ABSULUTER NOTFALL! Bitte helfen!
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Diesmal nicht mir, sondern meinen Eltern.
Erstmal die Situation:Meine Eltern haben einen älteren Schäferhund/Husky-Mix aus dem Tierheim, Er lebt dort seit er ein Jahr ist hat aber so schlechte Erfahrungen gemacht das er immernoch zum starken bellen neigt und aggressiv gegenüber fremden ist.
Menschen die er kennt liebt er abgöttisch und geht auch absolut brav spazieren, auch ohne Leine, er hört super. Doch wenn ein anderer Hund frei rum läuft und auch nach mehrmaligem bitten diesen anzuleinen nicht Angeleint ist, ist für Frido (so heißt er) kein halten mehr, dann beißt er auch.
Und bei Fremden die sehr sehr nah kommen. Er teilt dieses aber vorher erst durch Zähnefletschen und bellen mit.
Also wenn jemand mich blöd anmachen will ist Frido gleich in Alarmbereitschaft.
Meine Eltern hatten bis jetzt eine Wohnung in einem Leerstehendem Haus, der Vermieter tat nichts um neue Mieter zu gewinnen oder m das Haus in Schuss zu halten, und da nun der letzte andere Mieter dieses Hauses ausgezogen ist, und sie nun ganz alleine dort wohnen zahlte er einfach keine Rechnungen mehr, bis sie letzte Woche die Post bekamen das in 14 Tagen kein Strom, Wasser oder Gas mehr zur Verfügung steht.
Nun haben sie auch eine Wohnung mit Hund gefunden.
Doch nun ist das Problem:
Frido bellt beim klingeln, wenn er fremde im Flur hört etc.
Und er hat halt Probleme an den anderen Bewohnern wortlos vorbei zu gehen.
Ich weiß, mit viel Training könne man dieses Problem beheben, aber das ist das Problem, wir haben keine Zeit!
Diese Woche wird umgezogen.
Meine Eltern sind voll berufstätig, meine Mutter hat gleich 2 Jobs + Pferd
Und daher ist keine zeit für ein langes Training da.
Vorallem weil sich 3 Menschen täglich um ihn kümmern.
Wir überlegen ob ein antibellhalsband ne lösung seien kann, aber die Mit Wasser sind zu teuer für eine Umzugsphase (jeder weiß wohl das ein Umzug ziemlich ins Geld geht) und bei den Ultraschalldingern ist die frage ob das nicht auch der Papagei hört?
Ich weiß das sind absolut keine optimalBedingungen aber es ist nunmal echt dringend

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21. September 2008 um 20:13
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ABSULUTER NOTFALL! Bitte helfen! - Vor einem Moment
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Auch wenn sich drei Leute um ihn kümmern, so kann man das Problem mit Erziehung in den Griff bekommen. Nur alle drei müssen sich absprechen und nach der gleichen Methode vorgehen.
Sollte man absofort mit dem Üben anfangen. Nur von Heute auf Morgen wird man es nicht in den Griff bekommen auch nicht mit einem Antibellhalsband. Denn auch dieses falsch angewendet kann in die Hose gehn. -
Es muss aber innerhalb weniger wochen klappen... das ist ja grade das dilemma
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Dann solltest ihr sofort mit dem Training beginnen. Wenn ihr selbst nicht wisst wie ihr vorgehen sollt, dann holt euch hilfe bei einem Trainer in der Nähe.
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Auch wenn es keine Hilfe ist...
Die Zeit werdet ihr euch nehmen müssen!
Vobei es ja nicht schlimm ist wenn der Hund mal anschlägt. Solang er nicht die ganze Zeit bellt.
Das war kurz nach unserem Umzug bei uns auch etwas öfter, daß er angeschlagen hat, da für unseren Dicken ja alle Geräusche noch ungewohnt waren. Hat sich nach kurzer Zeit aber gegeben. - Vor einem Moment
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Für das Antibell-Training beim Klingeln könntet ihr zwei Wochenenden opfern.:
Ein paar Freunde einladen, die mithelfen:
Klingeln, reinkommen, Hund nicht beachten.
