ANZEIGE
Avatar

Vermittlung aus dem Tierheim?

  • ANZEIGE

    :confused: Ich höre in letzter Zeit immer wieder die verschiedensten Storries zu Vorraussetzungen, die erfüllt sein müssen wenn man sich einen Hund aus dem TH holen möchte... und bin verwirrt, vieleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.


    Gibt es einheitliche Bestimmungen für die Vermittlung von TH-Tieren? Wenn ja welche? Oder kann jeder TH selbst entscheiden welche Vorraussetzungen erfüllt werden müssen?


    Mir geht es besonders um die beiden Fragen: Wie lange wird das Tier am Tag allein bleiben? Gibt es einen Garten?


    Ich habe jetzt schon öfter gehört, daß ein Tier NICHT abgegeben wurde, wenn die Fragen mit naja, schon mal 2-3 Stunden und/oder NEIN (oder aber JA, aber nicht eingezäunt!! Hääää? :gruebel: ) beantwortet wurden, kann mir aber beim besten Willen nicht erklären, daß das wirklich soooo ausschlaggebend sein sollte.
    Oder sind das nur vorgeschobene Ausreden, um den Leuten nicht sagen zu müssen, daß man sie für ungeeignet hällt?
    Gibt hier doch bestimmt Tierschutzprofis, die da ein wenig Licht ins Dunkel bringen können, oder?


    Liebe Grüße, Katharina

  • ANZEIGE
  • Hallo,
    Ich bin zwar kein Tierschutzprofi, ich glaube aber das es hinsichtlich deiner Fragen keine allgemeingültigen Vorgaben gibt und jedes Tierheim nach seinem eigenem Gutdünken entscheiden kann!
    Als ich vor zwei Jahren Emma aus unserem hiesigen Tierheim übernommen habe wurde ich nicht ein einziges Mal nach meinen Lebensumständen gefragt!
    Würde ich Emma jetzt ausschliesslich im Zwinger halten oder 10 Stunden am Tag alleine lassen wäre es nie aufgefallen, da ich nie danach gefragt wurde.
    Von vielen anderen Tierheimen hört man wiederum, dass sie Hunde ab einer bestimmten Grösse nur in Haus mit Garten-Haltung vermitteln (Absoluter Schwachsinn eigentlich, was hat ein Hund von einem riesen Garten, wenn er dort immer alleine sitzt?!)
    Letztens hab ich sogar von einem Tierheim gehört, die Wohnungskatzen nur in Nichtraucherhaushalte vermittelt!
    Du siehst jedes Tierheim scheint zu machen was es will!
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Huhu!


    Ihc bin zwar auch kein Profi, hab aber ja schon einige Pflegehunde untergebracht. Ich entscheide immer nach dem Hund - nicht nach allgemeingültigen Kriterien.


    Bisher war mir bei den meisten Hunden wurscht, ob Garten oder nicht, ob allein oder nicht (klar nicht unbedingt 12 Std. am Tag). Die Lebensumstände des Menschen müssen halt irgendwie zu dem Hund passen. Ich kann keinem passionierten Extremsportler einen Faulpelz mit altem Beinbruch vermitteln z. B.


    Einmal habe ich auf Garten und Haus bestanden, einfach weil der Hund zum kläffen neigte, wenn sich im Treppenhaus was rührte und es da nicht sooo toll gewesen wäre, wenn sie in ein Mietshaus gekommen wäre mit vielen Parteien.


    Einmal habe ich nach einem ländlichen Zuhause gesucht, möglichst ab vom Schuß, da der Hund einfach nichts anderes kannte.


    Einmal habe ich sogar einen Hund in eine teilweise Zwingerhaltung vermittelt (wenn die Besitzer arbeiten waren zusammen mti der Ersthündin).


    Es kommt immer auf den Hund drauf an und wie die Menschen dahinter sind, was für Wünsche usw. sie an den Hund stellen.


    Das mit dem Nichtraucherhaushalt habe ich auch gelesen und da gedacht, nu tickts nimmer sauber (ich bin war selbst NIchtraucher aber dennoch). Denn das finde ich persönlich völlig übertrieben. Sind Raucher immer die schlechteren Menschen?

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • ANZEIGE
  • Wir wurden damals nur gefragt, ob wir bereits Erfahrung mit Hunden hätten und ob wir auch gewehrleisten können, dass wir regelmäßig und ausreichend mit dem Hund raus gehen. Es wurde uns auch gesagt, dass irgendwann mal einer vorbei kommt, um sich nach dem Zustand des Tieres zu erkundigen und dass wir ihn nicht als Deckrüden einsetzen dürfen. Nach Garten oder alleine sein hat keiner gefragt. Aber es war auch nie jemand da, um nach dem Hund zu sehen. Und wir haben ihn seit Mai 2004. :/

  • Das ist anscheinend von TH zu TH unterschiedlich. Sogar von Mitarbeiter zu Mitarbeiter. Bei uns im TH wurde früher gar nichts gefragt. Heute werden die Leute genau inspiziert, und trotzdem werden die Hunde komischerweise falsch weitervermittelt. Frag mich bitte nicht wieso. Keiner verstehts.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Es gibt eigentlich nur eine Faustregel für die Vermittlung von TH-Hunden: Wenn Du 3 Tierschützer ansprichst, bekommst Du 6 verschiedene Antworten von denen mindestens 12 absoluter Nonsens sind. :clowm:
    Die Palette reicht von; Herdenschutzhund muss auf's Sofa über der Dogge muss man drei mal täglich die Zähne putzen bis Du bekommst keinen Kampfhund weil Du kein Veganer bist.


