7 Monate - ich krieg die Krise mit ihm!
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Bela hats voll erwischt. So stell ich mir eine Horror-Pubertät vor mit allem Pipapo. Schlimmer gehts nicht.
- Er kläfft alle Leute an, zu Hause, im Büro, teilweise auvch auf der Straße.
- Wenn ich ihn mal im Park ableine, um mit einem anderen Hund spielen zu können, dann haut er sofort ins Gebüsch ab, frisst Sch... und rent vor mir weg! Ich krieg ihn dann nicht mehr angeleint. Muss mir von anderen HHs helfen lassen. (Ich gehe mit ihm jetzt nur noch an der Schlepp in Park, aber spielen mit anderen Hunden an der Schleppe GEHT EINFACH NICHT!!!)
- Er ist futterneidisch auf unsere Ferienhündin, scheint auch sehr eifersüchtig zu sein (sie ist aber zum Glück nur noch 5 Tage da)
- er fiept sofort wenns ihm langweilig ist, sodass es einem durch Mark und Bein geht (ja, er ist eigentlich ausgelastet, will aber einfach Aufmerksamkeit)
- auf den Spaziergängen ist er extrem nervös und angespannt, schnüffelt meistens ganz aufgeregt, ich kann immer nur ganz kurz mit ihm "arbeiten"Ich habe das Gefühl, dass er mir und meinem Freund nicht mehr vertraut und dass er sehr getresst ist. Das frustriert mich, weil ich mich seit er 9 Wochen alt ist so sehr um ihn kümmere! Ich füttere ihn aus der Hand, übe und spiele mit ihm. Wir kuscheln auf der Couch, er ist absolut integriert. Und jetzt erkenne ich ihn nicht mehr - und scheinbar auch er mich nicht mehr.
Bin wirklich down, so dramatisch habe ich mir das nicht vorgestellt. Mitlerweile hab ich nur noch angst, dass er es schafft, abzuhauen und überfahren zu werden. So gehe ich nur nur noch unter Anspannung mit ihm raus. Schon der Weg bis vor die Haustüre ist eine Zerreißprobe.
Weiß nicht mehr weiter. Brauch mal etwas Trost. :nosmile:
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ICh kenne das ich mache das gleiche mit meinem kleinen grade auch durch. Nagut weglaufen tut er nicht mehr (zumindest wenn keine heiße Hündin da ist) aber der Rest das kenne ich, aber anstatt zu bellen zwickt er das ist auch nicht schön kann nachvollziehen was du grade durch machst
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Hallo,
Oh man - lass Dich mal drücken. Das ist wirklich anstrengend. Wenn der Hund sich benimmt als sei er der König der Welt und Frauchen und Herrchen sind sowieso abgeschrieben, dann kann man schnell und leicht verzweifeln.
Wichtig ist wirklich gerade in dieser Phase ihm vertrauen zu geben, das ihr immer alles voll im griff habt. Konsequenz ist natürlich auch ein Zauberwort - obwohl es gerade besonders anstrengend ist, wenn so viel auf einmal zu korriegieren ist.
Natürlich überträgt sich Deine angespannte Haltung auch auf ihn, wenn ihr raus geht und ihr habt einen echten Teufelskreis. Versuch so entspannt wie es geht zu sein. Vielleicht klappt das besser zu bestimmten Uhrzeiten oder wenn noch jemand mitgeht?
Vielleicht wird es auch nötig, dass Du die Ablenkung beim trainieren wieder senkst. Das kann manchmal in der Pupertät nötig sein.
Auch eine Art Tagesplan hilft oft über den Tag. Also zB Morgens= Sitz üben. Dann weisst Du du brauchst Dich nur auf diese eine Übung konzentrieren. Wiederholst sie eben öfter. Dann schreibst Du zu Hause eine Schulnote für die Leistung des Hundes und Deine Leistung *gg* auf. Dann zeigen sich nämlich auch die schönen Seiten und kleinen Erfolge.
Manchmal muss man sich das Gute eben vor Augen halten.
Als Liska so verstört durch das Trauma war und viel gebellt hat habe ich angefangen die Menschen zu zählen, die sie NICHT anbellt- mir hat das geholfen.ich wünsche Dir auf jeden Fall Nerven wie Drahtseile!
Liebe Grüße
Dana und Wauzis -
Hallo jennja,
bist mit diesen Sorgen nicht allein auf der Welt. Bei meiner ists ähnlich. Kann sie kaum wo richtig laufen lassen, weil ich immer Angst haben muss, dass sie vor irgendwas davonläuft oder hinter irgendwas herjagt. Jeder Spaziergang war/teilweise noch jetzt eine Zerreisprobe. Weil sie so nervös und manchmal ängstlich ist, bin ich zur Heilpraktikerin. WIR beide- weil ich mittlerweile mit den Nerven am Ende war - bekamen Bachblüten und Schüsslersalze. Es ist nicht gut - aber besser - Rest ist Trainingsache - aber das war früher schon fast nicht mehr möglich. Ich bin jedenfalls ruhiger - hab sie aber meist an der Schlepp. Ich wünsch Dir, dass Du bald einen Weg für Euch findest. Vielleicht wär das ja auch was für Euch. -
danke!
werde heute mit einem Hundetrainer telefonieren, der ist auch Tierheilpraktiker. Also Fakt ist, Bela ist eeeeeeiiiiigentlich kein ängstlicher Hund, im Gegenteil!! Und Fakt ist aber auch: dieser ganze Diskscheiben-usw.-Quatsch zieht bei ihm nicht, er ist im Moment sehr sensibel. Sicherlich liegts zum Teil auch an meiner Unsicherheit, ich stehe auch jeden Morgen mit dem Gedanken auf: Heute bin ich mal ein ganz ruhiger Mensch. Na ja, es dauert meist nicht lang, bis ich das wieder vergessen hab... Nerven liegen jedenfalls völlig blank.