Ihr schickt Hund auf seine Decke. Da muss er bleiben.
Der "Fremde" setzt sich gemütlich hin, Hund bekommt Leckerli, wenn er still ist. von dem "Fremden".
Für die folgenden Wochentage entsprechend abends je eine Person einladen, die nach dem gleichen Muster vorgeht.
Das Bellen dürfte sich eigentlich bei konsequentem Verhalten eurerseits nach ein bis zwei Wochen gelegt haben.ZitatDoch wenn ein anderer Hund frei rum läuft und auch nach mehrmaligem bitten diesen anzuleinen nicht Angeleint ist, ist für Frido (so heißt er) kein halten mehr, dann beißt er auch.
Heißt das, dass dein Hund andere Hunde beißt, wenn beide frei rumlaufen?
Kann ich mir eigentlich nur schwer vorstellen.
Oder kommen die Beissereien zustande, wenn er angeleint ist und der fremde Hund nicht?Mehrere Möglichkeiten:
a) sofort deinen Hund ableinen! Die regeln das schon untereinander!
b) Straßenseite wechseln bzw. großen Bogen gehen
c) Mit Kommando Hundeblick auf dich lenken, Hund absitzen lassen, Hund soll so lange auf dich schauen lassen, bis der andere Hund vorbei ist.
Du kannst - und das sollte Ziel der Erziehung sein - auch c und a kombinieren: erst Hund absitzen lassen, erst auf deinen Erlaubnis hin darf er Kontakt aufnehmen.
"Beisserei" ist auch nicht gleich Beisserei:
Sind das "Beissereien" mit offenem Maul : dann sind das normale eher harmlose Rangkämpfe, in die ich mich nicht einmischen würde oder beisst er richtig zu? : Wenn er zubeißt, DANN MAULKORB! Ihr könnt doch verdammt noch mal nicht andere gefährden!!!
Und dann tatsächlich Hundetrainer und gucken, ob man Möglichkeiten findet, ihm das abzugewöhnen.
Generell würde ich euch raten, mit dem Tier in einen Hundesportverein zu gehen, damit es Beschäftigung hat und ihr ausreichend Kenntnisse bekommt, wie mit dem Hund umzugehen ist.
Ansonsten kostet ein Hund viel Zeit neben dem Gassigehen. Wenn ihr die nicht habt, gebt ihn lieber wieder ab. Ist doch kein Möbelstück und schon gar keine Maschine!!!!:motz:P.S.
So ein Antibell-Halsband gehört -wenn überhaupt- dann in fachkundige Hände. Auf gar keinen Fall in Eure! ohne euch zu nahe treten zu wollen.
Eine Bekannte von mir hat das mit so einem Halsband in Eigenregie versucht: Der Hund reagiert nicht anders als vorher.... -
Dringend und schnell läßt sich leider kaum einn Problem in den Griff bekommen. Leider auch nicht dieses.
Mit fachkundiger Anleitung kommt ihr sicher schneller ans Ziel.
Aber auch nicht schon in der nächsten Woche...Finger weg vom Antibellhalsband und sonstigen, seltsamen, schnell erfolgsversprechenden Mitteln und Methoden.
Dem Hund zu Liebe. -
Wir haben mit Leika im Haus ähnliche Probleme. Unser Konzept: Viel Geduld und üben üben üben. Dabei auch Konfrontationen mit einplanen, wobei natürlich echte "Gefahrensituationen" vermieden werden. Im Haus (auf dem Weg zwischen Wohnung und Strasse, wo Begegnungen einfach näher aneinander vorbei müssen) trägt Leika eine Maulschlaufe, um zu vermeiden, dass sie doch mal zuschnappt (was sie allerdings noch nie getan hat, sie bellt nur heftig und wirkt auf Fremde dadurch aggressiv).
Wir versuchen langsam, ihr beizubringen, dass sie in solchen Situationen hinter uns geht, so dass wir zwischen Hund und "Gefährlichem Objekt" sind. Das klappt aber noch nicht so gut - wir arbeiten weiter.
