zwicken,schnappen,springen

  • hallo,
    Piper ist nun 13 wochen alt und ein Bodercolie-schäferhundmix-Mädchen.

    Biher klappt alles super.
    Nachts hält sie durch,sie schmust,bellt nicht und hört wenn man sie ruft und macht sitz,geht ab,aus,beim wort "gassi" löst sie sich und bei "heiha" kommt sie mit ins Bett(in ihr Körbchen).....

    Also das finde ich für ihr alter schon echt klasse.
    Was absolut nicht klappt ist das laufen an der leine,da stranguliert sie sich halbwegs weil sie so zieht.
    Daher versuchen wir das zu vermeiden indem wir sie auf Feldern und im Wald neben uns her laufen lassen. Und das klappt sehr gut.Wenn wir uns etwas weiter weg bewegen folgt sie sofort.

    Damit wollen wir ihr auch noch Zeit lassen bzw. das angehen wenn es in 2 wochen mit der Hundeschule losgeht.

    Das eigentliche Problem ist das zwicken und ankauen.....

    Es ist rein spielerisch,keine aggr. oder so. Sie kaut einen eben an.
    Bei mir und meinem mann klappt es ganz gut wenn wir nein sagen ,sie weg schieben und das spiel abbrechen.

    Nur bei den kindern ist es MEGA anstrengend.
    Wenn sie in den Raum gelaufen kommen,denkt Piper gleich oja toben :schockiert:
    und zwack wird sich das hosenbein geschnappt,an ihnen hochgesprungen und noch so sachen.
    Wenn ich dann laut und scharf Nein rufe,geht sie auch ab. Nur bin ich manchmal auch nicht direkt dabei und dann ist das geschrei groß.
    Wobei ich meine kinder auch :kopfwand: könnte,da sie auch immer quiecken,sie immer wieder auffordern und dann los heulen weil sie gezwickt wurden...

    was kan man da machen? Ich sabbel mich immer und immer wieder mit den Kindern ab,sie sollen sie in ruhe lassen,aber nix..........das ist ja soooooo schön mit ihr zu toben :irre: Aber nur solange bis sie mal richtig gezwackt hat,dann ists natürlich dooooof

    Piper geht ja nun ab wenn wir es ihr sagen, die Kinder hören da nicht so gut :lachtot:
    Mehr als es den Kindern immer und immer wieder zu sagen kann ich ja auch nicht.
    Und wir geben Piper auch die möglichkeit zum zurückziehen,aber tags geht sie nicht in ihr körbchen. Daher bringen wir sie dann in die küche,da ist ein türgitter vor,so das die kinder nicht herein können.
    Jedoch soll sie da ja nicht immer rein. sondern nur nach gassitour und fressen. Dann soll sie sich ausruhen und das macht sie da dann auch.....
    Sie sieht diesen ort auch nicht als strafe an,sondern es ist ihr reich.

    Die zahlreichen löcher in den shirts und die dreicke die in die hosen gerrissen wurden sind unwichtig.
    Nur wie zeige ich piper das sie es nicht soll und was mach ich mit meinen kindern????

    ich will ja auch nicht immer nur piper schimpfen. Das wäre ungerecht,weil die kinder sie ja auch immer anstacheln.

    Ich hab schon überlegt nix mehr zu sagen.So das die Kinder merken das es weh tut und sie dann vielleicht in ruhe lassen?????

    Hört sich aber auch nicht richtig an :???:

  • Hallo,

    ich kann gut verstehen, wie blöd das für Dich ist. Aber bitte laß es Hund und Kind nicht alleine ausmachen, das ist mehr als gefährlich.

