zwei Hunde :p

  • Hallo,

    Ja irgendwie hat Beast recht oder? Als Trainer hat man weniger Probleme damit sich einen Problemhund ins Haus zu holen. Das Liska kein leichter Hund wird war mir von Anfang an klar, dass dann noch das Trauma dazukam hats nicht besser gemacht.

    Sie wäre sicher ein echter Wanderpokal geworden, wenn sie in den falschen Händen gelandet wäre.

    Ich hab auch keine Probleme damit einen verkorksten Hund zu nehmen oder eine komplizierte Rasse zu bevorzugen :-) Schliesslich wächst man an seinen Herausforderungen und mal ehrlich= Wer möchte schon einen Hund, der immer und jederzeit genau das tut was man erwartet?
    Das ist doch wie mit Kindern. Ein NUR und immer braves Kind? Das fänd ich gruselig.

    Ich kenne hier einen Hundetrainer, der so einen perfekten Hund hat. Läuft immer und überall ohne Leine. Läuft immer einen halben Meter hinter seinem Herrchen. Sitzt sobald das Herrchen stehen bleibt, wartet vor dem Laden ohne angeleint zu werden. Er bellt nichts und niemanden an. Wirkt immer unterwürfig.

    Aber er spielt auch nicht, die Augen sind leer und der Hund wirkt auf mich unglücklich. Das ist zwar ein Vorzeigehund, aber mein Ding wärs nicht.

    Liebe Grüße
    Dana und Wauzis

  • Zitat

    Leichen im Keller hab' ich keine.......aber mein Airedale waere auch nicht gerade mein bestes Aushaengeschild......der Doedel ist etwas eigensinnig.

    Das kommt davon wenn man von seiner Lieblingsrasse abkommt und sich eine Strubbelschnute ins Haus holt :roll:

    he, das hab ich gelesen :motz:

  • Mmh, also mein Anspruch ist es nicht einen Hund zu haben, der die klassische Unterordnung im Maschinengewehrtempo absolvieren kann.

    Insofern sehe ich diese "Leiche" bei meinen Hunden nicht.

    Und, ganz ehrlich, meine Hunde sind Lebewesen und keine Automaten. Zudem hab ich drei Exemplare aus dem Tierschutz, die mehr oder weniger einen an der Waffel haben.

    Aber ich begebe mich damit dann auch nicht in Situationen, die nicht sein müssen... Meine Teak wird mich z.B. niemals in einer Gruppenstunde mit Freilauf begleiten. Sowas meide ich generell mit ihr. Ich habe sie zwar unter Kontrolle, aber den Stress tu ich mir und ihr nicht an. Wer das als "Leiche" betrachten will :nixweiss:

    Genausowenig wie ich meinen Zeus mit in eine Gruppe nehmen würde, in der Kinder rumturnen.

    Mit meinem Bobby meide ich kastrierte Rüden. Da ist er völlig Gaga.

    Was mir allerdings sehr wichtig ist, ist der Alltag. Beispiel: Ich kann mit meinen Hunden wunderbar einen entspannten Spaziergang durch den Wald machen, ohne befürchten zu müssen, dass mir einer abhanden kommt.

    Und meine Hunde haben alle gejagt. Und im Laufe des Trainings sind sie mir natürlich auch abgezischt, irgendwann mal. Warum sollte ich das nicht erwähnen?

    Genauso, wie meine Chill und jetzt Cooma als junger Hund alle Menschen begrüßen möchte und es mir auch mal passiert, dass sie mir abzischt und lustig an jemandem rumhüpft, wenn ich nicht schnell genug war.

    Ich bin nicht perfekt und auch keine Maschine. Den Anspruch stelle ich an mich selbst nicht und auch nicht an meine Kunden. Und sie wohl auch nicht an mich, denke ich :???:

    Viele Grüße
    Corinna

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!