Mit den Nachbarn am besten vorher sprechen und sie über den Hund und das möglicherweise angsteinflössende Verhalten informieren - am besten gleich mit "Verhaltensregeln" vertraut machen (nicht schreiend wegrennen, nicht herumfuchteln, keinesfalls herunterbeugen usw.).
Bei uns wirkt recht gut, bei Begegnungen ein normales Gespräch anzufangen - und sei der Inhalt nur "Rhabarber, Rhabarber, Kartoffeln, Radieschen usw.". Leika beruhigt sich dann meist sehr schnell und ist wieder ansprechbar. Sie setzt sich dann meist von selbst bzw. geht ins Platz, wenn das Gespräch länger dauert. Ideal ist dann natürlich, wenn der Gesprächspartner bereit ist, ihr ein Leckerchen zu geben und sie freundlich anzusprechen.
Mit viel Geduld ist auch viel zu erreichen - und ich hoffe, dass ihr verständnisvolle Nachbarn haben werdet, die nicht kontraproduktiv arbeiten (wir haben sowas leider hier).
Viel Erfolg!
Gruss
Gudrun -
Ich bin mit meinen zwei Fellnasen auch von einem Haus (in dem mein Ex-Mann es toll fand, wenn die Hunde bellen sobald jemand nur auf den Hof fährt) in eine Wohnung gezogen.
Es hat ca. 2 Monate gedauert, bis sie nicht mehr auf den Lift, der direkt neben unserer Wohnungstür aufgeht, reagierten. Obwohl wir wirklich jedes Mal die Bellerei unterbunden haben. Mittlerweile reagieren sie nur noch mit Aufstehen und gespanntem "zur-Türe-schauen", aber nur, wenn eine Person aus unserer Familie noch fehlt. Ansonsten sind ihnen die Hausgeräusche egal. Bis auf das Klingeln.
Wir haben mit den Nachbarn geredet und ihnen das Problem erklärt. Obwohl wir auch einige ältere Nachbarn haben, die den ganzen Tag zuhause sind, sind wir auf grosses Verständnis gestossen (überwiegend zumindest).
Dass sich drei Leute um den Hund kümmern, heisst doch nicht zwangsläufig, dass das Bellen nicht unterbunden werden kann.... - oder? Die drei müssen sich nur absprechen, wie und mit welchem Befehl das passiert.
Ein Anti-Bell-Halsband habe ich - nach Selbsttestung an meinem Hals - mal bei meinem Rüden angewandt. (Das, welches mit Luft sprüht, es gibt ja verschiedene). Er war die ersten drei Mal mässig beeindruckt, was bei ihm heisst, er hat ganze 10 sec. aufgehört zu bellen.
Danach hat er durch einen "Selbstversuch" herausgefunden, dass er nur ca. 30 weiterbellen muss, damit die Ladung leer ist und das blöde Gerät nicht mehr zischt. Ein teurer Spass ohne jegliche Wirkung......Ich würde mich auf jeden Fall aktiv mit den Nachbarn in Verbindung setzen. Das ist immer besser als auf Reklamationen zu warten. Und dann natürlich mit entsprechender Geduld und Konsequenz an der Eingewöhnung des Hundes an die neue Umgebung arbeiten.
Es hört sich nicht so an, als ob der Hund sich bisher als leicht zu beeindrucken gezeigt hat. Drum wird es wohl nur die Zeit bringen....
Und wenn Frido allein zu Haus ist, dann würd ich zumindest mal die Klingel abstellen. So lange, bis das Training fruchtet.Und ehrlich gesagt: Meine Hunde schlagen auch kurz an, wenn es klingelt. Nach einem "nein, Ruhe!" hören sie aber auf. Und ich finde nichts verwerfliches daran, dass ein Hund auch mal kurz bellt. Wenn die 10 Kinder in unserer Nachbarschaft stundenlang draussen spielen und schreien und kreischen regt sich ja auch niemand drüber auf!
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