Halber Herzinfarkt beim Tierarzt

  • Ich war gestern beim Tierarzt mit meiner kleinen sie hatte einen knubbel am halsansatz und wir haben versucht diesen mit antibiotika zu therapieren es wurde jedoch nicht besser, also haben sie sie gestern operriert, leider war mehr da als erwartet und sie lag von 11 uhr vormittag bis 2 uhr nachmittag im op und wurde um die zeit gerade zugenäht als wir angekommen sind um sie ab zu holen. Doch uns wurde gesagt das sie noch nicht so weit sei.

    Auf einmal hör ich wie die kleine aus ganzem herzen und seele brüllt und sie wollte sich gar nicht mehr beruhigen also bin ich da einfach ohne erlaubniss rein es war mir einfach egal, ich hab mich neben sie gesetzt und ruhig auf sie eingereded sie gestreichelt das sie merkt das ich da bin, sie hatte sich dann etwas beruhigt. Ich weis jedoch das es normal ist das nach der nakose das sie n wenig rumquiecken und das es nur aufwahreaktion ist, jedoch was mich so dermassen genervt hat ich musste mit dem Tierarzt brüllen das er ihr schmerzmittel gibt, es war unhygenisch von 11 uhr vormittag noch die abrassierten haare am boden, und die haben nebenbei in dem raum wo sie aufgewacht ist noch nen kater kastriert der auch gemeckert hat und vor sich hin gebrummelt was beim aufwachen von meiner kleinen gar nicht hilfreich war, dauernt sind leute vorbei und sie konnte gar nicht zu ruhe kommen.

    Ich wusste mir gegen 6 uhr abends dann nicht mehr zu helfen als mir für die nacht schmerzmittel zu holen und sie einfach auf zu heben und nachhause zubringen wobei sie nochimmer gemeckert hatte, als sie dann endlich in ihrer gewohnten ruhigen umgebung war wurde sie ruhiger und hatte sie sich so weit beruhigt das sie endlich einschlafen konnte. Jedesmal aufstehen hat die gejammert das sie mir schon so leid tat aber ihr geholfen hab ich nicht wiel sie das selber machen sollte das sie so aufsteht das es ihr nicht weh tut.

    Nach 4 mal aufstehn mit schmerzen hatte sie es endlich herausen, meine mutter hatte einen absoluten schock das sie schüttelfrost hatte und die ganze nacht nicht schlafen konnte, meine kleine wollte unter keinen umständen in die wohnung machen und wollte raus, also haben wir nen ganz weichen schaal genommen und ihr sachte um den hals gelegt wo sie keine op narbe hat und sind mit ihr gegangen, sie wollte auch nicht mehr one mich oder meine mutter sein jedenfalls bis mama ihr gesagt hat das sie nun ins bett geht und sie kleine gut schlafen soll, dann hat sie nur noch auf mich geachtet, stündlich ist sie reingetappt und hat mich aufgeweckt das ich mit ihr rausgehe oder zudecke (Ja mein hund liebt es zugedekt zu werden auch wenn es ihr gut geht)

    Dennoch es war ein schock das mein hund über 20 minuten so gebrüllt hat bevor jemand was an schmerzmittel rausgerückt hat und auch nur deswegen weil ich dann so ruppig war, ich hab mich dann im OP zu ihr gelegt in der hoffnung das sie sich n wenig beruhigt dann war die lautstärke nur halb so laut.

    Ich würde gerne wissen was eure erfahrungen sind und ob ihr mir tipps geben könnt um die wundverheilung zu beschleunigen und das man so wenig wie möglich noch von der narbe danach sieht.

  • Das klingt auf jeden Fall nicht normal und ich würde mit dem TA nochmal ein Wort reden...
    Es ist normal, dass Hunde nach der OP etwas verwirrt sind und auch mal jammern, aber dass sie brüllen?? Eigentlich können sie nach der Narkose gar nicht brüllen, weil sie noch halb schlafen...

    Und wenn ein Kater beim Kastrieren jammert?? Für mich klingt das so, als wäre die Narkose nicht richtig durchgeführt werden.

