PrägE- Sozialisierungsphase,was haltet ihr für WICHTIG ?
-
-
Ich halte nicht so viel davon, Welpen mit ständig neuen Reizen regelrecht zu fluten. Klar, grundsätzliche Dinge wie fremde Menschen und Kinder, fremde Hunde, Auto fahren, Haushaltsgeräusche, etc. sind wichtig, und idealerweise hat da der Züchter schon einen guten Grundstein gelegt. Kommt noch die neue Umgebung der kleinen Spaziergänge hinzu - das ist eigentlich schon ein recht aufregendes Programm, das je nach Wohnort auch schon Jogger, Radfahrer und Autos umfasst.
Am wichtigsten ist wie schon erwähnt, dass der Welpe erst mal Vertrauen aufbaut, dann tut er sich später leichter in ungewöhnlichen Situationen. Es ist schon gut, den Welpen auch mal mit aussergewöhnlichen Dingen und Geräuschen zu konfrontieren, aber es sollte nicht mehr sein, als er verarbeiten kann. Das ganze Programm bis zur 16. Lebenswoche abzuspulen halte ich für überflüssig. Der Hund kann auch später noch Hauptbahnhof oder Gondelbahn kennen lernen, sollte das notwendig sein.
PS: geht ihr wiklich alle mit Hunden auf die Rolltreppe? Mir wäre das ehrlich gesagt zu riskant, habe das noch nie gemacht.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: PrägE- Sozialisierungsphase,was haltet ihr für WICHTIG ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich habe versucht richtig viel zu machen, aber immer eher kurz, dafür dann mehrmals. Meist hatten wir zwei bis drei Aktionen pro Tag, die dann aber kurz und regelmäßig...
Auch bin ich der Meinung, daß man das von der Rasse abhängig machen muß. (und natürlich vom Individuum)
Bei meinem jetzt dritten Cattle Dog habe ich festgestellt, daß man mit denen im jungen Alter wirklich extrem viel machen muß, damit es in der Pubertät dann total normal ist... Die neigen durch den Dingo-Einschlag halt sehr zu Mißtrauen und Unsicherheit in neuen Situationen. Lernen die allerdings in der Jugend, daß neue Situationen normal sind, klappt das nachher...Bei "normalen" Haushundrassen ist solch ein Extrem-Training in der Regel nicht ganz so nötig, da das ja eben ein Merkmal des domestizierten Haushundes ist: Sich immer wieder an neue Situationen anzupassen.
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich ist da wohl das Motto...
-
Zitat
Ich hab auch immer gedacht "schön viel zeigen, damit alles normal wird". Dabei kann man aber auch ganz schnell in ein "zuviel" reinkommen. Deswegen sehe ich es mittlerweile so, das mein Welpe lernen soll das ich wichtige Entscheidungen treffe (je nach Rasse, würde ich mittlerweile sagen
), ich auf ihn aufpasse und er Vertrauen/Bindung zu mir aufbaut. Der Rest kommt von alleine, finde ich..Pepper hat die S-Bahn erst recht spät kennengelernt. Die ist da reingestiefelt, als sei es das normalste der Welt. Klar hätte ich das auch schon mit 8 Wochen machen können, aber wozu?
Genau so war es bei Amy auch.. Alle meinten das ich bloß früh mit ihr S-Bahn fahren üben soll was ich dann auch gemacht habe, ich habe Amy nur mit "Gewalt" in die Bahn reinbekommen und raus nicht mehr -.- Habe mehrere Ausfahrten verpasst weil sie sich so gewehrt hat. Vor ein paar Monaten habe ich es nochmal versucht, da war sie ca. 12-13 Monate alt und sie ist ohne weiteres in die S-Bahn maschiert und hat sich ruhig reingelegt und sich umgeschaut
Ich finde man muss den Hunden nicht alles sofort zeigen, Hunde lernen ein Leben lang und nicht nur in den ersten 3 Monaten oder so
Und das Welpen schneller lernen als erwachsene Hunde finde ich auch nicht.. -
Danke für Eure Antworten. :^^:
-
Ich finde, ein junger Hund sollte regelmäßig lernen Neues kennen zu lernen. Fremde Hunde, fremde Menschen, fremde Tiere und neue Dinge in der Umwelt.
Viele Grüße
Corinna -
-
ich bin täglich mit woody in der stadt unterwegs,fahre bus..zug.. nicht wegen ihm, es gehört einfach zu meinem alltag. wenn ich irgendwo was aussergewöhnliches sehe,wo ich denke,hey das soll woody kennenlernen, geh ich mit ihm dorthin und wir gucken man ne weile.
zum ausgleich bin ich auch täglich im wald, wo er dann frei rennen kann. er lernt jeden tag alle möglichen fassetten des lebens. manchmal dard er zu seiner hundefreundin,manchmal nicht..... solche sachen. kein tag ist wie der andere.
er zeigt mir das ich nichts besonders falsch mache. habe einen ausgeglichenen, angstfreien, neugierigen freundlichen hund, der nicht mehr an der leine zieht, auf meine nein sofort reagiert. nachdem ich ihn angemotzt schleicht zu mir hin und stupst mich mit seiner nase an *g*
wir haben keine probleme mit der unterordnung,auch wenn er aufm sofa pennt, zuerst in die wohnung rennt, nicht auf seinf fressen warten muss, sein spielzeig immer hat. er ist frei von kunkurrenzverhalten oder agressivität. er hat sehr viele nerven, lässt sich viel bieten bis er einen satz weg macht und sich in "jetzt reichts" stellung begiebt.
hach was liebe ich den kleinen mann -
Ich glaube wir lieben alle unsere kleinen Männer
und Weiber...

-
Hallo,
mir ist in den letzten 15 Jahren bei etlichen Hunden aufgefallen, dass alles, was sie in der Welpenzeit lernen und kennenlernen, besonders tief sitzt.
So hat Jule in den ersten Wochen nur das Überlebens-Wichtige gelernt:
Komm her
Kommen von weit her auf Pfiff
Halt
Aus!
Auf die Seite (=Bürgersteig), d.h. Straße ist ohne Erlaubnis tabuUnd der Kram sitzt fast bombenfest!
Alles andere kommt nach und nach, Sitz, Platz und all das.
-
Gut zu wissen, tja grade unser Hierhin ist das Schwerste...
Das sind ja rosige Aussichten.
(naja etwas Besserung verzeichnet sich schon)
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!