    Das Problem ist, das die Tierschutzvereine meist kein Geld für halbwegs ausgebildetes oder zumindest sachkundiges Personal haben. Ergo arbeiten dort häufig unzufriedene Hausfrauen die nach herzenslust ihr Helfersyndrom und ihre Mutterollen ausleben. Das Prinzip macht leider all zu oft auch vor der Heimleitung und dem Vorstand nicht halt.

  • @ Wakan:
    Auch wenn wir bisher in diesem Forum nicht oft einer Meinung waren muß ich dir hier absolut zustimmen. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können!!!
    Ich finde es immer wieder faszinierend wie unkompetent Tierheimmitarbeiter sein können. So wurde meine Hündin Emma, die nachweislich ein Perro de Pastor Mallorquin-Mix ist mit allen sich daraus ergebenden Charaktermerkmalen (starker Schutztrieb, "Einmannhund", Hütetrieb usw.), als absolut unkomplizierter Labradormix vermittelt. Wenn man sich dann noch mal den Spass erlaubt und im TV "Herrrchen gesucht" oder "Tiere suchen ein Zuhause" guckt und diesen absolut vermenschlichenden, furchtbar unkompetenten TH-Mitarbeitern und den entsprechenden Moderatorinnen zuhört kann einem echt manchmal die Hutschnur hochgehen.
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • @walkan


    Klasse, ich wußt nicht , wie ich es schreiben soll, aber du machst das herrlich. Und wie wahr! Ich glaube, das war bei uns der Grund: Ich bekam im TH keinen Hund, weil ich eine glücklich, verheiratete Hausfrau mit 3 braven Kindern und keine Veganerin war. Ach ja, die selbstgestrickten Socken und Birkenstock fehlten auch! :lol:

  • :/ :/ :/


    Hmmm, hatte auch schon sowas vermutet. Ich greif mir halt nur jedesmal an den Kopf bei sowas... Und könnte mich tierisch aufregen! Die armen Tiere!! Dabei müßte doch gerade die Leute, die täglich sehen was in so einem Tierheim abgeht, da sehr gewissenhaft arbeiten (- ich weiß, sagt jetzt bitte nicht ich sei naiv...).


    Es wirft halt mein Weltbild ein wenig durcheinander, wenn ein Bekannter mit jahrelanger Hundeerfahrung einen 8jährigen Tierheimhund den er schon oft ausgeführt hat und von dessen Vorgeschichte nichts bekannt ist (scheu, Angstbeißer) nicht bekommt, weil sein Grundstück nicht eingezäunt ist und der selbe Hund dann einer Familie mit kleinen Kindern angeboten wird... HILFE!!!

  • Zitat von "Wakan"


    Das Problem ist, das die Tierschutzvereine meist kein Geld für halbwegs ausgebildetes oder zumindest sachkundiges Personal haben.


    aiaih.. da muss ich auch noch mal was loswerden! Ich habe gestern zum x-ten Mal im Fernsehen gesehen (keine Wiederholung, sondern immer wieder neue Fälle, wo war das, bei sat1 ?), wie der Tiereinfänger vom Tierheim Berlin Katzen einfängt. :angry: :wall: :aerger:
    Ich schwöre euch, ihr habt in eurem Leben nie etwas unkompetenteres gesehen. Ich habe nie jemanden gesehen, der weniger in seinen Beruf passt als der. Er ist wahrscheinlich ein ganz netter, hilfsbereiter und liebenswürdiger Mann, zumindest macht er den Eindruck. Aber Katzen einfangen.. näh!! Die Katzen hatten todesangst, haben um sich geschlagen, sind die Wände hochgegangen und fast in der Luft explodiert! Er hat sie mehrmals entkommen lassen, wieder eingefangen, rumgefuchtelt und rumhantiert, mit aller Kraft in die Box gedrückt, die Katze alle viere zur Seite ausgestreckt :ertrink: ! Hinterher ist er immer völlig außer Atem und schweißüberströmt, und derjenige, der zum entsprechenden Grundstück/Haushalt gehört, ist total entnervt. Es wurde auch gezeigt, wie er mit einer "extrem wilden und scheuen und gefährlichen" Katze im Tierheim ankam. Eine Pflegerin hob sie aus dem Korb, nahm sie auf den Arm (ohne dicke Lederhandschuhe), streichelte sie sanft, - und binnen 4 Sekunden stellte sich heraus, dass sie eine Schmusekatze war!!


    Man stelle sich nun einmal vor, dass so jemand am anderen Ende sitzt, nämlich in der Tiervermittlung.. :pale:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

ANZEIGE