    Du hast da nen Border-Schäfi-Mix, mal davon abgesehen, daß er groß werden wird, soll seine Aufgabe nicht sein, die Kinder zu kontrollieren, zu bändigen oder zu maßregeln. Für mich sieht es so aus, als ob er damit bereits anfängt. Hunde nehmen Kinder nicht für voll, sie werden quasi behandelt wie andere Welpen und später, wenn Hundi groß ist, fühlt er sich womöglich für sie verantwortlich und das geht dann absolut in die Hose. Wie alt sind Deine Kids denn? Scheinen ja noch jung zu sein, wenn Deine Ermahnungen und Erklärungen nicht fruchten.

    BITTE, BITTE mach den Kindern unmißverständlich klar, daß sie Hundi in Ruhe zu lassen haben. In diesem Fall mußt Du konsequent die Kinder erziehen. Sagst Du "Schluß" dann ist auch Schluß.

    Du und nur Du (und natürlich Dein Mann oder welch Erwachsener sonst noch für die Erziehung des Hundes zuständig ist) mußt das regeln. Hund muß jetzt bereits lernen, daß auch die Kinder in Deinen Aufgabenbereich fallen. Ist schonmal toll, daß er reagiert, wenn Du ihn aus der Situation rausholst und auf ein "Nein" oder "Aus" entsprechend reagiert. Führst Du ihn dann auf seinen Platz (von mir aus auch in die Küche), hat den Hund dort niemand mehr zu stören. Anders lernt der Hund nicht, daß Du das regelst. Und wenn die Kids ihn dann nicht in Ruhe lassen, kann sich der Hund ja nicht auf Dich verlassen und er muß es wieder selbst regeln.

    Also...erziehe die Kinder entsprechend und bleib beim Hund am Ball. Vom Ansatz her hast Du ja schon verstanden, wie der Hase läuft und bringst ja hier eher die Probleme mit den Kindern an. Spiel abbrechen, wenn Hundi zu frech wird, ignorieren, wenn er springt...usw...das ist Dir ja bereits klar und das macht Ihr ja auch so.

    Liebe Grüße und halt durch

    BETTY und Ronja

    PS.: Und noch nen Tip: Laß die Kinder keine Tobespiele mit dem Hund machen, das stachelt ihn bloß an, zu springen und zu zwicken. Laß die Kinder Leckerchen für ihn verstecken (unter Tupperdosen z.B.), sodaß er suchen muß. Also eher ruhige Spiele...nix mit Power und Rennerei.

  • danke für die Antwort.
    Im Grunde weiß ich wirklich wie der hase läuft wenn ich deine antwort jetzt so lese.
    Nur ist das mit den Kindern echt schwierig.Sie sind erst 3 und 5 und gerade die große ist etwas wild.
    Wobei ich schon an Piper merke das sie mit der kleinen,also 3 Jährigen vorsichtiger umgeht als mit der großen.Das seltsame ist das die kleine unsere Befehle nachmacht.Mit der gleichen betonung und gestik,so das Piper auch schon auf sie reagiert wenn sie Nein sagt.

    Bei der großen klappt es garnicht.Ich dnek weil sie auch eher wild ist und sie immer wieder extrem anstachelt.
    Das mit den leckerlies werde ich mal probieren und mir die Kids morgen noch mal schnappen und wirklich tacheles reden.
    Auf der anderen seite kann ich die kinder aber auch verstehen.Denn gerade das tollen mit so einem hund ist ja besonderst schön.Und klar das sie das auch wollen wenn sie es bei uns sehen.... :roll:

    auf der anderen seite hat die große teilweise schon angst wenn sie den raum betritt.Piper läuft dann auf sie zu, will aber nur um sie herum laufen-sie steht da und kreischt:sie koooooooooommmt!!!! :schockiert:

    Dieser tonfall animiert Piper dann wiederrum dazu sie anzuspringen,wobei sie das vorher garnicht machen wollte :irre:

    Das total der Teufelskreislauf :???:

    Aber es gibt auch was erfeuliches.Piper hat vorhin ganz schnell gelernt Pfötchen zu geben.....*freu*
    Es brauchte 10 minuten und 2 minifrikadellen :lachtot:

  • Hallo.
    Ja, Eine Welpette und zwei Kleinkinder sind echt kein Zuckerschlecken... :D
    Hab zwar nur eins (jetzt bald 4) und mittlerweile einen Junghund.
    Meine Kleene mußte auch lernen, das Ruhe für den HUnd Ruhe bedeutet.