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Hallo,
das kann ich nachvollziehen, dass bei Dir die Nerven blank liegen.
Hast Du mit den Discs schon an ihm gearbeitet?Ich frage daher weil ich früher mit einer Trainerin und diesen Dingern negative Erfahrungen gesammelt habe. Ich verurteile sie nicht gänzlich, aber wenn mal eine Fehlverknüpfung da ist, dann braucht es eine lange Zeit (bei Ronja 3 Jahre) bis dies wieder ausgemerzt ist.
Ronja hatte z.B. Angst wenn ein Schlüssel (waren für sie auch Discs) runterfiel und sprang dann entsetzt 3 Meter zur Seite. Sie schaute dann auch sehr misstrauisch zu mir auf. Das Vertrauen zu mir war erschüttert.
Könnte so etwas vorgefallen sein?
Wie, woran und wann merkst Du, dass er Dir nicht mehr vertraut?
Liebe Grüße
Steffi
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Änder doch mal deine Einstellung dem Hund gegenüber !!
Vergiß mal den ganzen Kuschelkram, dein Hund "liebt" dich nicht, weil du nett zu ihm bist ! Sei mal du selbst, stell deine Bedürfnisse an erste Stelle und dann kommt der Hund. Gewisse Sachen muß er mitmachen, ob er mag oder nicht. Verhalten, welches nicht akzeptabel ist, hat Konsequenzen. DU machst dein Ding und der Hund schließt sich dir an.
Natürlich sollst du trotzdem nett zu dem Tierchen sein, Rücksicht auf Ausbildungszustand und Charakter nehmen, aber den Hund mal ein bisschen mehr wie einen Hund behandeln ... das macht die Sache bedeutend einfacher.

Gruß, staffy
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mein hundi ist jetz auch fast 7 monate ich hoffe es wird nicht ganz so schlimm bei ihm....
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Hi,
ich gehe ja wahrscheinlich dieselben Wege (in etwa) wie du und kann zu deiner Beruhigung sagen, dass seit ca. 2-3 Wochen mal wieder vermehrt läufige Hündinnen da sein müssen (vielleicht entdeckt dein Doggie gerade diesen leckeren Duft) und dass es nun (schon) wieder vermehrt losgeht mit dem ach so nötigen Fressen für Krähen und Katzen im Gebüsch. Das ist im Sommer nicht so schlimm.Trotzdem fühle ich mit dir, ich glaub, so Phasen haben viele Leute schon durch. Schließe mich Staffy an!!
Viele Grüße
Silvia -
das darf man sich nicht so vorstellen, dass ich den ganzen tag kuschelnderweise und ihn vollsabbelnd auf der couch rumhänge. er kommt seit er 10 wochen ist mit zur Arbeit. Dort liegt er unter/neben dem Schreitisch und verhält sioch ruhig. Ich reagiere nicht auf fiepsen/betteln, er wird ignoriert, hab ja schließlich zu arbeiten. Zu Hause ist es auch so, dass er sich auch mal allein beschäftigen muss. Die meisten Aktivitätenm mit ihm zusammen mache ich draußen. Sein Jaulen in der Ubahn hab ich auch am Anfang einfach ignoriert, dann wurde es besser. Ich behandle meinen Hund schon wie einen Hund und nicht wie ein Plüschtier, so ist es nicht! Bis vor kurzem war es auch meist total unproblematisch mit ihm. Auch kriegt er mal nen Anranzer, wenns sein muss. Draußen mache ich deshalb oft den Clown für ihn, damit er nicht
a) nach Vögeln Ausschau hält
b) ins Gebüsch geht zum ... futtern
was aber beides auch nicht dramatisch wäre, wenn er nicht vor mir abhauen würde!!!! Soll ich jetzt nur noch völlig kommentarlos mit ihm gassigehen und wenn er anstalten macht, ins gebüsch zu gehen, mal kräftig an der Leine ziehen???Soll man jetzt wegen des Gemütszustands des Hundes verständnisvoll sein und positives Verhalten loben - oder dieses als selbstverständlich voraussetzen und dafür das negative Verhalten deutlich mißbilligen.
Was ist denn nun richtig? Mir gehts auch nicht drum, dass er mich abgöttisch liebt, sondern darum, dass er in meiner Nähe bleibt und sich einigermaßen sicher fühlt. Nicht mehr und nicht weniger.
silvi-p: ja da auch (der kleine Park), aber schlimmer ist es im Park hinter unserem Firmengebäude (Schwanthalerhöhe). Klar, er leckt an jedem Grashalm, den eine Hündin angepieselt haben könnte. Aber erstreckt sich das auch auf Exkremente? Das würde das vermehrte Sch... essen natürlich erklären.

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