    Reggy hatte, als er kastriert wurde, Schmerzmittel bekommen (und zwar vor der OP schon), und hatte eine Inhalationsnarkose, also wie beim Menschen.
    Danach war er zwar benommen, aber nicht ängstlich oder unruhig.

  • Hunde, die nach der Narkose jaulen, werden in Fachkreisen Sänger genannt. Das hat mit dem Abbau des Narkosemittels und nichts mit Schmerzen zu tun - soll einen berauschenden Einfluss auf Hunde haben.

  • Bei uns war es auch ganz anders.
    Bruno hat eine Spritze bekommen um benommen zu werden. Danach gab es dann die Narkose. Er ist ganz friedlich ohne meckern eingeschlafen.
    Als er aufwachte, brachte man mir den kleinen Mann in einen Extraraum. Er wachte ruhig auf, brauchte ne ganze Weile, bis er überhaupt wieder bei Sinnen war. Aber er brüllte nicht, meckerte nicht oder ähnliches.
    Erst als er wirklich schnallte, was los war, hat er mal einen Mucks von sich gegeben. Aber auch das war kein richtiges Winseln. Sobald er mehr und mehr wieder bei sich war, wollte er aufstehen und raus da.
    Nur mit dem laufen klappte es nicht so ganz. Ich habe ihn nach Hause getragen. Da hat er den Rest seines Rausches ausgeschlafen.
    Wir hatten auch Schmerzmittel bekommen. Er nahm eine Tablette pro Tag, etwa noch 4 Tage lang. Er hatte nie Schmerzen. Er ließ sich in der OP Gegend anfassen.
    Ich finde es daher schon sehr seltsam, was du da erzählst.
    Wenn du das Gefühl hast, deiner Maus gehts nicht besser oder sogar schlechter, geh wieder zum Arzt. Wenn dir der nicht gefällt, nimm lieber einen anderen.
    Gute Besserung!!!!!

  • Zitat

    Hunde, die nach der Narkose jaulen, werden in Fachkreisen Sänger genannt. Das hat mit dem Abbau des Narkosemittels und nichts mit Schmerzen zu tun - soll einen berauschenden Einfluss auf Hunde haben.

    Ja das ist mir schon klar auf sowas war ich ja auch gefasst aber 20 minuten lang richtig brüllen das sie heut kaum noch einen ton raus bringt, und bis 6 uhr abends noch weiter recht laut jammern bist du sicher das dass normal ist?

  • Nico hat seine Narkose auch gutvertragen und war eher schläfrig. Der arzt meinte aber, das Narkosemittel könnte Halluzinationen auslösen und wir sollten uns nicht wundern, wenn er bellt oder fiept oder so. Vielleicht hat es damit zu tun?!

  • Sorry - vergessen.

    Nach der Narkose zittern auch viele Hunde - auch eine Reaktion auf das Narkosemittel. Deshalb soll man sie ja auch warm halten, weil sie wegen des heruntergefahrenen Kreislaufs schneller auskühlen.

    Bei meinem Hund wurden 5 Tumore entfernt - das dauerte incl. Narkosevorbereitung nicht mal eine Stunde - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie 3 Stunden für die Entferung eines Knubbels im OP lag - solange brauchten die Tierärzte nicht mal für die Magendrehung meines Hundes.

    Wahrscheinlicher ist wohl, dass der Hund kurz vor Eurem Eintreffen operiert wurde. Oft verschieben sich ja Termine wegen Notfällen. Meine Hunde haben eigentlich nach ihren Ops nie gejammert. Schmerzmittel waren auch nie nötig (die ich auch niemals ohne vorherige Absprache mit dem behandelnden Tierarzt verabreichen würde).

    Dem Hundi gute Besserung. Die Narben heilen am besten, wenn man GAR NICHTS dran macht.

  • Jop gezittert hat sie auch das war ja nicht das schlimme, aber sie wurd ja um 11 uhr in nakose gelegt da durfte ich ja noch dabei sein.

    Danke für die besserungswünsche sie ist eh schonwieder auf den beinen zwar winselnd aber sie tappelt schon durch die gegend.

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