    Biete dem HUnd als Rückzugsort einen Box. in einem Raum etwas abseits des alltäglichen Trubels.
    Ist HUnd hierin untergebracht, haben die Kids nichts dort verloren.

    Hundi braucht Ruhe und Schlaf.
    Die Action, die ihm während der Wachphasen dank der Kiddys geboten wird, bieten ihm genügend zum verarbeiten.

    Wünsche euch gutes Gelingen
    und Nerven aus Stahl ;)

  • Hallo,

    unser Sohn ist 5 Jahre alt und auch ein ganz Wilder. Ronja kam vor einem Jahr als Welpe zu uns. Es gab von anfang an klare Regeln, was Quentin mit dem Hund machen darf und was nicht.

    Hin und wieder versucht er auch, den Hund selbst zu maßregeln, wenn sie ihn nervt. Ich mache ihm aber klar, daß er mich rufen soll, wenn sie ihn ärgert. Das klappt sehr gut. Ich hole Ronja dann aus der Situation raus und Quentin bedankt sich dann immer ganz süß bei mir.

    Es ist okay, wenn Kinder in dem Alter dem Hund kleine Dinge beibringen. Quentin übt mit ihr grade das Pfötchen-Geben und versucht ihr beizubringen, daß sie einen Ball mit der Nase zu ihm stubbst. Solche Dinge finde ich okay. Den Hund aber zu maßregeln mit "Nein" oder so, sollte nicht Aufgabe der Kinder sein.

    Und grade bei Tobespielen mit einem Welpen kann es zu bösen Unfällen kommen. Hund und Kind sind auf einer Höhe. Wenn Welpi zu wild im Spiel wird, hat das Kind schnell mal die spitzen Zähne im Gesicht. Das ist gefährlich und hinterher ist der Hund dann der böse, agressive Hund, der die Kinder beißt, obwohl er eigentlich nix dafür kann.

    Aber ich denke, Du hast das gut im Griff. Die Box ist ne gute Idee. Da ist der Hund nicht komplett ausgesperrt, aber trotzdem hat er nen Ruheplatz, wo ihn keiner stört. Er ist aber trotzdem "dabei".

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • ich habe ja selber Kinder und einen relativ großen Hund.

    Zu allererst mußten die Kids lernen, das der Hund KEIN Spielkamerad und auch kein Teddy is. Das hieß für mich: ständiges aufpassen, den kindern hinter her zu rennen um immer direkt eingreifen zu können.
    Das hieß aber auch, den Kids zu erklären
    warum das so is,
    warum man das nicht darf
    warum jenes lassen soll

    bei meinem Hund war es so, das kein kind rennen durfte, das war für ihn ein "Startzeichen" hinter her zu jagen und sie an zu springen. Ich verbot den Kids nicht das rennen, sondern sie lernten, wenn der Hund hinterher raste, stehen zu bleiben.
    Ebenso lernten sie, den Hund zu ignorieren.

    Sie lernten. das der Hund auch in ruhe gelassen werden will/ muß

    Du mußt dich erstmal bei deinen Kindwern durchsetzen und ihnen das Zusammen leben mit dem Hund begreiflich machen.

    Meine Kids haben mit dem Hund auch gespielt bzw. Übungen gemacht, ihn aus der Hand gefüttert, Kausachen hingehalten etc.

    Dafür mußten sie aber erstmal den Respekt vor dem Tier lernen.

    Kinder wissen genau, was sie dürfen und was nicht, d.h. sie wissen genau, bei wem sie was einfach "überhören".......bleib dran und setz dich durch! das mußt du ja bei deinem Hund auch!

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