Mein Kleiner hat mich angeknurrt
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Zitat
Dann mach das mal bei einem großen Hund, den du nicht von Welpe auf hast, viel Spaß dabei. Rangordnung hin oder her, wenn ich ihm einfach so was entreiße, hat das nichts mit Rangordnung zu tun. Mein Hund soll mir Vertrauen u. da entreiße ich ihm nicht einfach was. Die plötzliche Wegnahme macht für ihn keinen Sinn, also bin ich unberechenbar für ihn. Mein Schätzchen prüft damit auch nicht die Rangordnung u. möchte auch damit nicht die Weltherrschaft, sondern er hat mich lediglich deutlich gewarnt, es ihm nicht wegzunehmen, wenn er wöllte, hätte er mich schon längst gebissen. Daher finde ich ein Tauschgeschäft für alle Beteiligten stressfrei und Hund verknüpft, das Wegnehmen von was auch immer positiv, somit kann ich ihm dann alles wegnehmen ohne Angst zu haben.
Abgesehen davon, dass dazu auch ein kleiner Hund reicht, den man nicht vom Welpenalter an hat, stimme ich dieser Meinung voll und ganz zu!
Außerdem sehe ich sehr wohl einen Unterschied darin, ob ich dem Hund etwas gebe und ihm das dann wieder wegnehmen will oder ob er sich beispielsweise das Ohr unerlaubter Weise geklaut hat.
Mein Hund darf knurren, keine Frage!
schlaubi
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17. Oktober 2008 um 18:18
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Mein Kleiner hat mich angeknurrt - Vor einem Moment
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ich habe nie getauscht.
Und anknurren (jetzt geht ein raunen durch das Forum) darf mich meiner garnicht, außer im spiel.Ich kann ihm alles wegnehmen.
Tauschgeschäfte sind gut, und bringen auch Erfolg, aber sind eben nicht jedermanns sache. 'In den Köpfen der Menschen schwirrt leider noch zuviel aus vergangenen Zeiten.
Ich würde, wenn ich nicht tauschen mag,das "aus" besser konditionieren und für solche Fälle nutzen. Bei mir is es allerdings "pfui".
erfolg brachte auch, das mein hund sein Ohr nie so "frei" fressen konnte, sondern es aus der Hand knabbern mußte.
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Nö, du musst nicht ewig tauschen. Der Hund soll ja lediglich durchs Tauschen lernen, dass es nicht schlimm ist, wenn du ihm was wegnimmst, er dich also nicht anknurren oder gar beißen braucht.
Selbst unser Welpe gibt mittlerweile alles her ohne erstmal davonzurennen und sich zu verstecken. Er spuckt sogar sein Rinderohr vor meine Füße wenn ich "Aus" sage - und wartet auf sein Stückchen Fleischwurst. Das bekommt er auch meist (noch, später vielleicht noch ab und an) oder er darf einfach wieder mit seinem Rindeorhr rumspielen und kauen, nachdem ich es ein bisschen begutachtet und "wertgeschätzt" habe was er da tolles hat.
Er findet dieses "Spiel" prima und ich bin mir sicher, dass ich nie in die Situation kommen werde, in der mein Hund meint, etwas vor mir verteidigen zu müssen.
Bei unserem Opi-Hund haben wir es genauso gemacht - und der lässt sich von allem und jedem in seine Futterschüssel greifen oder sein Kauknochen wegnehmen, ohne und nur einmal in seinem ganzen Leben anzugiften.
Ich verstehe nicht, wie man so, naja, hochnäsig sein kann um zu sagen "nä, mein Hund kriegt nix dafür dass er meinen Befehl befolgt, er muss mir alles sofort und jetzt ohne murren hergeben" - das Zeitalter der Sklaverei ist schon lang vorbei
Abgesehen davon, das Tauschen macht es so schön easy, dem Hund beizubringen sein Lieblingsteil freudig herzugeben. Ohne Zwang und Schimpfen und Aufregen, Knurren, Schnappen oder Beißen.
Was kann daran dann schlimm sein?!
Man kanns auch ohne üben, aber eben vorher diese Situationen trainieren, sprich Hund aus der Hand fressen lassen + "Aus" festigen. Habt ihr ja scheinbar verpasst
In deiner Situation würde ich schon allein aus Sicherheitsgründen lieber das Aus durch Tauschen aufbauen.... -
Zitat
....
erfolg brachte auch, das mein hund sein Ohr nie so "frei" fressen konnte, sondern es aus der Hand knabbern mußte.Hallo.
So in etwa haben wir das auch gemacht.
Beim Knabberbeginn hielt ich - was auch immer - erstmal in der Hand.
Wenn ich heute während eines Knabberevent zu ihm gehe und sag "zeig mal", läßt er davon ab.
Pfui war mir in dieser Beziehung zu streng, da dieses bei uns ein Unterlassungskommando mit der Bedeutung Nase da weg und nicht aufnehmen ist.Aber ich denke, ein Tauschgeschäft mit der gleichen Ware könnte dir wirklich weiterhelfen.
Gut war, dass du relativ unbeeindruckt an die Sache heran gegangen bist. -
Hallo Sabine,
unbeeindruckt war ich nicht , eher erschrocken , weil ich damit nicht gerechnet hatte ,
Ich hab mirs bloss vor dem Hundi net anmerken lassen , bin dann aus dem Zimmer , Tür zu und hab dann fast gezittert .
DANKE nochmal an Alle für die vielen Tips , wer morgen gleich anfangen ,welche zu probieren .Liebe Grüße von Heike und Fipsy
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Hallo Ihr,
natürlich muß der Hund das "Aus" erst mal lernen. Aber hier handelt es sich doch nicht um einen ganz jungen Hund - doch eher um einen, der in eine Flegelphase gerät.
Mag sein, daß meine Einstellung, da etwas hart klingt. Ich arbeite mit Pferden und für alle meine Tiere gibt es klare Linien. Zu der klaren Linie gehört auch, daß ich an Freßbares bei jedem Tier jederzeit auch ohne "aus" heran kann und auch ohne Versöhnungshappen.Ich bin kein Fall für Tauschgeschäfte. Meine Tiere sind deshalb nicht weniger freudig bei der Arbeit. Ein Hund kann genauso gut lernen, daß er Freßbares kurz hergibt. In den meisten Fällen gebe ich es dann zurück, ich unterbreche die Beschäftigung mit dem Freßbaren nur kurz. Im Falle von nicht zu vertilgenden Gegenständen oder undefinierbaren Objekten bekommen sie es eben nicht zurück, aber auch kein Wienerli dafür, daß sie es hergegeben haben. Mein WEg war immer, das Fressen, Knabbern hier und da bewußt zu unterbrechen, nur um eben dies zu etablieren. Beim Spiel mache ich es genauso. Hat jedenfalls immer gut geklappt, sogar beim Husky
.
Es führen aber immer mehrere Wege zum Ziel. -
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Hehehehe....schaut so unschuldig als waere sie koerperlich noch nicht mal imstande zu knurren

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So kann man sich halt täuschen....
Nee , im Ernst , er ist sonst eigentlich ganz lieb und verschmustLiebe Grüße von Heike und Fipsy
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Hallo Heike,
ich halte es genauso wie Trixtrax. Wir hatten mal einen "gebrauchten"
Schäfer aus dem Tierheim, so ca. 3 Jahre alt. Ein Giftnickel, den schon
die Fliege an der Wand zum Sabbern brachte.
Auch er zeigte beim Kalbsknochen die Zähne als ich näher kam. Da hab
ich auch zu ihm "aus" gesagt. Natürlich hat das nicht geklappt, wer weiß
wie oft er überhaupt was zu futtern kriegte. Ich nahm ihm mutig und
mit strenger Stimme "aus "-sagend den Knochen weg. Er ließ es zu
und ich hab ein paar Minuten gewartet (unter seinem lauernden Blick)
und ihm den Knochen dann wieder gegeben.
Das hab ich ein paar Tage lang hintereinander gemacht. Dann war das
Eis gebrochen und ich konnte ihm jederzeit ohne Stress und lauerndem
Blick alles abnehmen. Meist hat er es gleich wieder bekommen,
manchmal später und manchmal garnicht (wenns was war was er nicht
haben sollte)
So haben wir noch weitere 12 1/2 Jahre verbracht ohne Stress in dieser
Art und Weise, er hat mir gegenüber niemals mehr die Zähne gezeigt
und mich auch nie angeknurrt oder irgend jemanden aus der Familie
gebissen.
Dein Kleiner hat vielleicht so eine pupertäre Phase und versucht den
Chef rauszuhängen. Denk dran, Chef bist du, er ist nur Chefchen!!! -
In der Hundereziehung gibt es nicht nur schwarz und weiß.
Es gibt auch Grauzonen.
Es ist von Hund zu Hund unterschiedlich.
Einige Hunde sind sehr revierbezogen, andere haben Beschützerinskinkt, manche sind sehr beutebezogen...einige weder noch...Aber einem beutebezogenem Hund "einfach" mal etwas wegzunehmen, könnte böse enden!
Da sollte man sich schon Gedanken machen, WIE! Die Methode "ich nehme es dem Hund einfach weg und fertig", ist nicht für jeden Hund/Halter empfehlenswert...auch wenn es bei einigen Hunden klappen mag, es ist keine Pauschale! - Vor einem Moment
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